| 101. | Jahr und Ort der Geburt. |
| 102. | Geschlecht: männlich – weiblich. |
| 103. | Familienstand: verheiratet – verwitwet – ledig – geschieden. |
| 104. | Warum sind Sie nicht verheiratet? |
| 105. | Militärverhältnis 1914 ___ 1918 ___ |
| 106. | Jetziger Beruf. |
| 107. | Ihre Berufsstellung? Angestellter: leitend – gehoben – normal. Arbeiter: Vorarbeiter – gelernt – angelernt – ungelernt. |
| 108. | Branche (Wirtschaftszweig) Ihrer Firma? |
| 109. | Auf welcher Abteilung der Firma? |
| 110. | Wie groß ist Ihre Belegschaft? Arbeiter ___ Angestellte ___ |
| 111. | Wieviel Arbeitsstunden wöchentlich? ___ Stunden. |
| 112. | Arbeitsschluss um ___ Uhr, Samstags um ___ Uhr. |
| 113. | Entfernung des Arbeitsortes von der Wohnung? ___ Min. |
| 114. | Wie oft täglich zurückzulegen? Zweimal – Viermal. |
| 115. | Haben Sie auch regelmäßig Nachtschicht? Ja – Nein. |
| 116. | Wieviel Überstunden durchschnittlich in der Woche? ___ Stunden bezahlt, ___ Stunden unbezahlt. |
| 117. | Besteht ein Tarifvertrag? Ja – Nein. |
| 118. | Welcher? |
| 119. | Besteht ein Betriebsrat (Obmann) in Ihrem Betriebe? Ja – Nein. |
| 120. | Welchen Richtungen gehört dieser an? Stahlhelm – SPD – Demokraten – Christliche – Gelbe. |
| 121. | Sind Sie mit dem Betriebsrat zufrieden? Ja – Nein. |
| 122. | Warum (nicht)? |
| 123. | Sind die meisten Angestellten bzw. Arbeiter Ihres Betriebes gewerkschaftlich organisiert? Ja – Nein. |
| 124. | In welchen Verbänden vorwiegend? |
| 125. | Gibt es bei Ihnen eine Werkgemeinschaft (Arbeitsgemeinschaft mit dem Unternehmer)? Ja – Nein. |
| 126. | Eine Werkzeitung? Ja – Nein. |
| 127. | Welche? |
| 128. | Gefällt sie Ihnen? Ja – Nein. |
| 129. | Warum (nicht)? |
| 130. | Gibt es eine Werksparkasse? Ja – Nein. [III-213] |
| 131. | Beteiligen Sie sich daran? Ja – Nein. |
| 132. | Gibt es einen Werksportverein? Ja – Nein. |
| 133. | Beteiligen Sie sich daran? Ja – Nein. |
| 134. | Ist in Ihrem Betrieb eine Rationalisierung durchgeführt worden? Ja – Nein. |
| 135. | Wie denken Sie darüber ? |
| 136. | Wie stehen Sie mit Ihren Berufs- bzw. Arbeitskollegen? {Vgl. Kap. 3, e und 4, c} |
| 137. | Wie stehen Sie mit Ihren unmittelbaren Vorgesetzten? {Vgl. Kap. 3, e und 4, c} |
| 138. | Mit den höheren? {Vgl. Kap. 3, e und 4, c} |
| 139. | Wie lange haben Sie jährlich Urlaub? |
| 140. | Wie verbringen Sie ihn? |
| 141. | Waren Sie seit Kriegsende arbeitslos? Ja – Nein. |
| 142. | In welchen Jahren? |
| 143. | Warum? |
| 144. | Wie lange insgesamt? ___ Monate. |
| 145. | Hatten Sie seit Kriegsende Kurzarbeit? Ja – Nein. |
| 146. | Welche Berufsausbildung haben Sie? Gewerbeschule: ___ Jahre, Handelsschule: ___ Jahre, Lehre: ___ Jahre. |
| 147. | Welche Prüfungen haben Sie abgelegt? |
| 148. | Besuchen Sie jetzt noch zu Ihrer Berufsausbildung Kurse? Ja – Nein. |
| 149. | Welche? |
| 150. | In welchen anderen Berufen waren Sie früher schon tätig? |
| 151. | Wann? |
| 152. | Als was? Arbeiter – Angestellter – Beamter – selbständig. |
| 153. | Warum mussten Sie Ihre frühere Tätigkeit aufgeben? |
| 154. | Welchen Beruf hätten Sie am liebsten? |
| 155. | Aus welchem Grunde? |
| 156. | Haben Sie – dauernd – zeitweise – eine Nebenbeschäftigung? Ja – Nein. |
| 157. | Welche? |
| 158. | Warum? |
| 201. | Beruf Ihres Vaters: Arbeiter – Angestellter – Beamter – selbständig. |
| 202. | In welchem Wirtschaftszweig? |
| 203. | Hatte Ihre Mutter einen Beruf? Ja – Nein. |
| 204. | Welchen? |
| 205. | Hat Ihr Vater den Beruf gewechselt? Ja – Nein. |
| 206. | Früherer Beruf? |
| 207. | Wie alt ist Ihr Vater (geworden)? ___ Jahre; (gestorben). |
| 208. | Mutter ___ Jahre; (gestorben). |
| 209. | Das wievielte unter Ihren Geschwistern sind Sie? |
| 210. | Berufe Ihrer Geschwister? |
| 211. | Welche Schulen haben Sie besucht? Volks- Mittel- höhere Schule. |
| 212. | Wie lange? ___ Jahre. |
| 213. | War Ihre Kindheit glücklich? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, e} |
| 214. | Glauben Sie, dass die Ehe Ihrer Eltern glücklich war? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, e} |
| 215. | Können Sie sich im Falle der Not an wohlhabende Verwandte oder Freunde wenden? Ja – Nein. |
| 216. | Besprechen Sie sich, wenn Sie Sorgen haben, mit Ihrer Frau oder mit wem sonst? Freund – Berufskollege – Geistlicher ___ |
| 217. | Wohnen Sie in einem Miethaus – Mietskaserne – Siedlungshaus – eigenem Haus – Werk (Fabrik)-Wohnung? |
| 218. | Wohnen Sie in einer selbständigen Wohnung oder möbliert? [III-214] |
| 219. | Mit Küchenbenutzung? Ja – Nein. |
| 220. | In welchem Stockwerk wohnen Sie? |
| 221. | Wieviel Wohn- und Schlafräume hat Ihre Wohnung? |
| 222. | Wieviel davon heizbar? |
| 223. | Sind Ihre Zimmer genügend groß? (Wieviel qm hat jedes?) |
| 224. | Wieviel Personen insgesamt schlafen in Ihrer Wohnung? |
| 225. | Wieviel Betten bzw. Schlafdivans haben Sie? |
| 226. | Wieviel Räume haben Sie vermietet? |
| 227. | Wieviel davon heizbar? |
| 228. | Mit wieviel Betten? |
| 229. | Mit Küchenbenutzung? Ja – Nein. |
| 230. | Haben Sie einen Nutz- (Schreber-)Garten? Ja – Nein. |
| 231. | Welche Haustiere halten Sie? |
| 232. | Welche Möbel stehen in Ihrer Wohnung? Tische ___ Stühle ___ (davon Korbstühle ___) Ledersessel ___ Sofa ___ Schränke ___ Bücherschränke ___ Bücherregale ___ Waschtische ___ Kommoden ___ Buffet ___ Schreibtisch ___ Standuhr ___ Wanduhr ___ Nähmaschine ___ |
| 233. | Welche Möbel möchten Sie gerne haben? |
| 234. | Wie sind Sie und Ihre Familie mit Kleidern, Wäsche und Schuhzeug versehen? Gut, ziemlich gut, ungenügend. |
| 235. | Können Sie für sich und Ihre Familie regelmäßige Neuanschaffungen machen? Ja -Nein. |
| 236. | Was kann in Ihrer Familie selbst neu hergestellt werden? Kinderwäsche-Kinderkleider – Wäsche für Erwachsene – Frauenkleider ___ |
| 237. | Wieviel Bettwäsche besitzen Sie? Leintücher ___ Kopfkissenbezüge ___ |
| 238. | Wie oft monatlich große Wäsche? |
| 239. | Welche Kleider- und Wäscheanschaffungen würden Sie sich machen, wenn Sie sich nicht einschränken müssten? |
| 240. | Wie schmücken Sie Ihre Wohnung? {Vgl. Kap. 3, c} |
| 241. | Welche Bilder und Photographien haben Sie aufgehängt? {Vgl. Kap. 3, c} |
| 242. | Wie gefallen Ihnen die modern gebauten Siedlungshäuser? Niedrige Geschosshöhe, flaches Dach usw. |
| 243. | Welche Bücher besitzen Sie? |
| 244. | Haben Sie Lieblingsbücher? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, c} |
| 245. | Welche? {Vgl. Kap. 3, c} |
| 246. | Lesen Sie wissenschaftliche Bücher? Ja – Nein. |
| 247. | Welche? |
| 248. | Welche Zeitungen und Zeitschriften haben Sie jetzt abonniert? |
| 249. | Welche vor dem Kriege? |
| 250. | Haben Sie auch Zeitschriften mit Versicherung abonniert? Ja – Nein. |
| 251. | Lesen Sie regelmäßig? Ja – Nein. |
| 252. | Warum nicht? Müdigkeit, zu wenig Zeit, keine Ruhe. |
| 253. | Benutzen Sie oder Ihre Familie regelmäßig Bibliotheken? Lesehalle, Volksbücherei. |
| 254. | Finden Sie oder Ihre Frau bestimmte Bücher besonders schlecht oder schädlich? (Begründung.) |
| 301. | Kaufen Sie oder Ihre Frau lieber im Warenhaus oder im Spezialgeschäft? |
| 302. | Warum? |
| 303. | Sind Sie Mitglied des Konsumvereins? Ja – Nein. |
| 304. | Warum (nicht)? |
| 305. | Wie oft gehen Sie jährlich ins Theater ___ ins Konzert ___ ins Variete ___ in die Revue ___ ins Kino ___ |
| 306. | In welche Museen (Ausstellungen usw.) gehen Sie? [III-215] |
| 307. | Sehen Sie lieber klassische oder moderne Theaterstücke? |
| 308. | Wie heißen Ihre Lieblingsstücke? {Vgl. Kap. 3, c} |
| 309. | Ihre Lieblingsfilme? {Vgl. Kap. 3, c} |
| 310. | Gehören Sie einem Theaterverein an? (z.B. Volksbühne.) |
| 311. | Wer spielt in Ihrer Familie ein Musikinstrument? |
| 312. | Welches? |
| 313. | Besitzen Sie ein Radio? ___ Ja – Nein. |
| 314. | Detektor oder Röhrenapparat? |
| 315. | Selbstgebaut? Ja – Nein. |
| 316. | Lautsprecher? Ja – Nein. |
| 317. | Entspricht das Rundfunkprogramm Ihren Wünschen? Ja – Nein. Warum (nicht)? |
| 318. | Wie und wo verbringen Sie am liebsten den Abend? |
| 319. | Das Wochenende? |
| 320. | Mit wem machen Sie Ausflüge? Familie, Freunde, Verein. |
| 321. | Wie oft monatlich? |
| 322. | Worüber unterhalten Sie sich am liebsten mit Ihren Freunden? |
| 323. | Gefällt Ihnen die heutige Frauenmode (z.B. kurzer Rock, Seidenstrümpfe)? {Vgl. Kap. 3, c} |
| 324. | Der Bubikopf? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, c} |
| 325. | Die Verwendung von Puder, Parfüm, Lippenstift bei einer Frau? Ja – Nein (Begründung). {Vgl. Kap. 3, c} |
| 326. | Halten Sie es für richtig, dass die Frauen einen Beruf ausüben? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, d} |
| 327. | Auch die verheirateten? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, d und 4, b} |
| 328. | Warum (nicht)? {Vgl. Kap. 3, d und 4, b} |
| 329. | Gehören Sie einem Sportverein an? Ja – Nein. |
| 330. | Welchem? |
| 331. | Welchen Sport treiben Sie? |
| 332. | Ihre Frau? |
| 333. | Ihre Kinder? |
| 334. | Welchen geselligen Vereinen gehören Sie an? (z.B. Kegel-, Gesangsverein). |
| 335. | Welche sportlichen Veranstaltungen besuchen Sie? Fußball, Ring-Boxkampf, Tennisturnier, Schwimmfeste ___ |
| 336. | Was halten Sie von der großen Verbreitung des Sports? |
| 337. | Spielen Sie Karten – Schach – Dame – um Geld – Lotterie – am Totalisator? |
| 338. | Lieben Sie Jazzmusik? Ja – Nein. {Vgl. Kap: 3, c} |
| 339. | Sammeln Sie Marken? Ja – Nein. |
| 340. | Oder was sonst? |
| 341. | Welcher Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft gehören Sie an? |
| 342. | Sind Sie aus der Kirche ausgetreten? Ja – Nein. |
| 343. | Gehen Sie und Ihre Frau in die Kirche? Ja – Nein. |
| 344. | Wie oft monatlich? |
| 345. | Glauben Sie an Gott? Ja – Nein. |
| 346. | An eine ewige Gerechtigkeit? Ja – Nein. |
| 347. | An Prophezeiungen? Ja – Nein. |
| 348. | Gibt es etwas in Ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind? |
| 349. | Gab es in Ihrem Leben ein Ereignis, das für Ihr Schicksal im Guten oder Schlechten ausschlaggebend gewesen ist? |
| 401. | Welche schweren Krankheiten haben Sie durchgemacht? |
| 402. | Haben Sie ein körperliches Gebrechen? Ja – Nein. |
| 403. | Welches? |
| 404. | Von Geburt – durch Unfall? [III-216] |
| 405. | Wie ist Ihr Gesundheitszustand heute? |
| 406. | Welche erblichen Krankheiten gibt es in Ihrer Familie? |
| 407. | Haben Sie eine Berufskrankheit? Ja – Nein. |
| 408. | Welche? |
| 409. | Haben Sie eine Kriegsverletzung? Ja – Nein. |
| 410. | Welche? |
| 411. | In welcher Krankenkasse sind Sie? |
| 412. | Sind Sie mit ihr zufrieden? Ja – Nein. |
| 413. | Warum (nicht)? |
| 414. | Bevorzugen Sie Heilkundige – homöopathische Ärzte vor anderen Ärzten? Ja – Nein. |
| 415. | Fürchten Sie sich vor Krankheit? Ja – Nein. |
| 416. | Warum (nicht)? |
| 417. | Ist Ihre Verdauung in Ordnung? Ja – Nein. |
| 418. | Schlafen Sie gut? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, e} |
| 419. | Sind Sie Antialkoholiker, Nichtraucher, Rohköstler, Vegetarier? (Begründung.) |
| 420. | Möchten Sie gerne lange leben? Ja – Nein. |
| 421. | Was tun Sie dafür? |
| 422. | Glauben Sie, dass der einzelne Mensch an seinem Schicksal selbst schuld ist? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, b und 4, b} |
| 423. | Warum (nicht)? {Vgl. Kap. 3, b} |
| 424. | Wodurch kann nach Ihrer Meinung die Welt verbessert werden? {Vgl. Kap. 3, b; 4, a und 4, b} |
| 425. | Wie stehen Sie zur Bestrafung der Abtreibung? {Vgl. Kap. 3, d} |
| 426. | Welche Menschen halten Sie für die größten Persönlichkeiten der Geschichte? ___ In der Gegenwart? ___ {Vgl. Kap. 3, b und 4, a} |
| 427. | Welche Regierungsform halten Sie für die beste? Demokratische Republik – Faschismus – Monarchie – Sowjet- (Räte-) System. {Vgl. Kap. 3, a} |
| 428. | Was veranlasst Sie zu dieser Meinung? {Vgl. Kap. 3, a} |
| 429. | Wie kann nach Ihrer Meinung ein neuer Weltkrieg verhindert werden? {Vgl. Kap. 3, a und 4, a} |
| 430. | Was halten Sie von der deutschen Justiz? {Vgl. Kap. 3, a} |
| 431. | Wer war nach Ihrer Meinung an der Inflation schuld? {Vgl. Kap. 3, a und 4, a} |
| 432. | Wer hat nach Ihrer Meinung heute die wirkliche Macht im Staate? {Vgl. Kap. 3, a} |
| 433. | Wie würden Sie Ihr Geld anlegen, wenn Sie Vermögen hätten? {Vgl. Kap. 3, e} |
| 434. | Verleihen Sie Geld oder Gegenstände an Ihre Freunde? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, a und 3, e; 4, c} |
| 435. | Warum (nicht)? {Vgl. Kap. 3, a und 3, e; 4, c} |
| 436. | In welcher Partei sind Sie organisiert? |
| 437. | Seit wann? |
| 438. | Warum (nicht)? |
| 439. | Lesen Sie Parteiliteratur? Ja – Nein. Welche? |
| 440. | Regelmäßiger Besuch von Parteiversammlungen? Ja – Nein. |
| 441. | Bekleiden Sie eine Parteifunktion? Ja – Nein. |
| 442. | Welche Partei wählen Sie? |
| 443. | Was hindert Sie, sich politisch (mehr) zu betätigen? Familie, Arbeitgeber ___ |
| 444. | Wie urteilen Sie über Ihre Partei? Politik ___ Führer ___ Organisation ___ {Vgl. Kap. 3, a} |
| 445. | Gehören Sie einer Schutz- oder Wehrorganisation an? Jungdo – Reichsbanner – Rotfront – Stahlhelm ___ |
| 446. | In welchem Berufsverband (Gewerkschaft) sind Sie? |
| 447. | Seit wann? |
| 448. | Regelmäßiger Besuch von Gewerkschaftsversammlungen? Ja – Nein. |
| 449. | Wie beurteilen Sie Ihren Berufsverband? Führer ___ Organisation ___ Literatur ___ Unterstützungswesen ___ [III-217] |
| 450. | Lesen Sie die Gewerkschaftszeitung? Ja – Nein. |
| 451. | Sind Sie Gewerkschaftsfunktionär? Ja – Nein. |
| 452. | Was hindert Sie, sich gewerkschaftlich (mehr) zu betätigen? Familie, Arbeitgeber ___ |
| 501. | Woraus besteht Ihre tägliche Nahrung hauptsächlich? |
| 502. | Wie oft essen Sie wöchentlich Fleisch? |
| 503. | Was verwenden Sie als Brotaufstrich? Margarine – Butter – Schmalz – Konfitüre ___ |
| 504. | Welche Getränke verwenden Sie hauptsächlich? a) alkoholische: Bier, Wein, Schnaps, Most; b) nicht alkoholische: Tee, Kaffee, Malzkaffee, Kakao, Milch. |
| 505. | Wieviel rauchen Sie täglich? Zigarren ___ Zigaretten ___ Pfeifen ___ |
| 506. | Essen Sie regelmäßig in Wirtshaus oder Kantine? Ja – Nein. |
| 507. | Essen Sie lieber zu Hause oder im Wirtshaus? |
| 508. | Gesamteinnahmen: ____; Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Grundlohn pro Woche ohne Abzüge: ___ Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Grundgehalt pro Monat ohne Abzüge: ___ Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Regelmäßige Nebeneinkünfte pro Monat ohne Abzüge Überstundenvergütung: ___ Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Einkünfte aus Nebenbeschäftigung: ___ Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Öffentliche und gewerkschaftliche: ___ Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Unterstützungen: ___ Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Renten: ___ Mann: ____ Rm; Frau: ____ Rm Reineinnahmen von Kostgängern (Wieviel Kostgänger? ___): Rm ___ Beiträge von ___ im Haushalt lebenden Kindern: Rm ___ Zuschüsse von ___ nicht im Haushalt lebenden Kindern: Rm ___ Sonstige Einnahmen Rm: ___ |
| 509. | Haben Sie Sparguthaben? Ja – Nein. |
| 510. | Hausbesitz? Ja – Nein. |
| 511. | Wieviel vermietete Wohnungen? |
| 512. | Haben Sie durch Krieg oder Inflation Vermögen verloren? Ja – Nein. |
| 513. | Oder sind Sie Schulden losgeworden? Ja – Nein. |
| 514. | Was kostet Sie wöchentlich etwa: Steuer und sonstige Abzüge (bei Lohnempfängern) Mann: Rm ___ Frau: Rm ___ Fahrt zur Arbeitsstelle Rm ___ übriges Fahrgeld Rm ___ Essen für Sie und Ihre Familie insgesamt Rm___ davon Essen in der Kantine oder Wirtschaft Rm___ Rauchen Rm___ Alkohol Rm___ sonstige Ausgaben und zwar Rm___ |
| 515. | Was kostet Sie monatlich etwa: Steuer und sonstige Abzüge (bei Gehaltsempfängern) Mann: Rm ___ Frau: Rm ___ Miete Rm ___ Elektrizität Rm ___ Petroleum Rm ___ Heizung für Küche und Waschküche Rm ___ Wäschereinigung Rm ___ Gewerkschafts- und Parteibeiträge Rm ___ Sonstige Vereinsbeiträge Rm ___ Zeitungen und Zeitschriften Rm ___ Bücher Rm ___ Ausflüge Rm ___ Theater und Kino Rm ___ sportliche Veranstaltungen Rm ___ Körperpflege Rm ___ Taschengeld für Ihre Frau Rm ___, für Ihre Kinder Rm ___ Löhne an Hausangestellte Rm ___ Abzahlungen Rm ___ Sparkasseneinlagen Rm ___ Sonstige Ausgaben und zwar Rm ___ |
| 516. | Was kostet Sie jährlich etwa: Kleidung und Wäsche insgesamt Rm ___ davon Berufskleidung Rm ___ Winterbrand Rm ___ Einmachen von Obst – Gemüse Rm ___ Schulbücher, Schul- und Lehrgeld Rm ___ Lebensversicherung Rm ___ Sonstige Versicherungen (z.B. Diebstahl, freiw. Krankenkasse usw.) Rm ___ Kurse für Sie Rm ___ für Ihre Frau Rm ___ besondere Ausgaben für Erziehung der Kinder Rm ___ Kirchensteuer Rm ___ Arzt, Apotheke, Krankenhaus Rm ___ Unterstützungen [III-218] an Eltern Rm ___ an Kinder Rm___, an Sonstige Rm ___ Geschenke Rm ___ sonstige jährliche Ausgaben und zwar Rm ___ |
| 517. | Mit welchen Wintervorräten können Sie sich regelmäßig eindecken? (Kohle, Holz, Kartoffeln, Obst usw.) |
| 601. | Mit wieviel Jahren haben Sie geheiratet? |
| 602. | Jahr und Ort der Geburt Ihrer Frau? |
| 603. | In welchem Jahre ist Ihr erstes Kind geboren? |
| 604. | Wieviel Kinder haben Sie? ___ (Hiervon unter 14 Jahren? ___ 14-18 Jahre? ___) |
| 605. | Wieviel Kinder leben noch im Haushalt? |
| 606. | Hatte Ihre Frau Fehlgeburten? Ja – Nein. |
| 607. | Wenn ja, wieviel? |
| 608. | Haben Sie Gelegenheit, Ihre Kinder in Krippen oder Kindergärten (Kinderschule) zu schicken? Ja – Nein. |
| 609. | Welche Schulausbildung genießen Ihre Kinder? |
| 610. | Sind Sie mit der Schule Ihrer Kinder zufrieden? (Begründung.) |
| 611. | Besuchen Ihre Kinder den Religionsunterricht? Ja – Nein. |
| 612. | Was lassen Sie Ihre Kinder neben der Schule noch lernen? Klavier, Stenographie ___ |
| 613. | Welche Berufe erlernen ihre Kinder? |
| 614. | Wieviel Kinder haben eigenen Verdienst? |
| 615. | In welchen Berufen? |
| 616. | Welche Schul- und Berufsausbildung zögen Sie unter besseren Verhältnissen für Ihre Kinder vor? |
| 617. | Welcher Meinung ist in dieser Frage Ihre Frau? |
| 618. | Wünschen Sie (noch mehr) Kinder zu bekommen? Ja – Nein. |
| 619. | Warum (nicht)? |
| 620. | In welchen Jugendorganisationen sind Ihre Kinder? |
| 621. | Glauben Sie, dass man bei der Erziehung der Kinder ganz ohne Prügel auskommt? Ja – Nein. {Vgl. Kap. 3, d und 4, b} |
| 622. | Begründung ___ {Vgl. Kap. 3, d und 4, b} |
| 623. | Wie denkt Ihre Frau darüber ? |
| 624. | Was halten Sie und Ihre Frau von einer frühzeitigen Aufklärung der Kinder über das Geschlechtsleben (Geburt, Zeugung, Geschlechtskrankheiten)? {Vgl. Kap. 3, d} |
| 625. | Hat Ihre Frau ein körperliches Leiden? Ja – Nein. Welches? |
| 626. | Ein nervöses? Ja – Nein. Welches? ___ |
| 627. | Was tut sie dagegen? |
| 628. | Sind Ihre Kinder blutarm oder sonst leidend? |
| 629. | Waren Sie schon zur Erholung verreist? Ferienkolonie – bei Verwandten – ausländische Kinderhilfe ___ |
| 630. | Geben Sie Ihrer Frau Haushaltungsgeld oder einfach den ganzen Lohn (Gehalt)? |
| 631. | Geben Sie Ihrer Frau – Ihren Kindern ein festes Taschengeld? ___ |
| 632. | Warum (nicht)? |
| 633. | Ist Ihre Frau berufstätig? Ja – Nein. |
| 634. | Als was? |
| 635. | War sie im Kriege berufstätig? Ja – Nein. |
| 636. | Als was? |
| 637. | Vor dem Kriege? Ja – Nein. |
| 638. | Als was? |
| 639. | Letzter Beruf Ihres Schwiegervaters? |
| 640. | Früherer Beruf? |
| 641. | Letzter Beruf Ihrer Schwiegermutter? |
| Bemerkungen: ___ |
| 1. Ziele und Methoden | ||
|---|---|---|
| 1. 1: | Antwortverweigerungen bei der Frage nach Lieblingsfilmen in Abhängigkeit vom Alter. | |
| 1. 2: | Frage nach „russischen Filmen“ in Abhängigkeit vom Alter |
|
| 2. Die soziale und politische Situation | ||
|---|---|---|
| c) Alter, Einkommen und Beruf | ||
| 2. 1: | Alter | |
| 2. 2: | Einkommen | |
| 2. 3: | Beruflicher Status | |
| 2. 4: | Beschäftigtengruppen und Einkommen | |
| 2. 5: | Beschäftigtengruppen und Alter | |
| d) Politische Gruppierungen | ||
| 2. 6: | Kombinationsmöglichkeiten (aktiv-unaktiv) | |
| 2. 7: | Politische Orientierung und politische Aktivität | |
| 2. 8: | Politische Orientierung und Alter | |
| 2. 9: | Politische Orientierung und Beschäftigungsgruppe | |
| 2.10: | Politische Orientierung und Einkommen |
|
| 3. Politische, soziale und kulturelle Haltungen | ||
|---|---|---|
| a) Fragen zu politischen Themen | ||
| Frage 432: | Wer hat nach Ihrer Meinung die wirkliche Macht im Staate? 3. 1: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
|
| Frage 427|28: | Welche Regierungsform halten Sie für die beste (Demokratische Republik – Faschismus – Monarchie – Sowjet-(Räte-) System)? Was veranlasst Sie zu dieser Meinung? 3. 2: Begründungen in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. [III-220] |
|
| Frage 430: | Was halten Sie von der deutschen Justiz? 3. 3: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. |
|
| Frage 429: | Wie kann nach Ihrer Meinung ein neuer Weltkrieg verhindert werden? 3. 4: Antwortausfälle in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3. 5: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. |
|
| Frage 431: | Wer war nach Ihrer Meinung an der Inflation schuld? 3. 6: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
|
| Frage 134|35: | Ist in Ihrem Betrieb eine Rationalisierung durchgeführt worden? Wie denken Sie darüber ? 3. 7: Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status |
|
| Frage 444: | Wie urteilen Sie über Ihre Partei (Politik, Führer, Organisation)? 3. 8: Antwortausfälle in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3. 9: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.10: Kritische Stellungnahmen |
|
| b) Weltanschauung und Lebenseinstellung | ||
| Frage 422|23: | Glauben Sie, dass der einzelne Mensch an seinem Schicksal selbst schuld ist? 3.11: Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.12: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.13: Verteilung der Antworten nach den Gruppen „marxistisch“ und „autoritär“ |
|
| Frage 424: | Wodurch kann nach Ihrer Meinung die Welt verbessert werden? 3.14: Antwortausfälle in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.15: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
|
| Frage 426: | Welche Menschen halten Sie für die größten Persönlichkeiten in der Geschichte? In der Gegenwart? 3.16: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.17: Rangfolge historischer Persönlichkeiten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.18: Häufigkeitsverteilung der Namen, die von jeweils mehr als 10 % eines jeden politischen Typus genannt wurden |
|
| c) Kulturelle und ästhetische Standards | ||
| Frage 240: | Wie schmücken Sie Ihre Wohnung 3.19: Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.20: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. [III-221] |
|
| Frage 241: | Welche Bilder und Photographien haben Sie aufgehängt? 3.21: Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.22: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
|
| Frage 244|45: | Haben Sie Lieblingsbücher? Welche? 3.23: Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.24: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.25: Antworten in Abhängigkeit vom Alter |
|
| Frage 308|09: | Wie heißen Ihre Lieblingstheaterstücke? Wie heißen Ihre Lieblingsfilme? 3.26: Antwortausfälle in Abhängigkeit vom Alter 3.27: Antwortausfälle in Abhängigkeit von der Beschäftigung Theater 3.28: Antworten in Abhängigkeit vom Alter 3.29: Antworten in Abhängigkeit von der ökonomischen Situation 3.30: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung Filme 3.31: Antwortverteilung in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
|
| Frage 338: | Lieben Sie Jazzmusik? 3.32: Antworten in Abhängigkeit vom Alter |
|
| Frage 323|24: | Gefällt Ihnen die gegenwärtige Frauenmode (z.B. kurze Röcke, Seidenstrümpfe)? Gefällt Ihnen der Bubikopf? 3.33: Frauenmode – Antworten in Abhängigkeit von der ökonomischen Situation 3.34: Bubikopf – Antworten in Abhängigkeit von der ökonomischen Situation 3.35: Frauenmode – Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.36: Bubikopf – Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
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| Frage 325: | Gefällt Ihnen die Verwendung von Puder, Parfüm und Lippenstift bei einer Frau? Warum – warum nicht? 3.37: Antworten in Abhängigkeit vom Alter 3.38: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
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| Frage 326|27|28: | Halten Sie es für richtig, dass die Frauen einen Beruf ausüben? Auch die verheirateten? 3.39: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.40: Verheiratete Frauen – Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.41: Antworten in Abhängigkeit von der Berufstätigkeit der Mutter 3.42: Antworten in Abhängigkeit vom Familienstatus [III-222] |
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| Frage 621|22: | Glauben Sie, dass man bei der Erziehung der Kinder ganz ohne Prügel auskommt? 3.43: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. |
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| Frage 624: | Was halten Sie und Ihre Frau von einer frühzeitigen Aufklärung der Kinder über das Geschlechtsleben (Geburt, Zeugung, Geschlechtskrankheiten)? 3.44: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. |
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| Frage 425: | Wie stehen Sie zur Bestrafung der Abtreibung? 3.45: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. |
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| Frage 136|37|38: | Wie stehen Sie mit Ihren Berufs- bzw. Arbeitskollegen? Mit Ihren unmittelbaren Vorgesetzten? Mit den höheren? 3.46: Berufs- und Arbeitskollegen (im Vergleich zu den Vorgesetzten) Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.47: Vorgesetzte – Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.48: Berufs- und Arbeitskollegen – Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.49: Vorgesetzte – Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
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| Frage 434|35: | Verleihen Sie Geld oder Gegenstände an Ihre Freunde? Warum – warum nicht? 3.50: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.51: Anzahl der Nein-Antworten auf jeweils 10 Ja-Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung |
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| Frage 433: | Wie würden Sie Ihr Geld anlegen, wenn Sie Vermögen hätten? 3.52: Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.53: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.54: Antworten in Abhängigkeit vom Einkommen |
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| Frage 213|14: | War Ihre Kindheit glücklich? Glauben Sie, dass die Ehe Ihrer Eltern glücklich war?
Kindheit 3.55: Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung. 3.56: Positive und negative Antworten in Abhängigkeit von der politischen Orientierung 3.57: Antworten in Abhängigkeit vom ökonomischen Status 3.58: Positive und negative Antworten in Abhängigkeit von der ökonomischen Situation. |
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| 4. Persönlichkeitstypen und politische Haltungen | ||
|---|---|---|
| a) Politische Anschauungen | ||
| Frage 424: | Wodurch kann nach Ihrer Meinung die Welt verbessert werden? 4. 1: Antwortkategorien und Einstufungen |
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| Frage 426: | Welche Menschen halten Sie für die größten Persönlichkeiten der Geschichte? In der Gegenwart? 4. 2: Antwortkategorien und Einstufungen |
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| Frage 429: | Wie kann nach Ihrer Meinung ein neuer Weltkrieg verhindert werden? 4. 3: Antwortkategorien und Einstufungen |
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| Frage 431: | Wer war nach Ihrer Meinung an der Inflation schuld? 4. 4: Antwortkategorien und Einstufungen 4. 5: Verteilung der Antworttypen im Komplex „Politische Anschauungen“ |
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| b) Haltung zur Autorität | ||
| Frage 327|28: | Halten Sie es für richtig, dass auch die verheirateten Frauen einen Beruf ausüben? Warum? 4. 6: Antwortkategorien und Einstufungen |
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| Frage 621|22: | Glauben Sie, dass man bei der Erziehung der Kinder ganz ohne Prügel auskommt? Begründung? 4. 7: Antwortkategorien und Einstufungen |
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| Frage 422|23: | Glauben Sie, dass der einzelne Mensch an seinem Schicksal selbst schuld ist? Warum (nicht)? 4. 8: Antwortkategorien und Einstufungen |
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| Frage 424: | Wodurch kann nach Ihrer Meinung die Welt verbessert werden? 4. 9: Antwortkategorien und Einstufungen 4.10: Verteilung der Antworttypen im Komplex „Haltung zur Autorität“ |
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| c) Haltung zum Mitmenschen | ||
| Frage 136|38: | Wie stehen Sie mit Ihren Berufs- und Arbeitskollegen? Mit Ihren unmittelbaren Vorgesetzten? Mit den höheren? 4.11: Antwortkategorien und Einstufungen |
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| Frage 434|35: | Verleihen Sie Geld oder Gegenstände an Ihre Freunde? Warum (nicht)? 4.12: Antwortkategorien und Einstufungen 4.13: Verteilung der Antworttypen im Komplex „Haltung zum Mitmenschen“ |
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| d) Syndrome und Syndrombildungen | ||
| 4.14: Antwortsyndrome und politische Orientierungen | ||
| e) Autoritäre, radikale und rebellische Haltungen | ||
| 4.15: Radikal bzw. autoritär zentrierte Antworten und politische Orientierung [III-224] | ||
| f) Beruf und Herkunft | ||
| 4.16: Antwortsyndrome und Beschäftigungsgruppen 4.17: Antwortsyndrome und Fabrikgröße bei gelernten Arbeitern 4.18: A- und R-Zentrierungen bei gelernten Arbeitern in Groß- und Kleinbetrieben 4.19: R- und A-zentrierte Syndrome und Herkunft der Befragten |
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[1] [Anmerkung des Herausgebers: Erich Fromms sozialpsychologische Studie gilt als erste psychoanalytische Untersuchung einer gesellschaftlichen Gruppierung mit Hilfe eines offenen, interpretativen Fragebogens. Sie wurde 1929 konzipiert und 1930 im Rahmen der Projekte des von Max Horkheimer geleiteten Instituts für Sozialforschung durchgeführt, allerdings erst 1980 veröffentlicht. Fromms Idee war es, eine Methode empirischer Sozialforschung zu entwickeln, die der wichtigsten Erkenntnis der Psychoanalyse gerecht wird: Nicht das, was ein Mensch bewusst denkt und in Äußerungen und Meinungen kundtut, gilt es zu erforschen, sondern die Persönlichkeit mit ihren unbewussten Strebungen, die nur zu oft im Widerspruch stehen zur geäußerten Meinung.
Um solche Widersprüche zwischen bewussten kognitiven und emotionalen Wahrnehmungen einerseits und unbewussten Strebungen andererseits zu ermitteln, waren die von den Probanden frei formulierten Antworten eine wichtige Voraussetzung. Dies gilt verstärkt für Antworten auf Fragen, die ihre Wertvorstellungen und Gestaltungsvorlieben (Freizeitgestaltung, bevorzugte Lektüre, Wohnungseinrichtung usw.) betrafen. Aus diesen Antworten sowie aus psychologischen Zusammenhängen, die den Antwortenden nicht erkenntlich waren, ermittelten Fromm und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Indikatoren für unbewusste Strebungen, die nicht zu den bewussten Meinungsäußerungen passten. Die unbewussten Strebungen ihrerseits fasste Fromm mit Hilfe des psychoanalytischen Charakterbegriffs in Persönlichkeitstypen, denen drei charakterliche Grundstrebungen zugeordnet wurden: eine autoritäre, eine revolutionäre und eine indifferente. Die Begründung der Zuordnung musste mit den (zum Teil psychoanalytisch gedeuteten) Antworten übereinstimmen, um zu einer verlässlichen Aussage über die Charakterorientierung eines Probanden zu kommen.
Für diese ambitionierte empirische Untersuchungsmethode wählte Fromm eine gesellschaftliche Gruppierung aus, die keinen Zweifel daran ließ, zu den revolutionären Kräften in der Weimarer Republik zu gehören: parteipolitisch „links“ stehende und gewerkschaftlich organisierte Arbeiter und Angestellte. Umso überraschender war für den psychoanalytisch geschulten Sozialpsychologen Fromm das Ergebnis: Tatsächlich entsprach das charakterliche Streben der sich „links“ bekennenden Probanden nur bei 15 Prozent ihrem bewussten Denken. Fromm selbst verstand damals bereits den Erfolg der Nationalsozialisten aus der zu geringen Widerstandskraft der deutschen Arbeiterschaft heraus, wie er sie in dieser Untersuchung ermittelt hatte.
Noch in einer ganz anderen Hinsicht ist die Arbeiter- und Angestelltenerhebung von Bedeutung: Die genaue Erfassung der Antworten von Hunderten von Probanden gibt einen Einblick in die deutsche Gesellschaft um 1930, der einmalig ist. Welche Anschauungen die Menschen zu Fragen der Politik, der Kunst, des Geschmacks, der Moral, der Mode, der Genderfrage, der Erziehung usw. hatten und wie sie sich ihre Wohnungen einrichteten, welche Lektüre sie bevorzugten – in all dies gibt diese Untersuchung Einblick.
Dass die Untersuchung erst 50 Jahre nach ihrer Durchführung veröffentlicht wurde, hat verschiedene Gründe. Ein wichtiger Grund war, dass Fromm selbst durch eine Erkrankung an offener Lungentuberkulose für Jahre nur vermindert arbeitsfähig war. Nach der Emigration Fromms 1934 von Davos aus arbeitete er in New York zwar vermehrt wieder an der Auswertung der Untersuchung, doch kamen institutsinterne Querelen hinzu. Ausgelöst wurden sie durch Fromms zunehmende Kritik am libidotheoretischen Deutungsrahmen der Psychoanalyse Freuds. Im Winter 1936/37 schrieb Fromm einen umfangreichen Aufsatz, in dem er seine Revision der Psychoanalyse Freuds im einzelnen begründete (Die Determiniertheit der psychischen Struktur durch die Gesellschaft, 1992e, GA XI, S. 129-175). Die Publikation dieses Aufsatzes wurde verweigert. Fromms Freudkritik führte auch dazu, dass Horkheimer von seiner Zusage, die Mittel für eine Publikation zur Verfügung zu stellen, Abstand nahm. In einem Brief an Martin Jay vom 14. Mai 1971 beschrieb Fromm die Situation so:
In den ersten Jahren des Instituts, solange es noch in Frankfurt und Genf war, hatte Horkheimer noch keine Einwendungen gegen meine Kritik an Freud (...). Erst in den Jahren, als das Institut bereits einige Zeit in New York war, (...) änderte Horkheimer seine Meinung. Er verteidigte auf einmal den orthodoxen Freudianismus und betrachtete Freud wegen seiner materialistischen Einstellung gegenüber der Sexualität als den wahren Revolutionär. (...) Ich vermute, dass dies teils mit dem Einfluss von Adorno zu tun hat, den ich vom ersten Augenblick seines Erscheinens in New York heftig kritisierte.
Tatsächlich nahm Adorno ab 1938 die Position Fromms am Institut für Sozialforschung ein. Die jahrelangen Bemühungen Fromms und seiner Abteilung um die Auswertung der Arbeiter- und Angestellten-Erhebung blieben deshalb ohne Erfolg. Der Grund für die Nichtveröffentlichung war aber nicht das Ausscheiden Fromms aus der Institutsarbeit im Jahr 1939. „Im Gegenteil“, schreibt Fromm an Jay, „der Widerwille Horkheimers, die Untersuchung zu veröffentlichen, war einer der vielen Streitpunkte, die mich schließlich vom Institut Abschied nehmen ließen.“
So kam es zur Zeit der Auswertung der Arbeiter- und Angestellten-Enquête nur zu zwei kleinen Publikationen in dem 1936 von Max Horkheimer herausgegebenen Band Autorität und Familie: zum einen Fromms Beitrag Geschichte und Methoden der Erhebungen (1936b, GA I, S. III, S. 225-230), zum anderen Fromms Die Arbeiter- und Angestelltenerhebung (1936g, GA X, S. 71-89), in der der Fragebogen und einige Ergebnisse im Voraus publiziert wurden. (Theodor W. Adorno und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen diesen Fragebogen in der 1950 veröffentlichten Untersuchung The Authoritarian Personality (1950), verfolgten allerdings den Anspruch einer sozial-psychoanalytisch gewerteten Studie nicht mehr.)
Die Unterlagen der Arbeiter- und Angestellten-Erhebung waren im Besitz Fromms. Einiges befand sich an der New York Public Library, wohin Fromm Teile seines Nachlasses bereits in den Fünfziger Jahren gegeben hatte. Wolfgang Bonß, ein mit den Methoden empirischer Sozialforschung bestens ausgewiesener Soziologe (vgl. W. Bonss, 1982), machte sich im Auftrag von Erich Fromm Ende der Siebziger Jahre daran, die Erarbeitungen Fromms zu sichten und für eine Publikation zu erschließen. Im Jahr 1980 erschien die Untersuchung unter dem Titel Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches als Monografie bei der Deutschen Verlags-Anstalt mit einem sehr erhellenden einleitenden Beitrag von Wolfgang Bonß selbst, der den Titel trägt Kritische Theorie und empirische Sozialforschung: Anmerkung zu einem Fallbeispiel (W. Bons, 1980). Die Manuskripte und Vorlagen, die Bonß für die Publikation nutzte, sind heute im Erich Fromm Institut Tübingen zugänglich. Weitere Details zur Quellenlage und zur editorischen Arbeit von Bonß finden sich in der nachfolgenden Anmerkung.
Die Studie Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches war nicht die einzige empirische Untersuchung Fromms, die zu Ende geführt und schließlich publiziert wurde. Ende der Fünfziger Jahre begann Fromm zusammen mit Michael Maccoby den Gesellschafts-Charakter eines mexikanischen Dorfes zu untersuchen. Mit dieser Untersuchung wollte Fromm auch unter Beweis stellen, dass sich das Konzept des Gesellschafts-Charakters für eine psychoanalytisch ausgerichtete empirische Sozialforschung nutzen lässt. Maccoby steuerte das Know-how quantitativer Untersuchungsmethoden bei und ließ sich zum Psychoanalytiker ausbilden. Beide publizierten die Untersuchung Psychoanalytische Charakterologie in Theorie und Praxis. Der Gesellschafts-Charakter eines mexikanischen Dorfes (1970b, GA III, S. 231-540).]
[2] [Anmerkung des Herausgebers: Die vorliegende Fassung orientiert sich an der durch Wolfgang Bonß besorgten Erstveröffentlichung im Jahr 1980. In deren Anhang steht eine Reihe von editorischen Anmerkungen von Wolfgang Bonß, die 1981 und 1999 in die Erich Fromm Gesamtausgabe übernommen wurden. Sie sind zum besseren Verständnis der Quellenlage und der Publikation unverzichtbar, weshalb sie nachfolgend hier eingefügt werden als Editorische Anmerkungen von Wolfgang Bonß:
Die Übersetzung basiert nicht auf einem einheitlichen Manuskript, sondern bezieht sich auf verschiedene Textfassungen, die teilweise den Charakter von Rohmanuskripten haben und oft nur unvollständig erhalten sind. Aufgrund des Zustandes der Vorlagen mussten deshalb in der Regel mehrere Fassungen kombiniert werden. Angesichts des fehlenden „Feinschliffs“ der Arbeit erwies sich darüber hinaus eine einfache Übersetzung als unmöglich. Gegenüber dem Original finden sich in der abgedruckten Fassung grundsätzlich zwei Arten von Veränderungen: Auf der einen Seite wurden unleserliche oder in der Abschrift sinnentstellte Passagen sowie offenkundige Wiederholungen gestrichen; diese Stellen sind durch (...) kenntlich gemacht. Sofern auf der anderen Seite Einleitungen bzw. Übergänge zu verschiedenen Textteilen nicht vorhanden waren oder einzelne Sätze fehlten, wurden entsprechende Passagen nach dem ursprünglichen Veröffentlichungskonzept eingefügt, wobei alle derartigen Zusätze durch {...} hervorgehoben sind. Aus drucktechnischen Gründen wurden ferner die Fußnoten, soweit möglich, in den Text integriert. Die der Übersetzung zugrunde liegenden Originaltexte befinden sich heute – allerdings in ungeordnetem Zustand – in der New York Library.
Zu Kapitel I liegen neben Bruchstücken verschiedener Korrekturfassungen im Grunde zwei Versionen vor, die wir im Folgenden als (a) und (b) bezeichnen wollen. Nach einem Verweis auf den Artikel von P. Lazarsfeld (1937) zu schließen, stammen beide Fassungen wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des Jahres 1937; als spätester Zeitpunkt ist die zweite Hälfte des Jahres 1938 anzusetzen, da Fromm nach eigenen Angaben die Arbeit am Manuskript nach seinem Ausscheiden aus dem Kontext des Instituts für Sozialforschung abbrach. Berücksichtigt man die erhaltenen Diktiervermerke und Kommentare Dritter, so waren an der Erarbeitung der Texte mehrere Personen beteiligt. Ob und inwiefern diese Personen neben Fromm selber Textpassagen geschrieben haben, lässt sich heute nicht mehr feststellen, aber nach den stilistischen Merkmalen zu schließen, dürfte diese Beteiligung eher gering einzuschätzen sein, und berücksichtigt man die einheitlichen handschriftlichen Korrekturen, so wird deutlich, dass zumindest die redaktionelle Endfassung ausschließlich auf Fromm zurückgeht. Die Korrekturvermerke deuten auch darauf hin, dass die Fassung (b) jünger als (a) ist, wobei jedoch in (b) zahlreiche Passagen aus (a) wörtlich übernommen wurden. Die Differenzen zwischen beiden Versionen beziehen sich dementsprechend im wesentlichen auf konzeptuelle Akzentsetzungen, die sich grob wie folgt zusammenfassen lassen:
Bei (a) wird die Studie als eine umfassende Einstellungsuntersuchung vorgestellt, die prozessual verknüpfte inhaltliche Aspekte behandelt („Beschreibung der Einstellungen und Meinungen deutscher Arbeiter und Angestellter, Untersuchung der Unterschiede hinsichtlich beruflicher und politischer Stellung, Analyse der Ursachen bestimmter Einstellungsmuster sowie schließlich eine Bewertung von Gewicht und Konsistenz politischer Überzeugungen“). Bei (b) hingegen wird vor allem die Frage nach dem Stellenwert der politischen Einstellungen betont, während die anderen Aspekte, insbesondere der der ökonomischen Situation, relativ schwächer gewichtet werden.
Die Fassung (b) ist insbesondere in den letzten Abschnitten besser gegliedert und stärker auf die geplante Veröffentlichung in den USA hin ausgerichtet: Der Bezug auf den deutschen Kontext Ende der zwanziger Jahre entfällt deshalb ebenso wie der Verweis auf den Kontext der frühen „Kritischen Theorie“, der in der Fassung (a) bereits im ersten Satz sichtbar wird: „Diese Studie entstand aus der Überzeugung, dass die Ausarbeitung einer Theorie der gesellschaftlichen Entwicklung von einer allgemeinen Zunahme empirischen Wissens entscheidend abhängt, wobei vor allem Daten über gruppenspezifische, individuelle Einstellungen und Persönlichkeitsstrukturen von Bedeutung sind“ (Hervorhebung W. B.).
Gegenüber (a) sind in (b) fast alle methodologischen Anmerkungen, insbesondere zum Aufbau des Fragebogens, gestrichen. Diese Passagen sollten ursprünglich in einem eigenen Kapitel abgehandelt werden, von dem allerdings nur eine Vorfassung erhalten ist.
Um nun die größere Komplexität der Fassung (a) mit den Veränderungen der Fassung (b) in Einklang zu bringen, wurden bei der Übersetzung beide Fassungen wie folgt kombiniert:
Auch zum Kapitel 2 liegen zwei deutlich unterscheidbare Versionen (a) und (b) sowie Reste von Zwischenfassungen vor. Insofern zeitweise als zweites Kapitel ein Abschnitt über die historische Situation in der Weimarer Republik vorgesehen war, von dem allerdings nichts mehr erhalten ist, wird der Text in der Fassung (b) grundsätzlich als Kapitel 3 ausgewiesen. Gegenüber (a) ist (b) bedeutend differenzierter angelegt, aber nur bruchstückhaft erhalten; nach den vorliegenden Fragmenten zu schließen, scheinen vor allem die Abschnitte über „Beruf“ und „Politische Gruppierungen“ bedeutend länger gewesen zu sein. Da nur diese Fassung (a) als vollständiges Manuskript vorlag, bildete sie die Grundlage für die gesamte Übersetzung. Die Überschriften der Unterabschnitte stammen allerdings aus der Fassung (b), und unter Berücksichtigung der vorliegenden Zusatztexte wurden darüber hinaus folgende Veränderungen vorgenommen, die, wie üblich, jeweils durch ⇒...⇐ gekennzeichnet sind:
Beim Kapitel 3, das im Originaltext die Überschrift „Zur Analyse von Einzelfragen“ trägt, lag kein durchgehender Text vor; vorhanden waren vielmehr 27 von ursprünglich offensichtlich 43 Analysen von Einzelfragen sowie der Entwurf zu einem Einleitungsabschnitt. Aus den verschiedenen erreichbaren Manuskripten wird deutlich, dass die Gruppierung der Fragen sich im Verlaufe der Bearbeitung mehrfach änderte: Legt man die Einteilung in der von Hilde Weiß betreuten Kurzfassung in den Studien über Autorität und Familie (M. Horkheimer, 1936, S. 248) zugrunde , so ergeben sich folgende Teilgebiete: