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Dana Summer

Millionär zu verschenken

Liebesroman


Dieses Buch ist für alle Leser, die noch immer gerne träumen. Für meinen Mann, der sich nie über mein Stundenlanges vorm Computersitzen beschwert hat. Und zuletzt für die Person, die meinen Traum ermöglicht hat. Jeanne Peters. Ohne dich wäre das Buch nicht das, was es jetzt ist. Vielen Dank für alles!


BookRix GmbH & Co. KG
81669 München

Prolog

Winter vor 2 Jahren

 

 

Mit tränenverschleiertem Blick starre ich auf die verletzte Person vor mir. Still und bewegungslos liegt der leblose Körper vor mir. Nur mein eigener unkontrollierter Atem ist zu hören. Blut klebt an meinen Händen, der metallische Geruch steigt mir in die Nase und breitet sich in meinen Lungen aus. Nur mit Mühe kann ich den Würgereiz unterdrücken, der sich langsam aber immer heftiger nach oben bahnt.

Durch die Nacht dringt das Heulen der immer näher kommenden Sirenen. Doch ich kann mich nicht rühren. Noch immer halte ich die Hand der Person, die vor mir auf dem Boden liegt, und bete, Gott möge Erbarmen haben.

Leise fallen kleine Schneeflocken auf den bereits weißen Boden und verfärben sich, binnen Sekunden, in ein Meer aus rotem Blut.

Ich höre, wie eine Tür geöffnet wird und Schritte näher kommen. Doch ich kann mich nicht umdrehen, ich muss hier bleiben und aufpassen, dass nichts passiert.

„Bitte gehen Sie zur Seite.“ Sanft aber bestimmt zieht mich jemand an den Schultern hoch.

„Nein“, wehre ich mich und möchte die Hand weg schlagen, die mich umgreift. Doch sie ist stärker als ich und langsam verschwindet die Person auf dem Boden aus meinem Blickfeld.

„Kennen Sie die verletzte Person?“, fragt mich ein Sanitäter und schiebt mich in einen der warmen Krankenwagen, um meine Verletzungen zu begutachten.

Mehr als ein Nicken bringe ich nicht heraus.

„Wer ist die Person?“, hakt er nach und wischt mir mit seinen Händen, die in grauen Latexhandschuhen stecken, das Blut von den Händen.

Von draußen höre ich, wie eine Person leise zu einer anderen sagt: „Es ist zu spät. Wir können nichts mehr für sie tun.“

„Meine Mutter“, bringe ich noch heraus, bevor ich in ein rabenschwarzes Loch falle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

Kapitel 1

 

„Komm schon, Anisha. Heute ist dein Geburtstag. Du wirst 22 Jahre alt, das müssen wir feiern“, vor mir steht meine beste Freundin Katy mit einer Sektflasche in der Hand und einem breiten Grinsen im Gesicht. Ungeduldig tritt sie von einem Bein auf das andere. Dabei geben ihre Schuhe ein leises Klopfen von sich.

Beim Anblick ihrer schwarzen Haare, die sie mit lila Strähnchen aufgepeppt hat, muss ich ebenfalls grinsen. Es gibt nur wenige Menschen, die sich in grellen Farben und mit einem Look, der einem Papageien Konkurrenz bereitet, wohl fühlen können.

„Lässt du mich nun herein oder muss ich draußen warten und mich alleine mit der Flasche beglücken?“, fragt sie und wedelt mit der Flasche vor meiner Nase herum.

Ich gehe zur Seite und lasse Katy eintreten. Dabei fällt mein Blick auf ihre hautengen, schwarzen Leggins und den ferrariroten Rock. Ihre Lederjacke wirft sie achtlos auf mein kleines, schwarzes Sofa und macht sich am Sektkorken zu schaffen.

Noch bevor sich das klebrige Zeug auf mein Sofa oder den darunter liegenden Teppichboden ergießen kann, eile ich durch den Raum zu meiner winzigen Kochnische und hole zwei Gläser aus dem Schrank.

„Hier.“ Ich reiche ihr die Gläser und gleich darauf sprudelt der Sekt hinein.

Katy stellt die Flasche auf meinem Glastisch ab und drückt mir ein Glas in die Hand. „Auf dich, Süße, und einen wunderschönen Abend.“

„Prost!“ Unsere Gläser berühren sich und ich nehme einen großen Schluck daraus.

„Gehen wir etwa noch weg? Ich dachte, wir wollten uns einen gemütlichen Abend hier bei mir machen, mit Brad Pitt und…“ Ich deute auf meinen kleinen Fernseher.

„Süße, du hast Geburtstag. Dein Brad Pitt läuft uns nicht weg. Mal abgesehen davon, dass er schon längst in festen Händen ist, deinen Traumprinzen findest du nicht auf dem Sofa.“ Katy beugt sich nach vorne, um ihr Glas auf dem Tisch abzustellen.

„Das weiß ich doch, aber…“

„Kein aber. Denkst du, ich habe mich sonst so in Schale geworfen? Wir sind jung und sollten endlich anfangen das Leben zu genießen.“

Da hatte Katy Recht.

 

Eine knappe Dreiviertelstunde und eine leere Sektflasche später stehe ich vor ihr und ziehe unbehaglich an meinem einzigen schwarzen Kleid herum. Das Kleid ist zu eng und viel zu kurz. Es reicht mir gerade mal bis knapp über den Po und obwohl ich mich wirklich nicht beschweren kann, was meine Figur angeht, fühle ich mich doch etwas unwohl. Ich kann nicht leugnen, dass ich mich in Jeans und Shirt wohler fühle. Dazu noch diese hohen Schuhe, die meine Beine zwar wunderbar zur Geltung bringen, jedoch völlig ungeeignet für einen Tanzmarathon sind, der mir mit Sicherheit heute blühen wird.

„Zieh nicht immer an dir herum. Du siehst bombig aus“, warnt mich Katy und reicht mir ebenfalls meine Lederjacke.

„Auf geht’s. Lass uns feiern!“

 

Als wir in unserem Lieblingsclub ankommen, herrscht dort bereits reges Treiben. Die Bässe der Musik lassen den Boden unter meinen Füßen vibrieren und hallen in meinen Ohren wie eine Horde kleiner Bienen. Ich lasse meinen Blick durch den Raum gleiten. Auf der Tanzfläche reiben sich verschwitze Körper aneinander, bewegen sich im Takt der Musik.

„Lass uns erst was trinken“, rufe ich Katy über den Lärm hinweg zu.

Doch diese zieht mich mit einem Kopfschütteln auf die Tanzfläche, wo wir uns gleich darauf der Musik hingeben. Ich liebe es zu tanzen. Es befreit mich und lässt mich meine Ängste und Sorgen vergessen. Zumindest für einen kurzen Moment.

Katy und ich tanzen ausgelassen und immer wieder werden wir von fremden Typen angetanzt. Als sich dann jedoch von hinten verschwitzte Hände auf meine Taille legen, habe ich genug. Ich deute Katy mit meinem Kopf an, in Richtung Bar abzuhauen und sie nickt mir zu. Meinen Tanzpartner, einen großen, schlaksigen Typen, lasse ich auf der Tanzfläche zurück und steuere auf zwei freie Barhocker zu. So gut es mein kurzes Kleid zulässt, hieve ich mich auf den mit rotem Samt überzogenen Hocker.

„Was trinkst du? Ich lade dich ein.“ Katy winkt den Barkeeper zu uns und ohne auf meine Antwort zu warten, bestellt sie uns zwei Sex on the Beach.

Ich bin dankbar dafür, denn Katy weiß, dass ich selber kaum Geld besitze. Seit ich bei meinem Vater ausgezogen bin und selbst für meinen Lebensunterhalt aufkommen muss, bleibt mir am Ende des Monats kaum Geld übrig. Und das noch verbleibende Geld gebe ich meiner Schwester.

Bei dem Gedanken an Maylin, meine kleine Schwester, zieht sich mein Herz krampfhaft zusammen. Mir ist bewusst, dass ich Maylin niemals bei unserem Erzeuger hätte zurücklassen dürfen und doch hatte ich keine andere Wahl. Er hätte mir niemals das Sorgerecht für meine erst 14-jährige Schwester übertragen. Nicht einmal jetzt, wo er selbst nicht mehr für sie sorgen kann. Mein Erzeuger ist ein Wrack, ein Schatten seiner selbst, der sein Geld für Alkohol ausgibt, anstatt meiner schwerkranken Schwester ein besseres Leben zu ermöglichen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, hat er die Krankenversicherung von meiner Schwester und mir gekündigt, um das Geld ebenfalls für Alkohol auf den Kopf zu hauen. Daraufhin habe ich mir einen Job in einer kleinen Firma ergattert. Meine Krankenversicherung ist somit im grünen Bereich. Was aber nicht für meine Schwester gilt, die mittlerweile bei unseren Großeltern, Mums Eltern, lebt. Diese haben eine so geringe Rente, dass sie nur die nötigsten Medikamente und Arztbesuche bezahlen können.

Bei diesem Gedanken keimt unglaubliche Wut in mir hoch. Mit geballten Fäusten sitze ich da und versuche, an etwas anderes zu denken. Irgendwann habe ich hoffentlich genug Geld zusammengespart, um Maylin ein besseres Leben ermöglichen zu können.
„Denkst du an Maylin?“, unterbricht Katy meine düsteren Gedanken und sieht mich mitfühlend an.

Katy ist die Einzige, die weiß, wie schlecht es mir oft geht. Wie sehr ich versuche, eine Lösung für meine Probleme zu finden. Zaghaft nicke ich und nippe an dem blauen Strohhalm, der in meinem Cocktailglas steckt. Katy greift nach meiner Hand und drückt sie. „Du wirst eine Lösung finden. Du solltest dir einen reichen Millionär angeln und…“ Katy hält inne und dann, als hätte sie einen Geistesblitz, legt sie los: „Ani, ich hab´s. Hast du von dieser neuen Realityshow gehört?“

Ich habe nicht den leisesten Schimmer, wovon sie spricht.

„Na die, für die sie noch Teilnehmerinnen suchen. Es werden zehn Frauen gesucht, die für zwei Wochen mit einem Millionär auf eine Karibische Insel fliegen. Dort lernen sie sich besser kennen und am Ende wählt er eine aus.“

Ungläubig starre ich meine Freundin an. Hat sie etwa schon so viel Alkohol intus, dass sie wirklich glaubt, ich würde bei so etwas mitmachen? Unmöglich. „Und dieser Millionär soll sich dann für mich entscheiden?“

„Nicht unbedingt. Aber für jeden Tag, den du teilnimmst, bekommst du Geld, und das nicht zu knapp. Ich habe mir spaßeshalber mal die Teilnahmebedingungen angeguckt. Für jeden Tag bekommst du 2.000 Dollar. Stell dir nur mal vor, wie viel Geld das sein kann!“ Katy sprüht nur so vor Begeisterung, doch auf mich will der Funke nicht überspringen.

„Ich weiß nicht. Weißt du, was da für Tussis mitmachen? Was soll ich denn da? Da passe ich doch gar nicht hin und außerdem, wer sagt mir denn, dass die mich überhaupt nehmen?“

„Na, das lass mal meine Sorge sein. Du weißt doch, ich habe Beziehungen.“

„Falls du von deinem schmierigen Onkel sprichst, nein danke. Ich werde ihm sicherlich nicht meine Brüste zeigen, damit ich dort mitmachen kann.“

Katy zieht beleidigt ihre Unterlippe nach vorne: „Das musst du ja auch nicht. Das bekomme ich auch so hin.“

 

2

Kapitel 2

 

Die Tage vergehen und ich habe das Gespräch zwischen Katy und mir an meinem Geburtstag schon wieder vergessen. Es ist Freitagnachmittag und in einer knappen Stunde habe ich Feierabend. Was bedeutet, dass ich endlich wieder aus San Francisco rauskomme und die zwei Stunden Zugfahrt auf mich nehme, um Maylin zu besuchen. Im selben Moment, in dem ich mich erhebe, um einen Stapel Blätter zu kopieren, klingelt mein Schreibtischtelefon und mit einem Seufzer hebe ich ab: „Büro Mr. Winter, Sie sprechen mit…“

„Ja ja, ich weiß schon, wer dran ist. Halt dich fest. Du bist genommen“, vernehme ich am anderen Ende Katys quirlige Stimme.

Zuerst verstehe ich nur Bahnhof, doch als sie weiter drauflos plappert dämmert mir langsam auf was sie hinaus will.

„Ab Montag geht es los. Du musst packen, besser gesagt, wir müssen einkaufen gehen. Mein Onkel hat dir einen Scheck über einige Hundert Dollar ausgestellt, um dich einzukleiden und…“

„Mach mal langsam! Du hast mich nicht wirklich bei dieser Show angemeldet?“, frage ich und lasse mich geschockt auf meinen Schreibtischstuhl fallen. Ich spüre, wie mir jegliche Farbe aus dem Gesicht weicht. Zum Glück habe ich das Büro, das ich sonst mit drei anderen Sekretärinnen teile, gerade für mich allein. Wären diese dagewesen, hätten sie mich bestimmt sofort zu einem Arzt geschickt, so kreidebleich wie ich bin.

„Genau. Ich habe das für deine kleine Schwester getan. Ihr braucht das Geld und wo willst du sonst auf einen Schlag so viel Geld hernehmen? Hast du mir nicht erst erzählt, dass der Arzt ihr ein anderes Medikament verschreiben will, das zu 80 Prozent anschlägt, aber so teuer ist, dass deine Großeltern ihr Auto verkaufen müssten?“

„Das stimmt“, gebe ich, wenn auch widerwillig, zu und doch ist mir die Sache nicht geheuer. 24 Stunden vor einer Kamera zu stehen und sich mit neun anderen Weibern um einen Mann zu prügeln, der wahrscheinlich so alt und notgeil ist, dass er es nötig hat, an einer solchen Show teilzunehmen.

„Hast du diesen reichen Fuzzi überhaupt schon gesehen? Was wenn er dick, alt und einfach nur eklig ist? Soll ich dann immer noch so tun, als ob ich ihn scharf finde?“, überlege ich laut und wickele mir eine Haarsträhne um den Zeigefinger.

Katys Zögern verrät mir alles.

„Also nicht? Mensch Katy, und wenn ich gar keinen Urlaub bekomme?“

„Dann lässt du dir eben unbezahlten Urlaub geben. Jetzt sei doch nicht so. Du bekommst zwei Wochen kostenlosen Urlaub und am Ende womöglich noch eine ordentliche Stange Geld. Also stell dich nicht so an.“

„Stell dich nicht so an? Du hast leicht reden“, äffe ich Katy nach.

„Wann hast du Feierabend? Ich hole dich ab.“

„In knapp 50 Minuten. Aber ich muss noch mit meinem Chef sprechen und außerdem habe ich versprochen, dieses Wochenende meine Schwester zu besuchen.“

„Dann ruf sie an und schildere ihr die Situation“, gibt Katy zurück und legt einfach auf.

Wer so eine Freundin hat, der braucht keine Feinde, denke ich mir und doch weiß ich, dass sie es nur gut meint.

 

Tatsächlich hat mein Chef, Mr. Winter, zugestimmt, auch wenn er nicht begeistert von der Idee ist, mich im Fernsehen sehen zu können. Mit dem Handy zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt warte ich, bis meine kleine Schwester das Gespräch annimmt, um ihr von der Sache zu berichten.

„Ja, hallo“, höre ich, wie sie schließlich mit leiser, brüchiger Stimme an ihr Handy geht.

„Hi Schwesterherz. Wie geht es dir?“, beginne ich unser Gespräch und hetze die drei Stockwerke des Treppenhauses hinab.

„Geht so. Ich habe ziemlich starke Rückenschmerzen und das Trinken fällt mir schwer“, gibt sie ehrlich zu.

Der Kloß in meinem Hals wird größer, als ich mir vorstelle, wie sie in ihrem Bett liegt, die Haut weiß und dünn wie Papier, mit schmerzerfülltem Gesicht und doch haben ihre Augen immer noch den Glanz, wie die von Mum.

„Ich weiß, Süße. Dr. Blum hat mir erzählt, dass es ein Medikament gibt, das deine Nieren zu mehr Tätigkeit anregt.“

„Hmm ja, aber es ist so teuer und ich weiß nicht…“

„Süße, mach dir darüber keine Gedanken. Ich habe hier die Chance mehr Geld zu verdienen, aber dafür kann ich dich zwei Wochen nicht sehen und auch nicht mit dir telefonieren.“ Schwer atmend halte ich auf der Treppe inne und warte, was Maylin dazu sagt.

„Schade. Was genau ist das für ein Job?“, hakt meine Schwester nach und mit Tränen in den Augen muss ich feststellen, wie erwachsen sie mit ihren 14 Jahren schon klingt. Das Leben hat es bisher auch nicht gut mit uns gemeint. Erst der Tod unserer Mutter, dann Maylins Nierenerkrankung und zuletzt die Alkoholabhängigkeit unseres Erzeugers.

„Das kann ich dir im Moment nicht sagen.“ Denn würde ich dies tun, hätte Maylin sicher etwas dagegen.

 

„Und wie hat es deine Schwester aufgenommen?“ Katy steht neben mir in einem Klamottenladen, zieht ein Kleid nach dem nächsten heraus und wirft es achtlos über die Eisenstange. Mein Blick huscht zu der Verkäuferin, die uns nicht sonderlich begeistert beobachtet und mit einem Gesicht, als ob wir lästige Fliegen wären, weiter die neueste Ware einräumt.

Vorsichtig, um ja nichts zu verknittern, halte ich mir ein nachtblaues Abendkleid vor den Körper und werfe einen Blick in den Spiegel. Das Kleid ist wunderschön, es passt perfekt zu meinen katzenhaften, grauen Augen, für die ich immer wieder Komplimente bekomme. Häufig werde ich gefragt, ob ich farbige Kontaktlinsen trage, denn so außergewöhnliche Augen haben nicht viele Menschen. Spontan fallen mir nur zwei ein. Mein Erzeuger, der mir dieses Erbgut mitgegeben hat, und meine Wenigkeit. Zum Glück ist es das Einzige. Mein langes, goldblondes Haar und meine schlanke Figur hat mir meine Mutter vererbt. Wie auch die bescheidene Größe von nur 153 cm. Leider.

Beim Gedanken an meine Mutter läuft mir ein Schauer über den Rücken. Noch immer wache ich manchmal nachts auf und sehe sie vor mir auf dem schneebedeckten, weißen Boden liegen. Der Gedanke an meine Mutter schmerzt und es vergeht kein Tag, an dem ich mir nicht wünsche, die Zeit zurückdrehen zu können. Auch nur für ein paar Minuten.

Unauffällig wische ich mir eine Träne aus dem Augenwinkel und blicke zu Katy, die bereits einen Berg an Klamotten aufgetürmt hat und ihre Einkaufsliste scheint kein Ende zu nehmen.

Mit einem leisen Seufzer ergebe ich mich meinem Schicksal, denn ich weiß, dass Katy keine Ruhe geben wird, ehe ich von Kopf bis Fuß für dieses absurde Vorhaben eingekleidet bin.