Gesunde Ernährung für Kinder

Die 44 leckersten Rezepte

Wie sich Ihre Kinder nach jeder Mahlzeit die Finger ablecken

Katharina Morell


I M P R E S S U M

Gesunde Ernährung für Kinder - Die 44 leckersten Rezepte

Wie sich Ihre Kinder nach jeder Mahlzeit die Finger ablecken

Von Katharina Morell

ISBN: 9783955773786

© 2013 JoelNoah S.A.

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Autor: Katharina Morell

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Einleitung

Etwa um den Zeitpunkt des ersten Geburtstages ist aus dem Säugling ein Kleinkind geworden. Es verfügt aufgrund seiner körperlichen Entwicklung über die Fähigkeit alle Lebensmittel der Familie mitessen zu können.

Die Ernährung des Kindes sollte auf seine Bedürfnisse eingestellt werden. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine entscheidende Rolle. Zu berücksichtigen ist der Kalorienbedarf, die Zusammensetzung der Nahrung, aber auch der Bewegungsdrang des Kindes und seine Wachstumsschübe sind entscheidend.

Besonders ansprechend sind Mahlzeiten, wenn sie optisch kindgerecht zubereitet werden. In diesem frühen Lebensabschnitt wird der Grundstein gelegt für eine gesunde Ernährung, mit der im späteren Erwachsenenalter vielen Erkrankungen vorgebeugt werden kann.

Die Erwachsenen dienen dem Kind als Vorbild. Das Kind lernt allmählich, seine Ernährung auf die Vielfalt der Lebensmittel umzustellen. Damit Erwachsene sich vorstellen können, was Kinder leisten müssen, sei daran erinnert, wie schwer es vielen Erwachsenen fällt, sich gesund zu ernähren.

Ein Kind macht in wenigen Lebensjahren gleich mehrere Ernährungsumstellungen durch: von der Muttermilch zum Brei, dann kindgerechte feste Nahrung und schließlich im späteren Kindesalter / Jugendalter die „normale“ Nahrung.


Allgemeines

Eine Erhebung der Daten zur Ernährung von Kleinkindern hat ergeben, sie essen zu wenig Gemüse, kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Kartoffeln und Vollkornbrot.

Hochkalorische Lebensmittel mit wenigen Nährstoffen wie Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und eiweißhaltige und salzige Lebensmittel werden dagegen im Übermaß verzehrt.


Eltern als Vorbild

Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig das Essverhalten und die Muster der Nahrungsaufnahme innerhalb der Familie für das spätere Essverhalten des Kindes ausschlaggebend sind.

Im Kleinkindalter wird der Grundstein gelegt, welche Speisen das Kind später mag oder auch vollständig ablehnt. Das Kind ahmt die Erwachsenen nach.

Man muss sich nicht wundern, essen die Eltern ungern Obst und Gemüse, dann lehnt das Kind solches ebenso ab. Das Kind bekommt auch mit, wenn Familienmitglieder abfällige Bemerkungen über bestimmte Nahrungsmittel machen. Dann ist es dem Kind kaum vermittelbar, warum es „die gesunden Lebensmittel“ essen soll, während ein anderes Familienmitglied „die verbotenen, schlechten Lebensmittel“ essen darf, diese werden dann gleich attraktiver. Dieser Mechanismus lässt sich auch im gewünschten Sinne anwenden.

Wenn die ganze Familie über Zuckerzeug, Fertigprodukte, Fast Food etc. abfällige Bemerkungen macht, diese von der gesamten Familie nicht konsumiert werden, dann kennt das Kind schließlich nichts anderes und es ist normal, gesunde Kost zu sich zu nehmen.


Ernährungsumstellung beim Kind

Schwieriger ist die Situation, wenn das Kind anfangs viel gesüßte Lebensmittel bekommen hat und die Ernährung überwiegend ungesund gestaltet wurde. Dann kann man nicht von heute auf morgen mit einer gesunden Kost anfangen. Das Verdauungssystem des Kindes ist bei einer so plötzlichen Ernährungsumstellung nicht angepasst und es können Bauchschmerzen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden etc. auftreten.

Es ist viel Geduld und Ausdauer und vor allem Konsequenz erforderlich. Empfohlen werden kann in solchen Fällen einer späteren Ernährungsumstellung, die gewohnte Nahrung mit der gesunden Kost zu mischen, wobei die gesunde Kost über Wochen zunehmend mehr wird. So bekommt der Körper Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Kinder sollten nicht ständig mit dem Hinweis konfrontiert werden, etwas müsse gegessen werden, da es gesund sei.


Abwechslungsreiche Kost

Ein wichtiger Aspekt in der Kinderernährung ist die Vermeidung von Einseitigkeit in jeder Hinsicht. Sie führt sehr schnell zu einer Fehlernährung.

Eine rein vegetarische Ernährung ohne Milch und Ei ist sicherlich nicht ausreichend. Eine Kost mit zu viel Fleisch, Wurst und Käse oder mit zu vielen Feinmehlprodukten ist sicherlich auch zu verachten.

Durch eine einseitige Ernährung kommt es zu einer Mangelversorgung mit bestimmten Nährstoffen, die Wachstumsstörungen zur Folge haben können.

Des Weiteren kommt es durch einseitige Ernährung zu einer Fixierung auf eine bestimmte Geschmacksqualität wie süß, salzig, usw. und die Vielfalt der verschiedenen Geschmacksrichtungen bleibt unerkannt. Dies wiederum begünstigt eine einseitige Ernährung.

Man sollte seinem Kind klar machen, von jeder Speise zumindest eine kleine Menge zu probieren. Da auch Erwachsene nicht alles essen mögen, ist es für ein Kind genauso legitim, eine bestimmte Speise abzulehnen.

Eltern und Kind können z. B. die Vereinbarung treffen, das Kind darf nach vorheriger Absprache bis zu maximal 4 Speisen langfristig ablehnen.


Essen für Kinder attraktiv gestalten

Genauso wichtig wie eine ausgewogene Mahlzeit, ist es erforderlich die Mahlzeit kindgerecht zu servieren, d. h. Salz und Zucker sollte sparsam verwendet werden.

Beim Salz gilt zu bedenken, es ist in vielen Lebensmitteln wie u. a. in Käse, Wurst, Brot bereits schon enthalten. Stattdessen können vielfältige Kräuter frisch wie auch getrocknet in der Küche Anwendung finden.

Kinder essen vor allem mit den Augen, wenn ein Teller ansprechend dekoriert ist, wird das Essen selbst viel besser schmecken. Das Kind sollte in jedem Fall mitbestimmen dürfen, wie viel es essen möchte, denn jedes Kind hat seinen eigenen Bedarf. Wird der Teller direkt von einem Elternteil randvoll mit Essen beladen, dann fühlt sich das Kind erpresst und es reagiert evtl. trotzig.

Die aktive Einbindung des Kindes in der Essensplanung ist ein starker Motivator für eine gesunde Ernährung.