Inhaltsverzeichnis
Gesund werden
Falsche Ernährungsgewohnheiten sowie zahlreiche ungünstige Lebensmittel wie Fast Food, Low-Fat- und Light-Produkte, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe – die heute in jedem Supermarkt die natürlichen Lebensmittel schon beinahe völlig verdrängt haben – bringen unseren seit der Steinzeit ererbten Stoffwechsel oft ganz schön aus dem Gleis. Aber nur wer sich seinem Stoffwechsel entsprechend ernährt, kann schlank und gesund bleiben.
Mit diesem Buch bieten wir allen Lesern, die sich für Ernährung und Gesundheit interessieren, aber auch Therapeuten, die sich mit Ernährungsmedizin befassen, eine umfangreiche Zusammenfassung der gesamten Metabolic-Balance®-Philosophie. Erfahren Sie in diesem Leitfaden der gesunden Ernährung wesentliche Grundlagen über Nahrungsmittel, den gesunden Stoffwechsel, wie die Verdauung genau funktioniert und in welchem Zusammenhang der Stoffwechsel in Sachen Übergewicht und den damit assoziierten Erkrankungen steht. Denn wer gut Bescheid weiß, kann in puncto Ernährung ganz aktiv etwas für die eigene Gesundheit tun!
Vergessen Sie Abspeckpillen oder Crash-Diäten. Setzen Sie mit Metabolic Balance® besser langfristig auf eine Ernährungsweise, die individuell auf Sie abgestimmt ist, und lernen Sie wieder, auf Ihre eigenen Körpersignale zu hören. So stellen Sie für die Zukunft die richtigen Weichen für ein optimales Gewichtsmanagement und mehr Vitalität und Lebensfreude!
Dr. med. Wolf Funfack
Metabolic Balance® - das Original
Oft kopiert, nie erreicht, so könnte man das Metabolic-Balance®-Stoffwechselprogramm umschreiben, wenn man sich in den Dschungel undurchsichtiger Ernährungs- oder Diätprogramme begibt. Und dass die Original Metabolic-Balance®-Methode gut funktioniert, dafür stehen inzwischen über 350 000 Menschen, die erfolgreich an der Stoffwechselumstellung teilgenommen haben.
Hinter dem Metabolic-Balance®-Stoffwechselprogramm steht nicht – wie oft angenommen wird – ein dubioses, computergesteuertes Ernährungsprogramm. Metabolic Balance® ist vielmehr das Ergebnis meiner langen Forschungsarbeit als Internist und Ernährungsmediziner.
Aus der Praxis
Bereits 1975 schrieb ich meine Doktorarbeit über das »Übergewicht bei Säuglingen«. Als junger Arzt lag mein Tätigkeitsschwerpunkt aber zunächst noch auf der Arbeit in der Intensivstation in einem Krankenhaus: Hier versorgte ich Akutpatienten mit Beatmungsmaschinen, legte Herzschrittmacher und kämpfte damit sozusagen an vorderster Front für das Wohl der Patienten. Damals zählte dieses Tätigkeitsumfeld für mich zum eigentlichen Bereich der Medizin. Wenn Kollegen damals Patienten eine Diät als Therapie empfohlen hatten, dachte ich zu jener Zeit noch, dass dies mit der eigentlichen Medizin wohl recht wenig zu tun hätte. Heute weiß ich, dass ein Großteil dieser damaligen Patienten vermutlich nicht auf der Intensivstation gelandet wäre, hätte er sich richtig ernährt.
Neuer Denkansatz
Seit 1983 arbeite ich als niedergelassener Internist in eigener Praxis. Die Kernpunkte meiner medizinischen Arbeit waren fortan stoffwechselbedingte Erkrankungen und deren Zusammenhang mit der Ernährung. Ich forschte jahrzehntelang, bis ich zu der Erkenntnis gelangte, dass Übergewicht in Zusammenhang mit den hormonproduzierenden Körperdrüsen stehen musste. Erst die Abkehr von gewohnten Denkweisen eröffnete mir den weiten Blick auf die ganzheitliche Regulation aller Hormone im menschlichen Körper: »Es gilt zunächst, die innere Chemie des Körpers durch die richtige Ernährung wieder in Einklang zu bringen«, so meine grundlegende Erkenntnis. Im Jahr 2001 gründete ich dann gemeinsam mit Silvia Bürkle, Dipl.-Ing. für Ernährungstechnik in den Bereichen Ernährungsphysiologie und Diätetik, das ernährungsmedizinische Konzept zu Metabolic Balance®.
Konkrete Hilfestellung
Der Vorteil für Sie, verehrte Leser: Mit dem auf Ihrer Blutanalyse basierenden, individuellen Ernährungsplan in Kombination mit den Ernährungsregeln nach der Metabolic-Balance®-Methode versorgen Sie Ihren Körper mit all den Grundnährstoffen, die individuell für Ihren ausgewogenen Stoffwechsel erforderlich sind. Vertrauen Sie daher auf das Original, zumal Metabolic Balance® inzwischen sogar eine neutrale medizinische Studie beauftragt hat, um die Wirksamkeit zu untersuchen. Die positiven Studienergebnisse werden bald für Furore sorgen.
Jede Person ein Individuum
Jeder Mensch is(s)t anders – nicht nur in seinem Aussehen und seiner genetischen Veranlagung, sondern auch in seinen Ernährungsbedürfnissen. Das haben unzählige fehlgeschlagene Diäten bisher bewiesen. Es kann keine Diät geben, die für alle gültig ist! Denn der Stoffwechsel jedes Einzelnen bestimmt das Ernährungsprogramm, das folglich nur individuell sein kann. Deswegen ist das original Metabolic-Balance®-Programm nach Dr. Funfack in seiner Bedeutung und Wirkung für die Gesundheit jedes Einzelnen nicht hoch genug einzuschätzen. Freilich erfordern die Ernährungsregeln am Anfang ein wenig Disziplin, die jeder aufbringen muss. Doch einmal probiert, ist Metabolic Balance® der Schlüssel für mehr Wohlbefinden, Vitalität und Lebensqualität. Diese Erfahrung konnten Tausende und Abertausende Anwender bisher machen. Und möchten sie nicht mehr missen. Es gibt kein Kalorienzählen, kein Hungern und keinen Jojo-Effekt mehr. Jeder wird mit Genuss satt, ohne etwas entbehren zu müssen. Jeder kann so sein Wunschgewicht erreichen und halten. Und jeder kann mit dem original Metabolic-Balance®-Programm Pluspunkte auf seinem Gesundheitskonto sammeln. Viele sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Arthrose, Rheuma, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Beschwerden lassen sich mit dieser Ernährungsform verbessern.
Als Lebensaufgabe gedacht
Wie bedeutungsvoll das original Metabolic Balance® nach Dr. Funfack ist, erkennt man auch daran, dass es mittlerweile verschiedene Hotels, Apotheken und renommierte Fitnessinstitute in Deutschland gibt, die die Metabolic-Balance®-Methode in ihr Programm mitaufgenommen haben. Metabolic Balance® ist sozusagen ein Programm fürs Leben. Wer lange und gut leben will, sollte es unbedingt ausprobieren.
Ernährung - wo stehen wir heute?
Die Menschen in westlichen Industrieländern werden immer dicker. Falsche Ernährung und Bewegungsmangel sind meist die Ursache.
Von der Evolution zur »Devolution«
Es liegt auch an den in den menschlichen Genen gespeicherten Informationen, dass die Menschen heutzutage zunehmend an Übergewicht leiden. Denn eigentlich sind wir noch auf den Umgang mit der in der Steinzeit üblichen Nahrung gepolt. Da sich unsere Ernährung jedoch in wenigen Tausend Jahren sehr schnell geändert hat, konnten sich unsere Gene nicht an diese neuen Umstände anpassen.
Kann es sein, dass sich im modernen Menschen ein Homo sapiens aus der Steinzeit verbirgt? Dass die Technologie- und Dienstleistungsgesellschaft den heutigen Büromenschen in ein Ernährungskorsett zwängt, dem die Gene entgegenstehen?
Früher immer in Bewegung
Die Evolution hat den Menschen seit jeher darauf geeicht, dass er sich bewegen muss, um an seine Nahrung zu kommen. Täglich 20 bis 30 Kilometer waren die steinzeitlichen Jäger und Sammler dafür zu Fuß unterwegs, was reichlich Energie kostete. Durch entsprechendes Essen – vor allem Fleisch, Fisch und wenig Früchte, Wurzeln, Gemüse und Pilze – füllten die Urzeitmenschen ihre Reserven wieder auf. Die Nahrung setzte sich also vor allem aus Eiweiß und Fett zusammen und stammte nur zu rund einem Fünftel aus Kohlenhydraten. Die Kohlenhydrate, die als Zucker verstoffwechselt werden, waren damals aber besonders wertvoll, da sie sehr viel Energie lieferten. Im Körper des Steinzeitmenschen wurden sie daher besonders sorgfältig gespeichert. Darauf konnte er dann zurückgreifen, wenn aufgrund eines knapperen Nahrungsangebots, etwa im Winter, längere Fastenperioden angesagt waren. Dieses an sich sehr schlaue Programm – Knochenfunde belegen, dass die steinzeitlichen Jäger und Sammler recht gesund waren – fährt der menschliche Körper auch heute noch. Doch: Vor 5 000 bis 10 000 Jahren – entwicklungsgeschichtlich gesehen erst vor sehr kurzer Zeit – gab der Mensch sein Nomadenleben auf, wurde sesshaft, wandte sich dem Ackerbau zu. Er nahm jetzt wesentlich mehr Kohlenhydrate zu sich, was noch keine allzu großen Nebenwirkungen zeigte, da in der Landwirtschaft schwere körperliche Arbeit die Muskeln beanspruchte. Das hat sich allerdings in den letzten 50 bis 100 Jahren wiederum drastisch geändert: Die Menschen der »sitzenden Bürogesellschaft« bewegen sich im Durchschnitt nur 600 Schritte am Tag – statt der empfohlenen 3000: Meist geht es nur vom Bett ein paar Schritte ins Bad, zum Frühstückstisch, ins Auto oder zu Bus und Bahn und dann ins Büro, wo oft acht Stunden sitzende Tätigkeit verrichtet wird. Abends wird dieser Weg zurück angetreten, manch einer geht vielleicht noch mit dem Hund spazieren oder in den Sportverein. Dennoch – der Steinzeitmensch hat sich etwa 98 Prozent mehr bewegt, als die Menschen das heute tun. Und: Sie ernähren sich hauptsächlich von Kohlenhydraten (Brot, Pasta oder Mehlspeisen) – eine Ernährungsweise, die die Gene dazu veranlassen, die uralten Signale an den Körper zu übermitteln: Er soll mit Einlagerung und Speicherung für »schlechte Zeiten« reagieren – auf die moderne Lebensweise ist er scheinbar noch nicht eingestellt. Fazit: Der Stoffwechsel und die Verdauung ticken noch immer nach der Steinzeituhr. Aus Sicht der Evolution hat der Mensch immerhin 99,5 Prozent seiner Zeit als Jäger, Sammler und Fischer verbracht und nur etwa 0,5 Prozent als Ackerbauer. Die heutige Ernährungsweise macht nur einen Zeitrahmen von 0,005 Prozent aus. Genforscher errechneten, dass es bis zu 100 000 Jahre dauern dürfte, bis die Evolution das Steinzeit-Stoffwechselprogramm an die modernen Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten angepasst hat. Bisher hat sie auf den Mix aus wenig Bewegung bei gleichzeitiger Zufuhr von enorm viel Energie nur eine Antwort gefunden: Übergewicht. Doch wie kann der moderne Mensch dem entgegensteuern? Pauschal mit einer fleischreichen und kohlenhydratarmen Steinzeit-Diät für alle? Sicher nicht. Wichtig ist eine dauerhafte Umstellung auf eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise, wie sie von Metabolic Balance® empfohlen wird. In Kombination mit angemessener Bewegung kann so vielen der bekannten Zivilisationskrankheiten vorgebeugt werden.
Der Mensch muss aufpassen, um sich nicht vom aufrecht Gehenden zurück zum gebeugt Kauernden zu entwickeln.
Der Body-Mass-Index als Indikator
Übergewicht ist ein ernst zu nehmendes Phänomen, das weitreichende Auswirkungen hat. Das fängt bei jedem Einzelnen an – der sich zunächst schlechter bewegen kann und träge wird, später an Beeinträchtigung wichtiger Organfunktionen leidet und nachfolgend chronisch krank ist – und mündet in gesellschaftspolitische und volkswirtschaftliche Fakten.
Es gibt verschiedene Messgrößen, die zur Erfassung des Körpergewichtes dienen. Manche haben sich im Laufe der Zeit an den Praxisalltag angepasst. So wurde jahrelang der sogenannte Broca-Index zur Messung des Übergewichts herangezogen. Beim Broca-Index wird von der Körpergröße 100 abgezogen und vom Ergebnis bei Männern 10 Prozent und bei Frauen 15 Prozent subtrahiert. Dies bedeutet, ein Mann, der 1,80 Meter groß ist (180-100 = 80 Kilogramm, davon 10 Prozent abgezogen), sollte ein Idealgewicht von 72 Kilogramm, eine gleichgroße Frau ein Idealgewicht von 68 Kilogramm haben. Doch dies ist im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung in den letzten Jahrzehnten kaum noch erreicht worden. So hat man einen neuen Wert zur Messung des Übergewichts eingeführt, nämlich den Body-Mass-Index, bei dem die Körpergröße im Quadrat mit in die Berechnung eingeht. Es wird also das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern im Quadrat geteilt:
Ein Mensch, der 100 Kilogramm wiegt und 2 Meter groß ist, hat also einen BMI von 25! Entsprechend hat ein anderer Mensch, der ebenso 100 Kilogramm wiegt, aber nur 179 groß ist, einen BMI von 31,2. Hier spricht man schon nicht mehr von einer »dicken« Person, sondern von einer fettleibigen, die ernste gesundheitliche Probleme hat.
Adipös – Adipositas
Ab einem BMI von 30 bezeichnet man die entsprechenden Menschen als »adipös«, da dieses behandlungsbedürftige Übergewicht auch »Adipositas« genannt wird. Ähnliche Begriffe sind »Fettleibigkeit« oder das im englischen Sprachraum übliche »Obesity«. Die Vermehrung des Körperfettgewebes betrifft dabei vor allem den Bauch und die Taille.
Körpergewicht, BMI und Krankheitsrisiko
Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
| Klassifikation | BMI | Krankheitsrisiko |
|---|
| Untergewicht | weniger als 18,5 | erhöht |
| Normalgewicht | 18,5 bis 24,9 | durchschnittlich |
| Übergewicht | 25 bis 29,9 | erhöht |
| Adipositas Grad I | 30 bis 34,9 | hoch |
| Adipositas Grad II | 35 bis 39,9 | sehr hoch |
| Adipositas Grad III | mehr als 40 | extrem hoch |
Der BMI gibt Auskunft
Es besteht ein Zusammenhang zwischen einem hohen BMI und der Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben, bevor man die statistische Lebenserwartung erreicht hat. Diese Todeswahrscheinlichkeit liegt bei Männern zur Zeit (2010) bei etwa 78 Jahren und bei Frauen bei 82 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit eines früheren Todes ist am geringsten, wenn der BMI unter 25 liegt, und verdoppelt sich bei einem BMI über 30!
Einstufung nach WHO
Doch lange bevor der Tod eintritt, gibt der BMI Aufschluss über das mit ihm verbundene Krankheitsrisiko, wie eine Tabelle von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt (siehe oben). Demnach unterscheidet man das Körpergewicht in sechs Klassen, von Untergewicht bis zu schwerwiegendem Übergewicht (Adipositas Grad III) und definiert dabei das Risiko, schwerwiegend zu erkranken.
Zeitbezogene Entwicklung
1960 lag der Mittelwert für den BMI in den Industrieländern bei 21, im Jahre 2000 war dieser Wert auf 26 angestiegen und nach Berechnungen der WHO wird im Jahre 2040 die Hälfte der Bevölkerung einen BMI von 30 haben (siehe Seite 18). Jeder Zweite ist dann nicht nur übergewichtig, sondern bereits fettsüchtig!
Deutschland im Vergleich
Die aktuelle Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO) vom April 2007 zeigt: In Sachen Übergewicht ist Deutschland Europameister. 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen bringen zu viel Gewicht auf die Waage, sind übergewichtig mit einem Body-Mass-Index von über 25! Der Ernährungsbericht 2008 der DGE spricht von über 60 Prozent der Gesamtbevölkerung, was bei einer Einwohnerzahl von 80 Millionen Bundesbürgern bedeutet, dass 48 Millionen zu dick sind.
Die Schwangerschaft stellt Weichen
Diese erschreckende Entwicklung beginnt bereits bei den Neugeborenen: In den 12 Jahren von 1985 bis 1997 hat das Geburtsgewicht der Säuglinge in der Bundesrepublik Deutschland um 151 Gramm zugenommen. In den »neuen Bundesländern« vor der »Wende« in 20 Jahren lediglich um 40 Gramm! Das hat sicher nichts mit den Genen zu tun, wenn man weiter weiß, dass die deutschen Frauen heutzutage 2 Kilogramm mehr während der Schwangerschaft zunehmen als noch vor 20 Jahren. An erster Stelle ist hier die Ernährungsweise der Schwangeren zu nennen. Je mehr eine Frau in der Schwangerschaft zunimmt, desto höher ist der Körperfettanteil ihres Babys. Bei übergewichtigen Frauen (BMI >25) ist das Risiko für die Geburt eines »Riesenbabys« (Geburtsgewicht über 4000 oder 4500 Gramm) mehr als verdoppelt. Bei adipösen Frauen (BMI >30) ist das Risiko mehr als verdreifacht! Damit geben diese Frauen ihren Kindern eine schwere Last mit auf den Weg, denn einmal angelegte und in den ersten Jahren gut gefütterte Fettzellen verlangen ein Leben lang danach, gefüllt zu werden.
Der mittlere Body-Mass-Index der Bevölkerung in den Industrieländern zeigt, dass die Menschen immer dicker werden. Lag der mittlere BMI im Jahr 1960 noch bei 21, prognostiziert die WHO, dass 2040 die Hälfte aller Menschen einen BMI von 30 haben werden.
Quelle: Müller, Manfred et al.: Prävention und Therapie von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter. Deutsches Ärzteblatt 2006; 103(6).
Quelle: SZ-Graphik; International Association for the Study of Obesity
Nach einer Studie der Internationalen Vereinigung zur Erforschung der Fettleibigkeit sind drei Viertel der erwachsenen Männer und mehr als die Hälfte der erwachsenen Frauen in Deutschland übergewichtig oder fettleibig.
Diäten sind keine Hilfe
Das Dilemma ist groß, denn bis heute liegen noch keinerlei einheitliche Empfehlungen für eine gesunde Ernährung vor, die durch wissenschaftliche Studien ihre Richtigkeit beweisen. Solche Studien sind zugegebenermaßen nahezu unmöglich und nur mit großem Aufwand durchzuführen. Aber gerade in den Bereichen der Medizin, bei denen klare Fakten fehlen, tummeln sich Tausende von Therapieprogrammen, von denen jedes den Anspruch auf Richtigkeit erhebt, auch wenn sie sich teilweise sogar erheblich widersprechen. Dies gilt in besonderem Maß für die Unzahl an Diätprogrammen. Sie haben fast die Ausmaße von Religionskriegen erreicht, wenn die einen die Kohlenhydrate, andere die Fette in der Ernährung verurteilen, Kalorien auf weniger als die Hälfte reduzieren, Punkte vergeben, die zu zählen sind, unzählige Allergien gegen Nahrungsmittel feststellen, die dann ganz auf dem Speiseplan vermieden werden müssen, die Menschen nach Blutgruppen oder anderen Systemen in verschiedene Ernährungstypen einteilen oder die Mahlzeiten gleich durch Pillen oder Pulver ersetzen! Hier setzt Metabolic Balance® an und bietet eine Alternative: Ein Stoffwechselprogramm, das den Körper wieder in sein natürliches Gleichgewicht bringt. Und zwar unter Berücksichtigung der ganz persönlichen Gegebenheiten. Deshalb steht am Anfang dieses Stoffwechselprogramms eine ausführliche Bestandsaufnahme des einzelnen Teilnehmers.

Was ist Metabolic Balance®?
Ein ganzheitliches Programm, um Stoffwechselstörungen eines jeden Teilnehmers auszugleichen. Eine naturgerechte Insulinausschüttung ist das Ziel.
Einzigartige Stoffwechselkur
Der Name Metabolic Balance® leitet sich sowohl von Metabolismus (= unser gesamtes Stoffwechselgeschehen) als auch von Balance (= Gleichgewicht) ab. Durch eine Ernährungsumstellung und einfache Regeln zur Nahrungsaufnahme wird eine naturgerechte Insulinausschüttung gefördert, über die der Hormonhaushalt gestärkt und der Stoffwechsel ins Gleichgewicht gebracht wird.
Wir von Metabolic Balance® haben eine klare Vision. Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass eine natürliche Ernährung ein essenzieller Baustein für eine gesunde Ernährung ist:
▶ Ein ausgewogener, natürlicher Stoffwechsel ist die Basis für den harmonischen Ablauf aller Körperfunktionen. Damit sind wichtige Voraussetzungen für körperliche Gesundheit und seelisch-geistige Zufriedenheit, Lebensfreude sowie für eine bewusste Lebensführung geschaffen, innere Signale können wieder besser wahrgenommen werden. Dies ermöglicht, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen und die persönliche Entwicklung zu fördern.
▶ Wir wollen einen Beitrag leisten zur persönlichen ganzheitlichen Entwicklung des Einzelnen, in der Familie und in letzter Konsequenz auch in der gesamten Gesellschaft.
▶ Wir richten all unser Tun darauf aus, dass die Kenntnisse über eine gesunde Ernährung und ihr Zusammenhang mit dem Gleichgewicht des Stoffwechsels weltweit bekannt und ernst genommen werden. Hierfür stellen wir geeignete, leicht anwendbare Mittel bzw. Systeme zur Verfügung, die einfach und individuell in der Anwendung sowie ganzheitlich und nachhaltig wirksam sind.
▶ Unserer gesellschaftlichen Verantwortung wollen wir dadurch gerecht werden, dass wir uns mit unserer Arbeit neben dem gesundheitlichen Aspekt auch weitreichenden ökologischen und ökonomischen Nutzen bringen.
Den Hormonhaushalt stärken
Metabolic Balance® geht dabei von zwei grundlegenden Annahmen aus:
1. Jeder Mensch ist in der Lage, alle Hormone und Enzyme, die für einen ausgeglichenen Stoffwechsel erforderlich sind, selbst herzustellen, wenn ihm die dazu notwendigen Baustoffe über die Ernährung zugeführt werden. Aus diesen Bausteinen und auf ganz bestimmten Stoffwechselwegen (wie sie in jedem Lehrbuch der Biochemie genau beschrieben sind) baut unser Körper Hormone wie Adrenalin, Insulin oder Geschlechtshormone auf.
2. Jeder Mensch mit einem ausgeglichenen Stoffwechsel ist in der Lage, über seine inneren Signale (Appetit oder Abneigung) die Nahrungsmittel auszusuchen, die diese erforderlichen Baustoffe enthalten. Diese Fähigkeit, die Kinder und Schwangere noch besitzen, ein natürliches Verlangen nach den Nahrungsmitteln zu entwickeln, die der Körper jetzt gerade benötigt, ist uns Erwachsenen durch falsche Ernährung verloren gegangen. Oder glauben Sie, dass die Berge von Lebensmitteln im Einkaufswagen an der Kasse im Supermarkt tatsächlich genau die Nährstoffe enthalten, die unser Körper momentan braucht?
Zuviel ist zu viel
Doch in unserem Schlaraffenland, in dem es alles gibt und kein Mangel herrscht, lassen wir uns nur allzu gerne von dem täglichen Überangebot an Delikatessen, Süßwaren und FastFood-Produkten verführen. Dadurch haben wir verlernt, auf die Signale unseres Körpers zu hören. Wir entscheiden dann mehr nach unserem Verstand oder lassen uns durch einen unserer Sinne verführen: sowohl durch den Gesichtssinn, also die Augen, mit denen wir köstliche Speisen sehen, als auch den Geruchssinn, dank dem wir über die Nase feinste Aromen aufnehmen, und den Geschmackssinn, der uns Köstlichkeiten als auf der Zunge zergehend wahrnehmen lässt. Verführungen, die uns keinerlei Chancen lassen, der Versuchung zu widerstehen. Selbst der Gehörsinn verführt uns noch weiterhin, wenn wir leckere Würstel in der Pfanne brutzeln hören oder wenn wir hören, wie wir ein knackiges Brötchen in unserem Mund zerbeißen.
Wir lassen uns täuschen
Und noch viel schlimmer ist die Irreführung durch viele Produkte, die uns anhand von Geschmacks- und Aromastoffen Appetit auf ein Nahrungsmittel suggerieren, dessen Inhalts-stoffe unser Körper vielleicht wirklich braucht, aber so nicht bekommt. Es enthält eben nur den Geschmack oder das Aroma von z. B. Bananen, aber nicht deren Inhaltsstoffe. Nehmen wir einmal das Beispiel Erdbeerjoghurt: Wir haben Appetit auf Erdbeeren, weil unser Darm deren Mineralien wie Eisen, Mangan oder Kupfer im vorbeiziehenden Nahrungsbrei nicht findet. Eine kurze Information vom Darm an den Hypothalamus, einen Teil des Zwischenhirns, der für die Regelung der Stoffwechselvorgänge im Körper zuständig ist, genügt, und der Mensch macht sich mithilfe seiner Sinne auf die Suche. Mit den Augen nimmt er das Bild von Erdbeeren auf der Packung wahr, öffnet diese, es riecht und schmeckt nach Erdbeeren, er hat also alles richtig gemacht. Der Darm jedoch, der weder sehen kann, noch, aus guten Gründen, keinen Geruchs- oder Geschmackssinn hat, kann mit dieser »Erdbeerinformation« nichts anfangen und sendet erneut seine Bedürfnisse an das Gehirn. So können sich diese Organe auf das feine Zusammenspiel von Hunger, Appetit und Sättigung nicht mehr verlassen. Dass sich das auf die Dauer schädlich auf Stoffwechsel und Körper auswirkt, braucht man nicht zu betonen.

Ernährung fängt im Supermarkt an. Kritisch auswählen und nur das kaufen, was einem guttut.
Persönlicher Ernährungsplan
Mit Metabolic Balance® bestimmen wir deshalb für jeden Teilnehmer in einer ausführlichen Bestandsaufnahme aufgrund seiner persönlichen Angaben und seiner Blutlaborwerte (siehe Seite 26f.), welche Baustoffe sein Körper im Moment für einen ausgeglichenen Stoffwechsel braucht und wovon er gerade zu viel hat. Aufgrund dieser Daten wird sein ganz individueller Ernährungsplan, seine persönliche Lebensmittelliste, zusammengestellt. Als Grundlage für die Auswahl der Lebensmittel dient der sogenannte Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), der geschaffen wurde, um für Diätprogramme die richtigen Lebensmittel darzustellen. In ihm sind alle in der Bundesrepublik gängigen Lebensmittel nach ihrem Inhalt, nach der Menge an Kalorien, Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen, Elektrolyten usw. zusammenfasst. Er dient als Grundlage auch für unser Ernährungsprogramm, wenngleich wir an einigen Lebensmitteln Verbesserungen vorgenommen haben.
Ernährung fängt beim Kauf an
Ab sofort erkennt man die Teilnehmer des Metabolic-Balance®-Stoffwechselprogramms am »Füllungszustand« ihres Einkaufswagens, denn jetzt sind nur noch die Lebensmittel drin, die der Körper wirklich braucht! Für eine gewisse Zeitspanne von zwei bis vier Wochen (Phase 2, siehe Seite 32) wird dem Hypothalamus durch den für jeden Metabolic-Balance®-Teilnehmer individuell erstellten Ernährungsplan die Entscheidung über die Auswahl und den Kauf der Lebensmittel abgenommen. So wird jeder Teilnehmer mit naturbelassenen Lebensmitteln versorgt. Neben der sehr individuellen Lebensmittelauswahl wird bei Metabolic Balance® besonders auf die Ausgewogenheit von genügend Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß sowie ausreichend Kalorien geachtet.
Der individuelle Ernährungsplan entsteht bei Metabolic Balance® auf der Grundlage der Daten aus der Anamnese und der Blutanalyse. Ein spezielles Computerprogramm kombiniert die passenden Lebensmittel dazu.
Gesund essen lernen
Wir müssen also wieder lernen, die Spreu von dem Weizen zu trennen und uns so zu ernähren, wie es uns guttut und auch Spaß macht. Metabolic Balance® ist ein ganzheitliches Ernährungsprogramm, das besonderen Wert auf gute Qualität der Nahrungsmittel legt. Dabei werden vor allem solche bevorzugt, die der individuelle Teilnehmer braucht und die den Insulinspiegel im Körper niedrig halten und auf diese Weise die Stoffwechselvorgänge wieder in Balance bringen.
Keine kurzfristige Diät
Gleich zu Anfang müssen die Teilnehmer an unserem Programm darauf aufmerksam gemacht werden, dass dies kein Abnehmprogramm ist, mit dem man kurz mal ein paar Kilogramm verliert und sich dann wieder wie vorher ernährt. Wer nicht willens und in der Lage ist, auch in der Zukunft seine Ernährung auf Dauer umzustellen, sollte sich die Ausgaben für einen Metabolic-Balance®-Ernährungsplan sparen und lieber andere Methoden ausprobieren!
Keine Zusatzstoffe
Eine Ernährung nach Metabolic Balance® ist frei von Zusatzstoffen, Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern, Säuerungsmitteln, künstlichen Aromen und Farbstoffen. Und ganz speziell stehen Verdickungsmittel, Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe auf der Roten Liste des Ernährungsprogramms. Damit fallen auch alle »Light-Produkte« weg, denn diesen werden – um den Fettgehalt gering zu halten – Kohlenhydrate als Verdickungsmittel zugesetzt. Wenn Sie also beispielsweise Agar-Agar, Carrageen, Guarkernmehl und Johannisbrotkernmehl auf den Packungsangaben von Milchprodukten lesen, können Sie die Produkte gleich wieder ins Regal stellen. Am besten schauen Sie auch Ihren Kühlschrank durch und entfernen alles, was künstliche Zusatzstoffe enthält.
Die Blutanalyse ist die Basis für den persönlichen Ernährungsplan nach Metabolic Balance®. Auf dieser Seite können Sie Ihre eigenen Blutwerte zu Beginn des Stoffwechselprogramms eintragen und auf einen Blick erkennen, ob sie den Richtwerten entsprechen.
Individuelle Blutanalyse
Weil jeder Mensch einzigartig ist und deshalb auch einzigartig essen sollte, steht am Anfang eines jeden Metabolic-Balance®-Programms immer neben der Erfassung der persönlichen Angaben durch einen Metabolic-Balance®-Berater (Ärzte, Heilpraktiker und Ernährungsberater) die individuelle Blutanalyse. In ihr werden viele Parameter untersucht, um festzustellen, was dem Körper fehlt und wovon er zu viel hat. Dadurch wird es möglich, einen auf jeden Einzelnen zugeschnittenen Ernährungsplan mit Eiweiß, gesunden Fetten und guten Kohlenhydraten auszuarbeiten, um die möglichen Defizite auszugleichen. Wer sich an diese Ernährungsempfehlungen und an die einfachen Regeln zur Nahrungsaufnahme (siehe Seite 31) hält, bei dem stellt sich wie von selbst das natürliche Hunger- und Durstgefühl wieder ein. Und wie von selbst purzeln dann auch die Pfunde. Plötzlich ist es auch wieder möglich, seine Sinne für den ursprünglichen Geschmack von Nahrungsmitteln zu schulen. Man gewinnt neue Energie und Lebenslust. Das Immunsystem wird gestärkt. Denn ab jetzt nimmt man nur noch die Lebensmittel zu sich, deren Inhaltsstoffe der Körper braucht und verdauen kann.
Blutbild – Spiegel der Gesundheit
»Blut ist ein ganz besonderer Saft«, wusste schon Mephisto in Goethes Faust zu berichten. Wie wahr! Denn Blut ist unser einziges flüssiges Organ, dass jedes andere Organ und jede Zelle mit Lebenskraft versorgt. Die Gesamtblutmenge eines Erwachsenen beträgt rund 8 Prozent des Körpergewichts. Das sind etwa 5 bis 6 Liter. Davon zirkulieren 3 bis 4 Liter im Körperkreislauf. Der Rest befindet sich in den Reservedepots Leber und Milz. Blut versorgt jede Zelle unseres Körpers mit Nährstoffen, Sauerstoff und Energie. Es sorgt außerdem für eine optimale Wärmeverteilung und es dichtet ab. Das heißt, es sorgt dafür, dass man bei Verletzungen nicht ausblutet.
Was Blutwerte verraten
Das Blutbild liefert Auskunft u. a. über die Blutkörperchen und -plättchen, den Blutfarbstoff, Mineralstoffe, Leberenzyme, Nieren- und Schilddrüsenwerte sowie den Cholesterinspiegel. Die wichtigsten Werte und ihre auf eine Krankheit hindeutenden Veränderungen sind:
▶ Leukozyten (weiße Blutkörperchen) sind wichtig für die Abwehr von Krankheiten. Sind ihre Werte erhöht, dann weist dies auf Entzündungen, Allergien, Bronchitis oder Gicht hin. Bei einer sehr starken Erhöhung der Leukozyten liegt meist eine Virusinfektion wie Masern oder eine Vergiftung vor. Bei einer Leukämie steigen die Werte über 20 000 an.
▶ Erythrozyten (rote Blutkörperchen) transportieren Sauerstoff zu den Organen. Die Werte sind erhöht bei Stress oder Flüssigkeitsmangel und vermindert bei Blutarmut oder Blutverlust. Blutarmut kann zum Beispiel durch Eisenmangel entstehen, Blutverlust durch die Regelblutung.
▶ Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff, der eigentliche Transporteur der Sauerstoffmoleküle. Jedes rote Blutkörperchen enthält etwa 280 Millionen Hämoglobin-Moleküle. Jedes Molekül besteht aus einem Eiweißanteil (Globin) und dem eisenhaltigen Farbstoff Häm.
▶ Hämatokrit Dieser Wert zeigt den Anteil aller Blutkörperchen am Gesamtblut. Er ist sehr einfach bestimmbar, wenn man das Blut in einen 10 Zentimeter hohen Glaszylinder gibt und wartet, bis sich alle festen Blutbestandteile abgesetzt haben. Die überstehende Flüssigkeit nennt man Serum, der untere Teil entspricht dem Hämatokrit-Wert. Der Hämatokrit-Wert ist erhöht bei Flüssigkeitsmangel, auch bei Rauchern. Das Blut wird dann dickflüssiger. Der Wert ist vermindert bei Blutarmut und in der Schwangerschaft.
▶ MCV (= Mean Corpuscular Volume): Dieser Wert zeigt die durchschnittliche Größe eines roten Blutkörperchens an. Dies ist wichtig, weil man daran verschiedene Formen der Anämie erkennen kann. Bei Eisenmangel z. B. sind die Blutkörperchen sehr klein.
▶ MCH (= Mean Corpuscular Haemoglobin): Hier lässt sich die durchschnittliche Menge Hämoglobin pro Erythrozyt erkennen. Ein Wert, der auch der Ermittlung von Anämien dient.
▶ Triglyzeride und alle Cholesterinwerte sind für die Beurteilung des Fettstoffwechsels relevant. Sind sie zu hoch, drohen Fettstoffwechselstörungen und Arteriosklerose.
▶ Harnsäure und Harnstoff sind Nierenwerte, die u. a. für die Beurteilung einer Gichtkrankheit notwendig sind.
▶
Kreatinin Dieser Laborparameter dient der Überprüfung der Nierenfunktion. Der Kreati nin-Wert wird vor allem ermittelt, wenn ein Verdacht auf Nierenerkrankungen oder Bluthochdruck besteht. Kreatinin ist das Endprodukt des Muskelstoffwechsels und wird über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden.
Blut besteht vor allem aus Flüssigkeit (Serum) und festen Bestandteilen (Plasma, Blutplättchen, roten und weißen Blutkörperchen).

Wissenswertes über den Lebenssaft Blut
▶ Jede Minute fließen beim jungen Menschen 5 bis 6 Liter Blut durch den Organismus, beim 70-Jährigen 2 bis 3 Liter. Das sind in der Stunde 300 bzw. 150 Liter.
▶ Der Anteil der Blutzellen beträgt bei Frauen 37 bis 47 Prozent, bei Männern 40 bis 52 Prozent.
▶ Erythrozyten (rote Blutkörperchen) haben eine Lebensdauer von rund 120 Tagen. Sie bewegen sich in dieser Zeit rund 300 000 Mal durch den Körper. Jeden Tag werden etwa 208 Milliarden rote Blutkörperchen neu gebildet. Das sind pro Sekunde 2,4 Millionen. Die Anzahl sämtlicher Erythrozyten auf 5 Liter Blut beträgt 25 Billionen.
▶ Der Anteil der weißen Blutkörperchen auf 5 Liter Blut beträgt 25 bis 100 Milliarden, sie leben 4 bis 5 Tage.
▶ Plötzliche Blutverluste bis 15 Prozent der Gesamtmenge sind meist ungefährlich, bei 30 Prozent kann es zum Schock kommen. Ein Verlust von 50 Prozent und mehr bedeutet in der Regel den Tod. Langsame, über Monate und Jahre dauernde Blutverluste werden oft erstaunlich gut toleriert.
▶ Die erste deutsche Bluttransfusion fand 1593 in Rostock statt, die erste dokumentierte Bluttransfusion 1566 in Mailand.
▶ GOT und GPT sind Enzyme. Sind sie erhöht, liegt eine Leberschädigung vor. Die Ursache kann eine Leberentzündung (Hepatitis) oder eine Leberzirrhose (Alkoholmissbrauch) sein. Ist der GOT-Wert erhöht, kann dies ein Hinweis auf einen Herzinfarkt sein.
▶ Gamma GT ist ebenfalls ein Leberenzym, das auf Lebererkrankungen hinweist, bei denen eine Stauung der Gallenflüssigkeit besteht.
▶ Bilirubin ist der Gallenfarbstoff. Er entsteht durch den Abbau des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Bei Vermehrung des Bilirubins im Serum verfärbt sich die Haut sowie die Lederhaut des Auges gelb. Es kommt zum Ikterus.
▶ TSH gibt Auskunft über eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse.
▶ Der HbA1c-Wert (siehe Seite 230) ist zur Ermittlung der Lebensmittel und zur Erstellung des Ernährungsplanes von Metabolic Balance® nicht erforderlich, deshalb wird er in der allgemeinen Eingangsuntersuchung nicht berücksichtigt. Er kann bei Diabetikern oder bei Verdacht auf Diabetes zusätzlich abgenommen werden, um die Verbesserung des Diabetes durch Metabolic Balance® zu dokumentieren.
▶ Amylase und Lipase sind Enzyme für den Stoffwechsel der Kohlenhydrate und Fette.
Metabolic Balance® – der Fahrplan
Damit Sie den gleichen Erfolg haben wie schon Hunderttausende Menschen vor Ihnen, ist es wichtig, dass Sie – besonders am Anfang – die Grundregeln des Stoffwechselprogramms befolgen. Der Erfolg stellt sich umso schneller ein, je genauer Sie sich an die vier Ernährungsphasen halten, auf denen diese Methode aufbaut. Ein bisschen Eigenverantwortung sollten Sie dabei schon übernehmen.
Zunächst findet ein ausführliches Gespräch mit einem Metabolic-Balance®-Berater statt. Im Rahmen dieser Anamnese werden Ihr Gewicht sowie Ihr Taillenumfang notiert und Fragen zu Vorerkrankungen und Beschwerden gestellt, insbesondere auch, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorliegen oder gar Allergien. Das Ihnen abgenommene Blut wird eingehend untersucht (siehe Seite 27), da aufgrund der Ergebnisse Ihr persönlicher Ernährungsplan aufgestellt wird. Sobald der Plan vorliegt, kann es losgehen.
Phase 1 – Vorbereitungsphase
Diese erste Phase dauert zwei Tage. In dieser Zeit geht es darum, dass Sie zunächst Ihren Körper ein wenig entschlacken und auf das neue Ernährungsprogramm vorbereiten. Deswegen sollten Sie jetzt auf leichte Kost wie Gemüse, Säfte, Reis und Kartoffeln umsteigen.
Darmreinigung
Es folgt eine Darmreinigung. Dazu können Sie bei einem Fachmann eine Colon-Hydro-Therapie machen lassen. Oder sich in einer Apotheke ein Klistier oder Bittersalz besorgen. Davon rühren Sie 2 bis 4 Teelöffel auf 1 Glas lauwarmes Wasser und trinken es am besten vor dem Frühstück. Sofort hinterher trinken Sie noch 1/2 Liter Wasser, dann werden Sie in den nächsten 4 bis 5 Stunden sehr gut abführen. Diese Darmreinigung ist außerordentlich wichtig, um den Darm richtig zu entleeren. Für unseren Körper ist ein leerer Magen-Darm-Trakt ein Zeichen, dass im Moment scheinbar von außen keine Nahrung zugeführt wird. Denn unser Organismus hat zwei Möglichkeiten sich zu ernähren: Einmal durch Nahrung, die von außen zugeführt wird, und zum zweiten durch die Nahrung, die er in Form von Fettdepots über einen längeren Zeitraum gespeichert hat. In dem Moment, in dem der Magen-Darm-Trakt völlig entleert ist, schal tet der Körper auf die Verwendung der inneren Depots um, er greift viel schneller die Fettressourcen an und – was das Allerwichtigste ist – während dieser Zeit kommt weniger Hungergefühl auf, und eine Stoffwechsel- oder eine Ernährungsumstellung ist wesentlich leichter durchführbar. Deswegen empfehlen wir auch, falls nach einer gewissen Zeit, nach drei bis vier Wochen, wieder Hungergefühle aufkommen sollten, diese Darmreinigung zu wiederholen.
Die Grundregeln von Metabolic Balance®
▶ Essen Sie nur drei Mahlzeiten pro Tag; in der strengen Umstellungsphase nicht mehr, nicht weniger, nichts anderes als in Ihrem persönlichen Lebensmittelplan vermerkt.
▶ Legen Sie fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten ein.
▶ Lassen Sie jede Mahlzeit nicht länger als 60 Minuten dauern.
▶ Beginnen Sie jede Mahlzeit mit einem bis zwei Bissen der Eiweißportion (beispielsweise Fleisch, Fisch, Käse oder Joghurt).
▶ Nehmen Sie pro Mahlzeit nur eine Art Eiweiß auf.
▶ Essen Sie nach 21:00 Uhr möglichst nichts mehr.
▶ Trinken Sie über den Tag verteilt die für Sie errechnete Menge Wasser (Faustregel: 35 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht).
▶ Essen Sie das Obst (u. a. täglich einen Apfel) zum Ende einer Mahlzeit.
Nach den ersten zwei bis drei Wochen gelten diese Ergänzungen:
▶ Bewegen Sie sich jeden Tag. Laufen oder fahren Sie Fahrrad statt das Auto zu nehmen. Steigen Sie Treppen statt den Aufzug zu nehmen, gehen Sie regelmäßig schwimmen oder walken Sie – allein oder mit Freunden.
▶ Legen Sie bei längeren Mahlzeiten nach jeder Stunde 15 Minuten Pause ein.
Damals in der Steinzeit
Früher, als die Menschen noch als Jäger und Sammler unterwegs waren, gab es durchaus während der Winterperiode Zeiten, in denen vier bis fünf Wochen von außen keinerlei Nahrung zugeführt wurde. In dieser Zeit waren ebenfalls Magen- und Darmtrakt völlig leer, und der Körper hatte auf die Ernährung durch die inneren Fettdepots umgestellt, so dass während dieser Zeit keinerlei Hunger oder unangenehme andere Gefühle aufkommen konnten. Allerdings musste dabei auch immer viel Wasser getrunken werden.
Reichlich trinken
Trinken wird auch bei Metabolic Balance® jederzeit groß geschrieben, beginnend in der Vorbereitungsphase. Und zwar sollten Sie täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser zu sich nehmen. Als Faustregel gilt: 30 bis 35 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Wasser – ohne jegliche Zusätze – hilft dem Körper bei der Reinigung und dem Abbau von Schlackenstoffen. Denn wir scheiden im Durchschnitt 2,5 Liter Wasser pro Tag aus: über die Nieren als Harn, über den Darm im Stuhl, über die Haut als Schweiß und über die Lunge beim Ausatmen. Und dieses Wasser muss ersetzt werden. Trinken Sie Wasser am besten, bevor der Durst kommt, gleichmäßig verteilt über den ganzen Tag. Wählen Sie dazu bevorzugt lauwarmes Wasser, denn dies ist bekömmlicher als kaltes Wasser.
Phase 2 – Strenge Umstellungsphase
Jetzt ist wirklich Disziplin angesagt. Denn in dieser Phase müssen die Metabolic-Balance®-Regeln genau eingehalten werden. Wer es schafft, wird dafür sofort belohnt, denn der erwünschte Gewichtsverlust stellt sich umgehend ein. Wichtig ist, dass diese Phase mindestens 14 Tage durchgehalten wird, denn so lange braucht der Stoffwechsel, um sich neu zu regulieren. Ob man länger als diese zwei Wochen in dieser Phase bleiben soll, kann individuell mit dem Betreuer besprochen werden. Etwa bei starkem Übergewicht oder bei bestehenden Vorerkrankungen wird das für den Stoffwechsel erforderlich sein. Während dieser ersten zwei Wochen sind für Teilnehmer, die Übergewicht haben und Gewicht abbauen wollen, zusätzliche Fette und Öle nicht erlaubt!
Die Regeln im Einzelnen
Wer versteht, wie die Stoffwechselvorgänge im Körper ablaufen, der kann auch die Grundlagen von Metabolic Balance® leichter umsetzen.
Drei Mahlzeiten am Tag
Wichtig ist, dass Sie tatsächlich drei Mahlzeiten essen, wie es die erste Regel vorschreibt. Viele Teilnehmer denken, wenn sie einfach eine Mahlzeit auslassen, dass sie dann noch schneller an Gewicht verlieren würden. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Denn in der Mahlzeit sind sowohl Kohlenhydrate als auch Eiweiße enthalten, die im Körper ein Feuer entfachen. In diesem »Verbrennungsfeuer»können jetzt die Fette, die ja abgebaut werden sollen, wunderbar verbrennen. Teilnehmer, die etwa das Frühstück oder das Abendessen weglassen, verzichten morgens oder abends auf dieses Feuer und verbrennen wesentlich langsamer und weniger Fett als Teilnehmer, die alle drei Mahlzeiten einhalten. Zusätzlich gilt, dass man nicht mehr und nicht weniger, aber auch nichts anderes während dieser strengen Phase essen darf, als im Plan erlaubt ist. Teilnehmer, die bewusst weniger essen, entfachen im Körper durch die geringen Mengen nur ein kleines Feuer. In diesem Feuer kann wesentlich weniger Fett verbrannt werden als in einem richtig großen Feuer. Dies ist auch der Grund, warum bei Metabolic Balance® die abendliche Mahlzeit etwas größer ausfällt als das Mittagessen. Denn die längste Fastenphase, die längste Phase, in der es nichts zu essen gibt, besteht zwischen dem Abendessen und dem Frühstück.
Fünf Stunden Pause
Die zweite Regel besagt, dass zwischen den Mahlzeiten mindestens eine Pause von fünf Stunden liegen muss. Diese Pause kann natürlich auch länger sein, muss auch länger sein, zum Beispiel zwischen Abendessen und Frühstück. Während dieser fünf Stunden Pause, in der lediglich Wasser getrunken werden soll, kommt es zu einem Abfall des Insulinspiegels im Blut. Ein niedriger Insulinspiegel sorgt dafür, dass die Fettverbrennung sehr stark angeregt wird und kein Fett aufgebaut werden kann. Gleichzeitig sorgt ein niedriger Insulinspiegel dafür, dass weniger Hungergefühle entstehen. Um in diesen Rhythmus zu kommen, sollte das Frühstück früh eingenommen werden, damit das Abendessen am frühen Abend enden kann.
Zeitfenster einhalten
Dass eine Mahlzeit nicht länger dauern soll als 60 Minuten, wie die dritte Regel besagt, spielt in der strengen Phase noch eine eher untergeordnete Rolle, gewinnt aber in der dritten, der gelockerten Umstellungsphase, mehr und mehr an Bedeutung. Wenn Sie in der dritten Phase sind und eine sogenannte längere Mahlzeit einlegen, dann sollte immer nach jeder Stunde eine 15-Minuten-Pause eingeschoben werden, wie es die zehnte Regel fordert.
Mahlzeit mit Eiweiß beginnen
Ein ganz wichtiger Punkt, Regel vier, ist, dass die Mahlzeiten immer mit einem großen Bissen Eiweiß begonnen werden sollen. Durch den Beginn der Nahrungsaufnahme mit Eiweiß wird die Bauchspeicheldrüse angeregt, den Gegenspieler des Insulins zu produzieren, nämlich das Hormon Glukagon. Ist der Glukagonspiegel leicht erhöht, wird dadurch die Produktion von Insulin gesenkt, was ja eines der Hauptziele bei unserer Methode ist.
Quelle: Deutscher Ärzteverlag 2001, Gesundheit.
Nur in den Phasen, in denen wenig Insulin in der Blutbahn ist, kann Fett verbrannt werden. Ansonsten bleibt das Fettgewebe wie durch Korken verschlossen.
Bewegung an der frischen Luft baut nicht nur Muskeln auf, sondern sorgt auch für einen gesunden Stoffwechsel. Vitamin D wird nur durch Aufnahme des Sonnenlichts in unserer Haut gebildet.
Nur eine Eiweißart pro Mahlzeit
Pro Mahlzeit, Regel fünf, sollte nur eine Eiweißart aufgenommen werden. Dies hat den Grund, dass bei Verzehr von verschiedenen Eiweißarten zu einer Mahlzeit weit eher die Gefahr besteht, dass der Körper sehr stark übersäuert. Ein übersäuerter Körper neigt zu Entzündungen. Ein übersäuerter Körper kann wesentlich schlechter Gewicht verlieren und Fett verbrennen als ein Körper mit ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt. Bei der Metabolic-Balance®-Methode hat sich gezeigt, dass sich der Körper allein durch die richtige Ernährung ohne Einnahme von Basenpräparaten entsäuert.
Nach 21 Uhr fasten
Die Regel Nummer sechs besagt, dass nach 21 Uhr nichts mehr gegessen werden soll, um die nächtliche Fastenphase möglichst lang zu halten.
Viel Wasser trinken
Über den Tag sollten Sie, siebte Regel, mindestens 35 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht trinken. Dies ist eine ganz wichtige Regel. Wir haben die Erfahrung gemacht: Wenn Teilnehmer zu langsam und zu wenig an Gewicht abnehmen, zeigt sich sehr häufig, dass gerade diese Teilnehmer zu wenig trinken!
Das Obst nach der Mahlzeit
Als achte Regel gilt der tägliche Apfel, der genau wie das übrige Obst am Ende einer Mahlzeit gegessen werden soll.
Phase 3 – Gelockerte Phase
Egal wie lange Sie in der zweiten Phase bleiben, ab dem 15. Tag müssen wieder gesunde Öle verwendet werden, mindestens drei Esslöffel pro Tag! Jetzt dürfen Sie zum ersten Mal auch wieder andere Nahrungsmittel testen und erkennen, ob sie Ihnen noch munden. Oder ob sich gar wieder alte Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen oder Sodbrennen melden. Deswegen nennt man diese Phase auch »Versuch und Irrtum«. Denn überrascht werden Sie feststellen, dass so manche Lebensmittel, die Ihnen vorher wichtig waren, ihren Reiz verloren haben. Und umgekehrt. Und das ist gut so.
Gelegentlich schummeln
Damit aber keine Verzichtsgefühle aufkeimen können, gibt es in dieser dritten Phase die sogenannten »Schummel- oder Schlemmertage«. Dann dürfen Sie unter Missachtung aller Metabolic-Balance®-Regeln auch mal alles essen, was Sie sich wünschen: von der Cremetorte bis zur Schweinshaxe. Während dieser Phase sollen Sie zunehmend wieder ohne Küchenwaage für Ihre Mahlzeiten auskommen. Sie werden lernen, Ihre Essensmengen wieder nach eigenem Hunger und Appetit zu bestimmen. Sie sollen auf keinen Fall für den Rest Ihres Lebens jede Mahlzeit auf das Gramm genau abwiegen. Es wird Tage geben, an denen Sie einfach, z. B. wegen körperlicher Anstrengung, größere Portionen brauchen als an ruhigen Tagen.
Geruchs- und Geschmackssinn
Bereits nach zwei bis drei Wochen der strengen Phase berichten viele Teilnehmer des Programms, dass sich ihr Geruchs- und Geschmackssinn wieder verbessert haben und sie die Speisen wieder intensiver genießen können. Dann ist wirklich der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie sich wieder auf ihre »inneren Signale« verlassen können, wenn Sie die Lebensmittel aussuchen, die Ihr Körper gerade braucht!
Phase 4 – Erhaltungsphase
Sie wissen nun, wie Sie sich Ihrem ganz persönlichen Stoffwechsel entsprechend ernähren. Sie wählen Ihre Speisen bewusst aus und halten sich an die Grundregeln.
Bewegung ist angesagt
Spätestens jetzt ist es auch an der Zeit, ein leichtes Bewegungsprogramm in den Tag einzubauen (Regel neun). Das kurbelt nicht nur zusätzlich die Fettverbrennung durch Aufbau von Muskulatur an, sondern macht auch glücklich, wenn vermehrt die entsprechenden Hormone produziert werden. Das Immunsystem wird stimuliert, Cholesterin wird vermehrt abgebaut, und auch Ihr Blutdruck wird es Ihnen danken!
Die Mahlzeiten im Alltag
Ohne Gewissensbisse genießen und Spaß am Essen zu haben ist ein Grundbedürfnis, das bei Metabolic Balance® im Vordergrund steht, wenn es darum geht, die täglichen Speisepläne zu gestalten. Mit einfachen Empfehlungen, sowohl was die Zusammensetzung als auch die Ausgestaltung der einzelnen Mahlzeiten betrifft, bekommt jeder Teilnehmer an dem Stoffwechselprogramm eine gute Anleitung.
Die einfache Anleitung für ein gesundes Essen im Alltag ist leicht zu verstehen. Der große Vorteil der leicht verständlichen Vorgaben ist die flexible und abwechslungsreiche Ausgestaltung der täglichen Nahrungsaufnahme.
Individueller Ernährungsplan
Jeder Teilnehmer des Metabolic-Balance®-Stoffwechselprogramms erhält neben seiner persönlichen Liste für die Lebensmittelauswahl einen Mahlzeitenplan, in dem ganz konkrete Empfehlungen für die Mengenangaben bei Frühstück, Mittag- und Abendessen gegeben sind. Diese gelten vor allem für die strenge Umstellungsphase (Phase 2). Zudem erhält der Plan je drei Menüvorschläge für jede Mahlzeit, so dass je nach Vorliebe oder auch Durchführbarkeit die beiden Fraktionen – Protein und Gemüse – optimal kombiniert werden können.
Flexible Mahlzeitenpläne
Diese Art von flexiblem Mahlzeitenplan hat den Vorteil, dass Sie nicht nach strengen Richtlinien für zwei Wochen Ihr Menü schon fremdbestimmt vorprogrammiert bekommen haben – sondern Sie frei sind in der Selbstgestaltung Ihrer täglichen Mahlzeiten: Kombinieren Sie Protein und Gemüse je nach Gusto, nach Ihrem momentanen Appetit, Ihren Einkaufsgewohnheiten und -möglichkeiten oder den momentan verfügbaren Nahrungsmitteln in Ihrem Kühlschrank.
Persönliche Lebensmittelliste