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Inhaltsverzeichnis
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Buch
Was sagt ein Hund über sein Herrchen aus? Was über sein Frauchen? Wie alt wird die Töle meiner Freundin werden? Und können Hunde lächeln? In der Tradition des Überraschungsbestsellers »Warum haben Männer Brustwarzen?« von Mark Leyner und Billy Goldberg lädt die Tierärztin und leidenschaftliche Hundeliebhaberin Justine Lee ein zu einem Blick hinter die Kulissen des Tierarztberufs. Kaum etwas, das Justine Lee im Umgang mit Hunden und ihren Besitzern im Besonderen noch nicht erlebt hat. Ob Sie nach ernsthaften Ratschlägen zur Aufzucht Ihres Hundes suchen oder an Lösungen für seine dümmsten und ärgerlichsten Angewohnheiten interessiert sind, oder ob Sie einfach mal herzhaft über die putzigen Vierbeiner und ihre Eigenarten lachen wollen – dieses anschauliche und allgemeinverständliche Wissenskompendium rund um die feuchten Schnauzen auf vier Pfoten ist ein Muss für Hundeversteher und alle, die es werden wollen.

Autorin
Justine A. Lee ist Notfall-Tiermedizinerin und unterrichtet an der Universität von Minnesota. Nach umfassender Ausbildung und Spezialisierung zählt sie heute zu weltweit rund 200 Experten auf dem Gebiet der
Veterinär-Notfallmedizin.

Meinen Eltern, die mir beibrachten, dass Ausdauer, harte Arbeit und Vertrauen sich auszahlen …
Den Tausenden Hunden und Katzen, die ich behandelt habe, sowie ihren netten (und manchmal auch weniger netten) Haltern, die mit ihnen zu mir kamen – dafür, dass sie mich zu der gemacht haben, die ich heute bin, mich vieles gelehrt und mich immer wieder daran erinnert haben, warum ich das, was ich tue, so gerne tue …
 
JP, dem besten Hund aller Zeiten, der mir gezeigt hat, dass Erfolg sich nicht an den Maßstäben einer Gesellschaft bemisst, sondern an einem glücklichen Schwanzwedeln …
 
All meinen Freunden, Familienangehörigen und Bekannten, die mir ständig auf den Fersen waren, um tierärztlichen Rat abzustauben … was jetzt kommt, ist für euch!

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1. KAPITEL
Was es heißt, einen Hund zu haben
Hätte ich jedes Mal, wenn an mein Ohr die Frage drang: »Oh, Sie sind Tierärztin?« einen Kreuzer bekommen, und für jedes »Nun, seine Nase war so trocken, also wusste ich …« einen Heller, naja, dann hätte ich dieses Buch nicht schreiben müssen, um meinen Studienkredit zurückzuzahlen. Lesen Sie weiter, wenn Sie wissen wollen, ob die Schnauze Ihres Hundes wirklich ein zuverlässiger Informant für dessen Gesundheit ist. Verrät Ihnen sein Riechkolben tatsächlich, wie krank er ist?
Dieses Kapitel ist ein Insider-Leitfaden für Hundebesitzer. Wenn es Ihnen zu peinlich ist, Ihrem Tierarzt gewisse »dumme« Fragen zu stellen – etwa, was Sie gegen die übel riechenden Blähungen Ihres Hundes tun oder wie Sie ihn daran hindern können, Ihren Rasen umzubuddeln, bleiben Sie dran! Ihnen ist nicht klar, wie gut Ihr Hund sehen oder riechen kann, oder ob er wirklich etwas gegen Katzen hat? Sie fragen sich, warum er andere Hunde am Hinterteil beschnüffelt? Oder ob Sie Ihrem Hund zuliebe mit dem Rauchen aufhören sollen? Wüssten gern, ob es irgendeinen genialen Trick gibt, mit dem sich verhindern lässt, dass er Ihr schönes neues italienisches Veloursofa vollhaart? Dieses Kapitel ist jenen häufigen medizinischen Fragen gewidmet, von denen Sie nie angenommen hätten, dass Sie sie einem Tierarzt stellen könnten (ohne wie einer von »diesen Hundebesitzern« zu klingen), und erläutert einige der Eigentümlichkeiten, die der Besitz eines Haustiers so mit sich bringt. Und zu guter Letzt: Sollten Sie bislang noch kein Haustier haben … hier finden Sie heraus, was gegebenenfalls auf Sie zukommt!
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Gibt die Nase Ihres Hundes zuverlässig Auskunft über dessen Gesundheitszustand?

Glaubt man dem Volksmund, so kann das Auge trügen, wohingegen die Nasenspitze etwas äußerst Verräterisches an sich haben soll... Allerdings glaube ich, dass, wer auch immer diese Weisheiten auf den Weg gebracht hat, eher ein schuldbeladenes Gegenüber in parfümiertem Spitzenhalsband im Sinn hatte als den haarigen Hausgenossen mit Lederhalsband. Im Allgemeinen gibt Hassos Nase keine Auskunft darüber, wie krank oder gesund ihr Besitzer ist. Beobachten Sie die Nase Ihres Hundes einmal. Sie werden feststellen, dass sie von Tag zu Tag anders aussieht und je nach Wetter und Luftfeuchtigkeit zwischen leicht trocken und weich und feucht schwankt. Meist ist eine Hundenase durch Absonderungen der Becherzellen in der Nasenschleimhaut kühl und feucht.1 Es besteht jedoch keinerlei direkte Korrelation zwischen der Gesundheit Ihres Haustiers und dessen Schnupperwerkzeug. Wenn Sie bemerken, dass die Haut der Nasenspitze sich verfärbt oder verdickt, aufspringt oder blutig ist, dann ist ein Besuch beim Tierarzt angebracht, denn bestimmte – allerdings wirklich deutlich erkennbare – Autoimmunkrankheiten wie Pemphigus (Blasensucht) oder Lupus können sich so äußern.
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Warum beschnüffeln Hunde einander das Hinterteil?

Nun kommen Sie schon! Haben Sie sich nie gefragt, warum Hunde einander rückwärtig beschnuppern? Hunde haben direkt am Darmausgang zwei Analdrüsen, die ein faulig aussehendes bräunliches Sekret mit einem starken, individuellen Geruch absondern. Sowohl Rüden als auch Hündinnen haben diese Drüsen, und sie erkennen einander am Geruch ihres Analdrüsensekrets. Auch wenn Ihnen das pervers vorkommen mag, es ist dies das Hundegegenstück zu unserem Händedruck mit Namensnennung. Zum Glück hat die Evolution uns da rausmanövriert.
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Wie gut können Hunde riechen?

Ist das nicht toll, wie Ajax aus zig Meter Entfernung den verwesenden Kadaver im Unterholz wittert? Hunde verfügen über einen erstaunlichen Geruchssinn, in der Vergangenheit beim Jagen und Überleben sicher höchst dienlich, in der Gegenwart nicht minder beim Auffinden und Ausbuddeln von Sachen, die sie besser in Ruhe ließen (»Hey, guck mal, Frauchen, was ich gefunden habe!«) Zum Vergleich: Menschen verfügen über schätzungsweise fünf bis zehn Millionen Riechzellen – Sinneszellen für den Geruchssinn -, bei Hunden können es bis zu 220 Millionen sein. Aus diesem Grund verwendet die Polizei bei ihren Razzien Blut- und Rauschgiftspürhunde: Ihr Geruchssinn ist millionenmal besser entwickelt als der des Menschen!2 Ich hatte mal einen vierbeinigen Patienten namens »Kilo«, seines Zeichens Polizeihund. Wie sein Name nicht unbedingt vermuten lässt, vermochte seine Nase illegale Substanzen auch in Milligramm-Mengen hinter Trockensteinmauern, in Zwischendecken und allen möglichen Verstecken aufzuspüren, in denen Junkies ihre Vorräte bunkern. Leider litt er unter Herzrhythmusstörungen und fiel jedes Mal in Ohnmacht, wenn er sich aufregte, aber seit wir ihm einen Schrittmacher verpasst haben, ist Kilo wieder mächtig im Geschäft und jagt schwere Jungs. In Anbetracht der vielfältigen Aromen modernen urbanen Lebens, sollten wir, glaube ich, froh sein, dass unser Riechkolben nicht besser entwickelt ist.
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Warum würgen Hunde keine Haarballen hoch?

Im Unterschied zu Katzen sind Hunde nicht übermäßig pingelig, wenn es darum geht, sich zu pflegen – sie wälzen sich, wie Sie sicher wissen, genüsslich in verwesenden Kadavern, begeben sich im Schweinsgalopp in schlammig-trübe Gewässer, als stünden sie in Flammen, und zieren sich nicht, den Kot ihrer Artgenossen zu vertilgen. Ich weiß nicht genau, warum Hunde kein Problem damit haben, schmutzig zu sein, schlecht zu riechen und zerzaust herumzulaufen, aber genau wie vielen Kindern und manchen Männern scheint ihnen das schlicht nichts auszumachen. Katzen hingegen betreiben ausgiebige Fellpflege (und müssen deshalb nicht gebadet werden). Sie haben von Natur aus eine raue Zunge, an der lose Haare hängen bleiben, die sie Ihnen später auf den Teppich würgen. Da Hunde keine Fellpflege betreiben (oder betreiben wollen), bilden sich bei ihnen keine Haarballen. Sie entwickeln vielmehr seltsame Gerüche und verfilzte Rasta-Locken, wenn sie zu lange darauf warten müssen, dass jemand anderes dies für sie übernimmt und sie bürstet und badet!
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Warum haaren Hunde?

Mein Freund ist der Ansicht, ich würde meine Haare absichtlich überall verteilen, um mein Revier zu markieren, aber da er es nur mit Brünetten hat, wäre mir damit nicht sonderlich geholfen. Haar eignet sich als Reviermarkierung sowieso nicht – Windböen und vorübergehende Zwei- und Vierbeiner sorgen dafür, dass es wahrscheinlich nicht lange dort bleibt, wo es hinterlassen wurde. Beim Entblättern strategisch platzierter Kleidungsstücke hingegen …
Dass Hunde haaren, hilft ihnen, sich den unterschiedlichen Temperaturen wechselnder Jahreszeiten anzupassen. Da Ihr kleines Fellknäuel nicht die Möglichkeit hat, sich im Winter einen warmen Mantel überzuziehen oder im Sommer splitterfasernackt einherzuwandeln, muss es sein Pelzkleid eben den Umweltbedingungen angleichen. Dort, wo es rau zugeht, schützt sein Fell es nicht nur vor Hitze, Kälte und schädigender UV-Strahlung, sondern bildet auch eine schützende Barriere vor Hautverletzungen, wenn Purzel durchs Unterholz fegt, mit anderen Hunden balgt oder von Insekten geplagt wird.
In Zeiten, in denen das Tageslicht knapper wird, versucht das Gehirn Ihres Hundes für ein dickeres wärmendes Fell zu sorgen. Im Herbst und Winter wachsen ihm sogar zusätzliche Haare, »Sekundärhaare« oder Unterwolle, die mehr Wärme geben. Im Frühling und Sommer werden Sie dann feststellen, dass Sie häufiger zum Staubsauger greifen müssen, weil das Gehirn Ihres Hundes auf die nunmehr längere Tageslichteinstrahlung reagiert und ihn heftig haaren lässt. Oftmals verliert er nur das kürzere Unterfell und entwickelt für Frühjahr und Sommer ein gröberes, längeres Haarkleid, das als schützende Pufferzone und hautkühlende Schutzschicht wirkt. Aus diesem Grund raten wir davon ab, Hunde, die viel Zeit im Freien verbringen, im Sommer allzu kahl zu scheren, weil sie (a) einen Sonnenbrand bekommen, (b) von Insekten gepiesackt werden, (c) eben dadurch, dass sie geschoren sind, der Hitze eher noch stärker ausgesetzt sind, und (d) von den anderen Hunden im Viertel ausgelacht werden.
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Was kann ich tun, damit mein Bello weniger haart?

Meine Freunde außerhalb der Tierarztwelt fragen oft: »Stimmt mit deinen Katzen was nicht?«, bevor sie wagen, eine davon zu streicheln. Es ist halt so, dass ich meine Kurzhaarkatzen oft bis auf das Niveau einer »Pfirsichhaut« hinunterschere. Ich mache das, weil ich nicht noch mehr Haare im Haus haben will, und nein, es ist nicht ansteckend (das verrate ich aber nur Leuten, die ich mag). Vielleicht ist es nicht die herkömmliche, normale, gesunde Möglichkeit, das Haaraufkommen im Haus zu verringern, aber was soll’s... ich bin Tierärztin, und die Schermaschinen sind einfach so schön schnell bei der Hand.
Und wenn ich ehrlich sein soll, außer stetem Bürsten und Schneiden gibt es neben einer Rasur nicht viel, was Sie tun können, um das Haaren im Keim zu ersticken. Zwar wird blumig für Lotionen, Cremes, Balsam und Spray geworben, aber glauben Sie dem Wirbel nicht – sonst würde jeder von uns das Zeug verwenden, und einige kahlköpfige Schauspielerikonen hätten nie Karriere gemacht. Im Allgemeinen verlieren Hunde im Frühjahr und Sommer mehr Haare, daher ist es wichtig, Bello in diesen Monaten täglich (oder zumindest wöchentlich) zu striegeln, vor allem, wenn er ein mittellanges bis langes Fell hat. Je mehr Haar Sie ihm ausbürsten oder (mit jenen Zupfbürsten ausrupfen), desto weniger davon wird an Ihren Möbeln, Teppichen und Füßen haften bleiben. Es gibt ein paar Züchtungen, die nicht haaren – Pudel zum Beispiel oder Malteser, aber auch diese Hunde müssen häufig gebürstet werden.
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Warum haaren Hunde beim Tierarzt stärker?

Selbst der mutigste Höllenhund wird in der Tierarztpraxis nervös, und vielleicht ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass er ganze Haarbüschel verliert, wenn er dort hineinmarschiert. Bedingt ist das durch den Widerstreit zwischen zwei instinktiven Regungen: dem Flucht- und dem Angriffsreflex. Nicht nur der Herzschlag beschleunigt sich stressbedingt, auch die Atmung wird rascher – er beginnt zu hecheln oder atmet schwerer, um mehr Luft in die Lungen zu bekommen.
Ihr Hund realisiert, wo er ist, und sein Körper schaltet auf »Flucht« (»Hilf mir! Ich ahne, dass da gleich ein fieser Tierarzt durch die Tür tritt!«). Zur selben Zeit erweitern sich sämtliche Blutgefäße und mit ihnen auch die Haarfollikel, damit die zur Flucht nötigen Muskeln gut durchblutet werden, aus diesem Grund kann es passieren, dass er wie verrückt zu haaren beginnt. Machen Sie sich keine Sorgen (sonst fallen Ihnen die Haare womöglich auch noch aus), all das legt sich binnen kürzester Zeit, sobald er wieder zu Hause ist. Und beim nächsten Mal erinnert sich Ihr Hund hoffentlich daran, dass es gar keine fiesen Tierärzte gibt – möchten wir wenigstens gerne glauben!
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Warum scharren Hunde und treten mit den Hinterbeinen aus, wenn sie ihr Geschäft erledigt haben?

Hunde haben zwischen den Ballen unter ihren Pfoten Duftdrüsen, und durch das Scharren markieren sie ihr Revier. Mein eigener Hund JP, ein Pitbull, den ich in den Ghettos von Philadelphia aufgegabelt habe, tut dies mit großer Begeisterung – es ist seine männliche (wenn auch kastrierte) Art und Weise, der vierbeinigen Mitwelt mitzuteilen: »JP war hier, und er hat’s echt drauf.« Zwar ist das Scharren vor allem ein Verhaltensmuster von »intakten Männchen« (solchen mit Testikeln), doch wird es auch bei sterilisierten Männchen und sogar bei Weibchen beobachtet. Im Prinzip handelt es sich um eine Mitteilung an den nächsten Vierbeiner, dass Hund hier gewesen und dies »seine Ecke« ist. Erinnern Sie sich an die Sache mit dem Stammplatz beim Mittagessen in der Schulkantine? So ähnlich, nur mit dem zusätzlichen Pläsier der öffentlichen Notdurftverrichtung.
Übrigens verhalten sich Hirsche ganz ähnlich (man nennt dieses Scharrverhalten unter Jägern auch Plätzen), und die Jäger orientieren sich an solchen Scharrspuren, wenn sie herausfinden wollen, ob ein männliches Tier im Revier ist. Und wenn ich mit JP im Herbst durch die in schönstes Bunt gehüllten Wälder ziehe, verdirbt er dem einen oder anderen Jäger die Spur, indem er dort auch herumscharrt.
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Ist Bellos Vorderlauf Arm oder Bein?

Vom anatomischen Standpunkt aus ist der Vorderlauf eigentlich als Arm, der Hinterlauf als Bein zu betrachten, und zwar deshalb, weil die Anatomie bei den meisten Säugetierarten so ziemlich dieselbe ist, und der Mensch nur insofern eine Ausnahme macht, als er aufrecht geht. Das Vorderbein Ihres Hundes setzt sich – genau wie Ihr Arm – zusammen aus Humerus (Oberarmknochen), Radius (Speiche) und Ulna (Elle), sein Hinterlauf aus Femur (Oberschenkelknochen), Tibia (Schienbein) und Fibula (Wadenbein). Obwohl Sie aufrecht gehen, sind die Strukturen bei Ihnen also immer noch dieselben, Sie sehen halt eben nur wie ein Affe aus.
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Bekommen Hunde eine Gänsehaut?

Gänsehaut, auch Piloarrektion genannt, ist ein anderer Ausdruck für den Umstand, dass einem die Haare im Follikel pfeilgerade aufrecht – buchstäblich zu Berge also – stehen.
Zwar hört man in diesem Zusammenhang in der Regel nichts von »Hundehaut«, aber trotzdem können Hunde sie bekommen, sie ist bei all dem Fell nur schwerer zu sehen.
Menschen bekommen eine Gänsehaut meist, wenn ihnen kalt ist oder sie sich fürchten. Bello hat ein schönes dickes Fell, das ihn warm hält, er bekommt seine Gänsehaut also in der Regel nicht, weil er friert. Bei Hunden ist sie wohl eher auf Nervosität oder Angst zurückzuführen, manchmal soll sie auch einem anderen Tier oder einem Menschen Angriffslust signalisieren. Er versucht sich damit im Prinzip größer scheinen zu lassen, plustert sich auf (»Guck bloß mal, wie riesig ich bin – hau besser ab!«), um sein Gegenüber einzuschüchtern.
Die Entstehung einer Gänsehaut ist genau genommen ein komplizierter, durch Neurotransmitter ausgelöster Reflex, der mit einer defensiven Gemütsregung in Verbindung gebracht wird.3 Die Gänsehaut ist nur eines von vielen Anzeichen, die mit diesem Verhalten einhergehen. Manche Hunde zeigen auch eine leicht geduckte Haltung, einen langsamen »Pirschgang« auf das angreifende Tier zu, dazu einen aufrecht gestellten (aber nicht wedelnden) Schwanz. Wenn Sie bei Bello im Genick oder am Rumpf gesträubtes Fell bemerken, nähern Sie sich ihm lieber mit Vorsicht!
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Schwitzen Hunde?

Noch ein Grund, Hunde gern zu haben! Während Sie immer damit rechnen müssen, dass Ihr behaarter zweibeiniger Lebensgefährte womöglich mit Schweißflecken auf dem T-Shirt aufkreuzt, kann Ihnen so etwas bei Hunden nie passieren – sie schwitzen nicht unter den Achseln. Eine der wenigen Möglichkeiten, die ihnen zum Schwitzen zur Verfügung stehen, sind die Polster unter ihren Pfoten. Dazu ist allerdings zu sagen, dass ich schon mit wirklich vielen fitten, sportlichen Hunden (Schlittenhunden oder Windhunden zum Beispiel) zu tun gehabt habe und noch immer darauf warte, dass ein Hund beim Training an den Fußballen schwitzt. Die Schweißdrüsen unter den Pfoten sind nur ein winziges Wärmeventil, in der Hauptsache reguliert und kontrolliert Ihr Hund seine Körpertemperatur durch Hecheln.
Und deshalb, um auf Ihre Frage zu antworten: Nein, und Sie brauchen auch kein Deo für Ihren Hund! Sorgen Sie lieber dafür, dass er genügend kühles Wasser, Schatten und Zeit zum Hecheln hat, um die viele heiße Luft loszuwerden. Das ist vor allem wichtig, wenn er beim Spazierengehen mit einem Ball in der Schnauze herumrennt. Sie denken vielleicht, er findet es toll, sein Spielzeug selbst nach Hause zu tragen, in Wirklichkeit wäre es sicherer, wenn Sie das (neben der obligatorischen Tüte) übernähmen. Ein Tennisball im Maul kann ihn unter Umständen am Hecheln hindern, sodass sich sein Körper überhitzt.
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Warum haben Hunde Wolfskrallen?

Warum hat Ihr Hund die niedliche, aber lästige Kralle auf der Innenseite der Läufe, die sich hin und wieder in Sachen verfängt und dann zu bluten anfängt? Diese erste »Zehe« fehlt bei manchen Hunden, wenn sie aber vorhanden ist, sind Sie stolzer Besitzer eines Hundes mit Wolfskralle, Afterkralle oder Afterklaue. Dieses Extraglied an der Pfote Ihres Hundes kann sehr unterschiedlich geformt – ein winziges verkümmertes Hautfältchen oder eine voll entwickelte Zehenkralle – sein. Für Hunde hat im Laufe ihrer Evolution nur selten die Notwendigkeit bestanden, einen Daumen zu haben – schließlich mussten sie keine Stifte oder sonstigen Gegenstände umfassen -, sodass dieser bei ihnen zu jenem niedlichen, aber nutzlosen Anhängsel verkümmern konnte. Manche Hunde haben ihr Leben lang nicht die geringsten Probleme damit, aber für Jagd- und Arbeitshunde oder solche, die viel rennen und umherstreunen, besteht eine größere Gefahr, dass sie sich an dieser Extrazehe verletzen.
In manchen Ländern werden diese Miniklauen vom Züchter entfernt, in Deutschland ist dies laut Tierschutzgesetz nur in bestimmten Fällen gestattet, das Ganze passiert unter Narkose und ist kein großer Eingriff.
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Kriegt Pluto eine verstopfte Nase, weil er sich nicht schnäuzen kann?

Zum Glück muss Pluto sich nicht schnäuzen und auch nicht in der Nase bohren. Und Sie müssen es auch nicht für ihn übernehmen.
Vielleicht hören Sie Pluto hin und wieder niesen, wenn er versucht, etwas aus der Nase zu bekommen. Haben Sie schon mal gehört, wenn es klingt, als ob er »rückwärts niest«? Das ist das laute, keuchend-würgende Geräusch, das sich anhört, als sei er kurz vorm Ersticken – in Wirklichkeit versucht er nur, seine Atemwege sauber zu kriegen. Diese Aktion verändert im Prinzip den Druck in Nase und Nebenhöhlen und lässt Pluto den gesamten schleimigen Segen »hochziehen« und hinunterschlucken. Wenn er gar nicht aufhören will zu niesen, hängt ihm womöglich etwas in der Nase. Bringen Sie ihn in dem Fall zum Tierarzt, damit der danach sieht. Ansonsten kommt er bestens ohne Kleenex zurecht.
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Schnarchen Hunde und können sie eine Schlafapnoe erleiden?

Denken Sie, wenn Sie Ihren ersten Welpen aussuchen, daran, dass manche Hunderassen mehr schnarchen als andere! Schnarchen ist das Geräusch, das entsteht, wenn das Gewebe im Rachenhintergrund zu flattern anfängt. Guter Rat am Rande: Wenn Sie einen leichten Schlaf haben, sind Bulldogge, Mastiff, Lhasa Apso, Shih Tzu, Mops, Pekinese oder Shar-Pei nicht unbedingt Ihre Züchtung! Wir reden hier über Massen an flatterndem Gewebe!
Grundsätzlich ist es die Anatomie von Schnuffskis Nasen- und Rachenraum, die ihn schnarchen lässt, manchmal aber spielen noch andere Faktoren wie Übergewicht, Allergien, Alter und bestimmte Arzneimittel eine Rolle. Es ist wichtig, Schnarchen von Atemproblemen, einem Luftröhrenproblem (einem Trachealkollaps zum Beispiel) oder auch nur vom »Rückwärtsniesen« zu unterscheiden. Machen Sie, wenn Sie im Zweifel sind, eine Videoaufnahme von einem solchen Vorkommnis. Wenn Schnuffski allerdings sein Leben lang schnarcht, sollten Sie vielleicht die Anschaffung von Ohrstöpseln erwägen und der Tatsache ins Auge sehen, dass Ihr Hund auch fürderhin für die musikalische Untermalung Ihrer Träume sorgen wird.
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Wenn ich Lebensmittelfarbe unter Flockis Trockenfutter mische – finde ich dann im Garten sein Häufchen leichter?

Nun, die hier gehört zu der Sorte von Fragen, für die ich, glaube ich, nicht dreizehn Jahre lang zur Tiermedizinerin ausgebildet wurde! Trotzdem…
Es kursieren Gerüchte, denen zufolge Tierfutterfirmen wie Eukanuba dieses vor ein paar Jahren tatsächlich als Möglichkeit in Betracht gezogen haben. Eukanuba ist für ihr pinkfarbenes Logo bekannt, weshalb ein Kunde irgendwann vorschlug, das Unternehmen möge auch sein Hundefutter pink gestalten, damit es, ähm, einfacher zu finden sei. Dem Himmel sei Dank, dass man diesem Rat bislang nicht gefolgt ist. Möglich wär’s sicher, aber sollten Sie sich entschließen, Flockis Exkremente zu färben – seien Sie nur vorgewarnt -, würden Sie Gefahr laufen, von Ihren Nachbarn für sehr, sehr wunderlich gehalten zu werden.
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Warum wird mein Rasen braun, wenn mein Hund darauf pinkelt?

Tiere und Menschen haben in ihrem Urin jede Menge Stickstoff. Nur sind Hunde diejenigen, die draußen pinkeln und auf frischer Tat ertappt werden. Zwar ist Stickstoff hauptsächlicher Bestandteil der meisten Düngersorten, doch ist er in Hundeurin in solchen Mengen enthalten, dass er das Gras tatsächlich verbrennt und zum Absterben bringt. Sie können den Schaden an Ihrem Rasen durch folgende Manöver gering halten. Erstens: Bringen Sie Ihrem Hund bei, genau wie mein Hund das Bein am Maschendrahtzaun zu heben und dem Nachbarn aufs Grundstück zu pinkeln. Bei meinem Nachbarn gibt es dermaßen schlimme braune Flecken, er sollte sich wirklich mal die Zeit nehmen, seinen Rasen ein bisschen zu pflegen (zum Glück hat er keine Haustiere, die Wahrscheinlichkeit, dass er dieses Buch kauft und den Grund dafür entdeckt, ist demnach äußerst gering). Zweitens können Sie hinten im Garten eine Kiesecke anlegen. Ich habe selbst so ein Stück, bepflanzt mit Funkien und Farnen, und wenn ich JP mit dem Auftrag rausschicke, »nach hinten« zu gehen, weiß er, was gemeint ist. Ich habe ihn darauf trainiert, dass dies für ihn der bevorzugte Ort für sein Geschäft ist, so bleibt mein Rasen geschont. Drittens können Sie die Fläche auch gut wässern, nachdem Ihr Hund sein Geschäft gemacht hat. Verdünnung ist für Ätzendes immer eine prima Lösung, Schädigung und Verbranntheitsgrad lassen sich deutlich senken, indem man einfach Wasser draufkippt. Schließlich gibt es noch homöopathische Methoden, den pH im Urin Ihres Hundes zu senken, aber als Tierarzt muss ich Ihnen sagen, das ist ein Spiel mit dem Feuer (oder Stickstoff in diesem Falle). Eine pH-Änderung im Harn kann die Bildung von Kristallen und im Extremfall von Steinen mit sich bringen, Plutos Harn zu entsäuern, um Ihren Rasen zu schonen, ist keine gesunde Lösung, so etwas macht man nur, wenn es tatsächlich medizinische Gründe dafür gibt.
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Was gehen mich die Würmer meines Hundes an?

Magen-Darm-Parasiten können zu schweren Blutverlusten im Gastrointestinaltrakt, zu Gewichtsverlust, chronischem Durchfall und Jucken im Analbereich führen. Nicht der ideale Weg zum Abnehmen – so Sie nicht einer von diesen Typen sind, die sich mit Begeisterung selbst auspeitschen. Außerdem kommt hinzu, dass die meisten solcher Parasiten spezifisch für eine bestimmte Wirtsart sind. Mit anderen Worten: Wenn es ein Katzen- oder Hundewurm ist, dann bevorzugt er im Regelfalle den Magen-Darm-Trakt dieser Art. Wenn er, beziehungsweise seine Larve, jedoch in eine für ihn unübliche Spezies, zum Beispiel in Sie, gelangt, »weiß« er nicht wohin, und statt sich schnurstracks zum Darm zu begeben, wandert er unter Umständen im ganzen Körper herum, kann dabei auch in Haut und Augen landen. Man bezeichnet solche Larven in der Haut auch als Larva migrans, kutane Hautlarve oder Hautmaulwurf – allesamt schicke Umschreibungen für eine orientierungslose Wurmlarve, die in Ihrem Körper umherirrt. Kinder können diese Kreaturen sogar das Augenlicht kosten. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dafür zu sorgen, dass Ihr Hund regelmäßig entwurmt wird, außerdem sollten sich Kinder und Erwachsene nach dem Kontakt mit Hundekot gründlich die Hände waschen. Das ist übrigens einer der Gründe dafür, warum Sie als Hundebesitzer die Hinterlassenschaft Ihres Vierbeiners immer und überall postwendend entfernen sollten! (Siehe die Lektion »Wohin mit Boscos Hundehaufen?«) Kutane Hautlarven sind eine scheußliche, aber seltene Erkrankung. Nebenbei bemerkt machen sie es auch ratsam, sich an Mexikos Stränden stets auf eine Unterlage zu legen, denn im warmen Sand überleben die Würmer und können sich durch die Haut in Sie hineinbohren. Mit solchen sandgeborenen Wurminfektionen ist nicht zu spaßen, weshalb Hunde an vielen Stränden auch nicht allzu willkommen sind. Der langen Rede kurzer Sinn: Vergessen Sie Ihr Handtuch nicht.
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Was kann ich gegen Hassos Blähungen tun?

Jawohl, auch Hasso hat Blähungen, und diese können sehr leise entweichen und tödlich sein. Wie stark Hassos Blähungen sind, hängt davon ab, was Sie ihm zu fressen geben, wie rasch er es (und damit jede Menge Luft) herunterschlingt, wie viele Kohlenhydrate in seinem Fressen waren (und anfangen können zu gären), und davon, wie gut die Magen- und Darmmuskulatur bei Hasso arbeitet.
Die gute Nachricht lautet: Jawohl, Sie können Hasso Präparate wie Beano oder Lefax geben, um dem Problem entgegenzuwirken. Beano enthält als wirksamen Bestandteil vor allem Alpha-D-Galactosidase, ein natürliches Enzym, das komplexe Kohlenhydrate (Stärke) abbaut, Enzym-Lefax Pankreaspulver, das ebenfalls Kohlenhydrate abbaut, dazu noch einen Wirkstoff, der die Gasbildung im Darm beeinflusst. Die meisten Hunde benötigen nur extrem geringe Mengen an Kohlenhydraten, weshalb in der Futterpackung, die Sie gerade gekauft haben, in der Regel nur sehr wenig davon vorhanden sein sollten. Es gibt bei Beano und Lefax zwar keine »offizielle Dosierung« für Hunde, aber ich würde anfänglich zur viertel bis halben Dosis für einen erwachsenen Menschen raten – je nachdem wie groß Ihr Hund und seine Blähungen sind. Es gibt inzwischen außerdem ein Hundeprodukt (curTail), das ebenfalls über eine enzymatische Reaktion wirkt. Zwar ist der Einsatz von Beano sicher, aber Sie könnten es vielleicht auch zuerst mit einer Ernährungsumstellung versuchen, vielleicht hilft schon das. Mein Hund JP hat mit Eukanuba zum Beispiel waffenfähige Blähungen (allerdings auch ein sehr schönes Fell) und ist mit Science Diet so gut wie frei davon.
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Gibt es Tierzahnärzte?

Die Tiermedizin ist spezialisierter geworden, inzwischen gibt es Tierärzte, die sich auf Kieferchirurgie und Zahnheilkunde spezialisiert haben. Es handelt sich in der Regel um Kollegen, die ihr Hochschulstudium abgeschlossen und dann eine mehrjährige Weiterbildung in Tierzahnheilkunde absolviert haben. Die meisten niedergelassenen Tierärzte erledigen Routineeingriffe wie Zahnsteinentfernung, Zahnziehen oder kleinere zahnchirurgische Eingriffe selbst, werden Sie jedoch an einen Tierzahnarzt überweisen, wenn Ihr Hund einer Wurzelbehandlung, eines größeren kieferchirurgischen Eingriffs oder einer Krone bedarf (die übrigens einen Rottweiler oder Pitbull noch um einiges gemeingefährlicher wirken lassen!). Die Deutsche Gesellschaft für Tierzahnheilkunde DGT führt ein online einsehbares Verzeichnis, aus dem Sie anhand Ihrer Postleitzahl einen Spezialisten in Ihrer Nähe ersehen können (siehe Weiterführende Informationen). Suchen Sie sich jemanden heraus und lassen Sie nachschauen, ob die Werwolfreißer Ihres Vierbeiners ordnungsgemäß sortiert sind.
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Muss ich meinem Hund wirklich die Zähne putzen?

Ah ja, die große Frage. Hätte ich Ihnen nicht gerade eben die Hundedentisten-Frage präsentiert, würde meine Antwort vielleicht etwas anders ausfallen. Aber Tierärzte und Tierzahnärzte empfehlen Ihnen, Ihrem Hund so oft wie möglich die Zähne zu putzen. Manche plädieren für einmal am Tag, manche für zwei- bis dreimal die Woche. Ich habe echt Glück, wenn ich JP mehr als einmal im Monat – meist nachdem er gebadet worden ist – die Zähne geputzt bekomme. Zugegeben, er hat einen fürchterlichen Mundgeruch, aber ich habe mich einfach so daran gewöhnt. Was die Frage angeht, wie Sie den Mundgeruch Ihre Hundes mit Ihrer Nase versöhnen … Nun, ich möchte mal sagen, ich würde Sie nicht darum bitten, wenn es nicht wirklich wichtig wäre. In Anbetracht dieser Feststellung bitte ich Sie, meine Worte und nicht meine Taten zum Maßstab Ihres Handelns zu machen und Ihrem Hund gewissenhaft die Zähne zu putzen! Dies so oft wie irgend möglich zu tun, ist die wirksamste Möglichkeit, Zahnfäulnis vorzubeugen und Oralhygiene zu betreiben.
Für den Hund ist dabei der wichtigste Aspekt die Aggressivität der Zahnbürste – Sie werden keine Bürste nehmen wollen, mit der Sie ihm wehtun. Suchen Sie eine mit weichen Borsten, die überdies bequem in seine Mundhöhle passt. Mechanisches Schrubben hilft den Belag entfernen, der sich unablässig aufbaut. Sie können durch die Bürsterei bis zu einem gewissen Grad verhindern, dass sich der Belag zu Zahnstein verhärtet, denn der lässt sich nur unter Vollnarkose und mithilfe des tierzahnärztlichen Instrumentenarsenals entfernen. Im Idealfall werden Sie also versuchen, die Entstehung von Zahnstein zu verhindern, bevor Sie Ihren Hund mit einer Spritze ausschalten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich ein altes Stück Strumpfhose oder eine zehn mal zehn Zentimeter große Mull-Kompresse um den Finger zu wickeln, und Ihrem Hund damit sachte den Belag wegzurubbeln. Erstaunlicherweise tolerieren die meisten Hunde das recht gut. Das ist vielleicht auch ein guter Einstieg, bevor Sie irgendwann anfangen, ihm mit einem fünfzehn Zentimeter langen Plastikgerät im Maul herumzufuhrwerken. Passen Sie nur auf, dass er Ihnen nicht in den Finger beißt.
Was tun wir nicht alles aus Tierliebe.
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Bekommen Hunde Karies?

Zum Glück kommt das nicht sehr häufig vor, vermutlich, weil Hunde keinen Zucker und keine Süßigkeiten fressen. Sie können jedoch andere Zahnprobleme bekommen. Parodontose ist häufig, lässt sich jedoch verringern, indem Sie Ihrem Hund oft genug die Zähne putzen. Zwar entfernt das Bürsten keine großen Zahnsteinbrocken, aber es verhindert, dass sich größere Mengen Belag bilden und das Problem verschlimmern. Manche Züchtungen wie Windhunde und Zwergpudel benötigen aufgrund einer Veranlagung zu schlechten Zähnen und Mundgeruch mehr Zahnpflege als andere, sind sozusagen die Austin Powers der Hundewelt.
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Können Hunde Farben sehen?

Tierärzte haben lange geglaubt, Hunde könnten nur schwarzweiß sehen, inzwischen weiß man jedoch, dass sie über ein gewisses Maß an Farbsichtigkeit verfügen – nur ist bei ihnen das Spektrum nicht ganz so leuchtend wie beim Menschen. Die Regisseure des Farbsehens sind, wenn man so will, die Zapfen – Licht- oder Photorezeptorzellen in der Netzhaut -, und der Mensch hat davon im zentralen Bereich seiner Retina schlicht fünfmal so viele wie der Hund. Nun können wir Hunde schlecht bitten, Buchstaben, Zahlen und Farben auf einer Tafel zu benennen, damit wir ihr Sehvermögen testen können, aus Verhaltensexperimenten weiß man jedoch, dass Hunde eher ein bisschen farbenblind sind, das heißt, Rotund Grüntöne weniger gut erkennen als wir.
Das Sehvermögen eines Hundes (seine Sehschärfe) ist weit geringer ausgebildet als das des Menschen, manche Leute glauben, dass ein Hund nur 20 bis 40 Prozent der Sehschärfe des Menschen erreicht, das heißt, er liegt beim Snellen-Index (den altbekannten Sehtafeln beim Augenarzt oder Optiker) eher bei 20-90 als bei 20-20 wie wir (anders ausgedrückt: auf besagten Tafeln würde der Hund die zweite oder dritte Zeile schaffen, ein normalsichtiger Mensch hingegen Zeile 8). Das bedeutet, dass ein Hund das, was Sie als Mensch aus einer Entfernung von 25 bis 30 Metern erkennen, vielleicht erst aus sieben Meter Entfernung erkennen wird. Tieraugenärzte sind der Ansicht, das Sehvermögen des Hundes habe sich entwickelt, um ihm bei der Jagd dienlich zu sein. Durch eine Kombination aus der Fähigkeit Farbe zu sehen, dem Umstand, dass sie stets einen großen Ausschnitt aus der Landschaft im Fokus haben, und einer guten Tiefenwahrnehmung schlagen Hunde sich im Vergleich zum Rest des Tierreiches recht gut. Sogar blinde Hunde scheinen sich in vertrauter Umgebung gut zurechtzufinden, das mag daran liegen, dass sie imstande sind, ihr mangelndes Sehvermögen zu kompensieren und andere Sinne – zum Beispiel ihren extrem guten Geruchssinn und ihr phantastisches Gehör einzusetzen.
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Gibt es Rollstühle für Hunde?

Wenn Ihr Hund mit einer angeborenen Behinderung auf die Welt gekommen ist oder eine akute Lähmung durch einen Tumor im Rückenmark oder einen Bandscheibenvorfall erleidet, können Sie ihm ein Rollwägelchen anschaffen. Solche Wagen sind maßgeschneiderte Vehikel, die Ihrem Hund die Hinterbeine »ersetzen« können, so seine Vorderbeine noch in Ordnung sind und er damit das Gefährt zu ziehen vermag. Am häufigsten trifft man diese Lösung bei Dackeln, die aufgrund ihres langen Rückgrats anfällig für Bandscheibenvorfälle und nachfolgende Lähmungen sind. Wir raten allerdings den Besitzern unserer Patienten grundsätzlich davon ab, sich selbst oder den Großeinkauf in diesen Karren herumkutschieren zu lassen – so attraktiv der Gedanke auch scheinen mag.
Als ich meine Tierarztlaufbahn begann, habe ich, ehrlich gesagt, nicht viel von solchen Rollwagen gehalten, weil ich das Gefühl hatte, sie würden die Lebensqualität eines Hundes zu sehr mindern. Nachdem ich meinen ersten Patienten – einen jungen Shih Tzu, der von einem Auto angefahren worden war und sich dabei das Rückgrat gebrochen hatte – jedoch mit so einem Teil hatte ausrüsten müssen, wurde mir klar, dass dieser Hund mit ein paar baulichen Veränderungen in seinem Zuhause (keine Treppen mehr, nur noch Rampen), bestens klarkam! Er zottelte bei seinen Nachsorgeuntersuchungen in der Tierklinik umher, und sogar die Helfer dort konvertierten zu Rollwagenbefürwortern. Seither bin ich überzeugt, dass manche Hunde mit solchen Wagen gut zurechtkommen. Jagdhunde – nein, ruhigere Couchwölfe – ja.
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Wie viel Flüssigkeit erwischt mein Hund eigentlich, wenn er Wasser aus seinem Napf schlappt?

Nicht viel. Haben Sie ihm je beim Saufen zugesehen? Verglichen mit unserem herzhaften Schluck aus der Tasse sieht das wirklich ziemlich unökonomisch aus. Wenn Sie einmal genau auf die Zunge Ihres Hundes achten, so sehen Sie, dass sie sich zusammenrollt und eine kleine Wassertasche bildet, die er dann hochholt. So langsam die Methode sein mag, sie erlaubt ihm jedenfalls, während seines Verweilens an der Wasserstelle den Blick geradeaus gerichtet und die Umgebung im Blick zu behalten. Wenn er das Wasser direkt schlürfen wollte, müsste er seinen Kopf abgewinkelt halten und könnte so vielleicht einen Räuber oder auch eine Beute übersehen. Während dies also nicht gerade die effizienteste Trinkmethode ist, so bewahrt sie ihn doch immerhin davor, von einem Krokodil gefressen (oder von Nachbars Katze überrascht) zu werden.
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Bei meinem Hund wird die Zunge beim Rennen fünfmal so lang wie sonst. Wie passt das im Ruhezustand in seine Schnauze?

Beim Hund ist, nicht anders als beim Menschen, die Zunge einer der stärksten Muskeln im Körper. Lässt das Geknutsche mit Fremden ein bisschen weniger attraktiv erscheinen, oder? Nun ja, wenigstens keucht er oder sie Ihretwegen, und nicht weil es ihm zu warm ist. Bei Hunden ist dieses muskulöse Organ der Hauptort des Wärmeaustauschs. Mit anderen Worten: Hunde atmen warme Luft aus ihren Lungen aus und inhalieren kühlere Luft, verdunsten Flüssigkeit und kühlen dadurch ihren Körper. Wenn Sie mit Nelson zusammen joggen, fällt Ihnen womöglich auf, dass seine Zunge immer länger wird – sie vergrößert ihre Oberfläche, um den Wärmeaustausch zu verbessern. Sie können es sich vielleicht nicht vorstellen, aber ja, sie passt in seine Schnauze. Und machen Sie sich keine Sorgen – auch wenn sie sehr lang aussieht, sie wird sich weder verknoten, noch wird Nelson draufbeißen oder sich daran verschlucken. Ihm hängt die Zunge nur im übertragenen Sinne am Boden, und wenn Sie Glück haben, bleibt das so, bis Sie die Anstrengung des Tages (oder jenes Marathongeknutsches) weggeschlafen haben.

028Warum zuckt Wuschels Hinterbein, wenn ich ihm den Bauch kraule?

Auch wenn es meines Wissens keine Nervenverbindung zwischen Bauchfell und Oberschenkel gibt, rudert Wuschel mit dem Hinterbein in der Luft, während sie ihm den Bauch kraulen. Ich vermenschliche ja nicht gern, aber als Tierarzt würde ich darauf tippen, dass er versucht, Ihre Hand ein bisschen weiter nach unten zu dirigieren …
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Warum rutscht mein Hund manchmal auf seinem Hinterteil herum?

Wenn Sie jemals Ihren Hund dabei erwischen sollten, dass er auf dem Gesäß über Ihren schönen weißen Teppich rodelt und Ihnen dabei einen kleinen braunen Streifen hinterlässt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass er entweder an einer verfilzten Klabusterbeere leidet (Sie wissen schon, jene angetrockneten Kotreste um seinen After, die Sie jedes Mal bereuen lassen, dass Sie kein Kurzhaar gekauft haben), oder aber ein Analbeutelproblem hat. Diese lästigen kleinen Beutel sind Duftdrüsen, die ein faulig riechendes braunes Sekret absondern, die Bijous Kot noch ekliger riechen lassen, als er es ohnehin schon tut. Hunde verwenden diese Drüsen als Marker für die Identifizierung eines neuen Hundes im Viertel. Leider neigen diese Drüsen bei manchen Hunden zu chronischen Problemen (vor allem bei kleinen weißen Hunden mit rosa Schleifen im Haar, die den Namen Bijou tragen und überaus gepflegte BesitzerInnen haben, die partout nicht glauben wollen, dass sie allen Ernstes über so etwas sollten reden müssen). Entzündung, Infektion, Verstopfung, in seltenen Fällen auch Krebs bedingen diese klassische Rutschpartie. Wenn Sie sie beobachten, ist es an der Zeit für einen Besuch im Hundesalon oder beim Tierarzt, um sich ein paar Extrastreicheleinheiten abzuholen (die dieses Mal allerdings, so fürchte ich, mit behandschuhtem Finger und rektal verabreicht werden).
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Stammt der Herzschrittmacher meines Hundes von einem verblichenen Menschen?

Äh, nun, ja, tut er. Vielleicht ist Ihr Hund stolzer Empfänger des alten Schrittmachers von Dick Cheney, wir werden das allerdings leider nie sicher wissen – schließlich verfügen wir nicht über die entsprechende Geheimhaltungsstufe, wissen Sie? So ein Schrittmacher ist sehr teuer (5000 bis 15 000 Dollar) – mithin für viele Tierhalter unerschwinglich. Wir haben das Glück, dass wir sie von Firmen gespendet bekommen, und es stimmt, dass sie oftmals von Verstorbenen stammen. Das mag zwar roh klingen, doch diese Schrittmacher werden schließlich recycelt, um etwas behaarteren glücklichen Wesen das Leben zu retten! Hinzu kommt, dass wir einen Schrittmacher, da er seine Funktion auch in einem verstorbenen Wesen weiter wahrnimmt, entfernen müssen, wenn Ihr Hund ihn nicht mehr braucht. So können wir ihn dann in einem weiteren Tier einsetzen. Schrittmacher sind heiße Ware und manchmal schwer zu bekommen. Keine Sorge – die Geräte werden sorgfältig sterilisiert, bevor wir auch nur daran denken, sie einem anderen Hund einzupflanzen!
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Kann Passivrauchen Hannibal schaden?

Zwar wird das Thema gegenwärtig noch untersucht, aber unsereiner vermag nicht so recht einzusehen, warum Passivrauchen Hannibal nicht gefährden sollte.4 Einerseits befindet Ihr Vierbeiner sich näher am Boden, erfährt also weniger »Rauchtoxizität« aus der Luft, andererseits aber können sich die Karzinogene aus den Zigaretten in Ihren Teppichen und seinem Schlafkorb anreichern. Ich habe sowohl bei Katzen als auch bei Hunden verschiedentlich Fälle von Lungenkrebs gesehen und frage die Besitzer routinemäßig, ob sie Raucher sind. Letzteren mag dies Anlass für ein gewisses Schuldbewusstsein sein, aber Humphrey und Daisy haben keine Wahl, wenn es darum geht, welche Luft sie atmen. In jedem Fall verschlimmert Zigarettenrauch Asthma, und ich habe mehr als einen Tierhalter gehabt, der wegen der üblen Asthmaanfälle seiner Katze mit dem Rauchen aufgehört hat. Wenn Sie Haustiere halten, empfehlen wir, dass Sie entweder (a) das Rauchen aufgeben, (b) draußen rauchen, oder (c) sich einen Hochleistungspartikelfilter für Ihr Heim anschaffen. Eine wissenschaftliche Untersuchung jüngeren Datums hat gezeigt, dass Haustiere, die Farbverdünnern und bestimmten anderen Chemikalien in hohem Maße ausgesetzt sind, ein signifikant erhöhtes statistisches Risiko für das Auftreten von bestimmten Krebstumoren aufweisen.5 Rauchen wurde in dieser Studie zwar nicht bewertet, doch werden gegenwärtig Studien durchgeführt, die uns hoffentlich ein Argument fürs Aufhören um Ihres Hundes willen an die Hand geben werden, wenn Ihnen Ihr Gatte, Ihre Kinder, Kleider, Kollegen, Lungen und Ihre Brieftasche schon nicht Grund genug sind.
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Warum wälzen Hunde sich in verwestem, gammeligem Fisch?

Stellen Sie sich Folgendes bildlich vor: Sie befinden sich an einem wunderschönen Sommertag in einem nahe gelegenen Park, genießen die Sonne, pflegen die Beziehung zu Ihrem Hund … als Hektor plötzlich davontobt und aufgeregt, alle Sensoren auf Hochtouren, den Boden abschnüffelt und unausgesetzt diese niedliche Aktion vollführt, bei der er immer wieder den Kopf schüttelt und sich Staub aus der Nase niest. »Gesundheit!«, entgegnen Sie. »Was ist los, alter Knabe?« Das Nächste, was Sie wahrnehmen, ist, dass er sich auf dem Rücken wälzt: Ist das nicht das Süßeste, was Sie je gesehen haben? Sie rufen ihn zu sich, er ist wirklich zum Fressen, und – äh bäh! Was zum Teufel ist das für ein Gestank? Hektor riecht plötzlich nach Schweinskopf und vergammelten Burgern. Ich wette, Sie können es kaum erwarten, ihn in Ihr neues Auto zu laden.
Was also veranlasst Ihren Hund dazu, sich in jedem verrottenden Kadaver zu wälzen, dessen er habhaft werden kann? Nun, wir sind nicht hundertprozentig sicher. Eine Theorie mutmaßt, dass Ihr Hund instinktiv versucht, seinen individuellen Geruch zu überdecken, auf dass eine potenzielle Beute ihn nicht mit dem Wind zu wittern vermag. Eine andere hält dagegen, dass er nichts weiter versucht, als den Geruch einzufangen, um ihn seinem »Rudel« (das in diesen Tagen leider gleichbedeutend ist mit Ihnen) zu übermitteln. Wölfe wälzen sich nämlich ebenfalls in Aas, und es gibt etliche Indizien dafür, dass sie dies tun, damit ihr Rudel zu wissen bekommt, dass jemand aus seinen Reihen etwas Leckeres aufgetan hat. Ein anderer Grund für die leidenschaftliche Wälzerei in Kadavern könnte sein, dass sie den »Haufen« als ihr Eigentum (andernorts als »Vermögen« tituliert) markieren wollen. Schließlich und endlich ist es auch möglich, dass Ihr Hund es schlicht und einfach genießt, sich in Schlüpfrigem zu tummeln. Schließlich rollen Katzen sich mit Behagen und sichtbarem Wohlsein in Katzenminze. Warum sich nicht rasch einmal in »Hey – geh weg da!« wälzen? Ich habe nie behauptet, dass wir es bei Hunden mit Raumfahrtingenieuren zu tun haben …
Mein Hund hat dieser Gewohnheit ebenfalls mit Wonne gefrönt, wenn wir unterwegs waren, aber ich habe ihm diese Manier abtrainiert. Wenn ich bemerke, dass er auch nur daran denkt, sich in irgendetwas auf den Rücken zu werfen, rufe ich ihn sofort zu mir. Versuchen Sie es mit folgenden Maßnahmen, wenn Sie Ihren Hund daran hindern wollen, sich in toten Sachen zu wälzen. Erstens: Beseitigen Sie seine Haufen gleich, nachdem Ihr Hund sie abgesetzt hat. Dies ist einerseits ein wichtiger Aspekt verantwortungsbewusster Haustierhaltung, andererseits nimmt es Ihrem Vierbeiner die Chance, sich darin zu wälzen. Zweitens: Schaffen Sie eine unangenehme Assoziation mit diesem Verhalten – Sie können zum Beispiel energisch »Nein!« brüllen und ihn sofort zu sich beordern (nur dürfen Sie mit ihm nicht schimpfen, wenn er folgt, sonst wird er Ihre Zurechtweisung mit seiner Reaktion auf Ihr »bei Fuß!« interpretieren). Sie können auch erwägen, Ihren Hund mit einer Spritzpistole oder Wasser aus einer Spritzflasche zu bedenken, wenn er zur Missetat schreitet, um eine negative Assoziation herzustellen. Auch ein ferngesteuertes Erziehungshalsband oder laute Geräusche können ihn abschrecken. Es ist sehr wichtig, vor solchen Maßnahmen sicherzustellen, dass Ihr Hund wirklich vorhat, sich in verwesendem Zeug zu wälzen, um eine negative Verstärkung zu etablieren. Vielleicht schnüffelt er nur, bevor er das Bein hebt, und dafür werden Sie ihn schließlich nicht bestrafen wollen!
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Sind Hunde wirklich von Natur aus Katzenhasser?

Im Gegensatz zur Weisheit von Volksglauben und Zeichentrickfilmen, ist es keineswegs so, dass Hunde Katzen von Natur aus verabscheuen. Eichhörnchen hingegen … Ich meine, kann man es ihnen übelnehmen?