CARPE SOMNIUM!

„Warum sieht man so viele Menschen mit geschlossenen Augen überall in die Sonne schauen?“

Gute Frage ...


Indem es der größten Furcht ihre Grundlage entzieht, bestätigt das Sonnenspiel des heliotropen Atmens, dass man nur fürchtet, was man nicht kennt.


Nicht der Mensch besitzt ein begrenztes Leben, sondern das grenzenlose Leben beinhaltet jeden einzelnen Menschen, um sich aus dessen Augen selbst zu betrachten. 

„Wozu das Ganze?! Na, um der Schönheit des Lebens leichter standzuhalten! Wozu denn sonst?“

Günther Schellhorn

 

Engelbert J. Winkler

Streben nach Sein

Das Sonnenspiel


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Die Entwicklung des heliotropen Atmens
für Therapie, Selbsterfahrung und Psychonautik

Zum Autor:

Dr. Engelbert J. Winkler ist Thanatopsychologe (Blick-hinüber.at) und mit Dr. Dirk Pröckl Entwickler des in weltweitem Einsatz befindlichen optischen Neurostimulators Lucia Nº03. In diesem Band beschreibt er ein Selbstexperiment, das 2014 am Kilimandscharo begann und zur Entwicklung des heliotropen Atmens führte. Dabei handelt es sich um eine einfache Methode zur Herbeiführung bzw. individuellen Bespielung eines beliebig stark veränderbaren Bewusstseinszustandes, die hier vor ihrem Entstehungshintergrund beschrieben wird.

Impressum:

ISBN 978-3-200-04844-7

Wien, Innsbruck Oktober 2016

Eine Publikation der light attendance gmbh

www.gesund-im-licht.at

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Sämtliche, auch auszugsweise Verwertungen bleiben vorbehalten.

Lektorat: Textmaker Helmuth Santler, www.textmaker.at

Umschlagkonzept: Engelbert J. Winkler

Fotos: Engelbert J. Winkler

Umschlaggestaltung: Martin Duschek (Duschek Werbeagentur, www.duschek.info), Helmuth Santler

Ein E-Book vom Textmaker – erstellt mit Sigil 0.9.6

Streben nach Sein – Das Sonnenspiel ist auch als gedrucktes Buch erhältlich: ISBN 978-3-200-04843-0

Inhalt

Zum Geleit

Prämissen – wovon ich ausging

November 2014: Afrika

13. 11. Im Traum / Nachtflug Amsterdam Schiphol – Kilimanjaro Airport 

14. 11. DMT / Nach einer Übernachtung im Parkview Inn Hotel in Moshi auf der Lemosho-Route vom Lemosho Gate (1850 m) zum Mount Mkubwa Camp (2650 m)

15. 11. Im Tod / Auf dem Shira-Plateau (3500 m)

16. 11. Im Spiel / Über die Shira Cathedral (3880 m) zum Shira Camp II (3900 m)

17. 11. Die Botschaft des Träumers / Über den Lava Tower (4650 m) zum Barranco Camp (3960 m)

18. 11. Selbstexperiment / Über die Breakfast Wall durch die Alpinwüste zum Barafu Camp (4640 m)

19. 11. Das Sonnenspiel / Gipfeltag! – Über den Stella Point (5740 m) zum Uhuru Peak (5895 m)

April 2016: Seither

Zurück, vorwärts!

Heliotropes Atmen: Ein Spiel mit der Sonne

Die Technik des heliotropen Atmens – das Spiel kann beginnen!

April 2014: Vorspiel

SOL INVICTUS – Gespräch mit Schellhorn

Anhang

Alles im Nichts und umgekehrt

Literatur

Zum Geleit

Die Intensität einer Erfahrung definiert ihre Wirkung. Manchmal ist eine Erfahrung derart fundamental, dass sie alles verändert. Von einer solchen Erfahrung und einem einfachen Weg, sie mithilfe einer lichtunterstützten Atemtechnik herbeizuführen, handelt dieser Text. 

Die Entwicklung des heliotropen Atmens ist Ergebnis eines im November 2014 am Kilimandscharo durchgeführten Selbstexperiments. Die hier beschriebenen Inhalte verstehen sich ausschließlich als exemplarisch für den transzendenten Aspekt eines psychedelischen Bewusstseinszustandes, wie er auf unterschiedlichen Wegen und mit verschiedenen Mitteln herbeigeführt werden kann. Da es unmöglich und auch überhaupt nicht wünschenswert ist, aus einer persönlichen Erfahrung etwas Gültiges für andere abzuleiten, ist es das einzige Ziel dieser Zeilen, den Leser dafür zu gewinnen, eigene Erfahrungen zu machen und ihn auf ein dafür geeignetes Instrument aufmerksam zu machen – über das er tatsächlich bereits verfügt. 

So lässt auch die seit kurzem wiederaufgenommene Erforschung des psychedelischen Bewusstseins auf ein noch gar nicht abschätzbares therapeutisches Potenzial schließen. In diesem Sinne gehen bereits viele davon aus, dass die Nutzung psychedelischer Bewusstseinszustände in Zukunft wieder zentraler Bestandteil von Medizin und Naturwissenschaft sein wird. Die WHO spricht in diesem Zusammenhang jedenfalls bereits von einer Revolution im Gesundheitswesen.1 

Für die Evolution des Bewusstseins scheint es jedenfalls von großer Bedeutung zu sein, dass Menschen „Bewusstseinsreisen“ unternehmen. Denn immer, wenn sie das getan haben, hat es sie persönlich und kollektiv weitergebracht. Und alles, was uns irgendwie weiterbringt, wäre wohl gerade heutzutage keine ganz schlechte Sache, auch wenn es zuerst Angst macht: wie alles Neue und Große.

Engelbert Winkler, Kufstein am 21. April 2016

1: „Heilender Rausch“ in: Welt am Sonntag, 22. 02. 2015 

2: Vor Jahren habe ich im Rahmen der Breaking Convention, einem internationalen Kongress zum Stand der psychedelischen Forschung in Canterbury, Gregory Sams kennengelernt, der in seiner Arbeit tatsächlich zum Schluss gekommen war, dass die Sonne lebendig und sich ihrer selbst sowie aller von ihr überhaupt erst ins Leben gerufenen und mit ihr dadurch für immer verbundenen Wesen vollkommen bewusst ist.

3: Wer sich näher für Schellhorn und seine originellen Betrachtungsweisen interessiert, sei auf Winkler, E.:„Lucia Nº03: Hypnagoge Lichterfahrung und Neuro-Art“ verwiesen.

4: „Die Schlafparalyse, auch Schlafstarre oder Schlaflähmung genannt, ist die Lähmung der Skelettmuskulatur während des Schlafs. Beim normalen Schlaf ist sie eine natürliche Erscheinung, die verhindert, dass im Traum erlebte Bewegungen ausgeführt werden. Sie wird in der Regel nicht bewusst wahrgenommen, da sie beim Aufwachen ohne Verzögerung verschwindet. In der Regel bezeichnet man mit dem Ausdruck Schlafparalyse jedoch nicht die Lähmung im Schlaf, sondern eine Schlafstörung, bei der diese Lähmung kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen bewusst erlebt wird. Dies kann mit albtraumartigen Erfahrungen einhergehen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Schlafparalyse

5: Der Ordnung halber sei darauf hingewiesen, dass DMT, traditioneller Bestandteil des Ayahuasca-Rituals, nahezu in der gesamten westlichen Welt unter die jeweiligen Suchtmittelbestimmungen fällt. Die Schweiz pflegt indes im Gegensatz zu ihren Nachbarn eine tendenziell liberale Rechtspraxis, insbesondere wenn dem Konsum ein wissenschaftlicher Hintergrund zugrunde liegt.

6: Altgriechisch en „in“, theos „Gott“, und genesthai „bewirken“; als Entheogene werden Substanzen bezeichnet, unter deren Einfluss die Erfahrung von „Gottesnähe“, von All-Einheit, möglich ist.

7: Auch wenn sehr häufig vom Kilimandscharo als dem höchsten Berg Afrikas gesprochen wird: Topografisch korrekt bezeichnet Kilimandscharo ein Bergmassiv, dessen höchster Gipfel, eben der Kibo, der mit 5895 m höchste Berg Afrikas ist.

8: Der im Übrigen von unserer Lucia Nº03 ziemlich angetan war und mich, was die Richtung meiner Experimente mit der Kombination von Atmung und Licht betraf, ebenfalls stark ermutigte.

9: Siehe Winkler, E.: „Lucia Nº03. Hypnagoge Lichterfahrung und Neuro-Art“

10: Symmetrisches Hirnwellenmuster, das auch in Zusammenhang mit tiefen Versenkungszuständen bzw. verändertem Bewusstsein auftritt.

Prämissen – wovon ich ausging

Wer ein Experiment plant oder durchführt, tut dies in der Regel vor dem Hintergrund entsprechender Prämissen. Beim Experiment, das ich am 19. November 2014 am Kilimandscharo durchgeführt habe, war das nicht anders, und weil es dabei um eine Bewusstseinsveränderung zum Zweck direkter Selbsterfahrung ging, reflektieren meine gedanklichen Grundlagen sowohl fachliche wie auch persönliche Aspekte. Eingangs will ich daher meine wesentlichen Prämissen bzw. die damit verbundenen Betrachtungsweisen zusammenfassen, da sie mich einerseits direkt zu meiner Erfahrung auf dem Kili geführt haben und andererseits den durch mein Selbstexperiment ausgelösten oder auch nur verstärkten Prozess allemal gut zum Ausdruck bringen:

ʘ Die Angst vor dem Tod ist die Geißel der Menschheit. Hinter tausend Masken ist sie es, die das Leben zum mühseligen Streben nach Bleibendem macht und dafür sorgt, dass niemand sich je sicher fühlen darf, weil es mit ihr keine Sicherheit geben kann, die damit zum größten Luftgeschäft aller Zeiten wird. Durch sie werden Menschen kollektiv beherrschbar, manipulierbar und bösartig. Diejenigen die vorgeben, etwas für die Sicherheit zu tun, sind oft genug die Schlimmsten von allen, denn sie verkaufen des Kaisers neue Kleider zum allerhöchsten Preis, der das Leben kostet und damit das Rad in Bewegung hält. Denn kein Politiker dieser Welt, keine Polizei, kein Geheimdienst, keine Presse, keine Religion, kein Turnverein, keine Vegetarier-Lobby, keine Ärztekammer, keine Therapeutenvereinigung, kein Schulsystem und auch sonst niemand, der vorgibt, sich zum Wohl anderer für ein sicheres und gesundes Leben in Freiheit einzusetzen, tut dies wirklich. Kein Geschäftsmann sägt schließlich den Ast ab, auf dem er sitzt, und auch der dümmste Hund beißt nicht die Hand, die ihn füttert. Alle Interessenvertreter sind und bleiben Vertreter der Interessen der Todesangst, von der sie leben und der sie ihren Einfluss über ihre Mitmenschen verdanken. Denn ohne Todesangst würde wahrlich niemand so dämlich sein, auf einen anderen zu hören, wenn es darum geht, zum eigenen Schutz und Überleben (bzw. zu dessen Absicherung) auf Lebensqualität zu verzichten oder sich sonst irgendwie in seinen natürlichen Persönlichkeitsrechten einschränken zu lassen. Um zu erkennen, wie genial und wirkungsvoll Terroristen, Presse und Politik zum höheren Ziel einer unfreien, kontrollierbaren Konsumgesellschaft zusammenarbeiten, braucht man nur die Nachrichten einzuschalten. Ob Krankheiten, die Folgen von Fehlernährungen, Bewegungsmangel oder was auch immer, wer nach Gründen sucht, sich zu fürchten, wird schon fündig, bevor er noch mit der Suche richtig begonnen hat. Die Befreiung von der Todesangst ist ein legitimes therapeutisches Ziel, da sich hinter den meisten anderen Zielen wiederum die Todesangst verbirgt. Erst wer den Tod nicht mehr fürchten muss, kann sich beruhigt seinem Leben überlassen, indem er das einzige Ziel erreicht hat, das jeder Geängstigte so verbissen verfolgt und das er nicht erreichen kann, weil er es immer schon erreicht hat: Sein! 

Die Todesangst ist der Irrtum des Verstandes und kann daher mit dem Verstand nicht beseitigt, sondern nur stets aufs Neue bestätigt werden. Einzig die Erfahrung bietet eine so zuverlässige wie wirkungsvolle Möglichkeit, sich von diesem Irrtum zu befreien, indem man ihn durchschaut; und nichts ist bedeutungsloser (und bisweilen auch peinlicher) als die Erkenntnis eines so folgenschweren Irrtums, der einem genau das nimmt, das er zu schützen vorgibt. Wer sich zu Tode fürchtet, ist schließlich auch gestorben!

ʘ Beim Sterben kommt es – wie bei vielen Arten von Bewusstseinserweiterungen – zu einem Wechsel des Referenzpunkts der Wahrnehmung: Man erfährt, dass man sich mit seinen eigenen Wahrnehmungen verwechselt hat. Weil der Verstand aber selbst das Vehikel dieser Verwechslung ist, führt alles Darüber-Nachdenken nur umso tiefer in diese Verwechslung, indem alle Gedanken in erster Linie das nachdenkende Ich zu bestätigen scheinen. Hier braucht es (Selbst-)Erfahrung, denn ebenso wie kein geträumtes Ich jemals gedanklich die Wirklichkeit des Träumers erfassen kann, kann kein lebender Mensch die Wirklichkeitserfahrung des Todes nachvollziehen – dies bleibt allein der Erfahrung des „Erwachens“ vorbehalten.

Der Beschäftigung mit dem Tod kommt somit unabhängig davon, wie sie stattfindet, höchste (therapeutische) Bedeutung für ein möglichst intensives und erfülltes Leben zu. Je mehr es sich dabei um eine erfahrungsbezogene Auseinandersetzung handelt, umso ausgeprägter fällt die zu erwartende Wirkung aus, die bestenfalls darin besteht, das Leben fortan als einen Traum zu begreifen, der sich wie jeder Traum entsprechend seiner „traumartigen Eigengesetzlichkeit“ (mit allen erfreulichen und unerfreulichen Inhalten) entwickelt. Das spielt dann aber keine so große Rolle mehr: sich in einem Traum zu wissen wandelt diesen unmittelbar in einen luziden Traum – einen Klartraum.

ʘ Die Gleichsetzung von Licht mit Bewusstsein im Zusammenhang tiefer Todesnäheerfahrungen oder gar mit Gott selbst im Religiösen steht für die tiefste einem Menschen mögliche Selbsterfahrung. Eine Selbsterfahrung, die schon aufgrund ihres nichtdualen, allumfassenden Charakters gleichbedeutend mit einer Gotteserfahrung ist. „Ich bin das Licht!“ ist ein Satz, den man in vielen Kirchen bzw. heiligen Stätten der Welt ebenso wiederfindet, wie man ihn auch regelmäßig in Interviews mit Menschen nach einer entsprechenden (Nahtod-)Erfahrung zu hören bekommt. Auch Meditierende erleben bisweilen im Zustand vollständiger Versenkung die Auflösung aller Gegensätze von innen und außen in einem grenzenlosen Licht. Licht, das selbst unsichtbar ist und gleichzeitig alles sichtbar macht – was ebenso für das Bewusstsein gilt. Dass keine Wissenschaft der Welt zu sagen vermag, was Licht oder Bewusstsein eigentlich ist, ja dass sich das Wesen von Licht und Bewusstsein jedem Versuch, es irgendwie zu fassen, sogar umso mehr entzieht, je mehr man es zu verstehen oder auch nur zu beschreiben versucht, verweist ebenfalls auf eine höchst fundamentale Entsprechung von beidem. Vor allem, wenn man sich vor Augen hält und bewusst macht, dass es keine alltäglichere Erfahrung als die von Licht und Bewusstsein gibt. 

Die Sonne ist die wohl wesentlichste Wahrnehmung, die alle Menschen miteinander teilen – was umso bemerkenswerter ist, bedenkt man, dass viele ihre Lichterfahrung als Verschmelzung mit allen je existiert habenden und allen noch kommenden Menschen beschreiben. Ist die Sonne bzw. das Licht als kleinster gemeinsamer Nenner die Verbindung aller Wesen im Sein? Was, wenn es sich dabei um keine Metapher handelt und die Hypothese von der lebendigen Sonne als der gemeinsamen Quelle von Licht und Bewusstsein zutrifft?2 Wiederum, je mehr man es gedanklich zu begreifen versucht, umso mehr verfehlt man es und verliert sich in bloßen Konzepten. Genauso dürften sich aus Versuchen, die eigene Erfahrung zu verstehen bzw. zu vermitteln, auch die ersten Religionen aus reiner Sonnen-/Licht-Erfahrung entwickelt haben. Denn dass im Menschen die Fähigkeit und damit auch das Bedürfnis nach einer Transzendenzerfahrung, also einer Gotteserfahrung, neuronal verankert ist, ist schon durch das Vorhandensein von Dimethyltryptamin-Rezeptoren im Gehirn evident. Die DMT-Hypothese gilt denn aktuell auch als „heißester Anwärter“ auf den Sieg im Wettlauf um ein wissenschaftliches Verständnis der spirituellen Dimension der Wirklichkeit, und jeder wissenschaftlich Denkende weiß: Je mehr eine Hypothese möglichst einfach zu erklären vermag, desto wahrscheinlicher ist sie richtig bzw. gültig. Nur handelt es sich hierbei letztendlich nicht um eine Hypothese, sondern um eine Erfahrung (die man bislang vergebens hypothetisch zu beschreiben versucht). Dass sich diese Erfahrung jeder theoretischen Kategorisierung entzieht, während sie mit einfachsten Mitteln gleichsam jederzeit und überall zugänglich ist, mag mit ein Grund dafür sein, dass sie nicht längst zur allgemeinen täglichen Routine mit enorm positiven Konsequenzen für Körper, Psyche und Geist geworden ist. Aber gerade darin liegt ja das Dilemma: In einer Welt, in der die Beschreibung bzw. die Abstraktion und somit die Verwaltung einer Erfahrung mehr zählt als die Erfahrung selbst und in der man sich daran gewöhnt hat, dass die Bedeutung einer Sache anhand ihres Preises bzw. durch den Aufwand ihrer Erlangung bestimmt wird, gibt es kein besseres Versteck als direkt vor der Nase jedes Einzelnen. Das größte Geheimnis liegt vollkommen offen zu unseren Füßen, mit jedem Schritt erreichen wir das Zentrum dieser Offenbarung – uns selbst – und streben weiter vermeintlichen Etappenzielen zu, die uns dem „Großen Ziel“ näher zu bringen versprechen, das wir gerade dadurch verfehlen, dass wir danach streben. Ebenso wie kein Auge jemals in der Lage ist, sich unvermittelt selbst zu betrachten und keine Quelle vom eigenen Wasser trinken kann.