image

map

Image

 

S.

 

S.

 

S.

 

S.

 

S.

 

S.

 

S.

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Kleines Wörterbuch

Wenigstens ein paar Worte auf Thai sprechen zu können und das Bemühen zu zeigen, noch mehr lernen zu wollen – dies weckt spontane Sympathie und Neugier in den meisten Thais. Selbst mit einem Wörterbuch hat man große Schwierigkeiten, die Worte richtig auszusprechen. Neben den Tonhöhen, die Anfänger nie richtig treffen, muss man sich mit 44 unterschiedlichen Konsonanten und 32 Vokalen herumschlagen, die es zum großen Teil in unserer Sprache nicht gibt. Der folgende Grundwortschatz kann hierbei eine kleine Hilfestellung sein. Am besten lässt man sich die Wörter von einem Thai vorsprechen und versucht, sie nachzusingen.

Wer die Zahlen bis 1000 in Thai beherrscht, wird einen guten Eindruck machen – vor allem bei Taxifahrern und beim Handeln. Tonhöhen haben wir nicht angegeben. Die Aussprache-Umschrift der ausgewählten Worte basiert auf dem Deutschen.

Das Allerwichtigste

Jeder Satz erhält durch das Anhängen der obligatorischen Endung „khrap” (von Männern gesprochen) und „kha” (von Frauen gesprochen) einen höflichen Klang.

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Image

 

Image

Image

Image

Image

Image

Image

Glossar

Viele Begriffe stammen aus den altindischen Sprachen Pali oder Sanskrit (Skt.). Bei der phonetischen Umschrift wurde auf die diakritischen Zeichen (z. B. für lange Vokale oder Nasalierungen) verzichtet.

Ao Bucht, auch Teil einer Ortsbezeichnung, z. B. Ao Nang

Apsara himmlische Tänzerin in der buddhistischen Tradition; auch bekannt in der hinduistischen Mythologie

Asana Körperhaltung in der buddhistischen Ikonografie

Asean (Association of Southeast Asian Na tions) politischer und wirtschaftlicher Verband südostasiatischer Staaten

Asura Dämon aus dem Ramayana

Avalokiteshvara (Skt.) „Herr, der die Welt betrachtet“; Bodhisattva des Mitgefühls

Ban, Bang Dorf; tritt auch in vielen Ortsbezeichnungen auf, wie zum Beispiel in Bangkok oder Ban Chiang

Bodhi-Baum Ficus religiosa, heiliger Baum, unter dem Buddha zur Erleuchtung gelangte

Basrelief Flachrelief, bei dem die aus dem Stein gemeißelten Figuren oder Gegenstände nur ein wenig aus der als Hintergrund dienenden Fläche herausragen

Bodhisattva im Buddhismus ein Wesen, das die vollständige Erleuchtung erlangt hat, jedoch auf den Einzug ins Nirwana verzichtet, um den Menschen ebenfalls auf diese hohe Stufe zu verhelfen

Bot Pali sima = Ordinationshalle; das wichtigste Gebäude eines buddhistischen Klosters mit Heiligtum, in dem die Mönche auch ordiniert werden

Brahma Schöpfergott, eine der drei zentralen Gottheiten des Hinduismus

Brahmane Angehöriger der höchsten Kaste des Hinduismus, hinduistischer Priester

Buddha „Der Erwachte“; einer, der zur vollkommenen Erleuchtung gelangt ist

Busabok Holzthron mit gestaffeltem Dach; Sitzplatz eines Königs oder einer heiligen Statue

Chakra (Skt.) Rad; Symbol für die buddhistische Lehre und eines der Attribute von Vishnu

Chao fa Herrscherbezeichnung der Lue, Shan und Khuen

Chedi von Sanskrit caitya = Heiligtum; in Myanmar und Thailand Synonym für Stupa

Dharma Sanskrit-Bezeichnung für die buddhistischen Lehren; entspricht dem Pali-Wort dhamma

Doi Gipfel, der höchste des Landes ist der Doi Inthanon

Dvaravati Kunststil der Mon, die ab dem 6. Jh. in Thailand und Burma siedelten

Erawan dreiköpfiger weißer Elefant; Reittier von Indra; Symbol der königlichen Macht, Sanskrit airavata

Farang westlicher Ausländer

Frangipani Plumeria rubra; auch: Tempel- oder Pagodenbaum

Ganesh elefantenköpfiger Gott der Weisheit; Sohn von Shiva und Parvati

Garuda mythisches Wesen, halb Mensch, halb Vogel; das Tragtier von Vishnu

Hat Strand, z. B. Hat Sai Kao (White Sand Beach)

Headquarter Büro der Nationalparkverwaltung, in dem manchmal auch Touren gebucht werden können und Informationen erhältlich sind

Howdah Sitz auf dem Rücken des Elefanten

Indochina Kambodscha, Laos und Vietnam

Indra (Skt.) König der Götter und Beschützer des Ostens

Isarn Der Nordosten Thailands; auch: Isan, I-san, Isaan, E-sarn

Jataka ein Kanon von 550 Erzählungen aus den früheren Leben und Existenzen des Buddha; häufig im Innern von Tempeln bildlich dargestellt

Kala Gott der Zeit und somit des Todes und Verfalls, meist mit vorstehenden Augen und Klauen sowie ohne Unterkiefer dargestellt

Kali Die schwarze Göttin des Hinduismus mit einer Kette aus Schädeln, Verkörperung der dunklen Seite der Macht. Ihr werden in einigen Teilen Indiens immer noch Blutopfer dargebracht

Kapokbaum „Baumwollbaum” (liefert Polstermaterial u. a. für harte Matratzen)

Karma Sanskrit-Bezeichnung für das Verhältnis von Ursache und Wirkung; entspricht dem Pali-Wort kamma

Khao Berg, Hügel

Khmer die einheimische Bevölkerung Kambodschas (austauschbar mit „Kambodschaner”) und zugleich Name ihrer Sprache

Kinnara (m), Kinniri (w) (Skt.) im Himmel lebende, halb menschliche, halb vogelartige Musikanten und Sänger

Klong Kanal

Ko(h) Insel

Krishna achte Inkarnation des Hindugottes Vishnu, seine menschliche Form

Kuti Mönchsunterkunft

Lak Muang Tempel für den Schutzgeist eines Ortes; Stadtsäule

Laterit rotbraunes Gestein, das in der Sonne härtet und zu widerstandsfähigem Baumaterial wird

Lingam phallisch geformte Steinsäule; Symbol für den Hindugott Shiva

Lokesvara Avalokitesvara; Bodhisattva des Mitgefühls und Erbarmens

Mae Chi „weiße Mutter“, buddhistische Nonne

Mae Nam Fluss, die „Mutter des Wassers“

Mahabharata eines der beiden bedeutendsten altindischen Epen (das zweite: Ramayana); wichtige Quelle des Hinduismus; erzählt von den Auseinandersetzungen der Familienklane Kaurava und Pandava um die Macht im Norden Indiens

Mahout Elefantenführer

Mandapa (Skt.) zum Sanktuarium führende Vorhalle, manchmal separat stehend

Mekong Großer Fluss und Thai-Whisky, aus Reis gebrannt

Meru goldener Berg als Heimat der Götter, Zentrum des Universums in der hinduistischbuddhistischen Kosmologie

Mit(t)hrapap Freundschaft

Muang befestigte Siedlung, Stadt

Mudra Hand- und Fingerhaltung in der buddhistischen Ikonografie

Mukhalingam Lingam mit ein oder mehreren Gesichtern

Naga mythische, oft vielköpfige Schlange, ein Schutz gewährendes Symbol

Nakhon Große Stadt

Nam Tok Wasserfall, manchmal auch Namtok

Nandi (Sanskrit) Tragtier Shivas, ein Stier

NGO (Non-governmental Organization) Nichtregierungsorganisation

Nirvana Sanskrit-Bezeichnung für das oberste Ziel im Buddhismus, Zustand der Loslösung von Begierden und Befreiung aus der Abfolge der Wiedergeburten; entspricht dem Pali- Wort nibbana

OTOP (One Tambon, One Product) Regierungsinitiative, die Produktion und Vertrieb einer regionalen Spezialität in ländlichen Regionen fördert

Pali Sprache, in der die buddhistischen Texte niedergeschrieben wurden; sozusagen „das Latein” des Theravada-Buddhismus

Parvati (Skt.) „Tochter des Himalaja“; Gemahlin von Shiva

Phra Sanskrit brah= heilig; wird als Ehrentitel von wichtigen Buddhastatuen, Tempeln und Personen verwendet

Prang Typ der thailändischen Stupa, entwickelt aus dem Tempelturm der Khmer

Prasat Sanskrit prasada; Turmheiligtum, Befestigung der Khmer

Puang Ma Lai Girlanden aus Jasmin, Orchi -deen und anderen Blumen, die als Opfergabe dienen.

Rahu Dämonisches Ungeheuer mit Monsterkopf ohne Leib, das Sonne und Mond verschlingt

Raksasa böser Geist, riesenhafter Dämon

Rama siebte Inkarnation des Hindugottes Vishnu und Held des Ramayana

Ramakien thailändische Version des altindischen Ramayana-Epos

Ramayana eines der beiden bedeutendsten altindischen Epen (das zweite: Mahabha-rata), das etwa um 300 v. Chr. verfasst wurde. Es erzählt die Geschichte von König Rama, einer Inkarnation des Gottes Vishnu, und seiner Gemahlin Sita

Sala Versammlungs- und Übernachtungshalle in einem Kloster

Samlor dreirädrige Fahrradrikschas mit überdachter Sitzbank

Sanskrit alte indische Literatursprache

Sangha der theravada-buddhistische Mönchsorden

Shiva gleichzeitig Zerstörer und Erneuerer; eine der drei zentralen Gottheiten des Hinduismus

Singha Sanskrit: Löwe, der die Tempeleingänge bewacht (vor allem in Nord-Thailand); auch Name für ein Thai-Bier

Sita Gemahlin des Rama im Ramayana, die nach Lanka entführt und wieder befreit wurde

Skanda hinduistischer Kriegsgott

Songkran thailändisches Neujahrsfest vom 13.–15. April

Songthaew gesprochen „song-täo“, privat betriebener Kleinlaster zur Personenbeförderung

Soi Gasse

Stele senkrecht stehender Stein mit Inschrift

Stuck gut formbare und schnell härtende Masse aus Gips, Kalk, Sand und (Leim-) Wasser, die für Dekorationen an Ziegelbauwerken verwendet wird

Stupa (Skt.) ursprünglich Grabhügel. Monument zur Aufbewahrung von hoch verehrten buddhistischen Reliquien; ist auch Symbol für Buddha selbst; Synonym für That

Suvarnabhumi (Skt.) „Goldenes Land“. Wird in Chroniken der Mon und Birmanen mit dem Mon-Reich in Verbindung gebracht, Name des Flughafens in Bangkok

Talat Markt

TAT (Tourism Authority of Thailand) Thailändisches Fremdenverkehrsamt, die Abkürzung wird auch von privaten Reisebüros missbraucht

Tham Höhle

Thanon Straße

That von dhatu (Skt.), „Reliquien“, heute die Bezeichnung eines verehrten Stupas

Tipitaka (Pali) „drei Körbe“; die klassischen buddhistischen Schriften über vinaya (Ordensregeln), sutta (Lehrreden Buddhas) und abhidhamma (philosophische Erweiterung der Lehrreden)

Trimurti hinduistische Göttertrinität: Shiva, Vishnu und Brahma

Trishaw Fahrradrikscha, ein aussterbendes Nah verkehrsmittel

Tuk Tuk Nahverkehrsmittel: dreirädriger Motorroller mit überdachter Sitzbank

Unesco Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Auf ihrer Liste des Welterbes stehen auch einige Ziele in Thailand

Vishnu der Welterhalter; eine der drei zentralen Gottheiten des Hinduismus

Vihara (Pali und Sanskrit) wichtiger Sakralbau neben dem Bot

Vipassana Einsichtsmeditation; Geist und Körper im gegenwärtigen Zeitpunkt klar sehen

Wai traditionelle Begrüßung mit vor dem Oberkörper gefalteten Händen

Wat buddhistische Klöster und angeschlossene religiöse Bauwerke

Yaksha männliche Waldgottheiten, die Naturkräfte symbolisieren; der Ikonografie dienen sie als Tempelwächter, dargestellt mit vorquellenden Augen, Fangzähnen und grimmigem Blick

Yama Herrscher über die Unterwelt, Todesgott

Reisemedizin zum Nachschlagen

Allergien

Wer stark allergisch reagiert, sollte sich auch in Thailand vor einigen potenziellen Allergenen besonders in Acht nehmen: Meerestiere, Fischsoße (in jedem Essen enthalten), Geschmacksverstärker Glutamat (MSG), Quallen, verunreinigtes Meerwasser, Chlor im Swimming Pool oder Duschwasser, Massageöle, Räucherspiralen gegen Mücken, Duftstoffe der Aromatherapie, Luftverschmutzung …

Chikungunya-Fieber

Die vereinzelt auftretende Virusinfektion wird durch Mücken übertragen und kommt vor allem im Süden sowie auf Plantagen und Baustellen bei Wanderarbeitern aus den Nachbarländern vor. Sie verursacht Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Übelkeit und Fieber. Die Symptome klingen nach einigen Tagen ab und sind normalerweise nicht tödlich.

Cholera

Die Cholera trat in den vergangenen Jahren mehrfach bei Flüchtlingen aus Myanmar in Mae Sot, im Nordosten sowie im Norden von Phuket auf. Die Cholera wird vom Bakterium Vibrio cholerae verursacht und durch direkten Kontakt mit infizierten Personen, deren Ausscheidungen oder durch verunreinigte Nahrungsmittel übertragen. Die Symptome – wässrige Durchfälle und Erbrechen – treten nach ein bis fünf Tagen auf und können schnell zur Dehydrierung führen. Wer erkrankt, muss sofort zum Arzt und die verlorene Flüssigkeit ersetzen. Wer auf eine saubere Umgebung und hygienische Nahrungsmittel achtet und nicht geschwächt ist, wird kaum gefährdet sein. Bei Aufenthalten über vier Wochen ist eine orale Impfung möglich (Dukoral) und sollte mit dem Reisearzt abgesprochen werden.

Denguefieber

Diese Viruskrankheit ist auf dem Vormarsch und tritt überall epidemieartig auf, am ehesten während der Regenzeit. Im Jahr 2008 wurden über 91 000 Fälle vor allem im Süden und in Zentral-Thailand gemeldet, von denen 0,1 % tödlich verliefen.

Das Virus wird durch die tagaktive Aedes aegypti-Mücke übertragen, die an ihren schwarzweiß gebänderten Beinen zu erkennen ist. Nach der Inkubationszeit von bis zu einer Woche kommt es zu plötzlichen Fieberanfällen, Kopf- und Muskelschmerzen, totaler Mattigkeit und Appetitlosigkeit. Beim Abklingen der Krankheit nach etwa drei bis fünf Tagen kann ein Hautausschlag am ganzen Körper auftreten. Bei dieser Erstinfektion klingen die Krankheitssymptome in der Regel nach ein bis zwei Wochen ab. Gefährlich kann die Krankheit bei einer Zweitinfektion werden. Dann kann es zu inneren und äußeren Blutungen kommen.

Wie bei der Malaria ist der Schutz vor Mückenstichen die beste Vorsorge. Es gibt keine Impfung oder spezielle Behandlung. Schmerztabletten, fiebersenkende Mittel und kalte Wadenwickel lindern die Symptome. Wegen ihrer gerinnungshemmenden Wirkung sollten keinesfalls ASS, Aspirin oder andere acetylsalicylsäurehaltige Medikamente genommen werden, da diese einen lebensgefährlichen hämorrhagischen Verlauf hervorrufen können. Wer befürchtet an Dengue erkrankt zu sein, sollte auf jeden Fall zum Arzt, besser noch ins Krankenhaus. Die Erreger sind nicht immer sofort nachweisbar. Um andere nicht zu gefährden, sollte man sich isolieren (z. B. im Krankenhaus oder unter dem Moskitonetz), um die weitere Übertragung durch Mücken zu verhindern. Erkrankte sollten zudem dafür sorgen, dass das Ansteckungsgebiet professionell ausgeräuchert wird.

Durchfälle

Verdorbene Lebensmittel, nicht kontinuierlich gekühlte Meeresfrüchte, zu kurz gegartes Rindfleisch, ungeschältes oder schon länger aufgeschnittenes Obst, Salate, kalte Getränke oder schlecht gekühlte Eiscreme sind häufig die Verursacher von Durchfällen. Vorsicht also am Buffet! Da auch Mikroorganismen im Wasser durchschlagende Wirkung zeigen können, sollte man nur abgefülltes Wasser aus Flaschen oder Wasserspendern trinken. Eis ist normalerweise hygienisch einwandfrei, solange es sich nicht um zerstoßenes Stangeneis handelt, das eigentlich nur zum Kühlen dient.

Eine Elektrolyt-Lösung, die verlorene Flüssigkeit und Salze ergänzt, reicht bei den meist harmlosen Durchfällen aus und wird auch in Thailand verkauft. Man kann sich selbst eine Lösung herstellen aus 4 gehäuften Teelöffeln Zucker oder Honig, 1/2 Teelöffel Salz und 1 l Orangensaft oder abgekochtem Wasser. Zur Not, z. B. vor langen Fahrten, kann auf Imodium, das die Darmtätigkeit ruhig legt, zurückgegriffen werden (aber nur in geringen Dosen, da die Ausscheidung von Krankheitserregern verzögert wird!). Wer Durchfälle mit Kräutertees lindern möchte, sollte sich einen Vorrat mitnehmen. Bei länger anhaltenden Erkrankungen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen – es könnte auch eine bakterielle oder eine Amöben-Ruhr (Dysenterie) sein.

Geschlechtskrankheiten (Veneral Diseases)

Gonorrhöe und die gefährlichere Syphilis sind in Asien weit verbreitete Infektionskrankheiten, vor allem bei Prostituierten. Bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung (Ausfluss/Geschwüre) unbedingt ein Krankenhaus aufsuchen.

Hauterkrankungen

Bereits vom Schwitzen kann man sich unangenehm juckende Hautpilze holen. Gegen zu starkes Schwitzen hilft Körperpuder. Für andere Erkrankungen sind häufig Kopf-, Kleider-, Filzläuse, Flöhe, Milben oder Wanzen verantwortlich, s. S. . Hitzepickel kann man mit Prickly Heat Powder behandeln. Gegen Kopfläuse hilft Organoderm, oder, falls man wieder in Deutschland ist, Nyda L.

Hepatitis

Hepatitis ist eine Infektion der Leber, die von verschiedenen Virus-Typen verursacht wird. Inzwischen sind Typen A–G bekannt. Für Reisende spielen vor allem die ersten beiden eine Rolle.

Die Hepatitis A wird durch verunreinigtes Wasser, Eis und Lebensmittel oral übertragen. Die Symptome ähneln am Anfang denen einer Grippe. Später kommt es zu einer Gelbfärbung der Haut, der Stuhl wird heller und der Urin dunkler. Einen guten Schutz bieten die Impfstoffe Havrix und Vaqta. Ob die Impfung notwendig ist, zeigt ein Antikörpertest.

Die schwere Hepatitis B wird vor allem durch Intimkontakt und Blut (ungenügend sterilisierte Nadeln bei Bluttransfusionen, Tätowierung, Piercen, Akupunktur) übertragen. Sie kann chronisch werden. Eine vorbeugende Impfung, z. B. mit Gen H-B-Vax, Engerix oder Twinrix (Kombi-Impfung), ist bei längeren Aufenthalten zu empfehlen.

HIV / Aids

In Thailand sind etwa 9,4% der Bevölkerung mit dem HIV-Virus infiziert. Jährlich sterben über 60 000 Menschen an Aids, vor allem in den Nordprovinzen. Stichproben ergaben, dass bis zu 90 % aller Prostituierten HIV positiv waren. Ein großer Teil der thailändischen Männer macht seine ersten sexuellen Erfahrungen mit Prostituierten. Deshalb wurde von der Regierung ein National Aids Comittee eingesetzt und die 100 %-Condom Campaign propagiert, die Prostituierte verpflichtet, Kondome zu benutzen. Es bleibt fraglich, wie weit sie das ihren alkoholisierten Kunden klarmachen können. Unvorsichtigkeit ist schlimm genug, aber wer auch noch an „Sauberkeitsbescheinigungen” oder -beteuerungen glaubt, ist naiv.

Insektenstiche und -bisse

Insekten und Fliegen sind allgegenwärtig und manchmal eine wahre Plage. Auch in der heißen Jahreszeit lassen sie sich in Scharen von Lichtquellen und Wärme anlocken, doch die meisten sind eher lästig als gefährlich. Vorsicht ist vor Moskitos geboten, da sie gewisse Arten Dengue-Fieber und Malaria übertragen.

An einigen Sandstränden treten vor allem am späten Nachmittag und Abend Sandfliegen auf, deren gemeine Bisse sich erst einige Stunden später durch juckende, extreme Hautrötungen bemerkbar machen. Kratzen erhöht die Gefahr einer Entzündung, die mitunter erst nach einem Monat abklingt und hässliche Narben hinterlässt. Da sich die kleinen Plagegeister nur in begrenzten Bereichen aufhalten, sollte man sich von diesen Stränden fern halten. Zudem hilft Skin-So-Soft von Avon.

Flöhe und Bettwanzen, deren Bisse fürchterlich jucken können, verstecken sich bevorzugt in schmutzigem Bettzeug. Wanzenbisse bilden gewöhnlich eine säuberliche Linie. Nicht kratzen, sondern ein Antihistaminikum (Salbe) gegen Entzündungen auftragen. Besonders in Billig-Unterkünften sind immer wieder Traveller von Bettwanzen überfallen worden. Mehr s. S. , A–Z.

Auf dem Land sind viele Tiere von Zecken befallen, die sich in gesättigtem Zustand von ihrem Wirt fallen lassen und auf das nächste Opfer warten, dem sie ihre mit Haken besetzten Köpfe ins Fleisch bohren können, um Blut zu saugen. Es ist wichtig, sie vorsichtig zu entfernen, damit keine Haken stecken bleiben.

Blutegel sind vor allem zur Regenzeit im Dschungel eine Plage. Mehr s. S. , Kasten.

Japanische Encephalitis

Diese Virusinfektion, die zu einer schweren Hirnhautentzündung führt, wird durch nachtaktive Moskitos in Agrarregionen übertragen. Die Symptome umfassen Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteife und Erbrechen. Die Vermeidung von Mückenstichen ist die beste Vorbeugung. Eine Impfung empfiehlt sich nur bei einem langen Aufenthalt in Reisanbaugebieten mit Schweinezucht. In Thailand ist ein Impfstoff erhältlich.

Malaria

Thailand gilt laut WHO als C-Land. Bis 2007 ging die Zahl der Fälle zurück, seither nehmen sie wieder zu. Die letzten Erkrankungen traten an der Grenze zu Myanmar (Mae Sot, Ko Chang, Trang) und Kambodscha (Trat, Ko Chang) sowie im Khao Sok National Park auf. Dennoch besteht für Touristen, die sich auf eingefahrenen Routen bewegen, ein sehr geringes Risiko.

Die Mücke Anopheles, die den Malariaerreger Plasmodium falciparum übertragen kann, sticht nachts zwischen Beginn der Dämmerung und Sonnenaufgang. Die beste Vorbeugung ist, nicht gestochen zu werden (Expositionsprophylaxe): Am Abend schützen helle Kleidung, lange Hosen, langärmlige Hemden, engmaschige lange Socken und ein Mücken abweisendes Mittel auf der Basis von DEET, das auf die Haut aufgetragen wird und die Geschmacksnerven stechender Insekten lähmt. Bewährt hat sich der Wirkstoff Permethrin, mit dem Kleidung und Moskitonetz eingesprüht werden. Er geht eine Verbindung mit dem Gewebe ein und bleibt wochenlang wirksam. Als bestes Mückenmittel auf dem deutschen Markt gilt das österreichische No Bite, alternativ kann man auf Autan family zurückgreifen. Einige Apotheken und Bioläden bieten sanftere Mittel an, die auf Zitronella- und Nelkenöl basieren.

Ist der Schlafraum nicht mückensicher (lückenlose Mückengitter an Fenstern und Türen), sollte man unter einem Moskitonetz schlafen. Am sichersten ist ein eigenes, mit Permethrin behandeltes Netz. Löcher verschließt man am besten mit Klebeband. Bei niedrigen Temperaturen in klimatisierten Räumen sind die Mücken zwar weniger aktiv, aber keineswegs ungefährlich.

Über die beste medikamentöse Prophylaxe ist immer wieder heftig debattiert worden. Allen Mitteln gemein ist, dass sie unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen können. Zu den am häufigsten verschriebenen Präparaten gehören Lariam (Wirkstoff Melfloquin) und Malarone (Wirkstoff Atovaquon/Proguanil).

Wer sich in einem Gebiet ohne ärztliche Versorgung infiziert hat, kann zur Überbrückung mit einer Standby-Therapie mit Lariam, Malarone oder Riamet (Wirkstoff Artemether/Lamefantrin) beginnen. Wer aus Asien zurückkehrt und an einer nicht geklärten fieberhaften Erkrankung leidet, auch wenn es sich nur um leichtes Fieber und Kopfschmerzen handelt und erst Monate nach der Rückkehr auftritt, sollte dem Arzt unbedingt vom Tropenaufenthalt berichten. Die ersten Symptome einer Malaria können denen eines banalen grippalen Infektes ähneln.

Pilzinfektionen

Frauen leiden im feucht-warmen Klima häufiger unter Pilzinfektionen. Vor der Reise sollten sie sich entsprechende Medikamente verschreiben lassen. Eine Creme oder Kapseln sind besser als Zäpfchen, die bei der Hitze schmelzen. Ungepflegte Swimming Pools sind Brutstätten für Pilze aller Art.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Selbst in Europa treten immer noch Epidemien auf. Die Grundimmunisierung gehört in Deutschland zu den Standard-Impfempfehlungen für Kinder und sollte – auch unabhängig von einer Asienreise – alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Schlangen- und Skorpionbisse, giftige Meerestiere

Die Angst vor Schlangen steht in keinem Verhältnis zur realen Gefahr, denn Giftschlangen greifen nur an, wenn sie attackiert werden. Gefährlich ist die Zeit nach Sonnenuntergang zwischen 18 und 20 Uhr, vor allem bei Regen. Einige Schlangen töten durch ein Blutgift, in diesem Fall benötigt man sofort ein Serum, andere töten durch ein Nervengift, dann ist außerdem eine künstliche Beatmung wichtig. Das Provinzkrankenhaus, in das der Betroffene schnellstens gelangen sollte, muss zudem sofort informiert werden, damit ein Arzt und das Serum beim Eintreffen bereit stehen.

Skorpionstiche sind in dieser Region generell nicht tödlich. Kräutertabletten und Ruhigstellen des Körperteils lindern den Schmerz, Wasserkontakt meiden. Normalerweise lassen die anfangs starken Schmerzen nach 1–2 Tagen nach. Auch die großen Geckos beißen, wenn sie sich bedroht fühlen. Die kleinen sind hingegen harmlos.

Durchaus real ist in den Tropen die Gefahr, mit nesselnden und giftigen Meerestieren in Kontakt zu kommen. Nur zwei Arten von Fischen können gefährlich werden: zum einen Stachelrochen, deren Gift fürchterliche Schmerzen verursacht, zum anderen Steinfische, die sehr giftige Rückenstacheln besitzen. Beide sind nur schwer vom Meeresboden zu unterscheiden. Beim Schnorcheln führt die Berührung von Feuerkorallen zu stark brennenden Hautreizungen, während giftige Muränen, Rotfeuerfische und Seeschlangen nur ganz selten gefährlich werden. Seeigel sind zwar nicht giftig, ein eingetretener Stachel ist aber sehr schmerzhaft und verursacht lang eiternde Wunden.

Wie überall auf der Welt breiten sich auch im Südchinesischen Meer und im Golf von Thailand vermehrt Quallen aus, so dass Badende immer häufiger ihre giftigen Tentakeln streifen. Gehen die schmerzhaften Bläschen nach der Behandlung mit hochprozentigem Essig, Cortisonspray oder säurehaltigem Pflanzenbrei nicht innerhalb einer Stunde zurück, muss ein Arzt aufgesucht werden. Menschen, die unter einer Allergie leiden, sind besonders gefährdet.

Sonnenbrand und Hitzschlag

Selbst bei bedecktem Himmel ist die Sonneneinstrahlung unglaublich intensiv. Viele Reisende treffen nur am Strand Vorkehrungen gegen Sonnenbrand und Hitzschlag, doch dies ist auch bei Touren durchs Hinterland unbedingt notwendig. Als wichtigste Schutzmaßnahmen empfiehlt es sich, regelmäßig Mittel mit hohem Sonnenschutzfaktor auf die Haut aufzutragen, Hut und Sonnenbrille zu tragen und tagsüber viel zu trinken.

Erschöpfungszustände bei Hitze äußern sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit und erhöhte Temperatur. Um die Symptome zu lindern, sollte man unbedingt schattige Bereiche aufsuchen und genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Erbrechen und Orientierungslosigkeit können auf einen Hitzschlag hinweisen, der potenziell lebensbedrohlich ist – deshalb muss man sich sofort in medizinische Behandlung begeben.

Tetanus (Wundstarrkrampf)

Verletzungen sind nie ausschließen, und Wundstarrkrampf-Erreger finden sich überall auf der Welt. Die Grundimmunisierung erfolgt über zwei Impfungen im 4-Wochen-Abstand, die nach einem Jahr aufgefrischt werden müssen. Danach genügt eine Impfung alle 10 Jahre. Am besten ist die Impfung mit dem Tetanus-Diphterie-(Td-)Impfstoff für Personen über 5 Jahre, um gleichzeitig einen Schutz vor Diphterie zu erhalten.

Thrombose

Eine Thrombose kann bei Bewegungsmangel auftreten, etwa bei längeren Flugreisen. Der verringerte Blutfluss, vor allem in den Beinen, kann zur Bildung von Blutgerinnseln führen, die, wenn sie durch den Körper wandern, eine akute Gefahr darstellen (z. B. Lungenembolie). Gefährdet sind vor allem Personen mit Venenerkrankungen oder Übergewicht, aber auch Schwangere, Raucher oder Frauen, die die Pille nehmen. Das Risiko reduziert Bewegung, viel trinken (aber keinen Alkohol) und notfalls Kompressionsstrümpfe der Klasse 1–2.

Tollwut

Theoretisch können alle Säugetiere mit dem Tollwut-Virus infiziert sein. Wer von einem Hund, einer Katze oder einem Affen gekratzt oder gebissen wird, muss sich sofort impfen lassen, da eine Infektion mit Tollwut sonst tödlich endet. Eine vorbeugende Impfung ist nur bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gegenden oder bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren sinnvoll.

Tuberkulose

Diese Infektion der Bronchien wird durch Tröpfchen übertragen, die infizierte Personen aushusten. In leichten Fällen heilt die Krankheit ohne Medikamente aus. In schweren Fällen können die Erreger die Lunge infizieren. In diesem Stadium leidet der Erkrankte an Fieber, Husten und manchmal Atemnot. Die Tuberkulose ist dann hochgradig ansteckend. Besonders gefährlich ist Tuberkulose für Säuglinge, weshalb für sie eine Schutzimpfung anzuraten ist.

Typhus / Paratyphus

Typhus ist nach Hepatitis A die häufigste „Tropen“-krankheit. Sie wird vom Bakterium Salmonella typhi verursacht und oral übertragen. Typische Symptome sind ansteigendes Fieber einhergehend mit einem eher langsamen Puls und Benommenheit. Später folgen eventuell Hautausschlag, Verstopfung oder Durchfall und Bauchschmerzen.

Empfehlenswert für Reisende ist die gut verträgliche Schluckimpfung mit Typhoral L. Drei Jahre lang schützt eine Injektion der neuen Typhus-Impfstoffe Typhim VI oder Typherix.

Unfälle

Allein auf der Urlauberinsel Phuket sind jährlich etwa tausend Touristen an Unfällen beteiligt. Die meisten passieren beim Motorradfahren (s. S. ) unter Alkoholeinfluss. Um nicht von lautlos herabfallenden Kokosnüssen und Palmwedeln getroffen zu werden, sollte man sich vor allem nach Regenfällen von hohen Palmen in ungepflegten Palmenhainen fern halten.

Das Bangkok Hospital, Notruf Image 02-310 3456, mit Network Hospitals in allen Provinzen, verfügt über einen Flugrettungs-Notdienst. Es stehen Hubschrauber und Flugzeuge mit ausgebildetem Rettungspersonal zur Verfügung. In Bangkok gibt es Motorlance – ein Motorrad, das einen Notarzt schnell zum Unfallort bringt.

Vogelgrippe

Die Vogelgrippe trat erstmals 2003 bei Geflügel in Südostasien auf. Das unter frei lebenden Vögeln und Geflügel vorkommende Virus ist unter den Tieren hoch ansteckend und tödlich. Auf den Menschen kann es sich durch Kontakt mit infizierten Vögeln übertragen. In den meisten bekannten Fällen wurde das Virus von Vögeln auf Menschen übertragen. Nach Ansicht von Experten nehmen auch Fälle zu, in denen es von Mensch zu Mensch übertragen wird. Bisher wurden aber nur engste Familienmitglieder von betroffenen Personen infiziert. Die Symptome (Fieber, Halsschmerzen und Husten) ähneln denen der Grippe.

Seit 2004 haben sich in Zentral-Thailand mehrfach Menschen mit dem gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 infiziert und es kam in den ersten beiden Jahren sogar zu Todesfällen. Die Gefahr für Reisende ist bislang äußerst gering. Sie können sich schützen, indem sie den Kontakt mit Federvieh (und Schweinen) meiden, auf Besuche von Tiermärkten verzichten und Geflügelfleisch und Eier nur gut durchgegart essen. Ebenfalls ratsam ist es, sich häufiger die Hände zu waschen, insbesondere vor dem Essen. Da sich die Situation schnell ändern kann, sollte die aktuelle Lage vor Reiseantritt mit einem Arzt erörtert werden.

Wundinfektionen

Unter unhygienischen Bedingungen können sich schon aufgekratzte Moskitostiche zu beträchtlichen Infektionen auswachsen, wenn sie unbehandelt bleiben. Wichtig ist, dass jede noch so kleine Wunde sauber gehalten, desinfiziert und evtl. mit Pflaster geschützt wird. Antibiotika-Salben, in feuchtwarmem Klima noch besser Antibiotika-Puder, unterstützen den Heilprozess. In Thailand ist die entzündungshemmende Tinktur Calmine-D hilfreich, die überall erhältlich ist.

Wurmerkrankungen

Würmer können überall lauern: in rohem oder halbgarem Fleisch und Fisch, verunreinigtem Wasser oder auf Gemüse. Sie setzen sich an verschiedenen Organen fest und sind oft erst Wochen nach der Rückkehr festzustellen. Die meisten sind harmlos und durch eine einmalige Wurmkur zu vernichten.

Nach einer Reise in abgelegene Gebiete ist es sinnvoll, den Stuhl auf Würmer untersuchen zu lassen. Das wird auch dann notwendig, wenn man über einen längeren Zeitraum auch nur leichte Durchfälle hat.

Eine unangenehme Erscheinung sind Lungenund Leberegel, die in rohem Süßwasserfisch, fermentierter Fischsoße und Schalentieren vorkommen können. Die Symptome hängen von der Schwere des Befalls ab. Bei Leberegeln kann es zu Fieber und Gelbsucht kommen, Lungenegel verursachen Husten (zum Teil mit rötlichem Auswurf), Fieber und Brustschmerzen. Die Diagnose erfolgt anhand einer Stuhlprobe. Die beste Prävention ist, auf rohe oder halbgare Süßwassertiere zu verzichten.

Bücher und Filme

Nicht jede Buchhandlung hat die folgenden Bücher über Thailand im Programm. Zudem sind einige nur noch secondhand zu bekommen. Buchhandlungen in Thailand, die Secondhand- und englischsprachige Bücher verkaufen, sind im Regionalteil gelistet. Deutschsprachige Bücher gibt es kaum. Eine weitere Quelle, die zudem nichts kostet, ist die Bibliothek des Goethe-Instituts in Bangkok. In Deutschland sind viele englischsprachige Titel über das Internet verfügbar. Wir helfen sie zu finden unter eXTra []. Die Schriftenreihe der Deutsch-Thailändischen Gesellschaft Image publiziert auch zu Themen, die über die Tagesereignisse hinaus von fachspezifischem Interesse sind. Umfangreiche deutsch- und englischsprachige Buchempfehlungen zu Thailand finden sich unter Image .

Romane und Erzählungen

The Beach (Der Strand) (Garland, Alex; Goldmann, München 1999). Der britische Autor beschreibt in seinem viel beachteten Erstlingswerk die Traveller-Szene in der Khaosan Road und auf Ko Samui, ihr Leben und ihre Träume.

Der Jadereiter (Englisch: Bangkok 8), Bangkok Tattoo und Der Buddhistische Mönch (Englisch: Bangkok Haunts), (Burdett, John; Piper München 2007 / 2008). Deftige, mit viel Insider-Wissen gespickte, spannende Krimis, in denen der buddhistische Polizist Sonchai im Drogen- und Rotlichtmilieu von Bangkok ermittelt.

Haus der Geister (Moore, Christopher G., Unionsverlag, Zürich 2000). Ein Thriller von dem in Thailand lebenden und dort bereits viel beachteten englischsprachigen Schriftsteller um den Privatdedektiv Vincent Calvino, Drogen und das große Geld. Auch der im Bangkoker Nachtclub-Milieu spielende Roman Nana Plaza wurde 2001 übersetzt. Stunde null in Phnom Penh erhielt 2004 sogar den Deutschen Krimipreis. Wer Gefallen an dem teils recht deftigen Stil gefunden hat, kann weitere Krimis und Romane des Autors auf Englisch lesen. Einen Eindruck vom Autor vermittelt Image .

Cyber Freundin (Neville, Allen; Bangkok Books, Bangkok 2008). In Thailand erschienene deutsche Übersetzung eines Romans, der im Rotlichtmilieu spielt und das beliebte Thema „Thai-Mädchen trifft Falang-Männer” aufgreift. Allerdings ist es in diesem Krimi durchaus spannend und informativ dargestellt. (Nur in Thailand erhältlich)

Ao Sane Thailand (Möhrle, Bernt; Books on Demand 2008). Auf Tatsachen basierender Roman, in dem versucht wird, auf einer Segeljacht von Phuket aus Haschisch nach Australien zu schmuggeln.

Das Erbe der Schwestern (Eastgate James, Caron; Knaur, München 2005). Die junge neuseeländische Autorin beleuchtet in ihrem unterhaltsamen Familienroman das Schicksal einer englisch-siamesischen Familie in Thailand über drei Generationen, das eng mit der Geschichte des Landes verwoben ist – eine nette Urlaubslektüre.

Die Unsichtbaren (van Loon, Karel G.; Aufbau Verlag, Berlin 2006). Ein erschütternder, einfühlsamer Roman über das Schicksal der Flüchtlinge aus Myanmar, basierend auf Interviews, die der holländische Bestsellerautor in den Lagern im thailändischen Grenzgebiet geführt hat.

Muschelprinz und Duftende Blüte (Manesse Verlag, Stuttgart 1997). Volkstümliche Liebesgeschichten aus Thailand, die zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert in der Region Chiang Mai entstanden sind.

Siamesische Hunde (Blettenberg, Detlef; Pendragon Verlag, Bielefeld, Nachdruck 2009). Als Landeskenner hat der deutsche Entwicklungshelfer diesen spannenden Thriller mit vielen Fakten über das Leben in Thailand gespickt. Der Handlung liegen die geheimdienstlichen Aktivitäten von Jim Thompson zugrunde. Vom selben Autor ist außerdem der Roman Farang (2004) erschienen, der mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet wurde.

Joys Geheimnis (Anschel, Louis, Verlag der Kriminale, Berlin 2000). Nach einem Mord im Berliner Rotlichtmilieu führen die Ermittlungen Kriminalhauptkommissar Ludger Bruske auch nach Thailand, wo er einem Mädchenhändler auf der Spur ist.

Reise nach Thailand: Geschichten fürs Handgepäck (Ritscher, Kirsten; Werner, Heike; Unionsverlag, Zürich 2007). Eine Sammlung von Texten zeitgenössischer thailändischer Autoren auf Deutsch.

Sightseeing (Lapcharoensap, Rattawut, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2006) Sieben facettenreiche Kurzgeschichten eines jungen thailändischen Autors über das moderne Alltagsleben jenseits der Sandstrände, humorvoll, präzise, tiefgründig und mit thailändischer Leichtigkeit beschrieben.

Das Goldriff / Teufelskreis Bangkok (Saul, John R.; Goldmann, München 2002). Sammelband. Interessant ist der im korrupten Milieu von Bangkok spielende Roman. (Vergriffen)

Kingdom of Make-Believe (Barrett, Dave; Village East Books, 1999). Nach dem Ende des Vietnamkriegs ereilt den amerikanischen Journalisten in der Midlife-Krise ein Hilferuf aus Bangkok, wo er schon bald in eine Liebesgeschichte mit einer Thai und ihrer Tochter sowie einen ungeklärten Todesfall verstrickt wird. (Vergriffen)

The Pirates of Tarutao (Adirex, Paul; Bangkok 1994). Historischer Roman über das Schicksal der Gefangenen auf der südthailändischen Insel Tarutao im Zweiten Weltkrieg. Interessant geschrieben, gut zu lesen. (Vergriffen)

Reise- und Erlebnisberichte

Geister der Gelben Blätter (Schoeneberg, M.G., King of Fools, München 2007. Der ehemalige Musiker von Ton Steine Scherben studiert Südostasienwissenschaften und begibt sich dann auf eine Reise durch Lanna und Laos, die bei den Mlabri, den Waldnomaden, endet. Leider nur als Hardcover erhältlich. Mehr auf seiner Website Image .

Geschichten aus Thailand (Ruffert, Günther; Heller Verlag, Taufkirchen 2006). Amüsante Erfahrungsberichte und Anekdoten aus dem thailändischen Alltag. Auch als ebook und Hörbuch erhältlich. Vom gleichen Autor erschien 2007

Farang in Thailand. Weitere Anekdoten aus dem thailändischen Alltag.

In Buddhas Gärten. Eine Reise durch Vietnam, Kambodscha, Thailand und Birma (Farovik, Tor; Frederking & Thaler, München 2009). Der sozial engagierte Norweger ermöglicht auch einen Blick auf die politischen Zustände in der Region.

In Thailand leben. Geschichten und Artikel über das Leben in Thailand (Labudda, Gad; Thailandbuch Verlag 2006). Erheiternde und aufmunternde, nachdenklich und mitunter ein bisschen traurig stimmende Geschichten über Einwanderer.

Phi Phi Island. Ein Bericht (Haslinger, Josef; Fischer Taschenbücher, Frankfurt 2008). Der Autor, Schriftsteller und Professor für literarische Ästhetik, überlebte mit seiner Familie den Tsunami auf Ko Phi Phi.

Frei ist nur der Blick zum Himmel. Sieben Jahre Haft in Thailand (Gregory, Sandra u. a., Lübbe, Bergisch-Gladbach 2004). Eigentlich wollte sich Sandra mit dem Heroin nur den Rückflug nach London finanzieren, doch sie wird am Flugplatz geschnappt – ein fesselnder Tatsachenbericht.

Der Preis der Leichtigkeit. Eine Reise durch Thailand, Kambodscha und Vietnam (Altmann, Andreas; Frederking & Thaler, München 2008) Ein Schweizer reist mit leichtem Gepäck durch Südostasien und folgt seiner Intuition. Er beobachtet genau und berichtet auch in kleinen Details von Menschen, denen er begegnet.

People of Esarn (Sudham, Pira, Bangkok 2007, englisch). Erzählungen über das Leben in Nordost-Thailand. Vom gleichen Autor erschien 1989

Monsoon Country, das 2002 wieder neu aufgelegt wurde. (Nur in Thailand erhältlich.)

Geschichte und Gesellschaft

Thailand – a Short History (Wyatt, David; New Haven 2003). Ausgezeichnete Einführung in die Geschichte von der Vorzeit bis heute. Auf Englisch, aber gut verständlich geschrieben.

A History of Thailand (Baker, Chris, Phongpaichit, Pasuk; Yale University Press, Cambridge 2005). Die erste neue Geschichte Thailands seit vielen Jahren.

Thai Culture in Transition (Klausner, William J.; Bangkok 2002) Die ausgezeichnete kritische Einführung beschreibt den Wandel der sozialen Strukturen und der Mentalität des modernen Thailands. (In Thailand erhältlich)

Thaksin: The Business of Politics in Thailand (Phongpaichit, Pasuk; Baker, Chris; Silkworm Press, Bangkok 2005). Die erste kritische Auseinandersetzung mit dem reichsten Mann Thailands, seiner Biografie und seinem politischen Einfluss.

Die Nacht der Krokodile. Kinderprostitution in Bangkok (Botte, Marie-France; Mari, Jean-Paul; München 1996). In dem aufschlussreichen Sachbuch fasst die engagierte Autorin, eine belgische Sozialarbeiterin, ein heißes Eisen an. Sie weiß, wovon sie schreibt, denn ihrem Engagement ist es vor allem zu verdanken, dass die missbrauchten Kinder nicht länger totgeschwiegen werden. (Vergriffen)

Das siamesische Lächeln. Literatur und Revolte in Thailand (Kothmann, Hella; Neuer Isp Verlag, Karlsruhe 1994). Gedichte und Informationen zur Politik und Zeitgeschichte der 1970er- und 80er- Jahre.

Völker im Goldenen Dreieck (Lewis, Paul & Elaine; Stuttgart 1984 – vergriffen, in Thailand auf Englisch erhältlich). Umfangreiche, illustrierte Darstellung der Lebensbedingungen verschiedener Bergvölker, recht teuer und schwer.

Hilltribes of Thailand (Freeman, Michael; Bangkok 1989). Ein dünnes, großformatiges Buch mit hervorragenden Farbfotos. Die kurzen englischen Textpassagen gehen einfühlsam auf das Leben der Bergvölker ein. (in Thailand erhältlich)

Panorama. Thailands Bergvölker und Seenomaden. Unterwegs zu den Minderheiten Thailands (Thaewchatturat, Aroon und Vater, Tom, Reise Know-How, Bielefeld 2006) Eine bebilderte Beschreibung der ethnischen Minderheiten in Thailand. Auch in der Reihe KulturSchock als Taschenbuch erhältlich.

Thailand (Donner, Wolf; München 1996). Kompetent geschriebene, informative Abhandlung über den Naturraum, die Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft des Landes. Erschienen in der Serie Beck’sche Reihe – Länder. (vergriffen)

Sympathie Magazine des Studienkreises für Tourismus Image , gibt es u. a. zu Thailand und auch zum Buddhismus.

Kunst und Kultur

Thai Culture, New Series (Hrsg.: The Fine Arts Department, Bangkok). Diese Reihe zu verschiedenen kulturellen Themen umfasst 25 farbige Broschüren, die leider nur selten in Museen verkauft werden.

Thai-Ramayana (Übersetzung der Fassung von König Rama I. durch M.L. Manich Jumsai, deutsch, englisch). Es gibt verschiedene Fassungen dieses Epos’, das im gesamten süd- und südostasiatischen Raum bekannt ist. In die Thai-Version sind zahlreiche Märchen und Sagen Thailands eingearbeitet worden. Eine umfangreiche deutsche Übersetzung der indischen Ramayana-Version ist bei Diederichs, Köln 2004, erschienen. Eine besonders schöne englische Nacherzählung mit Bezug auf die Artus-Legende und Abbildungen der Wandmalereien im Wat Phra Keo hat J. C. Shaw 1988 bei D.K. in Bangkok veröffentlicht.

Die Kunst traditioneller Thai Massage (Asokananda – Brust, Harald; Bangkok 1993). Die Techniken der Ganzkörpermassage, mit Fotos und Zeichnungen. (in Thailand erhältlich)

Traditionelle Thai-Massage. NUAD - für Gesundheit und Entspannung. (Theelen, Rudolf; Goldmann, München 2006). Wer die Thai-Massage genossen hat und sich etwas näher mit den Techniken und der Wirkungsweise auseinandersetzen oder gar einzelne Handgriffe lernen möchte, findet in diesem Buch viele Anregungen.

Inside Thai Society: Religion, Everyday Life, Change (Mulder, Niels, Silkworm Press, Bangkok 2001). Informative, persönliche Studie eines Anthropologen für alle, die sich intensiver mit der Thai-Kultur auseinandersetzen möchten.

Kulturschock Thailand (Krack, Rainer; Reise Know-How, Bielefeld 2004). Informationen über Kultur und Gesellschaft der Thais. Auch als Hörbuch und Ebook erhältlich.

Land & Leute Thailand (Bolik, Rainer; Jantawat-Bolik, Siriporn; Polyglott, München 2003). In alphabetischer Reihenfolge wird in dem gut lesbaren Band der Polyglott-Reihe Hintergrundwissen über das Alltagsleben und die Kultur Thailands vermittelt.

Reisegast in Thailand (Aarau, Alice; Cooper, Robert & Nanthapa; Iwanowski Verlag, Dormagen 2009). Amüsant und locker geschrieben ist dieses Buch eine Hilfestellung, um die Verhaltensweisen der Thais zu verstehen und sich als Ausländer entsprechend zu verhalten. Titel der englischen Originalversion: Culture Shock! Thailand.

Thai Ways und More Thai Ways (Segaller, Denis; Washington 2006). Der seit Jahrzehnten in Thailand lebende US-amerikanische Dokumentarfilmer schreibt humorvoll und doch respektvoll über Sitten und Lebensweisen der Thai. (vergriffen)

Mäi pen räi. Tausend Tage Thailand (Fuhrer, Thomas, Traveldiary.de Reiseliteratur, Hamburg 2005). Bericht eines Reiseleiters über seine Erfahrungen und Begegnungen mit Einheimischen.

Natur

Birds of Thailand (Robson, Craig; Princeton 2002). Ein Vogelbestimmungsbuch mit 128 Bildtafeln und 950 Verbreitungskarten. (Englisch, in Thailand erhältlich)

A Field Guide to the Wild Orchids of Thailand (Vaddhanaphuti, Nantiya; Chiang Mai 1999). Beschreibung von 90 Orchideen mit Fotos. (Englisch, in Thailand erhältlich)

A Field Guide to the Flowering Plants of Thailand (McMakin, Patrick D.; Bangkok 1988). Beschreibung von 502 Blütenpflanzen mit Fotos. (Englisch, in Thailand erhältlich)

Marine Animals of Thailand (Majchacheep, Surin; Bangkok 1989). Wissenschaftliche Beschreibung und Nachschlagewerk über 371 Meerestiere, jeweils mit Foto. (Englisch, in Thailand erhältlich)

Fischführer Indischer Ozean. Rotes Meer bis Thailand (Debelius, Helmut; Tetra Verlag, Berlin-Velten 2001). Ein deutschsprachiges Fischbestimmungsbuch für Taucher und andere Interessierte.

Tauchreiseführer Thailand (Schneider, Frank; Kosmos Verlag, Stuttgart 2007). Deutschsprachiger Tauchführer aus der Kosmos-Reihe, in dem auf 200 Seiten die besten Tauchgebiete in Thailand – von den Similans bis Krabi – präsentiert werden.

Der unersetzbare Dschungel (Reichholf, Josef H.; BLV München, 1991). Verständlich geschrieben, auch für Neulinge in der Regenwald-Problematik geeignet. (Vergriffen)

Historische Beschreibungen

Viele historische Titel sind als Reprints bei White Lotus Press in Bangkok erschienen, Image , und in Buchhandlungen in Thailand zu bekommen.

The Kingdom and the People of Siam (Bowring, Sir John; Reprint New York 1969). Zweibändiges, umfangreiches Werk, 1855 von einem englischen Diplomaten verfasst, der das Land bereiste.

Siam on the Meinam from the Gulf to Ayuthia (Sommerville, Maxwell; London 1897; Reprint Bangkok 1985). Reiseaufzeichnungen eines US-amerikanischen Professors, der Bangkok und den Menam Chao Phraya über Ayutthaya bis Zentral-Thailand bereiste.

A Narrative of a Residence in Siam (Neale, Frederick Arthur; London 1852; Reprint White Lotus, Bangkok 1986). Bericht eines Briten von seiner Reise nach Siam und seine Beobachtungen über die Kultur, Traditionen und das Rechtssystem des Königreichs.

1688 Revolution in Siam (Hutchinson, E.W.; Bangkok 1990). Memoiren von Pater de Bèze, einem Jesuitenpriester. Er beschreibt die ersten europäischen Versuche, das Königreich zu durchdringen.

Letters from Thailand (Botan; Seattle 2002). Die Geschichte eines Einwanderers aus China in den späten 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Empfehlenswert. (Vergriffen)

Matahari. Stimmungsbilder aus dem Malayisch-Siamesischen Dschungel (Morgenthaler, Hans; Zürich 1987). Schweizer Abenteurer sucht 1917–1920 in Siam nach Bodenschätzen. (Vergriffen)

Bildbände

The Arts of Thailand (Van Beek, Steve & Invernizzi, Luca; Periplus Edition, North Clarendon 1999). Großformatiger Bildband mit fantastischen Bildern.

Panorama Thailand (Nink, Stefan; Flechsig Verlag, Würzburg 2009). Neuer Bildband im Breitformat mit Bildern zum Träumen.

Thailand. Land der Freien (Trummer, Paul, NZ Visitor Publications, Frankfurt 2009) Gewichtiger Bildband mit wunderschönen Bildern von Tempeln und anderen Kulturgütern.

Very Thai. Everyday Popular Culture (Cornwel-Smith, Philip, River Books, Bangkok 2005). Bildband über die farbenfrohe Alltagskultur der Thai von einem Landeskenner zusammengetragen.

The Thai House. History and Evolution (Chaichongrak, Ruenthai u. a., Bangkok 2003). Einer von mehreren Bildbänden, die die einmalige Architektur der aus Holz und Bambus erbauten traditionellen Wohnhäuser ästhetisch ansprechend präsentieren.

Thai Style (Invernizzi, Luca Tettoni u. a., Bangkok 2001) Dieser hervorragend fotografierte Bildband stellt herausragende Beispiele der Thai-Architektur, von der traditionellen Formgebung bis zum westlich beeinflussten Tropenhaus dar.

Classic Thai. Design. Interiors. Architecture. (Invernizzi, Luca Tettoni u. a., Periplus Edition, North Clarendon 2007) Der hervorragende Fotograf beeindruckt auch in diesem Band mit seinen Bildern zu Themen wie dem klassischen Thai-Haus, religiöser Architektur und Thai-Kunsthandwerk und Design

Sprachführer und Wörterbücher

In Bangkoks Buchläden und in der Khaosan Road wird ein breites Sortiment an preiswerten Sprach- und Wörterbüchern verkauft. Außerdem gibt es:

Lonely Planet Sprachführer Thai (DuMont Reiseverlag, Stuttgart 2008) und Hill Tribes Phrasebook of Southeast Asia (Bradley, David, Melbourne 1999). Sehr gute Sprachführer mit Lautschrift und Thai-Schrift. Sie ermöglichen auch in ländlichen Gebieten eine (Lese- und Zeige-) Konversation und fordern die Gesprächspartner dazu heraus, Sprachlehrer zu spielen. Thai gibt es in deutscher Übersetzung, das Hill Tribe Phrasebook nur auf Englisch.

Thai, Rough Guides Phrasebook (Lexus, Rough Guides, London 2006) inklusive eines kleinen Audio-Files zum Runterladen auf den iPod. Nur auf Englisch.

Thai, Wort für Wort. Kauderwelsch (Lutter-johann, Martin; Reise Know-How, Bielefeld 2008). Das Buch gibt es auch auf CD und CD-ROM mit Aussprachetrainer.

Phuut Thai (Möller, Hans; Suriyanja, Wasana; Düsseldorf 2007) Deutsch-Thailändisches Wörterbuch mit deutscher Sprachausgabe, Textverarbeitung und Vokabeltrainer sowie Erläuterungen zur thailändischen Sprache. CD-ROM mit 13 000 Begriffen, einem elektronischen Wörterbuch und thailändischer Tastaturunterstützung für den PC, mehr Infos: Image .

Kochbücher

Jahr für Jahr erscheinen neue Kochbücher auf dem Markt mit neuen oder umgeschriebenen Rezepten.

Thai-Küche. (Bastyra, Judy; Johnson, Becky;

Kaleidoskop im Christian Verlag, München 2008) Umfangreiches Werk mit einer Warenkunde, Informationen über Essen in Thailand und natürlich vielen Rezepten.

Thailändisch Kochen (Cheepchaiissara, Oi; Neuer Umschau Verlag, München 2006). Deutsche Übersetzung des englischen Kochbuchs Fresh Thai mit 80 Rezepten für gesundes Essen.

Thai Food (Thompson, David, München 2002). Eine Liebeserklärung an die Küche Siams vom australischen Koch David Thompson, einem glühenden Verehrer der thailändischen Kochkunst. (Vergriffen)

Thailand. Kochen und genießen mit Originalrezepten (München 2004). Die Kochbuchautorin Margit Proebst hat zusammen mit Dara Spirgatis 90 Originalrezepte zusammengetragen. (Vergriffen)