image

Das Laborbuch für Klinik und Praxis

2. Auflage

Walter G. Guder

Jürgen Nolte

Elsevier GmbH

Copyright

Zuschriften und Kritik an:

Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, Hackerbrücke 6, 80335 München

Wichtiger Hinweis für den Benutzer

Die Erkenntnisse in der Medizin unterliegen laufendem Wandel durch Forschung und klinische Erfahrungen. Herausgeber und Autoren dieses Werkes haben große Sorgfalt darauf verwendet, dass die in diesem Werk gemachten therapeutischen Angaben dem derzeitigen Wissensstand entsprechen. Das entbindet den Nutzer dieses Werkes aber nicht von der Verpflichtung, anhand weiterer schriftlicher Informationsquellen zu überprüfen, ob die dort gemachten Angaben von denen in diesem Buch abweichen und seine Verordnung in eigener Verantwortung zu treffen.

Wie allgemein üblich wurden Warenzeichen bzw. Namen (z.B. bei Pharmapräparaten) nicht besonders gekennzeichnet.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar.

Alle Rechte vorbehalten

09 10 11 12 13 5 4 3 2 1

Für Copyright in Bezug auf das verwendete Bildmaterial siehe Abbildungsnachweis.

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Um den Textfluss nicht zu stören, wurde bei Patienten und Berufsbezeichnungen die grammatikalisch maskuline Form gewählt. Selbstverständlich sind in diesen Fällen immer Frauen und Männer gemeint.

Planung: Dr. med. Bernadette Aulinger, München; Dr. med. Elisa Imbery, München

Lektorat: Dr. med. Elisa Imbery, Tino Heeg, München

Redaktion: Susanne C. Bogner, Dachau

Register: Susanne C. Bogner, Dachau

Satz: abavo GmbH, Buchloe; TNQ, Chennai/Indien

Druck und Bindung: LegoPrint, Lavis, Italien

Zeichnungen: Helmut Holtermann, Dannenberg

Umschlaggestaltung: SpieszDesign Büro für Gestaltung, Neu-Ulm

Titelfotografie: © Peter Cade/Stone/Getty Images

Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter und

Vorwort der Herausgeber

„Falsifizierbarkeit ist das eigentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen (empirischer) Wissenschaft und Pseudowissenschaft.“

Karl Raimund Popper

Schon neun Monate nach Erscheinen der 1. Auflage von Das Laborbuch für Klinik und Praxis erhielten wir vom Verlag den Auftrag, eine 2. Auflage in Angriff zu nehmen. Das gab den Autoren und Herausgebern die Gelegenheit, Kapitel zu überarbeiten und neue Themen zu behandeln.

Neu aufgenommen wurden Kapitel zur molekulargenetischen Diagnostik und zur Diagnostik bei Transfusionen.

Die molekulargenetische Diagnostik hat einen festen Platz bei der Diagnose von Krankheiten gewonnen. Bei der Indikation zur Anwendung der molekulargenetischen Diagnostik, bei der Deutung der Befunde und ihrer Weitergabe an Patienten und ihre Angehörige bedarf es zwingend humangenetischer Fachkenntnisse. Die Tätigkeit im Gebiet der Transfusionsmedizin erfordert inzwischen in der EU harmonisierte Fachkenntnisse. Auch das Kapitel „Blutzellen“ wurde von den Autoren des bisherigen Laborteils der Hämatologie völlig neu gestaltet und den internationalen Nomenklaturen angepasst.

Unter den vielen Aktualisierungen seien nur wenige hervorgehoben. Bei allen Analyten des alphabetischen zweiten Teils () wurden die neuen Richtlinien der Bundsärztekammer sowie die bei Akkreditierungen erfolgenden Qualitätsansprüche aufgenommen. Im Kapitel „Check-up – Risiken abschätzen“ wurden Änderungen der Richtlinien für die Diagnostik bei Neugeborenen und Kindern berücksichtigt und Teile des bisherigen zur Harnsäure in (Laborteil) zur Harnsäure integriert. Das Kapitel „Vitale Funktionen, Ernährung und essenzielle Spurenelemente“ wurde durch Mithilfe eines kompetenten neuen Koautors ergänzt durch einen Abschnitt zur Diagnostik des Ernährungszustands. 15 neue Analyten wurden erstmals in den Laborteil aufgenommen. Wir danken allen neuen Autoren für die kompetenten Beiträge, die bei dem wachsenden Druck der täglichen Arbeit in der Klinik besondere Anerkennung verdienen.

Das Buch erforderte eine enge Zusammenarbeit klinisch und laboratoriumsdiagnostisch tätiger Kolleginnen und Kollegen. Wir danken allen Autorinnen und Autoren, dass sie die Nähe zum anderen Fachgebiet aufgegriffen und eine schlüssige Synthese herbeigeführt haben, und das sogar in der erbetenen Zeit. Dem Verlag Elsevier, Urban & Fischer danken wir für den Auftrag zur 2. Auflage. Insbesondere Frau Susanne C. Bogner, Frau Bernadette Aulinger und Frau Elisa Imbery haben durch ihre sehr fachkundige und reibungslose Zusammenarbeit wesentlich zum Gelingen dieser Aktualisierung beigetragen.

Walter G. Guder, Jürgen Nolte, München, im November 2008

Vorwort zur 1. Auflage

„Wir dürfen nichts von dem Humanum, was uns durch Handeln und Behandeln mit dem Patienten verbindet, verlieren. Tatsächlich ist die Neigung vieler Kollegen bedenklich, vor Stellung der Diagnose, ja sogar vor der gründlichen Untersuchung, erst einmal die Röntgenologie und das gesamte große Labor zu befragen. Sie vertrauen anscheinend jedem Apparat mehr als ihrem eigenen Befund.“

H.E. Bock (1903–2004), Ordinarius für Innere Medizin in Tübingen, in einer Rede über „Der Arzt und sein Handwerk“, 1968

Das Buch zum Thema Labor und Diagnose bietet für den Leser zwei Zugangswege:

Teil I des Buches, der klinische Abschnitt, behandelt Diagnosestrategien, den Weg von der klinischen Verdachtsdiagnose über die relevanten Laboruntersuchungen zur Diagnose.

In Teil II, dem Laborteil, werden Labormessgrößen hinsichtlich der Prozesse und Variablen in der präanalytischen Phase, der Analytik und Qualitätssicherung und schließlich die Bewertung des Messergebnisses in der postanalytischen Phase abgehandelt.

In allen Phasen können biologische und technische Variable das Ergebnis beeinflussen. So wurde bei Fehleranalysen festgestellt, dass etwa 50% der Fehler in der Laboratoriumsdiagnostik ihre Ursache in der präanalytischen, je 25 % in der analytischen und postanalytischen Phase haben.

Die Indikation für die Erhebung von Laboruntersuchungen sind beim Kranken das Erstellen der Diagnose, die Beurteilung von Prognose und Krankheitsverlauf und die Therapiekontrolle, beim klinisch Gesunden die Abschätzung von Risiken. Hierbei will das Buch dem Arzt eine rational begründete Hilfe geben, wobei die Diagnose an erster Stelle steht. Die Begrenzung der Ressourcen legt uns ein ärztliches Handeln mit Augenmaß, also die Unterscheidung zwischen notwendigen und wünschenswerten Maßnahmen, nahe.

Wir haben uns an den erwarteten Fragen der Leser orientiert:

Welche Laborwerte muss ich bei Verdacht auf eine bestimmte Erkrankung bestimmen? Müssen noch weitere Parameter bestimmt werden?

Was ist sinnvoll, was ist überflüssig?

Auf welche Diagnose oder Differenzialdiagnose weist ein erhöhter oder ein erniedrigter Wert hin?

Zielgruppe unseres Buches sind Kliniker, Fachärzte und Ärzte in der Weiterbildung in der Inneren Medizin und der Allgemeinmedizin. Nebenzielgruppe sind alle Ärzte, die Laboruntersuchungen anordnen, Labormediziner, Studenten.

Das Buch umfasst 22 von unterschiedlichen Autorengruppen bearbeitete Kapitel. Alle hatten, wie wir hoffen, bei aller Vielfalt die übergeordnete Zielsetzung des Buches im Auge. Wir danken allen Autoren. Und wir danken Frau Susanne C. Bogner, Frau Dr. Gisela Heim und Frau Petra Münzel-Kaiser vom Lektorat Medizin des Elsevier-Verlags für ihre Geduld und sehr fachkundige Unterstützung.

Walter G. Guder, Jürgen Nolte, München, im Juni 2005

Herausgeber und Autoren

Herausgeber

Prof. Dr. med. Walter G. Guder

Marianne-Plehn-Str. 4 81825 München e-mail:

Prof. Dr. med. Jürgen Nolte

Laubenlindeweg 19 77654 Offenburg e-mail:

Autoren

Prof. Dr. med. Johannes Aufenanger

Klinikum Ingolstadt GmbH Institut für Laboratoriumsmedizin Krumenauerstr. 25 85049 Ingolstadt e-mail:

Prof. Dr. med. Thomas Bertsch

Klinikum Nürnberg Institut für Klinische Chemie, Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 90419 Nürnberg e-mail:

Dr. med. Martin Bidlingmaier

Klinikum der Universität München Medizinische Klinik – Campus Innenstadt Ziemssenstr. 1 80336 München e-mail:

Prof. Dr. med. Hubert E. Blum

Medizinische Universitätsklinik Hugstetterstr. 55 79106 Freiburg e-mail:

Prof. Dr. med. Wolf H. Boesken

Anselm-Feuerbach-Platz 3 79100 Freiburg e-mail:

Dr. med. Karsten Conrad

Institut für Immunologie Medizinische Fakultät „Carl Gustav Carus“ der Technischen Universität Dresden Fetscherstr. 74 01307 Dresden e-mail:

Prof. Dr. med. Paul Cullen

Laborärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Löer, Dr. Treder & Kollegen Hafenweg 11 48155 Münster e-mail:

Dr. rer. nat. Fritz Degel

Klinikum Nürnberg Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 90419 Nürnberg e-mail:

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Heinz Fiedler

Pachelbelstr. 18a 99096 Erfurt e-mail:

Prof. Dr. med. Klaus-D. Gerbitz

Ludwigshöher Str. 12 81479 München e-mail:

Prof. Dr. med. Axel M. Gressner

Medizinische Fakultät der RWTH Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie – Zentrallaboratorium Pauwelsstr. 30 52074 Aachen e-mail: ;

Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Adolf Grünert

Akademie für Wissenschaft, Wirtschaft und Technik an der Universität Ulm Heidenheimer Str. 80 89081 Ulm/Donau e-mail:

Dr. med. Hans Jürgen Heppner

Klinikum Nürnberg 1. Medizinische Klinik Schwerpunkt Geriatrie, Toxikologie Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 90419 Nürnberg e-mail:

Dr. med. Ulrich von Hintzenstern

Klinikum Forchheim Abteilung für Anästhesie und perioperative Medizin Krankenhausstr. 10 91301 Forchheim e-mail:

PD Dr. med. Michaela Jaksch-Angerer

Freiburg Medical Laboratory ME LLC PO Box 3068 Dubai/UAE e-mail:

Prof. Dr. med. Mariam Klouche

Bremer Zentrum für Laboratoriumsmedizin Friedrich-Karl-Str. 22 28205 Bremen e-mail:

PD Dr. med. Marianne Kretschmar

Labor Dr. Kretschmar & Partner Blücherstr. 4 99099 Erfurt e-mail:

Prof. Dr. med. Jürgen D. Kruse-Jarres

ehem. Klinikum Stuttgart, Katharinenhospital Raffaelweg 8 70192 Stuttgart e-mail:

Prof. Dr. med. Frank Lammert

Universitätsklinikum des Saarlandes Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II Kirrberger Straße 66424 Homburg/Saar e-mail:

Prof. Dr. med. Guntram Lock

Albertinenkrankenhaus Klinik für Innere Medizin Süntelstr. 11A 22457 Hamburg e-mail:

Prof. Dr. med. Claus Luley

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie Leipziger Str. 44 39120 Magdeburg e-mail:

Dr. med. Georg Mößmer

Technische Universität München Klinikum rechts der Isar Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie Ismaninger Str. 22 81675 München e-mail:

Prof. Dr. med. Michael Neumaier

Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg Institut für Klinische Chemie Theodor-Kutzer-Ufer 1–3 68167 Mannheim e-mail:

Prof. Dr. med. Thomas Nichterlein

Labor Dr. Kretschmar & Partner Blücherstr. 4 99099 Erfurt e-mail:

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Bernhard Olgemöller

Labor Becker, Olgemöller und Kollegen Führichstr. 70 81671 München e-mail:

Prof. Dr. med. Dieter Pongratz

Paul-Gerhardt-Str. 4 86199 Augsburg e-mail:

Prof. Dr. med. Klaus Ritter

Medizinische Fakultät der RWTH Institut für Medizinische Mikrobiologie Pauwelsstr. 30 52074 Aachen e-mail:

Prof. Dr. med. Heinz Juergen (Pablo) Roth

Labor Limbach, Abteilung Endokrinologie/Onkologie Im Breitspiel 15 69126 Heidelberg e-mail:

Prof. Dr. med. Gregor Rothe

Bremer Zentrum für Laboratoriumsmedizin Friedrich-Karl-Str. 22 28205 Bremen e-mail:

Prof. Dr. med. Andreas Schalhorn

Onkologisch-radiologische Gemeinschaftspraxis Prielmayerstr. 1 80335 München e-mail:

Prof. Dr. med. Peter Schauder

Waitzweg 2 37085 Göttingen e-mail:

Prof. Dr. rer. nat. Erwin Schleicher

Universitätsklinikum Tübingen Medizinische Klinik und Poliklinik Abteilung Innere Medizin IV der Eberhard-Karls-Universität Otfried-Müller-Str. 10 72076 Tübingen e-mail:

Prof. Dr. med. Heinrich Schmidt-Gayk †, Labor Limbach Im Breitspiel 15 69126 Heidelberg

Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger

Krankenhaus München-Bogenhausen 3. Medizinische Abteilung Englschalkinger Str. 77 81925 München e-mail:

PD Dr. med. Michael Spannagl

Universitätsklinikum München Abteilung für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie Ziemssenstr. 1 80336 München e-mail:

PD Dr. med. Werner Steimer

Technische Universität München Klinikum rechts der Isar Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie Ismaninger Str. 22 81675 München e-mail:

Dr. med. Petra Stieber

Ludwig-Maximilians-Universität München Klinikum Großhadern Institut für Klinische Chemie Marchioninistr. 15 81366 München e-mail:

Prof. Dr. med. Hayrettin Tumani

Universität Ulm Neurologische Klinik im RKU Neurochemisches Labor und Spezialambulanz Multiple Sklerose Oberer Eselsberg 45 89081 Ulm e-mail:

Dr. med. Gerhard Weidemann

c.o. Institut für Klinische Chemie, Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin Klinikum Nürnberg Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 90419 Nürnberg e-mail:

Dr. med. Manfred W. Wick

Ludwig-Maximilians-Universität München Klinikum Großhadern Institut für Klinische Chemie Marchioninistr. 15 81377 München e-mail:

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Hermann Wisser

Hindenburgstr. 15 70825 Korntal-Münchingen e-mail:

Prof. Dr. med Robert Zimmermann

Universitätsklinikum Erlangen Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung Krankenhausstr.12 91054 Erlangen e-mail:

Abkürzungen

Preis der Untersuchung: < 10 €
€€ Preis der Untersuchung: 10–30 €
€€€ Preis der Untersuchung: > 30 €
AAG Autoantigen
AAK Autoantikörper
AAS Atomabsorptionsspektrometrie
AB0 Blutgruppen A, B, 0
ABDM Ambulante (24-h-)Blutdruckmessung
ABM alveoläre Basalmembran
ACA Antizentromer-Antikörper
ACE Angiotensin converting enzyme
AchR Azetylcholinrezeptor
aCL anti-Cardiolipin
ACR American College of Rheumatology
ACT activated clotting time, aktivierte Gerinnungszeit
ACTH Adrenokortikotropes Hormon = Corticotropin
AD Alzheimer-Demenz
ADA Adenosindesamidase, defizient bei SCID
ADH Antidiuretisches Hormon = Vasopressin, auch Alkoholdehydrogenase (hier nicht verwendet)
ADHR autosomal-dominante hypophosphat- ämische Rachitis
ADP Adenosindiphosphat
AECA Anti-Endothelzell-Antikörper
AFA Anti-Filaggrin-Antikörper
AFP α-Fetoprotein
Ag Antigen
AGS Adrenogenitales Syndrom
AGXT Alanin-Glyoxylat-Aminotransferase-Gen-Code
AIDS acquired immunodeficiency syndrome, erworbenes Immundefizienz(-defekt)-Syndrom
AIE Autoimmunerkrankung
AIH Autoimmunhepatitis, -hepatopathie
AIHA autoimmunhämolytische Anämie(n)
AIL arzneimittelinduzierter Lupus
Ak Antikörper
AKA Antikeratin-Antikörper
AL-  
Amyloidose primäre Leichtkettenamyloidose
ALA Amino laevulinic acid, δ-Aminolävulinsäure
ALAT = ALT
ALD Adrenoleukodystrophie
ALDOP Fructose-1-phosphat-Aldolase-Gen-Code
ALL akute lymphatische Leukämie
ALPS autoimmunes lymphoproliferatives Syndrom
ALS amyotrophe Lateralsklerose und δ-Aminolävulinsäure
ALT Alaninaminotransferase = ALAT (früher GPT)
AM äußere Membran
AMA antimitochondriale Antikörper
AMI akuter Myokardinfarkt
AML akute myeloische Leukämie
ANA antinukleäre Antikörper
ANC absolute neutrophil count, absolute Zahl der Neutrophilen
ANCA antineutrophile zytoplasmatische Antikörper
ANF antinukleäre Faktoren (= ANA)
ANNA-1 anti-neuronal nuclear antibodies, Autoantikörper gegen Zellkerne neuronaler Zellen Typ 1 = Anti-Hu-Autoantikörper; siehe Hu
ANNA-2 anti-neuronal nuclear antibodies, Autoantikörper gegen Zellkerne neuronaler Zellen Typ 2 = Anti-Ri-Autoantikörper; siehe Ri
ANP atriales natriuretisches Peptid (= A-Typ natriuretisches Peptid)
AP alkalische Phosphatase
APC aktiviertes Protein C oder adenoidal pharyngeal conjunctival virus
APCA Anti-Purkinje-Zellantikörper
APECED autoimmune Polyendokrinopathie–Candidiasis–ektodermale Dystrophie
APF antiperinukleäre Faktoren
APL akute promyelozytäre Leukämie
Apo AI Apolipoprotein AI
Apo B Apolipoprotein B (Isoformen ApoB48 und 100)
Apo C Apolipoprotein C (II)
Apo E Apolipoprotein E (Isoformen ApoE2,E3,E4)
APS Antiphospholipidsyndrom
aPTT aktivierte partielle Thromboplastinzeit
APUD-System amine precursor uptake and decarboxylation system, neuroendokrines System, Zellen, Tumoren
ARDS akutes (adultes) respiratorisches Distress-Syndrom
ASAT = AST
ASCA Anti-Saccharomyces-C-Antikörper
ASH alkoholische Steatohepatitis
ASPGR Asyalo-Glykoprotein-Makrophagen-Galaktose-Lektin-Rezeptor
ASO Antistreptolysin O
ASS Acetylsalicylsäure
AST Antistreptolysintiter
AST Aspartataminotransferase = ASAT (früher GOT)
AT Antithrombin
AVP Arginin-Vasopressin
BA Basenabweichung (= base excess, BE)
BAK Becherzellantikörper, auch Blutalkoholkonzentration
BÄK Bundesärztekammer
BAL bronchoalveoläre Lavage
BAO basal acid output, Nüchternsäuresekretion des Magens
BAP bone alkaline phosphatase, knochenspezifisches Isoenzym der alkalischen Phosphatase
BCG Bacille-Calmette-Guérin (Impfstoff gegen TBC)
BCR-ABL- Translokation(-Gen) Breakpoint cluster region – ABL, eine aus dem Chromosom 9 nach Chromosom 22 übertragenes Gen (ABL), entspricht dem Philadelphia-Chromosom
BDB Butanaminderivat
bDNA branched (verzweigte) DNA als Gensonde
BE base excess, Basenabweichung
BGP biliäres Glykoprotein; bone γ-carboxy glutamic acid (GLA) protein (= Osteocalcin)
BKS Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (auch BSG)
BMD Bone mineral density, Knochenmineraldichte
BMI body mass index
BMZ Basalmembranzone(n)
BNP brain natriuretic peptide (= B-Typ natriuretisches Peptid)
BPAG bullöses Pemphigoidantigen
BPI-ANCA bactericidal permeability increasing protein-ANCA
BRCA breast cancer antigen
BRIC benigne rekurrierende (rezidivierende) intrahepatische Cholestase
BRU bone remodelling unit
BSEP bile sort export pump, kanalikuläre Gallensäure-Exportpumpe
BSP bone sialoprotein, Knochensialoprotein
BSG Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit = BKS
BTA bladder tumor antigen
B-Zelle = B-Lymphozyt
CA cancer antigen, carbohydrate antigen (15-3, 19-9, 27-29, 50, 72-4, 125, 195, 242, 549)
CAF Celluloseazetatfolie (zur Elektrophorese)
cANCA zytoplasmatische ANCA
CAP cyclase-activating PTH
CAR carbohydrate recoverin, Antigen aus Recoverin
CASA cancer associated serum antigen, Epitop eines polymorphen epithelialen Muzins
CAST cellular allergen stimulation test, zellulärer Allergenstimulationstest
CBD kortikobasale Degeneration
CBG cortisol binding globulin, kortisolbindendes Globulin
CCK-PZ Cholecystokinin-Pankreozymin
CCP z(c)yklisch citrullinierte Peptide
cDNA complementary DNA, komplementäre DNA-Sequenz
CD3,4 etc cluster of differentiation; Nomenklatur der Oberflächenantigene und -marker von Zellen zur Typisierung in der Durchflusszytometrie
CD3 T3-Lymphozyt
CD4 T4-Lymphozyt, T4-Helfer-Zelle
CD8 T8-Lymphozyt
CD14 Rezeptor für Lipopolysaccharide
CD16/56 natürliche Killerzellen
CD19 B-Lymphozyt
CD25 IL-2-Rezeptor
CD45 Tyrosinphosphatase als Marker von Leukozyten
CD69 activator inducer protein als Marker aktivierter Leuko- und Lymphozyten
CD71 Transferrinrezeptor
CD95 Fas-Rezeptor
CD163 Bindung von Hp2-2-Hämoglobin
CDA II kongenitale dyserythropoetische Anämie Typ II = HEMPAS
CDC Center of Disease Control
CDT carbohydrate deficient transferrin, kohlenhydratdefizientes Transferrin
CEA carcinoembryonales Antigen
CEDIA cloned enzyme donor immunoassay
CENP-A, -B und -C centromer proteins A, B und C, zentromerassoziierte Proteine
CETP Cholesterinester-Transferprotein
CF cystic fibrosis, zystische Fibrose, Mukoviszidose
CFTR Cystic fibrosis transmembrane conductance regulator, ATP-abhängiger Chloridkanal-Gen-Code (mutiert bei Mucoviszidose)
CFU colony forming units, Kolonie bildende Einheiten (Mikroorganismen)
CHB kongenitaler Herzblock
CIMF chronisch idiopathische Myelofibrose
CIMP CpG island methylator phenotype (epigenetische Modifikation)
CIN chromosomal instability, chromosomale Instabilität
CJK Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
CK creatine kinase, Kreatinkinase
CKMB creatinkinase muscle-brain, Isoenzym-Dimer MB (herzmuskeltypisch) der CK
CL Cardiolipin
CLIA Chemilumineszenz-Immunoassay
CLIFT Crithidia-luciliae-Immunfluoreszenztest
CLL chronisch lymphatische Leukämie
CLSI Clinical Laboratory Standards International (früher NCCLS)
CML chronische myeloische Leukämie
CMV Zytomegalievirus
COL1A1 Kollagen Typ 1, α1-Untereinheit Gen-Code
COMP cartilage oligomeric matrix protein
COPD chronic obstructive pulmonary disease, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
CPEO chronisch progressive externe Ophthalmoplegie
CREST- Syndrom Calcinosis cutis, Raynaud-phenomenon, esophageal mobility syndrome trias (Sklerodaktylie, Teleangiektasie, ösophageale Dysfunktion mit Motilitätsstörungen)
CRH Corticotropin releasing hormone
CRMP collapsing response mediator proteins (siehe auch CV2)
CRP C-reaktives Protein
CSF colony stimulating factor, Kolonie stimulierender Faktor
CSI Cholesterinsättigungsindex
CT Computertomographie
cTnI cardial Troponin I, kardiales Troponin I
cTnT cardial Troponin T, kardiales Troponin T
CTRC Chymotrypsin-C Gen-Code
1-CTP 1-carboxyterminales Telopeptid (vom Kollagen-Typ 1)
CTX C-terminale crosslinks (β-cross-Laps®)
CV coefficient of variation, siehe VK
CV 2 Antigen des collapsing response mediator proteins (CRMP)
CVI common variable immunodeficiency
CVID Common (verbreitete) variable Immundefizienz = CVI
CYFRA 21-1 Cytokeratin-19-Fragmente (Antigen des Tumormarkers)
CYP Gen Code für Cytochrom p450 Genfamilie z.B. 1A2, 2D6, 2C9, 2C19 etc
Cytp450 Cytochrom p450 mit 36 Genfamilien CYP
DAD Diodenarray-Detektion
DAT direkter Antiglobulintest (direkter Coombs-Test)
DBP Vitamin-D-bindendes Protein
DC Dünnschichtchromatographie
DCT direkter Coombstest
DDAVP Desmo, D-Arginin-Vasopressin
DGHM Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
DGKC Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie
DGKL Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
DGLM Deutsche Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin
DGLN Deutsche Gesellschaft für Liquordiagnostik und Klinische Neurologie
DGS DiGeorge-Syndrom
DHCR7 7-Dehydrocholesterinreduktase Gen-Code
DHEAS Dehydroepiandrosteronsulfat
DHT Dihydrotestosteron
DIC disseminated intravasal coagulation, disseminierte intravasale Gerinnung
DIG disseminierte intravasale Gerinnung
DIN Deutsches Institut für Normung
DKG-NT Deutsche Krankenhausgesellschaft – Nebenkosten-Tarif
DL Donath-Landsteiner (paroxysmale Kältehämoglobinurie nach...)
DM Dermatomyositis
DNA desoxy ribonucleic acid, Desoxyribonukleinsäure (DNS)
DNS Desoxyribonukleinsäure
DPD Desoxypyridinolin oder Dihydropyrimidin-Dehydrogenase
2,3-DPG 2,3 Diphosphoglycerat
DRG Diagnosis related groups (diagnosebezogene Einteilung zur Finanzierung von Krankenhausaufenthalten)
ds-DNA Doppelstrang-DNA
DTPA Diethylentriaminpentaessigsäure
DVV Deutscher Virologen-Verband
EAST Enzym-allergo-sorbent-Test
E2 Estradiol
EBV Epstein-Barr-Virus
ECLIA Elektrochemilumineszenz-Immunoassay
ECP eosinophil cationic protein, eosinophiles kationisches Protein
ECT Ecarin clotting time
EDDP 2-Ethylidin-1,5-dimethyl-3,3-diphenylpyrrolidin, Metabolit von Methadon
EDTA ethylene diamine tetraacetic acid, Ethylendiamintetraessigsäure
EGF epidermal growth factor
EGTM European Group on Tumormarkers
EHEC enterohämorrhagische Escherichia coli
EIA Enzymimmunoassay
EIEC enteroinvasive Escherichia coli
ELISA enzyme-linked immunosorbent assay
EmA Endomysium-Antikörper
EMIT enzyme multiplied immunoassay technique, enzymverstärktes Immuntestverfahren
EMT epitheliale-mesenchymale Transition
ENA extrahierbares nukleäres Antigen
EP evozierte Potenziale
EPP erythropoetische Protoporphyrie
EPO Erythropoietin
EPO endokrine Orbito-(Ophthalmo-)pathie
ERC endoskopische retrograde Cholangiographie
ESBL Escherichia coli mit Bildung von β-Lactamase mit erweitertem Spektrum
ESID European Society for Immunodeficiencies, Europäische Gesellschaft für Immundefizienzen
ET essenzielle Thrombozythämie
ET-AAS elektrothermale Atomabsorptionsspektrometrie
ETEC enterotoxische Escherichia coli
Fab-Fragment fragment antigen binding, antigenbindendes Fragment der Immunglobuline
FAB French-American-British (-Klassifikation)
FAES Flammenatomemissionsspektrometrie
FAP familiäre adenomatöse Polyposis
Fc-Fragment fragment cristalline (Fragment der Immunglobuline mit Rezeptorbindungsfunktion z.B. von IgE)
Fc-I und II IgE-Rezeptoren mit niedriger (I) und hoher (II = CD23) Affinität
FFP fresh frozen plasma (gleich nach der Gewinnung gefrorenes Plasma)
FFS freie Fettsäuren
FGF-23 fibroblast growth factor 23, Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23, Phosphatonin
FHH familiäre hypokalziurische Hyperkalzämie
FIGO Fédération Internationale de Gynécologie et d‘Óbstetrique
FITC Fluoreszeinisothiocyanat
FLK freie Leichtketten (der Immunglobuline) = FLC
fO2Hb fractional oxyhemoglobin, Oxyhämoglobinfraktion
FOBT fäkaler okkulter Bluttest
FPIA Fluoreszenz-Polarisations-Immunoassay
FSAP factor seven activating protease, Factor- VII-aktivierende Protease
FSGS fokal segmentierende glomeruläre Sklerose
FSH follikelstimulierendes Hormon
FSME Frühsommermeningoenzephalitis
fT3 freies Trijodthyronin
fT4 freies Thyroxin (Tetrajodthyronin)
FTA Fluoreszenz-Treponema-Antikörper
FU Fluorouracil (5-Fluor-2,4 (1H,3H)pyrimidindion)
FUO fever of unknown origin, Fieber unbekannter Ursache
GABA gamma amino butyric acid, γ-Aminobuttersäure
GAD glutamic amino decarboxylase, Glutamataminodecarboxylase
GBL γ-Butyrolacton („liquid ecstasy“)
GBM glomeruläre Basalmembran
GBS Guillain-Barré-Syndrom
GC Gaschromatographie
GC-MS Gaschromatographie-Massenspektrometrie
G-CSF granulocyte colony stimulating factor, Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor
GFAP glia fibrillar acid protein, fibrilläres saures Gliaprotein
GFR glomeruläre Filtrationsrate
GfV Gesellschaft für Virologie
GHB γ-Hydroxybuttersäure
GH-RH growth hormone releasing hormone, Somatotropin-releasing-Hormon
GICA gastrointestinal cancer antigen = CA 19-9
GIO glukokortikoidinduzierte Osteoporose
GKV Gesetzliche Krankenversicherung
GLA α-Galactosidase-A Gen-Code (mutiert bei Morbus Fabry)
GLDH Glutamatdehydrogenase
GM 1,2 Glycomyeloprotein 1 und 2 (Ganglioside)
GN Glomerulonephritis
GnRH Gonadotropin releasing Hormon
GPIB Glykoprotein 1 b (image CD42b)
Gp IIb/IIIa Glykoprotein 2b/3a (=GPCD61)
β2-GPI β2-Glykoprotein I
G6PDH Glukose-6-phosphatdehydrogenase
GPI Glykosylphosphatidylinositol (auch Glukosephosphatisomerase)
GRP Gastrin releasing peptide
GTG Gewebstransglutaminase
HAART highly active antiretroviral therapy, hochaktive antiretrovirale Therapie
HACEK Haemophilus influenzae und scrophilus, Actinobacillus actinomycetem comitans, Cardiobacterium hominis, Eikenella und Kingella spp.
HAH Hämagglutinationshemmtest
HAMA humane Anti-Maus-Antikörper
HAV Hepatitis-A-Virus
Hb Hämoglobin
HbA1c Hämoglobin A, Fraktion 1c (glykiert am Valin der β-Kette des Hb)
HBAP2 hyaluronsäurebindendes Protein 2
HBc Hepatitis-B-Virus-Core (Kern)
HBDH Hydroxybutyratdehydrogenase
HbeAg Hepatitis(B)-e-Antigen
HbM Methämoglobin
HbsAg Hepatitis(B)-surface-(Oberflächen-)Antigen
HBV Hepatitis-B-Virus
HCC hepato-cellular carcinoma, primäres Leberzellkarzinom
HCG = hCG, humanes Choriongonadotropin
HCV Hepatitis-C-Virus
HDL High density lipoprotein, Lipoproteine hoher Dichte
HDV Hepatitis-D-Virus
HELLP- Syndrom hemolysis, elevated liver enzymes, low platelets; Syndrom als Sonderform der Präeklampsie
HEp-2-Zellen humane Epitheliomzellen Typ 2
HER 2 human epidermal growth factor receptor (EGFR) antigen = shedded antigen
HEV Hepatitis-E-Virus
hEPO humangenetisches Erythropoietin
HFE-Gen humanes Eisenrezeptorgen (z.B. HFE-C282Y-Polymorphismus bei Hämochromatose)
hGH human growth hormone, Wachstumshormon = STH = Somatotropin
hGHBP human growth hormone binding protein, Wachstumshormon-Bindungsprotein
HGV Hepatitis-G-Virus
HHV humanes Herpesvirus
HIT heparininduzierte Thrombozytopenie
HIV human immunodeficiency virus, humanes Immundefizienzvirus
Hkt auch HK oder Hk: Hämatokrit
HLA human leucocyte antigens, humane Leukozytenantigene = Histokompatibilitätsantigene (MHC)
hMG humanes Menopausen-Gonadotropin
HMG-CoA Hydroxy-methylglutaryl-CoenzymA  
HMWK high molecular weigth kininogen, hochmolekulares Kininogen
HNPCC hereditary non-polyposis colorectal cancer, hereditäres Kolonkarzinom ohne Polypen
HPA Hyperphenylalaninämie
HPL human placental lactogen, humanes Plazentalaktogen = HCS (human chorionic somatotropine, humanes Chorionsomatotropin)
HPLC high pressure liquid chromatography, Hochdruckflüssigkeitschromatographie
HPLC-MS Hochdruckflüssigkeitschromatographie-Massenspektrometrie
HPT Hyperparathyreoidismus
HPV humanes Papillomavirus
HRT hormone replacement therapy, Hormonsubstitutionsbehandlung (nach der Menopause)
HSV Herpes-simplex-Virus
HTG humanes Thyreoglobulin (TG)
HTGL hepatische Triglyzeridlipase
Ht-Ri Hämotherapie-Richtlinien
Hu onkoneurale Proteine (HuD, HuC, HelN1, HelN2, HuR), benannt nach dem Indexpatienten „Hull“ (= ANNA)
HUVS hypokomplementämisches urtikarielles Vaskulitissyndrom
HUS hämolytisch urämisches Syndrom
HVS Homovanillinsäure
hY-RNP humanes zytoplasmatisches Ribonukleoprotein
IA2-AAK Autoantikörper gegen Phosphotyrosinphosphatase IA2
IAT indirekter Antiglobulintest (= indirekter Coombs-Test)
ICA islet cell antibodies, Inselzellantikörper
ICAM intercellular adhesion molecule, interzelluläres Adhäsionsmolekül der Immunglobulin-Superfamilie
ICP inductible coupled plasma, induktiv gekoppeltes Plasma, Anregungsquelle zur AAS und MS
ICS intercellular substance, Interzellularsubstanz
ICT indirekter Coombs-Test
ICTP type I C-terminal telopeptide, Kollagen Typ I c-terminales Telopeptid
IDDM insulin dependent diabetes mellitus, Diabetes mellitus Typ 1
IDL intermediary density lipoproteine, Lipoproteine intermediärer Dichte
IEF isoelektrische Fokussierung
IFCC International Federation of Clinical Chemistry
IFE Immunfixationselektrophorese
IFT (indirekter) Immunfluoreszenztest
IgA,D,E,G,M Immunglobulin A,D,E,G,M
IGeL individuelle Gesundheitsleistungen
IGF-I insulin-like growth factor 1 = Somatomedin C
IHT Insulin-Hypoglykämie-Test
IIF indirekte Immunfluoreszenz
IL-1,-6,-10,-11 Interleukin 1,6, 8, 10,11
ILMA immunluminometrischer Assay
IM innere Membran (der Mitochondrien)
IMR Intermembranraum (der Mitochondrien)
INR international normalization ratio, Internationaler Normalisierungs-Quotient für Prothrombinzeitbestimmung
IPI Internationaler prognostischer Index
IPS idiopathisches Parkinsonsyndrom
IPSS international prognostic scoring system, internationales Prognosebewertungssystem
iPTH intaktes Parathormon (Parathyrin)
IRMA immunradiometrischer Assay
ISE ionensensitive Elektrode(n)
ISS internationales Stadien-System
ITGB3 Integrin-β3-Gen-Code
ITP idiopathische thrombozytopenische Purpura (= Morbus Werlhof)
IVF In-vitro-Fertilisation
JAK-2-Mutation(-Gen) Janus-(Tyrosin)-Kinase 2 mit V617F-Mutation bei Polyzythämie
JC-Virus nach Alfons Jakob und Hans-Gerhard Creutzfeldt (Neurologen) benanntes Polyomavirus
Jo-1 Histidyl-tRNA-Synthetase
κ/λ-Quotient Kappa-Lambda-Quotient der Leichtketten der Immunglobuline
KBR Komplement-Bindungsreaktion
KG Körpergewicht
KHK koronare Herzkrankheit
KSS Kearns-Sayre-Syndrom
Ku-AAK Autoantikörper gegen die katalytische Untereinheit der DNA-abhängigen Proteinkinase (DNA-PK)
LA Lupus-Antikoagulans
LBR Laminin-B-Rezeptor
LC liquid chromatography, Flüssigkeitschromatographie
LC1 Leberzytosolantigen
LCAT Lezithin-Cholesterin-Acyltransferase
LC-MS/MS liquid chromatography-mass spectrometry/mass spectrometry (= Tandemmassenspektrometry [TMS])
LCMV lymphozytäres Choriomeningitis-Virus
LCR ligase chain reaction
LCT lactose tolerance Gen-Code, Laktoseintoleranz-Gen der Laktase
LDH Laktatdehydrogenase
LDL low density lipoprotein, Lipoproteine niedriger Dichte
LEMS Lambert-Eaton-(Myasthenie-)Syndrom
LGMD limb girdle muscular dystrophy, Gliedergürtel-Muskeldystrophie
LH luteinisierendes Hormon = Lutropin
LH-RH luteinisierendes Hormon releasing Hormon = Lutropin releasing Hormon
LIA Lumineszenzimmunoassay
LKM1 liver-kidney-microsomes antigen type 1, Leber-Niere-Mikrosomen-Antigen Typ 1
LOH loss of heterozygosity, allelischer Verlust eines Gens (z.B. eines Tumorsuppressorgens)
LOX Lysyloxidase
LP Leber-Pankreas-Antigen oder Liquorpunktion
LPL Lipoproteinlipase
Lp-X Lipoprotein X
LSD Lysergsäurediethylamid
LTX Lebertransplantation
LVEF linksventrikuläre Ejektionsfraktion
β2-M β2-Mikroglobulin = β2MG
Ma2 onkoneurales Antigen; Ma-Protein 2 nach Indexpatientin „Margret“ benannt
MAG myelinassoziiertes Gangliosid
MAO Monoaminoxidase oder maximal acid output, maximale Säuresekretion des Magens nach Pentagastrinstimulation
MDBD Methylendioxybutanaminderivate
MBK minimale bakterielle Konzentration
MBP Myelin-basisches Protein
MCA mMucin-like cancer associated antigen
MCH mean cellular haemoglobin, mittleres zelluläres Hämoglobin
MCHC mean cellular haemoglobin concentration, mittlere zelluläre Hämoglobinkonzentration
M-CSF macrophage-colony stimulating factor, Makrophagen-Kolonie-stimulierender Faktor
MCTD mixed connective tissue disease (= Sharp-Syndrom)
MCV mittleres Zellvolumen (von Erythrozyten)
MDA 3,4-Methylendioxyamfetamin
MDE Methylendioxy-N-ethylamfetamin
MDMA Methylendioxy-Methamfetamin
MDRD modification of diet in renal disease: Studiengruppe, die die Formel zur Berechnung der GFR aus der Plasmakreatininkonzentration herausgegeben hat (MDRD-Formel)
MDS myelodysplastisches Syndrom
MEIA microhead enzyme immunoassay, Mikropartikel-Enzymimmunoassay
MELAS Myopathie, Enzephalopathie, Laktatazidose und schlaganfallähnliche Attacken
MEN multiple endokrine Neoplasie
MERRF myoclonal epilepsia with ragged red fibers, Myoklonus-Epilepsie mit zottigen roten Fasern
MG Myasthenia gravis
MGUS monoklonale Gammopathien unbekannter Signifikanz
MHC major histocompatibility complex = HLA
MHK minimale Hemmkonzentration
MLC mixed lymphocyte culture, gemischte Lymphozytenpopulationen
MMA methyl malonic acid, Methylmalonsäure
MMC Mitomycin C
MMP Matrix-Metalloproteinasen oder nuclear mitotic apparatus protein (NuMA)
MNGIE mitochondriale neurogastrointestinale Enzephalopathie
MPA Mikroskopische Polyangiitis
MPD myeloproliferative diseases (Erkrankungen)
M2PK dimere Pyruvatkinase
MPO Myeloperoxidase
MPV mittleres Plättchenvolumen
MRC Magnetresonanzcholangiographie
mRNA messenger-RNA, Boten-Ribonukleinsäure
MRSA methicillinresistenter Staphylococcus aureus
MRSE methicillinresistenter Staphylococcus epidermidis
MRT Magnetresonanztomographie, Magnetresonanztomogramm
MRZ Masern-Röteln-Zostervirus (-Antikörperindex)
MS Massenspektrometrie, Multiple Sklerose
MSA Multisystematrophie
MSUD maple syrup urine disease, Ahornsirupkrankheit
mtDNA mitochondriale DNA
MTHFR Methylentetrahydrofolatreduktase-Gen-Code, mutiert bei Hyperhomozysteinämie
MTX Methotrexat
MuSK-AAK muskelspezifische (Tyrosin-)Kinase-AAK
NACB National Academy of Clinical Biochemistry
NAFLD non-alcoholic fatty liver disease, nicht-alkoholische Fettlebererkrankung
NAG N-Acetyl-β,D-Glukosaminidase
NARP Neuropathie, Ataxie und Retinitis pigmentosa
NASH nicht-alkoholische Steatohepatitis
NCA non cross reacting antigen
NCEP national cholesterol education program
NCCLS National Committee of Clinical Laboratory Standards (jetzt: CLSI)
nDNA nukleäre DNA
NGF nerve growth factor τ (tau) und β (beta)
NHL Non-Hodgkin-Lymphom
NIDDM non-insulin dependent diabetes mellitus, Diabetes mellitus Typ 2
NIBSC National Institute for Biological Standards and Control
NIH National Institute of Health USA
NIST National Institute of Standards and Technology
NK-Zelle natürliche Killerzelle
NLE neonataler Lupus erythematodes
NMH niedermolekulare Heparine
NMP 22 nuclear matrix protein 22 = NuMA
NMR nuclear magnetic resonance, Kernresonanzspektroskopie
NNR Nebennierenrinde
NPY Neuropeptid Y
NSAR nichtsteroidale Antirheumatika
NSCLC non small cell lung cancer, nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom, Plattenepithel-, großzelliges Adenokarzinom der Lunge
NSE neuronenspezifische Enolase
NSGCT non-seminomatous germ cell tumor, nicht-seminomatöser Keimzelltumor
NT-proANP n-terminales ProANP
NT-proBNP n-terminales ProBNP-Fragment
NTX N-terminale Crosslinks
NuMA nuclear mitotic apparatus (protein) = MMP
NYHA New York Heart Association (Stadieneinteilung der Herzinsuffizienz)
OC Osteocalcin
25(OH)D 25-Hydroxy-Vitamin D, Calcidiol
oGTT oraler Glukosetoleranztest
OKB oligoklonale Banden
OPG Osteoprotegerin
OM Osteomalazie
OMIM online mendelian inheritance in man (Internetversion der vererbten Gene und ihrer Mutationen [Polymorphismen, SNPs] mit Krankheitscharakter beim Menschen)
ORSA oxacillinresistente Stämme von Staphylococcus aureus
oxLDL oxidiertes LDL
PAF platelet aggregation factor, Thrombozyten-Aggregationsfaktor
PAGID Pan-American Group for Immunodeficiencies, panamerikanische Immundefizienzgruppe
PAI Plasminogen-Aktivator-Inhibitor(en)
PAK (exokrine) Pankreasantikörper
pANCA perinukleäre ANCA
PAO peak acid output, höchste Säuresekretion des Magens nach Stimulation
PAP Peroxidase, Aminophenazon, Phenol (Färbungsgemisch)
PAPS primäres Antiphospholipidsyndrom
paO2 Sauerstoffpartialdruck, arteriell
PAS polyglanduläres Autoimmunsyndrom
PAS 2 PAS Typ 2 = Schmidt-Syndrom
PAS-Färbung periodic-acid-Schiff-Base, Perjodsäure-Schiff-Reagens, Färbung auf Kohlenhydrate (z.B.Glykogen)
PBC primär biliäre Zirrhose
PBCNA PBC-nukleäres Antigen
PBG Porphobilinogen
PCA Parietalzellantikörper
PCA 1,2 Purkinjezellantikörper 1 und/oder 2
PCHE Pseudocholinesterase
PCNA proliferating cell nuclear antigen (antibodies), Nukleosomen-Antigene (-Autoantikörper)
pCO2 Partialdruck des Kohlendioxids
PCR polymerase chain reaction, Polymerasekettenreaktion
PI(1)CP Prokollagen Typ I C-terminales Propeptid
PI(1)NP Prokollagen Typ I N-terminales Propeptid
PCT Procalcitonin oder Porphyria cutanea tarda
PDGF plasma derived growth factor
PDH Pyruvatdehydrogenase
PDW platelet distribution width, Thrombozytengrößenverteilung
PE Phosphatidylethanolamin
PENIA particle-enhanced turbidimetric immunoassay, partikelverstärkter turbidimetrischer Immuntest
PET Positronen-Emissions-Tomographie
PETIA particle-enhanced turbimetric immunoassay, partikelverstärkter turbimetrischer Immuntest
PF Plättchenfaktor
PFA platelet function analyser, Thrombozytenfunktionsanalysator
PFCP primär familiäre kongenitale Polyzythämie
PFIC P-Typ-ATPase Transmembran-Protein (mutiert bei PFIC Typ 1 = Byler Syndrom)
PH pulmonale Hypertonie
pH potentia hydrogenii (negativer Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration [–log H2+ ])
PHP Pseudohyperparathyreoidismus
pHPT primärer Hyperparathyreoidismus
PI Phosphatidylinositol
PICP Prokollagen Typ I-C-terminales Propeptid
PIGF placentar growth factor, plazentarer Wachstumsfaktor
PINP Prokollagen Typ I-N-terminales Propeptid
PKU Phenylketonurie
Pl(A1,A2) Allele mit Leucin (Pl A1) oder Prolin (Pl A2) an Position 33 von ITGB
PL 7-AAK Autoantikörper gegen Threonyl-tRNA-Synthase
PL 12-AAK Autoantikörper gegen Alanyl-tRNA-Synthase
PLAP plazentare alkalische Phosphatase
PM Polymyositis
PM(M)A p-Methoxy(methyl)-Amfetamin
PMO postmenopausale Osteoporose = Osteoporose Typ II
PNH paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie
PNP Polyneuropathie
PNS peripheres Nervensystem
PI(III)NP amino(N)-terminales Prokollagen Typ 1 oder 3
pO2 Sauerstoffpartialdruck
POCT point of care testing = patientennahe Sofortdiagnostik
POMC Proopiomelanocortin
PPSB Prothrombinkomplex aus Prothrombin [Faktor II], Proconvertin [Faktor VII], Stuart-Faktor [Faktor X] und antihämophilem Faktor B [Faktor IX]
PPV porcines Parvovirus
PR3 Proteinase 3
PRCA pure red cell aplasia, aplastische Anämie
ProGRP pro gastrin releasing peptide
PRSS1 kationisches Trypsinogen-Gen
PS Phosphatidylserin; paraneoplastisches Syndrom
PSA prostataspezifisches Antigen
PSC primär sklerosierende Cholangitis
PSP progressive supranukleäre Blickparese
PSS progressive systemische Sklerodermie
PTH Parathormon, Parathyrin
PTT siehe aPTT
PV Polycythaemia vera
PYD Pyridinolin
PZ Pankreozymin
RA rheumatoide Arthritis (= chronische Polyarthritis) oder refraktäre Anämie
RAEB refraktäre Anämie mit Blastenexcess
RANK receptor activator of nuclear factor κB
RANKL Ligand von RANK
RARS refraktäre Anämie mit Ringsideroblasten
RAST Radio-Antibody-Sorbent-Test
RBP retinolbindendes Protein
RCMD(-RS) refraktäre Zytopenie mit multilinearer Dysplasie (und Ringsideroblasten)
RDW red cell distribution width, Verteilungsbreite des Volumens der Erythrozyten
RF Rheumafaktor
RFLP Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus
rhEPO rekombinantes humanes Erythropoietin
Ri onkoneurales Protein, benannt nach der Indexpatientin „Richards“ (= ANNA-2)
RIA Radioimmunoassay
RID radiale Immundiffusion
RiLi-BÄK Richtlinie der Bundesärztekammer
RNA ribonucleic acid, Ribonukleinsäure (RNS)
RNP Ribonukleoproteinkomplex
RNS Ribonukleinsäure
RPGN rapid progressive Glomerulonephritis
RPI reticulocyte production index, Retikulozytenbildungsindex
RPP ribosomale Phosphoproteine
RR relatives Risiko
rRNA ribosomale RNA
RSV respiratory syncytial virus
RT-PCR reverse transscription-PCR
SAB Subarachnoidalblutung
SAMHSA Substance Abuse and Mental Health Services Administration
SAPS sekundäres Antiphospholipidsyndrom
SBP spontane bakterielle Peritonitis
SCCA squamous cell carcinoma antigen
SCID schwerer kombinierter Immundefekt
Scl-70 Sklerodermie-Antigen 70
SCLC small cell lung cancer, kleinzelliges Bronchialkarzinom
SCLE subkutaner Lupus erythematodes
SDS sodium dodecyl sulfate, Natriumdodecylsulfat
SDS-PAGE Sodium(Natrium)dodecylsulfat-Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese
SHBG sexualhormonbindendes Globulin
sHPT sekundärer Hyperparathyreoidismus
SHT Schädel-Hirn-Trauma
SI Système international (d‘Unités), internationales Einheitenwesen (s.u.)
sIL-ZR soluble interleukin 2-receptor, löslicher Interleukin-2-Rezeptor
SIRS systemic inflammatory response syndrome, systemisches Entzündungssyndrom, Sepsis
SLA soluble (lösliches) Leberantigen
SLE systemischer Lupus erythematodes
SLO Smith-Lemli-Opitz-Syndrom (Mutation von DHCR7)
Sm extrahierbares nukleäres Antigen (Core-Proteine der snRNP Komplexe), benannt nach dem Index-Patienten „Smith“.
SMA smooth muscle antibodies, Autoantikörper gegen glatte Muskulatur
SNMG seronegative Myasthenia gravis
SNP single nucleotide polymorphism „snips“, Einzelnukleotidpolymorphismen
snRNP small nuclear ribosomal nucleoproteine, kleines nukleäres Ribonukleoprotein
SP100 speckled protein 100 kD (siehe PBCNA)
SP210 Glykoprotein 210 (= Gp 210 oder gp 210)
SPINK1 pancreatic secretory trypsin inhibitor, sekretorischer pankreatischer Trypsininhibitor-Gen-Code (Kazal-Typ 1)
SPS Stiff-person-Syndrom
sO2 Sauerstoffsättigung
SRP 54 signal recognition particle (54 kD Protein des Signalerkennungspartikels)
SSCP single strand conformation polymorphism
ss-DNA single strain DNA, Einzelstrang-DNA
STD sexually transmitted disease(s), durch Sexualkontakt übertragene Krankheit(en)
STH somatotropes Hormon = Somatotropin = hGH
STIKO Ständige Impfkommission
T3 Trijodthyronin
T4 Thyroxin (Tetrajodthyronin)
TAG Tennessee-Antigen
TAK Thyreoglobulin-Antikörper
TAT turnaround time, Gesamtprozesszeit
TBC Tuberkulose
TCA trizyklische Antidepressiva
TDM therapeutisches Drug Monitoring
tDPO total (gesamt) Desoxypyridinoline
TG Thyreoglobulin
TGFβ transforming growth factor β
THC Tetrahydrocannabinol
tHPT tertiärer Hyperparathyreoidismus
TIMP tissue inhibitor of metallo proteinase(s), Gewebehemmer der Metalloproteinase(n)
TIO tumorinduzierte Osteomalazie
TmP tubuläre maximale Phosphatreabsorption (der Niere)
TMS Tandemmassenspektrometrie (siehe auch LC-MS/MS)
TMTP Thiopurin-S-Methyltransferase-*2,*3Polymorphismen
TnC Troponin C
TNFα Tumornekrosefaktor α
TnI Troponin I
TNM tumor nodule metastasis, Tumor–regionale Ausbreitung–Metastasen (Tumorstadienklassifikationssystem der UICC)
TnT Troponin T
tPA tissue plasminogen activator, Plasminogenaktivator vom Gewebstyp
TPA tissue polypeptide antigen, auch tissue plasminogen activator
TPE Typhus-Paratyphus-Enteritis-Erreger
TPHA Treponema-pallidum-Hämagglutination
TPI Treponema-pallidum-Immobilitätstest
TPO Thyreoperoxidase
TPS tissue polypeptide specific antigen = TPA
tPYD total pyrolidines, Gesamt-Pyrolidine
TPZ Thromboplastinzeit, Prothrombinzeit (nach Quick)
TRAK TSH-Rezeptor-Antikörper
TRAP = TRACP, tartrate resistant acid phosphatase, tartratresistente saure Phosphatase (= TRSP)
TRH Thyreotropin releasing Hormon
tRNA transfer RNA
TRSP tartratresistente saure Phosphatase
TSH Thyreoidea-stimulierendes Hormon (Thyreotropin)
TTP thrombotisch-thrombozytopenische Purpura
Tu Tumor(e)
TxA2 Thromboxan A2
T-Zelle T-(Helfer- oder Suppressor-)Zelle oder -Lymphozyt
U1-RNP kernmatrixassoziiertes Ribonukleoprotein
UFH unfraktionierte Heparine
UGT1A1 Uridin-5-diphosphat-Glucuronyltransferase-1A1-Gen-Code (mutiert bei Meulengracht-, Gilbert- und Crigler-Najjar-Syndrom)
UICC Union Internationale Contre le Cancer
UPA urokinase plasminogen activator oder Urinplasminogenaktivator (Plasminogenaktivator vom Urokinasetyp)
VDDR vitamin-D-dependent rickets, Vitamin-D-abhängige Rachitis
VDJ-Rekombination variably/diversity/joining Peptid-Rearrangement zur Erzeugung der Immunglobulinvielfalt
VDRR vitamine-D-resistant rickets, Vitamin-D-resistente Rachitis
VEGF vaskulär endothelialer Wachstumsfaktor
VGCC voltage gated calcium channel, spannungsabhängige Kalziumkanäle
VHL- Syndrom von Hippel-Lindau-Syndrom
VISA vancomycin intermediate care stapylococcus aureus
VK Variationskoeffizient = CV (coefficient of variation)
VKa analytischer Variationskoeffizient
VKi intraindividueller VK
VLDL very low density lipoprotein, Lipoproteine von sehr niedriger Dichte
VMS Vanillinmandelsäure
VOD veno-occlusive disease
VRE vancomycinresistente Enterokokken oder viskositätsreduzierende Einheit
vWF von-Willebrand-Faktor
vWS von-Willebrand-Jürgens-Syndrom
VZV Varicella-Zoster-Virus
WAS Wiskott-Aldrich-Syndrom
WG Wegener-Granulomatose
xANCA atypische ANCA
XLA X- linked (-chromosomale) Agammaglobulinämie
XLH X-linked hypophosphatemia, X-chromosomale Hypophosphatämie
Yo neuroonkonale Proteine (cdr2, cdr62), benannt nach der Indexpatientin „Young“ (= Purkinjezell-Antigene Typ 1; s.a. PCA 1)
ZNS Zentralnervensystem

SI-Einheiten von Relevanz für das medizinische Labor und ihre Abkürzungen

Grundeinheiten Name Abkürzung
Stoffmenge Mol mol
Länge Meter m
Masse Kilogramm kg
Zeit Sekunde s
Vielfache von    
10 (Zehn) deka da
102 (Hundert) hekto h
103 (Tausend) kilo- k
106 (Million) mega M
109 (Billion) giga G
1012 tera T
Teile von    
10–1 dezi d
10–2 zenti c
10–3 milli m
10–6 mikro μ
10–9 nano n
10–12 pico p
10–15 femto f
10–18 atto a
Sonstige Abkürzungen    
Enzymaktivität Katal = Mol pro Sekunde (mol/s) kat
Flüssigvolumen Liter L
Zellen Partikel pt

Table of Contents