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Inhaltsverzeichnis

Über den Autor
Vorwort
Das weiß doch jedes Kind: Der Mensch wird frei geboren und dann eingeschult.
Schulleben: In der Schule lernt man nichts – aber das fürs ganze Leben.
Deutsch für Fortgeschrittene: Ein guter Lehrer gibt auch seinen Schülern eine Chance – und macht nicht alle Fehler selbst.
Geschichtlich bewandert: Was heute nicht richtig ist, kann morgen schon falsch sein.
Nichts als Zahlen: Es ist nicht nötig, den Lehrer zu verstehen. Vertragen muss man sich mit ihm.
Alles ist relativ: Montagmorgen, zehn nach acht und die Woche nimmt kein Ende.
Die Chemie stimmt: Ordnung ist das halbe Leben, ich lebe in der anderen Hälfte.
Von Bienen und Blumen: Schule ist kostenlos, oft sogar umsonst.
Die Erde, auf der wir wohnen: Die Liebe der Schule wächst mit der Entfernung.
Weltanschauungen: Ich denke, also bin ich hier falsch.
Von der Muse geküsst: Ich liebe Graffiti. Ich gehe überhaupt gerne zum Italiener essen.
Unsere Wirtschaftswelt: Arbeite ruhig und gediegen, was nicht fertig wird, bleibt liegen!
Ganz privat: Dem Schulstress kann man leicht entgehen, vermeidet man es aufzustehen.
Schüleraufsätze: Wir mussten einen Aufsatz machen. Der Lehrer schüttelte den Kopf. Derselbe war ganz lückenhaft und von Flüchtigkeitsfehlern durchzogen.
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Über den Autor

Bernd Brucker, Jahrgang 1969, arbeitete nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Augsburg und der Kunstgeschichte in Vancouver, Kanada, in einer Werbeagentur im Allgäu. Seit 2002 lebt er als freier Autor und Texter in Augsburg.

Das weiß doch jedes Kind

Der Mensch wird frei geboren und dann eingeschult.

Als Kind hat man gewisse Privilegien, beispielsweise das Privileg, die Dinge so auszusprechen, wie man sie sieht oder verstanden hat, und zwar in der Form, die aus eigener Sicht angemessen erscheint. Doch das mit dem Verstehen ist ja bekanntlich so eine Sache. Zwar glaubt heute niemand mehr daran, dass die Bildung mit der Schulzeit beginnt, man macht sich aber dennoch oft nicht bewusst, wie viel ein Kind schon vor der Einschulung lernt. Die Welt ist noch ein großes Geheimnis, das man ergründen möchte, und wissbegierig werden die Antennen ausgefahren. Die Kleinen schnappen hier etwas auf und dort, und schon vermengen sich die unterschiedlichsten Informationen in ihren Gehirnen zu mehr oder weniger grandiosen Erkenntnissen.

 

In der Jugend lernt das Kind viel leichter als im Alter.

 

Ein Kind kostet 200.000 Euro, manche mehr, manche weniger.

 

Bereits in der Wiege ist das Kind von der Umwelt umgeben, die es bis ins Alter begleitet.

 

Ältere Menschen bestehen überwiegend aus Frauen.

 

Wenn man erwachsen wird, darf man nicht mehr mit den Eltern am Tisch sitzen und ein lästiger Mitesser sein.

 

Die Kranken sind männlich, sie können auf keinen Fall Kinder bekommen.

 

Die Menschen wurden früher nicht so alt, obwohl sie weniger Verkehr hatten.

 

Je größer die Welt ist, desto weniger Platz hat man!

 

Man kann ja auch als Bauer mit zehn Kindern geboren werden.

 

Die Arztschwester stellt fest, ob ein Knabe gut oder schwerhörig ist.

 

 

Früher schickte man die Lungenkranken ins Solarium.

 

 

Er ist die Mutter seines Kindes.

 

Viele Eltern wollen, dass ihre Kinder das werden, was sie nicht geworden sind, und sind dann enttäuscht.

 

Kinder werden vom Fernseher im Schlaf beschnitten.

 

Die Schwestern im Krankenhaus müssen sich auch bei Männern gut auskennen.

 

Wenn man sich einen Kaiserschnitt machen lässt, kommen die Kinder vornehmer auf die Welt.

 

Besonders bitter ist es, wenn man ohne Mutter auf die Welt gekommen ist.

 

Mamas und Papas brauchen keine Eltern mehr, deshalb werden die dann Großeltern.

 

Trikolore nennt man eine Frau, die drei Männer hat.

 

Bigamie ist, wenn man mit einer Frau nicht auskommt.

 

Wenn die Eltern sich nicht genügend um ihre Kinder kümmern, reißen sie große Lücken in die Seele, die nicht mehr gefüllt werden können.

 

Es gehören fast 600.000 Menschen den Kindererzeugnissen an.

 

 

Künftige Ehepaare werden 14 Tage lang in einem Schaukasten am Gemeindeamt ausgestellt.

 

 

Die Chirurgen und die Operationsschwestern setzen sich Masken vor Mund und Nase, damit sie nicht auch vom Narkosegas betäubt werden.

 

Wenn man im Urlaub seine Ruhe haben möchte, begibt man sich am besten in ein stilles Örtchen.

 

Heute kann jeder studieren, ohne auf den Beutel seines Vaters sehen zu müssen.

 

Die meisten Menschen sprechen durch den Mund. Nur vornehme Leute sprechen durch die Nase.

 

Viele Leute gehen gern mit altem Brot und ihren Enkelkindern zum See und füttern damit die Schwäne.

 

Heiraten ist gar nicht so schlimm. Ein bisschen Sex, aber sonst geht es.

 

Das Auffallende am Supermarkt ist, dass er eine große Auswahl von ein- und demselben Artikel hat.

 

 

Die Polizei hilft Tag und Nacht bei Einbrüchen, Unfällen, Schlägereien und Mordtaten.

 

 

Die Politessen werden nur für den stehenden Verkehr verwendet.

 

Ein Konversationslexikon ist ein Lexikon, in dem steht, wie man sich konserviert.

 

Polizeihunde verursachen keine Unkosten, denn sie ernähren sich von Verbrechern.

 

Die Straßen sind zu einer gefährlichen Waffe geworden. Man muss sehr aufpassen, dass man dadurch nicht verletzt wird.

 

Vor dem Überqueren der Fahrbahn schaue ich immer nach links und gleichzeitig nach rechts.

 

Im Kaufhaus stehlen die Jugendlichen, weil dort sehr oft geklaut wird!

 

Heimvorteil hat der, welcher oben anfängt und den Föhn im Rücken hat.

 

Damit wir zum Frühstück frische Brötchen bekommen, stehen Bäcker jeden Morgen um vier Uhr auf, egal wie spät es ist.

 

 

Das erste Gebot im Straßenverkehr lautet: Fahre rücksichtsvoll auf andere Verkehrsteilnehmer.

 

 

Nach 20 Uhr kann man sein Geschäft nur noch an Tankstellen erledigen oder bis zum nächsten Morgen warten.

 

Im Stoßbetrieb müssen die Verkäuferinnen die Kunden mit flinken Handgriffen fertigmachen.

 

Wenn die Ampeln ausfallen, müssen Polizisten einspringen und den Verkehr selber übernehmen, so gut sie halt können.

 

Autofahrer, die einen Unfall verursachen, haben meist selbst schuld.

 

Für Kartoffelsalat muss man die Kartoffel erst nackt machen.

 

Napoleon wurde mit St. Helena auf eine Insel verbannt.

 

Bei Nacht wird das Sehen durch Dunkelheit erschwert.

 

 

Manche Menschen entrümpeln ihr Haus und werfen es dann in den Wald.

 

 

Wenn die Strahlen der Frühlingssonne den Boden wärmen, entpuppt sich die Raupe plötzlich als Schmetterling.

 

Zuallererst müssen die Menschen ihre Abgase besser zurückhalten.

 

Die Macht des Wassers ist so gewaltig, dass selbst der stärkste Mann es nicht halten kann.

 

Wenn jeder mithilft, können die Unfallopfer schnell verkleinert werden.

 

Auch zwischen den Beinen muss man sich jeden Tag gründlich waschen, sonst wird das Schamgefühl gestört.

 

Es geht nicht immer so, wie man will. Manchmal steht man direkt vor der Kehrseite der Medaille.

 

Auf ein Pferd darf man nur von vorn losgehen. Wenn man von hinten kommt, tritt es aus.

 

Eine Hängematte besteht aus vielen Löchern, die mit festen Stricken miteinander verbunden sind.

 

Männer können keine Männer heiraten, weil dann keiner das Brautkleid anziehen kann.

 

Die Fernsehzeitungen sind deshalb so wichtig, damit die Sendung nicht vorbei ist, bevor man sie bemerkt hat.

 

 

Das Schlimmste am Fernsehen ist, dass wir alles sehen können, was gesendet wird.

 

 

Politik ist dieser komische Bundesmeister.

 

Ein Reflex ist, wenn mir jemand gegen das Schienbein tritt und ich haue ihm dann auf die Nase.

 

Mit starkem, großem Strahl geben die Feuerwehrleute ihr Wasser ab.

 

Honig ist ein Gemisch aus Zucker, Blütenstaub und Polen.

 

In vielen Filmen spielen Tote mit, denn die Filme sind manchmal sehr alt.

 

Senioren sind Leute, die nicht mehr arbeiten und immer älter werden. Solange sie arbeiten, sind sie Junioren.

 

Vor dem Frühstück sollte man nicht arbeiten. Wenn man dennoch vor dem Frühstück arbeiten muss, sollte man zuvor etwas essen.

 

Also, es heißt »hair«. Wenn man sagt »hairs«, dann hat man so drei Stück, und da hat man das Problem, wo man den Scheitel hinlegt.

 

Das Brechmittel verwendet man bei Pferden, damit sie würgen. Glaubersalz isst man, um Dünnpfiff zu bekommen.

 

 

Man muss seine Augen gleichzeitig in alle Richtungen werfen, um die Gefahren des Verkehrs zu überblicken.

 

 

Bei einer Pfanne darf der Griff nicht aus demselben Stiel sein.

 

Erbkrankheiten kann man sich auf den Toiletten holen.

 

Verlässt man das Zimmer und geht die nächste Türe rechts, so findet man sich im Klo wieder. In dem kann man sich auch waschen.

 

Die Menschen schlafen auf dem Fußboden und kennen es nicht anders. Die Kinder lernen das von selbst.

 

Beim Trinken von Mineralwasser muss man nach einer bestimmten Zeit Methan abgeben.

 

Gartenzwerge haben rote Mützen, damit sie beim Rasenmähen nicht überfahren werden.

 

Ein Einzelfall ist meistens sehr selten.

 

Es brechen laufend Seuchen und sogar schwere Krankheiten aus.

 

 

Manche brauchen sogar die dritten Zähne, denn ganz zuletzt muss man noch ins Gras beißen.

 

 

Das Fernsehen ermöglicht uns frühzeitige körperliche und geistige Schäden. Von der Seele wollen wir gar nicht erst anfangen.

 

Im Supermarkt sind viele Verkäuferinnen nur teilweise vorhanden.

 

Der Beruf Rennfahrer ist natürlich nicht nur ein toller Beruf, wegen der schnellen Autos und der schönen Mädchen, sondern er ist auch ein sehr gefährlicher Beruf, denn man kann sich auch schwere Verletzungen zuziehen, wie zum Beispiel Schädelbasisbruch und Kaiserschnitt.

 

Der Verkehrsminister muss außerdem auch aufpassen, dass den Menschen beim öffentlichen Verkehr nichts passiert, dass dieser regelmäßig stattfindet und dass man überall gut hinkommt.

 

Die Streichhölzer müssen gut versteckt werden, damit sie keine kleinen Kinder bekommen.

 

Der Frühling ist die erste der vier Jahreszeiten.

Im Frühjahr legen die Hühner Eier und die Bauern Kartoffeln.

 

In den Gaswerken erzeugen die Arbeiter das Gas in Tag- und Nachtschichten.

 

Wenn man beim Zubettgehen sein Licht nicht sorgfältig auslöscht, kann man beim Aufstehen erstickt oder gar verbrannt sein.

 

 

Vor der Operation wird der Kranke durch Narrkosen um seine Gesinnung gebracht.

 

 

Wenn man dem Staat durch den Wehrdienst dient, wird dieses Dienen nicht bedankt.

 

In Blutorangen ist Blutzucker!

 

Man kann nichts gegen die Abgase der Autofahrer machen.

 

Der Schlussstein ist die Achillesverse des Gewölbes und hält die Rippen zusammen.

 

Das Pferd ist dem Reiter hörig.

 

Am Fahrrad braucht man Speichenrückstrahler und am Hintern auch.

 

Die Stare geben viel Geld aus.

 

Waldbesetzer hängen an alten Bäumen.