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Dieses E-Book ist der unveränderte digitale Reprint einer älteren Ausgabe.

 

Veröffentlicht im Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg

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Umschlaggestaltung Anzinger | Wüschner | Rasp, München

 

 

Impressum der zugrundeliegenden gedruckten Ausgabe:

 

 

ISBN Printausgabe 978-3-499-55586-2

ISBN E-Book 978-3-688-10214-3

www.rowohlt.de

ISBN 978-3-688-10214-3

Anmerkungen

Über «Alles»: Ingeborg Bachmanns Porträt eines Gleichgültigen

Ingeborg Bachmann: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar, München 1981, S. 76.

Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos, Reinbek bei Hamburg 1959, S. 80.

Ingeborg Bachmann: Alles. In: I.B.: Das dreißigste Jahr. Erzählungen, München 1966, S. 49–64.

4. Kapitel

Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Der Wahrsager. In: Werke II, hrsg. von Karl Schlechta, Frankfurt/Berlin/Wien 1969, 6. Aufl., S. 662.

F.Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft. Drittes Buch, Aphorismus 125. In: Ebd., S. 400–402.

1 Alles, was der Fall ist: Die objektive Gleichgültigkeit der Welt

Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus 6.41. In: Schriften, Frankfurt 1960, S. 80.

Jacques Monod: Zufall und Notwendigkeit, München 1971, S. 211.

Siegfried Lenz: Einführung zu «Die Gleichgültigen». NDR, Sendung am 25.11.1960, Manuskript.

Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Artikel «gleichgültig». Vierter Band, I. Abt., 4. Teil, Sp. 8108.

Ebd., Sp. 8113.

Jean Baudrillard: Das Andere selbst, Wien 1987, S. 75.

Siegfried Lenz: Einführung zu «Die Gleichgültigen», a.a.O.

Leszek Kolakowski: Die Gegenwärtigkeit des Mythos, München/Zürich 1984, 3. Aufl., S. 92.

Hans Blumenberg: Die Sorge geht über den Fluß, Frankfurt 1987, S. 153.

Hans Blumenberg: Lebenszeit und Weltzeit, Frankfurt 1986, S. 76.

J.Baudrillard: Das Andere selbst, a.a.O., S. 79.

L.Kolakowski: Die Gegenwärtigkeit des Mythos, a.a.O.

Franz Josef Wetz: Lebenswelt und Weltall. Hermeneutik der unabweislichen Fragen, Stuttgart 1994, S. 13.

Der wohlgeordnete Kosmos

Diogenes Laertius: Leben und Meinungen berühmter Philosophen, Hamburg 1990, 3. Aufl., S. 78. Zu Anaxagoras aus Klazomenei bei Smyrna in Ionien vgl. Wilhelm Capelle: Anaxagoras. In: Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur 44 (1919), S. 81–102 und S. 169–198.

Aristoteles: Eudemische Ethik I, 5; 1216a 11–15.

Der wohlgeordnete Kosmos

Hans Blumenberg: Die Genesis der kopernikanischen Welt, Frankfurt 1975, S. 16. (Das Zitat «Nicht geboren zu sein – was ist höheren Werts?» stammt aus Sophokles: Oedipus auf Kolonos, Vers 1211.)

Ebd., S. 20. Vgl. Karl Kerényi: Prometheus, Hamburg 1959.

Zur Wortgeschichte von «Kosmos» vgl. Walther Kranz: Kosmos. In: Archiv für Begriffsgeschichte Band 2, Bonn 1955 (Teil 1), 1957 (Teil 2); Jula Kerschensteiner: Kosmos, München 1962; C. Haebler: Kosmos. In: Archiv für Begriffsgeschichte 11 (1967), S. 101–118.

W.Kranz: Kosmos, a.a.O., S. 10.

Vgl. Diogenes Laertius: Leben und Meinungen berühmter Philosophen, a.a.O., S. 133.

Heraklit. In: Walther Kranz (Hrsg.): Die Fragmente der Vorsokratiker. Griechisch und deutsch von Hermann Diels, Berlin 1951, 6. Aufl., Fragment B 124.

W.Kranz: Kosmos, a.a.O., S. 13.

Platon: Timaios. In: Sämtliche Werke, Band 5, Reinbek bei Hamburg 1959, 29c 5–10.

Der göttliche Ordo

Platon: Timaios, 27a 5–7.

Lucius Caecilius Firminianus Lactantius. In: A. Warkotsch: Antike Philosophie im Urteil der Kirchenväter, München/Paderborn/Wien 1973, S. 309.

Zur Gnosis und ihren Verfechtern (Saturninus, Basilides, Karpokrates, Valentinus und Bardesanes) vgl. Werner Foerster (Hrsg.): Die Gnosis I–III, Zürich/Stuttgart 1969–1979; Robert Haardt: Die Gnosis. Wesen und Zeugnisse, Salzburg 1967.

Hans Jonas: Gnosis und spätantiker Geist I. Die mythologische Gnosis (1934), Göttingen 1964, 3. Aufl., S. 163.

Hans Blumenberg: Die Genesis der kopernikanischen Welt, a.a.O., S. 32.

Die Heilige Schrift, 1. Buch Mose, 1.

Augustinus: Der freie Wille (De libero arbitrio), Paderborn 1954.

Zur Lebensgeschichte des Aurelius Augustinus (354–430 n. Chr.) vgl. seine «Bekenntnisse» (Confessiones), München 1980, 4. Aufl. Zur Information vgl. Henri Marrou: Augustinus, Hamburg 1958; Romano Guardini: Die Bekehrung des Aurelius Augustinus, München 1959, 3. Aufl.; Kurt Flasch: Augustin. Einführung in sein Denken, Stuttgart 1980.

«Quare fecit Deus coelum et terram? respondendum est ei, Quia voluit.» Augustinus: De Genesi contra Manichaeos. In: Sancti Aurelii Augustini: Opera omnia, Band III, Paris 1861, Sp. 175. Vgl. Josef Rief: Der Ordobegriff des jungen Augustinus, Paderborn 1962.

Augustinus: Ausgewählte Schriften. Bibliothek der Kirchenväter Band 3, S. 69.

Vgl. Hermann Krings: Ordo, Hamburg 1982, 2. Aufl.

Aurelius Augustinus: Selbstgespräche über Gott und die Unsterblichkeit der Seele (Soliloquia), Zürich 1954, II, 1,1: «Deus semper idem, noverim me, noverim te.»

Der göttliche Ordo

Hans Blumenberg: Säkularisierung und Selbstbehauptung, Frankfurt 1974, S. 150.

Hans Blumenberg: Kosmos und System. In: Studium Generale 2 (1957), S. 5–80, S. 69. Zur Aufnahme der Neugierde in den Lasterkatalog vgl. Hans Blumenberg: Der Prozeß der theoretischen Neugierde, Frankfurt 1973, Kap. V, S. 103ff.

Die gleichgültige Welt

C.L. Menzzer (Hrsg.): N. Copernikus. Über die Kreisbewegungen der Weltkörper, Thorn 1879, Nachdruck Leipzig 1939, S. 1f. «Es ist nämlich nicht erforderlich, dass diese Hypothesen wahr, ja nicht einmal, dass sie wahrscheinlich sind, sondern es reicht schon allein hin, wenn sie eine mit den Beobachtungen übereinstimmende Rechnung ergeben.» (S. 1) Diese Wahrheitsindifferenz der kopernikanischen «Hypothese» entsprach ganz und gar nicht der Intention des Kopernikus, auch wenn sich die Grundauffassung des Nürnberger Hauptpfarrers vom hypothetischen Indifferenzcharakter astronomischer Modellvorstellungen in der Moderne allgemein durchgesetzt hat.

Nicolaus Kopernicus: Vorrede an den Pontifex Maximus Papst Paul III. In: C.L. Menzzer (Hrsg.): N. Kopernikus, a.a.O., S. 15.

Hans Blumenberg: Die kopernikanische Wende, Frankfurt 1965, S. 100.

Friedrich Nietzsche: Zur Genealogie der Moral. In: Werke III, Frankfurt/Berlin/Wien 1969, 6. Aufl., S. 339.

Sigmund Freud: Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse. In: Gesammelte Werke XII, London 1947, S. 7.

N.Kopernicus: Vorrede an den Pontifex Maximus Papst Paul III, a.a.O., S. 12.

Vgl. Hans Blumenberg: Kopernikus im Selbstverständnis der Neuzeit, Mainz 1965; H.B.: Die kopernikanische Wende, a.a.O.; H.B.: Die Genesis der kopernikanischen Welt, a.a.O.

Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus 1.11. Dem Allgemeinbegriff «Welt» entspricht das Konzept einer allgemeinen Methode, die sich auf wertfreie und sinnindifferente Abbildung von Tatsachen und ihre Einordnung in erkannte gesetzmäßige Zusammenhänge beschränkt. Vor allem René Descartes hat 1637 in seinem «Discours de la méthode» diesem neuzeitlichen Methodenbewußtsein zum Durchbruch verholfen. Der Homogenisierung der Welt zur Gesamtheit aller Tatsachen korrespondiert ebenso die Vergleichgültigung des Erkenntnissubjekts. Die Strenge der neuzeitlichen Methode reduziert Individualität und Geschichtlichkeit zu gleichgültigen Momenten der «objektiven» Erkenntnis.

Franz Josef Wetz: Die Gleichgültigkeit der Welt, Frankfurt 1994, S. 119.

Richard Rorty: Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1988, S. 39.

Friedrich Nietzsche: Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn. In: Werke III, S. 1017.

Blaise Pascal: Gedanken, Leipzig 1987, S. 96.

Ebd., S. 103 bzw. S. 94f.

Bernard Le Bouyer de Fontenelle: Dialogues des morts. Totengespräche (dt. Übersetzung von Johann Christoph Gottsched), o.O. 1760, S. 360.

Nicolai Hartmann: Theologisches Denken, Berlin 1966, S. 15.

Max Planck: Vom Wesen der Willensfreiheit und andere Vorträge, Frankfurt 1991, S. 184.

Jean-Paul Sartre: Mallarmés Engagement, Reinbek bei Hamburg 1993, S. 8f.

Bertrand Russell: Was der freie Mensch verehrt. In: N. Hoerster (Hrsg.): Religionskritik, Stuttgart 1984, S. 140–146, S. 140 bzw. S. 143.

Die gleichgültige Welt

Hans Jonas: Organismus und Freiheit, Frankfurt 1973, S. 315.

Jacques Monod: Zufall und Notwendigkeit, München 1971, S. 207 bzw. S. 211.

Auf esoterische, spiritualistische und religiöse Abwehrstrategien gegen die Gleichgültigkeit der Welt will ich hier nicht eingehen. Sie scheinen den neuzeitlichen Kränkungen eher auszuweichen als sie zu bewältigen. Hinweisen möchte ich statt dessen auf die neue Bescheidenheit, für die Franz Josef Wetz in seiner Arbeit «Die Gleichgültigkeit der Welt», Frankfurt 1994, plädiert hat. Ihm zufolge kommt es darauf an, die metaphysischen oder religiösen Sinnerwartungen zurückzuschrauben. «Wäre die Wirklichkeit nie als bedeutungsvoll und fürsorglich dargestellt und erlebt worden, dann wäre uns mit dem Verlust ihrer religiös-metaphysischen Deutung die Erfahrung der angstauslösenden Schweigsamkeit und Gleichgültigkeit des Alls erspart geblieben.» (Ebd., S. 146)

Vgl. Franz Josef Wetz: Lebenswelt und Weltall, Stuttgart 1994, Kap. 4.3, S. 326ff.

Ebd., S. 328.

Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus 6.52.

Entropie, die härteste Zumutung: Thermodynamik, Maxwells Dämon und die Informationstheorie

Hans Blumenberg: Die Sorge geht über den Fluß, Frankfurt 1987, S. 154.

Thomas Pynchon: Entropie. In: T.P.: Spätzünder, Reinbek bei Hamburg 1985, S. 97–119, S. 106.

Vgl. Franz Josef Wetz: Lebenswelt und Weltall, Stuttgart 1994.

Vgl. Ilya Prigogine und Isabelle Stengers: Dialog mit der Natur, München/Zürich 1990, Neuausgabe.

Leszek Kolakowski: Das Phänomen der Gleichgültigkeit der Welt. In: L.K.: Die Gegenwärtigkeit des Mythos, München 1973, S. 96f.

Vgl. Henry Adams: The Education of Henry Adams (1918). Dt.: Die Erziehung des Henry Adams, Zürich 1953.

Thomas Pynchon: Vorwort. In: Spätzünder, a.a.O., S. 23.

Zur Geschichte der Thermodynamik vgl. Ernst Mach: Die Prinzipien der Wärmelehre, Leipzig 1896; Max Planck: Vorlesungen über Thermodynamik, Mannheim 1964, 11. Aufl.; Max Planck: Einführung in die Theorie der Wärme, Leipzig 1930; Paul Glansdorff and Ilya Prigogine: Thermodynamic Theory of Structure, Stability, and Fluctuation, New York 1971; Peter Coveney und Roger Highfield: Anti-Chaos, Reinbek bei Hamburg 1994, 5. Kapitel.

Vgl. Walter Nernst: Das Weltgebäude im Lichte der neueren Forschung, Berlin 1921.

Vgl. Ludwig Boltzmann: Populäre Schriften, Leipzig 1905; L. Boltzmann: Wissenschaftliche Abhandlungen, Leipzig 1909.

Vgl. bereits Bénédict Auguste Morel: Traité dégénérescences physiques, intellectuelles et morales de l’espèce humaine, Paris/New York 1857. Vgl. auch: Stephen G. Brush: Thermodynamics and history. In: Graduate Journal 7 (1967), S. 477–565.

Thomas Pynchon: Die Versteigerung von No. 49, Reinbek bei Hamburg 1973.

James Clerk Maxwell: Theorie der Wärme. Übers. nach der 4. Aufl. des Originals (Theory of Heat) von F. Neesen, Braunschweig 1878.

Vgl. W. Ehrenberg: Maxwell’s Demon. In: Scientific American 217 (1967), S. 103–110; M.J. Klein: Maxwell, His Demon, and the Second Law of Thermodynamics. In: American Scientist 58 (1970), S. 84–97; Charles H. Bennett: Maxwells Dämon. In: Spektrum der Wissenschaft, Januar 1988, S. 48–55.

Entropie, die härteste Zumutung: Thermodynamik, Maxwells Dämon und die Informationstheorie

Leo Szilard: Über die Energieverminderung in einem thermodynamischen System bei Eingriffen intelligenter Wesen. In: Zeitschrift für Physik 53 (1929), S. 840–856.

Vgl. Léon Brillouin: Scientific Uncertainty and Information, New York 1964; Léon Brillouin: Science and Information Theory, New York 1956; Karl Popper: Ausgangspunkte, Hamburg 1979, S. 237–242.

Vgl. E.T. Jaynes: Gibbs vs. Boltzmann Entropies. In: American Journal of Physics 33 (1956), S. 391–399; K. and I. Debirgh: Entropy in Relation to Incomplete Knowledge, Cambridge/Mass. 1985.

Ilya Prigogine and Isabelle Stengers: Dialog mit der Natur, München/Zürich 1990, S. 217.

Norbert Wiener: Kybernetik, Düsseldorf/Wien 1963, 2. Aufl., S. 31. (Die amerikanische Erstausgabe erschien 1948 am MIT.) Vgl. zu diesem Zusammenhang auch W. Ross Ashby: Einführung in die Kybernetik, Frankfurt 1974; Michail W. Wolkenstein: Entropie und Information, Thun/Frankfurt 1990.

Thomas Pynchon: Vorwort. In: Spätzünder, a.a.O., S. 23.

Vgl. Anne Mangel: Maxwell’s Demon, Entropy, Information. «The Crying of Lot 49». In: TriQuarterly 20 (1971), S. 194–208; Peter L. Abernethy: Entropy in Pynchon’s «The Crying of Lot 49». In: Critique 14 (1972), S. 18–33.

Vgl. Norbert Wiener: Kybernetik, a.a.O., S. 85; Jacques Monod: Zufall und Notwendigkeit, München 1971, S. 59–78.

N.Wiener: Kybernetik, a.a.O., S. 83ff.

Ferdinand de Saussure: Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft, Berlin 1967, 2. Aufl., S. 134.

Vgl. Charles Sanders Peirce: Schriften II. Vom Pragmatismus zum Pragmatizismus, Frankfurt 1970, S. 482ff.

George Spencer Brown: Laws of Form, London 1969; New York 1979.

Vgl. Dirk Baecker (Hrsg.): Kalkül der Form, Frankfurt 1993; D. Baecker (Hrsg.): Probleme der Form, Frankfurt 1993.

Heinz von Foerster: Die Gesetze der Form. In: D. Baecker (Hrsg.): Kalkül der Form, a.a.O., S. 9.

Vgl. Manfred Geier: Pynchons Paranoia. In: Spuren 43 (1993), S. 29–31; John O. Stark: Pynchon’s Fictions. Thomas Pynchon and the Literature of Information, Athens/Ohio 1980.

Das Weltexistenzrätsel: Heidegger, Wittgenstein und die letzte Warumfrage

Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus 6.432. In: Schriften, Frankfurt 1960, S. 81.

Martin Heidegger: Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis). Gesamtausgabe Bd. 65, Frankfurt 1988, S. 509.

Franz Josef Wetz: Das nackte Daß. Zur Frage nach der Faktizität, Pfullingen 1990.

Gottfried Wilhelm Leibniz: Über den letzten Ursprung der Dinge. In: Kleinere philosophische Schriften, Leipzig 1883, S. 215–226, S. 216. Vgl. G.W. Leibniz: Vernunftprinzipien der Natur und der Gnade. Monadologie, Hamburg 1956.

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Ausgewählte Schriften Band 5, Frankfurt 1985, S. 610. Zur «negativen» und zur «positiven» Philosophie vgl. F.W.J. Schelling: Philosophie der Offenbarung 1841/42, Frankfurt 1977.

Das Weltexistenzrätsel: Heidegger, Wittgenstein und die letzte Warumfrage

Paul Natorp: Philosophische Systematik, Hamburg 1958, S. 22. Vgl. Franz Josef Wetz: Die Gleichgültigkeit der Welt, Frankfurt 1994, S. 65–100.

Martin Heidegger: Was ist Metaphysik? Frankfurt 1975, 11. Aufl., S. 47 (Nachwort 1943). Paul Natorp entwickelte sein Spätwerk 1920 bis 1923 in Marburg, wo auch der junge Heidegger 1923 bis 1928 lehrte. Zahlreiche Formulierungen Natorps fanden Eingang in Heideggers Schreiben.

Karl Jaspers: Philosophie. Band 1, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1956, S. 1. Hans Jonas: Organismus und Freiheit, Frankfurt 1973, S. 336.

Vgl. die Hinweise bei F.J. Wetz: Lebenswelt und Weltall, Stuttgart 1994, S. 336f, mit Referenzen auf die katholischen Denker Emerich Coreth und Hans Küng sowie die protestantischen Theologen Paul Tillich und Eberhard Jüngel.

Vgl. zuletzt Milton K. Munitz: The Mystery of Existence, New York 1974; Richard Swinburne: Die Existenz Gottes, Stuttgart 1987; Georg Scherer: Welt. Natur oder Schöpfung, Darmstadt 1990.

M.Heidegger: Was ist Metaphysik? Frankfurt 1975.

Martin Heidegger: Die Grundbegriffe der Metaphysik. Welt – Endlichkeit – Einsamkeit. Gesamtausgabe Bd. 29/30, Frankfurt 1983. Zum Phänomen der «tiefen Langeweile» (es ist einem langweilig) vgl. Erster Teil, Viertes Kapitel, S. 199–238, wo Heidegger auch den Zusammenhang zwischen Langeweile und dem «indifferenten Niemand» als Subjekt der Langeweile reflektiert. Zum Phänomen der «Stimmung» bei Heidegger vgl. Byung-Chul Han: Heideggers Herz, München 1996.

Vgl. Manfred Geier: Der Wiener Kreis, Reinbek bei Hamburg 1992.

Ludwig Wittgenstein: Vortrag über Ethik, Frankfurt 1989.

Ludwig Wittgenstein: Schriften 3 (Ludwig Wittgenstein und der Wiener Kreis), Frankfurt 1967, S. 68f.

M.Heidegger: Sein und Zeit, Tübingen 1972, S. 186.

Ebd., S. 135.

L.Wittgenstein: Tagebuch, 8.7.1916. In: Schriften, Frankfurt 1960, S. 167.

L.Wittgenstein: Tagebuch, 17.10.1916, ebd., S. 179.

L.Wittgenstein: Vortrag über Ethik, Frankfurt 1989.

M.Heidegger: Rektoratsrede 27.5.1933. Die Selbstbehauptung der deutschen Universität, Frankfurt 1985.

Vgl. Jacques Derrida: Vom Geist. Heidegger und die Frage, Frankfurt 1988.

M.Heidegger. In: Freiburger Studentenzeitung, 3.11.1933. Zu Heideggers Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus vgl. Victor Farias: Heidegger und der Nationalsozialismus, Frankfurt 1987; Hugo Ott: Martin Heidegger. Unterwegs zu seiner Biographie, Frankfurt/New York 1988.

L.Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen. In: Schriften, Frankfurt 1960, S. 286, 343.

2 Von der Ruhe der Seele: Gleichgültige Dinge und stoische Lebensform

Epiktet: Lehrgespräche. In: Epiktet-Teles-Musonius: Wege zum Glück, München 1991, S. 166.

2 Von der Ruhe der Seele: Gleichgültige Dinge und stoische Lebensform

Ludwig Wittgenstein: Schriften, Frankfurt 1960, S. 177 bzw. S. 172f.

Jean Baudrillard: Das Andere selbst, Wien 1987, S. 79.

L.Wittgenstein: Geheime Tagebücher 1914–1916, Wien/Berlin 1991, S. 70.

Pierre Hadot: Philosophie als Lebensform, Berlin 1991, S. 181.

Kynismus als existentielle Selbstbehauptung

Diogenes Laertius: Leben und Meinungen berühmter Philosophen, Hamburg 1990, 3. Aufl., VI. Buch, Abschnitt 24. Im folgenden abgekürzt (DL Buch, Abschnitt).

Vgl. Klaus Heinrich: Antike Kyniker und Zynismus in der Gegenwart. In: K.H.: Parmenides und Jona, Frankfurt 1982, S. 129–160; Peter Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft, Erster Band, Frankfurt 1983, S. 294–319; Heinrich Niehues-Pröbsting: Der Kynismus des Diogenes und der Begriff des Zynismus, Frankfurt 1988.

Bereits in der Antike kursierte neben dieser etymologischen Ableitung auch der Hinweis auf das Gymnasium «Kynosarges», an dem der Kyniker Antisthenes Philosophie gelehrt hat.

Klaus Heinrich: Antike Kyniker und Zynismus in der Gegenwart, a.a.O., S. 139.

Peter Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft, a.a.O., S. 213. – Die existentialistische Deutung der Diogenes-Figur darf nicht den politischen Hintergrund übersehen, vor dem dieser Protokyniker agierte. Er ist jener Abschnitt der Geschichte, der als Niedergang der griechischen Stadtstaaten im Übergang zum Hellenismus betrachtet wird. Das patriotische Pathos der Poliswelt war zerstört; rechtliche, politische und soziale Unsicherheit herrschte. Der Niedergang begann mit demjenigen Athens am Ende des Peleponnesischen Kriegs (431–404 v. Chr.). Als Endpunkt dieses Prozesses kann die Schlacht bei Chaironeia gelten (1. September 338), die dem makedonischen König Philipp II. die Vormachtstellung über die griechischen Stadtstaaten gab. – Nach dieser Schlacht soll auch Diogenes als Gefangener vor Philipp geführt worden sein und auf die Frage, wer er sei, geantwortet haben: «Ein Erkunder deiner Unersättlichkeit.» (DL VI, 43) Das habe Philipp so gut gefallen, daß er Diogenes freigelassen habe. Nach der Ermordung Philipps (336) wurde dessen Sohn Alexander III., der Große, sein Nachfolger. In diesem Jahr soll Alexander im Korinther Kraneion, einem Hain und Ringplatz vor der Stadt, Diogenes getroffen und ihm im Licht gestanden haben. Mit der völligen Zerstörung Thebens (335) war die Vormachtstellung Alexanders in Griechenland endgültig gesichert. Diogenes Laertius berichtet in diesem Zusammenhang von der Begegnung Alexanders mit dem Kyniker Krates. «Als Alexander ihn fragte, ob er seine Vaterstadt wieder aufgebaut zu sehen wünsche, sagte er: ‹Wozu? Denn wer weiß, bald wird wieder ein Alexander kommen und sie zerstören.›» (DL VI, 93) Typisch kynisch.

Klaus Heinrich: Antike Kyniker und Zynismus in der Gegenwart, a.a.O., S. 142.

H.Niehues-Pröbsting: Der Kynismus des Diogenes und der Begriff des Zynismus, a.a.O., S. 179.

Heinrich von Kleist. In: dtv Gesamtausgabe, Band 5, München 1964, S. 27.

Die «gleichgültigen Dinge» des Zenon von Kition

Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung II, Erster Teilband, Zürich 1977, S. 181.

G.W.F. Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie II (= Werke in 20 Bänden, Frankfurt 1971, Band 19), S. 293.

Michel Foucault: Die Sorge um sich, Frankfurt 1989.

Vgl. zu Zenon von Kition bes. Diogenes Laertius, VII. Buch, Erstes Kapitel; Max Pohlenz: Zenon und Chrysipp, Göttingen 1938; Andreas Graeser: Zenon von Kition, Berlin/New York 1975.

G.W.F. Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie II, a.a.O., S. 256f.

Vgl. zur stoischen Philosophie als Quellentext: Hans von Arnim (Hrsg.): Stoicorum Veterum Fragmenta I–III, Leipzig 1903–05 (Nachdruck Stuttgart 1964). Als Überblick: Max Pohlenz: Grundfragen der stoischen Philosophie, Göttingen 1940; M. Pohlenz: Die Stoa. Geschichte einer geistigen Bewegung. Zwei Bände, Göttingen 1948/49, 6. Aufl. 1984; Max Pohlenz: Stoa und Stoiker, Zürich 1950; Günther Abel: Stoizismus und frühe Neuzeit, Berlin 1978; Brad Inwood: Ethics and Human Action in Early Stoicism, Oxford 1985.

Maximilian Forschner: Über das Glück des Menschen, Darmstadt 1993, S. 45–79.

Maximilian Forschner: Die stoische Ethik, Darmstadt 1995, 2. erw. Aufl., S. 168.

Die «gleichgültigen Dinge» des Zenon von Kition

Stoicorum Veterum Fragmenta, a.a.O., III, § 264; vgl. auch III, §§ 70–71. Als Kommentar O. Luschnat: Das Problem des ethischen Fortschritts. In: Philologus 102 (1958), S. 178–214.

A.Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung II, Erster Teilband, a.a.O., S. 182.

Wie man lernen kann, stoisch zu sein

Ebd.

A.Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung I, Erster Teilband, Zürich 1977, S. 134.

Friedrich Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft. Aphorismus 306. In: Karl Schlechta (Hrsg.): Friedrich Nietzsche Werke II, Frankfurt/Berlin/Wien 1979, S. 454.

Seneca: Von der Ruhe der Seele, Zürich/München 1991, S. 249. Zu Seneca vgl. Ilsetraut Hadot: Seneca und die griechisch-römische Tradition der Seelenleitung, Berlin 1969; Paul Veyne: Weisheit und Altruismus. Eine Einführung in die Philosophie Senecas, Frankfurt 1993; G. Maurach: Seneca, Darmstadt 1991.

Zu Epiktets Lehre vgl. Adolf Bonhöffer: Epictet und die Stoa, Stuttgart 1890 (Nachdruck Stuttgart/Bad Cannstatt 1968); A. Bonhöffer: Die Ethik des Stoikers Epictet, Stuttgart 1891 (Nachdruck Stuttgart/Bad Cannstatt 1968); E. Spanneut: Epiktet. In: Reallexikon für Antike und Christentum 5 (1962), Sp. 599–681. Zu Epiktets Verhältnis zum Kynismus (des Diogenes von Sinope), den er vor seinen nichtsnutzigen und aggressiven Bettlernachfolgern als philosophische Weisheitslehre zu retten versuchte, vgl. vor allem Epiktet: Wege zum glücklichen Handeln, Frankfurt/Leipzig 1992, S. 142–190. Zu Epiktets «moralischem Kynismus» vgl. auch H. Niehues-Pröbsting: Der Kynismus des Diogenes und der Begriff des Zynismus, a.a.O., S. 229–239.

Epiktet: Wege zum glücklichen Handeln, a.a.O., S. 125. Epiktet hat selbst nichts geschrieben. Sein Handbüchlein der Moral (Encheiridion) und seine Lehrgespräche (Diatribai) wurden von seinem Schüler Flavius Arrianus aufgezeichnet, der Geschichtsschreiber und Staatsbeamter in römischen Diensten war.

Marc Aurel: Wege zu sich selbst, Frankfurt 1980, 3. Aufl.

Vgl. zu diesem Ausdruck Wilhelm Kamlah: Philosophische Anthropologie, Mannheim/Wien/Zürich 1972, S. 34ff.

Epiktet-Teles-Musonius: Wege zum Glück, München 1991, S. 17.

Seneca: Von der Ruhe der Seele, a.a.O., S. 251.

Epiktet-Teles-Musonius: Wege zum Glück, a.a.O., S. 141.

Epiktet: Wege zum glücklichen Handeln, a.a.O., S. 159.

Seneca: Von der Ruhe der Seele, a.a.O., S. 249f.

Seneca: An Lucilius. Briefe über Ethik, Darmstadt 1974, 26, 8. Der Stoiker Seneca hat die Formel «meditare mortem» von Epikur übernommen, den er hier zustimmend zitiert.

Epiktet-Teles-Musonius: Wege zum Glück, a.a.O., S. 19.

G.W.F. Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie II, a.a.O., S. 296.

Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung II, Erster Teilband, a.a.O., S. 173f.

Ludwig Wittgenstein: Schriften, a.a.O., S. 167.

Wie man lernen kann, stoisch zu sein

G.W.F. Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie II, a.a.O., S. 254.

L.Wittgenstein: Schriften, a.a.O., S. 165, 170.

3 Alles ist Eins: Die Gelassenheit der Mystiker

Josef Quint (Hrsg.): Meister Eckehart. Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, S. 57.

Martin Heidegger: Zur Erörterung der Gelassenheit. In: M.H.: Gelassenheit, Pfullingen 1992, 10. Aufl., S. 33.

Friedrich Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse. In: Karl Schlechta (Hrsg.): Werke III, Frankfurt/Berlin/Wien 1969, 6. Aufl., S. 100 u.S. 19.

F.Nietzsche: Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre. In: Werke IV, a.a.O., S. 242.

Pierre Hadot: Philosophie als Lebensform, Berlin 1991, S. 82.

Die Übereinstimmung in den mystischen Grundlagen der großen traditionsbildenden Religionen (Konfuzianismus, Buddhismus und abendländische Mystik) zeigt sich nicht nur darin, daß die erleuchtete Einsicht immer aus einer zurückgezogenen Einsamkeit stammt. Auch in den zentralen Lehrsätzen finden sich Übereinstimmungen bis ins Detail. Auch die jüdische und die islamische Mystik folgen den gleichen Impulsen. Immer geht es um das überempirische und übersprachliche Erfassen eines All-Einen, das sich der mystischen Schau offenbaren soll.

F.Nietzsche: Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen. In: Werke III, a.a.O., S. 1068.

Zitiert nach Wilhelm Capelle (Hrsg.): Die Vorsokratiker, Stuttgart 1968.

Herakleitos hat dieses paradoxe Zusammenspiel von getrennt–ungetrennt, geworden–ungeworden, sterblich–unsterblich durch das Bild des Feuers («Alles ist Feuer») anschaulich zu machen versucht. In der buddhistischen Sütra von Vatsagotra und dem Feuer ist diese Einsicht so formuliert worden: Weder glaubt der Gautama, daß die Welt ewig ist, noch daß sie vergänglich ist, weder daß sie begrenzt ist, noch daß sie unbegrenzt ist, weder daß Seele und Körper getrennt sind, noch daß sie dasselbe sind usw. «Genug der Unwissenheit, Vatsa, genug der Verwirrung! Tiefgründig, Vatsa, ist diese Lehre, schwer zu erschauen, schwer zu verstehen, ruhevoll, erhaben, dem Denken unerreichbar, feinsinnig, nur Weisen faßbar.» Zitiert nach Erich Frauwallner: Die Philosophie des Buddhismus, Berlin 1994, 4. Aufl., S. 22.

Vgl. dazu den noch immer gründlichsten Überblick von Friedrich-Wilhelm Wentzlaff-Eggebert: Deutsche Mystik zwischen Mittelalter und Neuzeit, Berlin 1969, 3. erw. Aufl. Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker hat Martin Buber gesammelt, die 1909 in Jena unter dem Titel «Ekstatische Konfessionen» erschienen; eine Neuauflage wurde von Peter Sloterdijk unter dem Titel «Mystische Zeugnisse» herausgegeben (München 1993).

Adolf Lasson: Meister Eckhart, der Mystiker. Zur Geschichte der religiösen Spekulation in Deutschland, Stuttgart o.J. (Erstausgabe 1868), S. 6.

Vgl. Dieter Henrich (Hrsg.): All-Einheit. Wege eines Gedankens in Ost und West, Stuttgart 1985.

Zum «Tao» (Weltgrund, Aussage, Bahn) und zur taoistischen Intuition, dem «ming» als Zeichen heller und lichterfüllter Erkenntnis, vgl. Max Kaltenmark: Lao-tzu und der Taoismus, Frankfurt 1981. In Mawangdui wurden 1973 die ältesten taoistischen Texte gefunden, etwa 200 v. Chr. auf Seide geschrieben. Sie wurden 1995 von Hans-Georg Möller herausgegeben: Laotse. Tao Te King, Frankfurt. – Die mystische Identität von «Sein» und «Gott» spielt besonders bei Meister Eckhart eine Schlüsselrolle. Vgl. J. Quint (Hrsg.): Meister Eckehart, a.a.O., S. 192. «Gottes eigenstes Wesen ist Sein. Ein Meister sagt: Ein Geschöpf kann wohl dem andern Leben geben. Eben darum ist alles, was irgendwie ist, einzig nur im Sein begründet. Sein ist ein erster Name.» Daisetz Taitaro Suzuki hat dieses Grundwort sowohl mit der Buddha-Natur als auch mit dem «Tao» zusammengedacht. Vgl. Suzuki: Der westliche und der östliche Weg, Frankfurt/Berlin/Wien 1980. In dieser Hinsicht ist auch das von Martin Heidegger inszenierte «Gespräch von der Sprache, zwischen einem Japaner und einem Fragenden» aufschlußreich, in dem Heidegger noch einmal den von ihm getroffenen Unterschied zwischen «Sein» als «Sein von Seiendem» und «Sein» als «Sein» hinsichtlich des ihm eigenen Sinnes, d.h. seiner Wahrheit (Lichtung), betonte. Martin Heidegger: Unterwegs zur Sprache, Pfullingen 1959, S. 110.

Parmenides, Fragment 6,20. Vgl. zur parmenideischen Konzeption des «Seins» und des «Nichts» meinen Kommentar. M. Geier: Das Sprachspiel der Philosophen, Reinbek bei Hamburg 1989, S. 31ff.

Erich Frauwallner: Die Philosophie des Buddhismus, Berlin 1994, 4. Aufl., S. 19–24.

Bertrand Russell: Mystik und Logik, Wien 1952, S. 13f.

P.Sloterdijk (Hrsg.): Mystische Zeugnisse, a.a.O., S. 37.

Klaus Heinrich: Über Buddhismus als Ausweg. In: K. Heinrich: Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen, Frankfurt 1964, S. 208.

3 Alles ist Eins: Die Gelassenheit der Mystiker

Hans-Georg Möller (Hrsg.): Laotse, a.a.O., S. 193.

Aus dem Buch «Die rotgestreifte Höhle». In: P. Sloterdijk (Hrsg.): Mystische Zeugnisse, a.a.O., S. 277.

Toshihiko Izutsu: Philosophie des Zen-Buddhismus, Reinbek bei Hamburg 1986, S. 102.

J.Quint (Hrsg.): Meister Eckehart, a.a.O., S. 316.

P.Sloterdijk (Hrsg.): Mystische Zeugnisse, a.a.O., S. 38, 40.

Vgl. Georg Grimm: Die Lehre des Buddho, Freiburg i. Br. 1988, 20. Aufl. (Erstveröffentlichung 1915), bes. S. 247ff.

Vgl. zur «Gleichgültigkeit» der vierten Stufe ebd., S. 357f. Der Steilaufstieg zum Nibbānam wird in der buddhistischen Suttam des Anguttara Nikayo IX, Nr. 41 geschildert. Vgl. zur Quelle und als Kommentar G. Grimm: Die Lehre des Buddho, a.a.O., S. 354–363.

Ebd., S. 362.

Josef Quint (Hrsg.): Meister Eckehart, a.a.O., S. 55.

Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung I, Zweiter Teilband, a.a.O., S. 469f.

4 Alles ist leer, alles ist gleich, alles war: Die Epoche des europäischen Nihilismus

J.W. v.Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Erster Akt, Verse 6246–6256.

G.W.F. Hegel: Wissenschaft der Logik I (= Werke in 20 Bänden, Bd. 5), Frankfurt 1969, S. 83.

Friedrich Nietzsche, Werke IV, hrsg. von Karl Schlechta, Frankfurt/Berlin/Wien 1969, 6. Aufl., S. 473. Vgl. Thomas Immelmann: Der unheimlichste aller Gäste. Nihilismus und Sinndebatte in der Literatur von der Aufklärung zur Moderne, Bielefeld 1992.

F.Nietzsche: Werke II, a.a.O., S. 400–402.

Ebd., S. 662 («Der Wahrsager», in: Also sprach Zarathustra).

Romantische Alpträume

J.W. v.Goethe: Dichtung und Wahrheit. Dritter Teil, Vierzehntes Buch. Vgl. ebd., Elftes Buch.

Georg Büchner: Lenz. In: G.B.: Werke und Briefe, München 1965, S. 65–84.

Vgl. zum romantischen Nihilismus Dieter Arendt (Hrsg.): Nihilismus. Die Anfänge von Jacobi bis Nietzsche, Köln 1970; D. Arendt: Der poetische Nihilismus in der deutschen Romantik, Stuttgart 1972; Bruno Hillebrand: Ästhetik des Nihilismus, Stuttgart 1991, S. 18–36.

Friedrich Hölderlin: Hyperion. In: Werke und Briefe, Band 1, hrsg. von Friedrich Beißner und Jochen Schmidt, Frankfurt 1969, S. 297.

Ludwig Tieck: William Lovell, Stuttgart 1986.

Romantische Alpträume

Jean Paul: Siebenkäs. In: Werke in zwölf Bänden, hrsg. von Norbert Miller, München/Wien 1975, Band 3, S. 270–275.

Jean Paul: Vorschule der Ästhetik. In: Werke Band 9, S. 31.

Novalis: Die Christenheit oder Europa. In: Novalis: Dichtungen, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 38, 48, 44.

Friedrich Heinrich Jacobi. In: Werke Band III, Leipzig 1812, S. 44, 199f.

Bonaventura: Nachtwachen, Stuttgart 1974. Vgl. Jost Schillemeit: Bonaventura, der Verfasser der «Nachtwachen», München 1973.

Peter Sloterdijk: Eurotaoismus, Frankfurt 1989, S. 162.

F.H. Jacobi: Werke III, a.a.O., S. 315.

Nietzsches Diagnose: «Gott ist tot»

G.Büchner: Leonce und Lena. In: Werke und Briefe, a.a.O., S. 86.

Das Phänomen des L’ennui wurde bereits im 17. Jahrhundert von Blaise Pascal mit einem erschütterten Gottesglauben in Verbindung gebracht. Gesellschaftlich wurde es vor allem am König festgemacht, der nur seine Macht darzustellen hat und dadurch zu einem innerlich leeren und gerade deshalb gehetzten Wesen wird, das ständig Zerstreuung suchen muß, ohne Ruhe finden zu können. Im 18. Jahrhundert senkte sich Langeweile in die bürgerliche Gesellschaft. Sie wurde vor allem die Krankheit der Phantasiebegabten, der Willensschwachen und innerlich Unbefriedigten. Vgl. zur Analyse dieser Zusammenhänge vor allem Walther Rehm: Gontscharow und Jacobsen. Langeweile und Schwermut, Göttingen 1963.

G.Büchner: Leonce und Lena, a.a.O., S. 92.

F.Nietzsche: Hinfall der kosmologischen Werte. In: Werke IV, a.a.O., S. 270.

F.Nietzsche: Wir Furchtlosen. In: Werke II, a.a.O., S. 479.

F.Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft Nr. 125. In: Werke II, a.a.O., S. 400f.

Ebd., S. 401.

Zur Interpretation von Nietzsches «Gott ist tot» vgl. Martin Heidegger: Nietzsches Wort «Gott ist tot». In: M.H.: Holzwege, Frankfurt 1980, 6. Aufl., S. 205–263; Eugen Biser: «Gott ist tot». Nietzsches Destruktion des christlichen Bewußtseins, München 1962; Peter Köster: Der sterbliche Gott. Nietzsches Entwurf übermenschlicher Größe, Meisenheim am Glan 1972; Elisabeth Kuhn: Friedrich Nietzsches Philosophie des europäischen Nihilismus, Berlin 1992; Kiyoshi Nishigami: Nietzsches amor fati. Der Versuch einer Überwindung des europäischen Nihilismus, Frankfurt 1993.

Der Fall Benn

F.Nietzsche: Versuch einer Selbstkritik. In: Werke I, S. 14, mit Rückblick auf: Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik. Vorwort an Richard Wagner, ebd., S. 20.

Zu Gottfried Benns Lebensgeschichte und Werk vgl. Walther Lennig: Gottfried Benn, Reinbek bei Hamburg 1962; Friedrich Wilhelm Wodtke: Gottfried Benn, Stuttgart 1972, 2. Aufl.; Benn-Chronik. Daten zu Leben und Werk, zusammengestellt von Hanspeter Brode, München/Wien 1978; Bruno Hillebrand: Benn, Frankfurt 1986; Hans Egon Holthusen: Gottfried Benn. Leben Werk Widerspruch 1886–1956, Stuttgart 1986; Werner Rübe: Provoziertes Leben. Gottfried Benn, Stuttgart 1993. – In seiner Untersuchung über «Die Antiquiertheit des Menschen», Band 1, Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution, München 1956, hat Günther Anders den Zusammenhang zwischen Atombombe und Nihilismus analysiert. Seine letzte These lautete: «Die Herren der Bombe sind Nihilisten in Aktion.» (S. 296) Das hat nichts mit ihrem Selbstverständnis zu tun, sondern folgt aus der Logik der Bombe selbst, die alles «annihiliert» und hinsichtlich seiner Radiumverseuchbarkeit gleich macht. «Und könnte sie sprechen, ihre Worte wären keine anderen als die des Nihilisten: ‹ Alles ist eins. Auch ob es die Welt gibt oder nicht, ist eins. Warum sollte es sie nicht ebensogut nicht geben?›» (S. 301). Bemerkenswerterweise zitierte Anders zur Charakterisierung des Nihilismus immer wieder die Standardformel der mystischen Intuition: «Alles ist eins».

Gottfried Benn: Fanatismus zur Transcendenz (1931). In: G. Benn: Prosa und Autobiographie. In der Fassung der Erstdrucke. Hrsg. von Bruno Hillebrand, Frankfurt 1984, S. 289. (Im folgenden wird die Prosa Benns als «P» zitiert.) Benn selbst hat seinen Fanatismus zur Transzendenz auf die religiöse Atmosphäre seines Vaterhauses zurückgeführt. Vgl. zu dieser Problemsituation Robert Minder: Das Bild des Pfarrhauses in der deutschen Literatur von Jean Paul bis Gottfried Benn, Wiesbaden 1958; Albrecht Schöne: Säkularisation als sprachbildende Kraft. Studien zur Dichtung deutscher Pfarrsöhne, Göttingen 1958.

Gottfried Benn: Lyrik. Auswahl letzter Hand, Wiesbaden/München/Zürich 1975, 3. Aufl., S. 20. Vgl. als Kommentar: Edgar Lohner: Passion und Intellekt. Die Lyrik Gottfried Benns, Frankfurt 1986, überarb. und erw. Aufl.

G.Benn: Essays und Reden. In der Fassung der Erstdrucke. Hrsg. von Bruno Hillebrand, Frankfurt 1989, S. 435. (Im folgenden als «E» zitiert.) Zu Benns «ästhetischem Nihilismus» vgl. Else Buddeberg: Gottfried Benn, Stuttgart 1961, S. 72–94. Zum Einfluß Nietzsches auf die Literatur des 20. Jahrhunderts (Jahrhundertwende, Expressionismus und klassische Moderne) vgl. Theo Meyer: Nietzsche und die Kunst, Tübingen/Basel 1993. Vgl. insgesamt auch Dieter Arendt (Hrsg.): Der Nihilismus als Phänomen der Geistesgeschichte in der wissenschaftlichen Diskussion unseres Jahrhunderts, Darmstadt 1974.

Der Fall Benn

Dieter Wellershoff: Gottfried Benn. Phänotyp dieser Stunde, München 1976, S. 161.

Klaus Theweleit: Buch der Könige. Band 2x: Orpheus am Machtpol, Basel/Frankfurt 1994, S. 447f. – Zu Benns «großem Irrtum» vgl. Helmut Kaiser: Mythos, Rausch und Reaktion. Der Weg Gottfried Benns und Ernst Jüngers, Berlin 1962.

Brief Benns an Friedrich Wilhelm Oelze vom 24.11.1934. Der gesamte Briefwechsel wurde 1977ff in drei Bänden von Harald Steinhagen und Jürgen Schröder herausgegeben, Wiesbaden. Zum Kontext dieses Briefes und zu Benns politischer Haltung 1934 vgl. K. Theweleit, a.a.O., S. 718ff. 1935 löste Benn seine Praxis in Berlin auf, zog sich aus allen Verbindungen zurück und trat in die Armee ein, als Ort einer verzweifelten «inneren Emigration». Voller Skepsis, Kälte und Erwartungslosigkeit war er zunächst als Oberstabsarzt in Hannover tätig, ab 1937 dann wieder in Berlin. Die Angriffe der Nationalsozialisten gegen Benn, die 1935 einen ersten Höhepunkt fanden, kulminierten am 18. März 1938 mit seinem Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer und Schreibverbot.

G.Benn: Lyrik. Auswahl letzter Hand, a.a.O., S. 358.

5 Phänotypen der Gleichgültigkeit: Sieben Helden der modernen Literatur

Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen 66f. In: L.W.: Schriften, Frankfurt 1960, S. 324.

Untersuchungen zum Phänomen der Gleichgültigkeit in der Literatur sind äußerst spärlich. Dieter Wellershoff hat zu diesem Thema 1962/63 an der Universität München vier Vorträge gehalten, bezogen auf Hemingway, Camus, Benn und Beckett: Der Gleichgültige, Köln 1963, 2. Aufl. 1975. Aber der Begriff «Gleichgültigkeit» diente ihm nur als ein Stichwort, das einem komplexeren Verständnis der behandelten Autoren wich. Die textsoziologische Untersuchung von Peter V. Zima: Der gleichgültige Held, Stuttgart 1983, die sich auf Romane von Camus, Moravia und Sartre bezieht, sieht m.E. das Phänomen viel zu einseitig, indem Gleichgültigkeit vordringlich auf die Tauschwertabstraktion zurückgeführt wird, ohne daß die Problemsituationen der Autoren deutlich werden. – Auch die sieben Romane, die hier kommentiert werden, sind bisher kaum unter dem Gesichtspunkt der Gleichgültigkeit gesehen worden.

Nikolai Stawrogin, der Zar in der Gleichgültigkeit

Das Neue Testament, Die Offenbarung des Johannes 3, 14–16.

Vgl. zu Dostojewskis Leben und Weltanschauung André Suares: Dostojewski, München 1921; Leo Schestow: Dostojewski und Nietzsche, Köln 1924; Reinhard Lauth: «Ich habe die Wahrheit gesehen.» Die Philosophie Dostojewskis in systematischer Darstellung, München 1950; Reinhard Lauth: Dostojewski und sein Jahrhundert, Bonn 1986; Janko Lavrin: Dostojevskij, Reinbek bei Hamburg 1995, 23. Aufl.

Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos, Reinbek bei Hamburg 1959, S. 91.

Vgl. René Fülöp-Miller und Friedrich Eckstein (Hrsg.): Der unbekannte Dostojewskij, München 1926.

Fjodor Dostojewski: Die Dämonen, München/Zürich 1985. Zum Verständnis der Figur Stawrogins vgl. auch Bernd-Volker Gretzmacher: Die Gestalt des Stavrogin in dem Roman «Die Dämonen» von F.M. Dostoevskij, Tübingen 1974; Sergius Hessen: Stawrogin als philosophische Gestalt. In: D. Čyževśkyi (Hrsg.): Dostojevskij-Studien, Reichenberg 1931, S. 51–68; Alfred Bem: Die Entwicklung der Gestalt Stawrogins. In: Ebd., S. 69–97; Romano Guardini: Der Mensch und der Glaube, Leipzig 1932, S. 256ff.

Die Rolle des «Bußrichters» wird das Thema von Albert Camus’ Roman «Der Fall» sein. Zur gleichen Zeit arbeitete Camus an der Dramatisierung von Dostojewskis «Besessenen».

Gegen das Leben: Floressas Des Esseintes

Joris Karl Huysmans: Gegen den Strich. Ein unbändiger Roman aus einer verlorenen Zeit, München 1995, S. 14.

Friedrich Nietzsche: Werke IV, hrsg. von Karl Schlechta, Frankfurt/Berlin/Wien 1969, 6. Aufl., S. 914. Zum Phänomen der Dekadenz vgl. auch Jens Malte Fischer: Fin de siècle, München 1978; Wolfdietrich Rasch: Die literarische Décadence um 1900, München 1986.

Friedrich Nietzsche: Götzen-Dämmerung (1888). In: Werke III, S. 456.

F.Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse (1885). In: Werke III, S. 167.

Zu Baudelaires Lob des Dandy im Kontext der Modernität vgl. vor allem seine Untersuchung Der Maler des modernen Lebens (1863). In: Gesammelte Schriften, Band 4, Dreieich 1981, S. 265–326.

Joris Karl Huysmans: Gegen den Strich, München 1995. Vgl. kommentierend Hans Jürgen Greif: Huysmans’ «A Rebours» und die Dekadenz, Bonn 1971; Jürgen Saenger: Aspekte dekadenter Sensibilität. Joris Karl Huysmans Werk von «Le drageoir aux epicés» bis «A rebours», Frankfurt 1978.

Zitiert in Joris Karl Huysmans Vorwort zu «A rebours» (1903). In: Gegen den Strich, Zürich 1981, S. 52.

Vgl. Marcel Proust: Der Gleichgültige, Frankfurt 1984; Edouard Dujardin: Die Lorbeerbäume sind geschnitten, Zürich 1984. Vgl. Stefan Buck: Edouard Dujardin als Repräsentant des Fin de siècle, Würzburg 1987.

Gegen das Leben: Floressas Des Esseintes

F.Nietzsche: Götzen-Dämmerung. In: Werke III, S. 495.

Hermann Bahr: Die Überwindung des Naturalismus (1891). In: Gotthart Wunberg (Hrsg.): Die Wiener Moderne, Stuttgart 1994, S. 204.

Ebd., S. 205.

Michele Ardengo, ein gescheiterter Existenzialist

Dacia Maraini: Der Junge Alberto, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 32.

Alberto Moravia: Die Gleichgültigen, Hamburg 1963.

Fernando Camon: Gespräch mit Alberto Moravia. In: Text und Kritik 63 (1979), S. 43. Zur Rezeptionsgeschichte des Romans vgl. Edward Reichel: Literarischer Text und politischer Kontext. In: Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte 4 (1980), S. 65–80.

Vgl. ebd., S. 72f.

D.Maraini: Der Junge Alberto, a.a.O., S. 94. Vgl. auch Alain Elkann und Alberto Moravia: Vita di Moravia, Freiburg 1991.

D.Maraini: Der Junge Alberto, a.a.O., S. 31f.

Ebd.

Ebd., S. 32f. Vgl. auch Friedrich Wolfzettel: Alberto Moravias «Gli Indifferenti». In: Romanische Forschungen 89 (1977), S. 398–416.

Antoine Roquentin oder Die Kontingenz

Jean-Paul Sartre: Der Ekel, Reinbek bei Hamburg 1981, S. 204.

Zum biographischen Kontext vgl. Annie Cohen-Solal: Sartre 1905–1980, Reinbek bei Hamburg 1988.

Sartre zitiert aus Louis Ferdinand Célines «Reise ans Ende der Nacht». Vgl. zu Sartres Helden auch Hans-Wolfgang Funke: Die geschichtslose Welt des Antoine Roquentin. In: Beiträge zur romanischen Philologie 12/2 (1973), S. 271–299; Margot Kruse: Philosophie und Dichtung in Sartres «La Nausée». In: Romanisches Jahrbuch 9 (1958), S. 214–225.

Jean-Paul Sartre: Ist der Existentialismus ein Humanismus? In: Drei Essays, Frankfurt/Berlin 1966, S. 7–51.

Murphy, der jämmerliche Solipsist

Samuel Beckett: Murphy. In: Werke II/1, Frankfurt 1976. Die englische Ausgabe erschien 1938, die französische Übersetzung 1947, die deutsche Übersetzung 1959.

Vgl. Ulrich Pothast: Die eigentlich metaphysische Tätigkeit. Über Schopenhauers Ästhetik und ihre Anwendung durch Samuel Beckett, Frankfurt 1989.

Samuel Beckett: Marcel Proust, Zürich 1960, S. 45.

Samuel Beckett: Mehr Prügel als Flügel, Frankfurt 1989, S. 37.

Vgl. Deirdre Bair: Samuel Beckett, Hamburg 1991, S. 255. Zu Beckett vgl. auch Alfred Simon: Beckett, Frankfurt 1988; Klaus Birkenhauer: Beckett, Reinbek bei Hamburg 1971.

Murphy, der jämmerliche Solipsist

Vgl. Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus 5.6.

Die Gleichgültigkeit eines Mediterranen: Meursault

Albert Camus: Vorwort 1958 zu «Licht und Schatten» (1937). In: Kleine Prosa, Reinbek bei Hamburg 1961, S. 36.

A.Camus: «La Nausée» de Jean-Paul Sartre. In: Essais, Paris 1965, S. 1417. Camus hat dieses «Gefühl» in seiner Konzeption des Absurden entfaltet. Vgl. A. Camus: Der Mythos von Sisyphos, Reinbek bei Hamburg 1959. Vgl. zu diesem Zusammenhang auch Annemarie Pieper (Hrsg.): Die Gegenwart des Absurden, Basel 1994.

A.Camus: «La Nausée» de J.-P.Sartre, a.a.O., S. 1419.

A.Camus: Christliche Metaphysik und Neoplatonismus, Reinbek bei Hamburg 1978.

A.Camus: Tagebücher 1935–1951, Reinbek bei Hamburg 1972, S. 24.

A.Camus: Der Fremde, Reinbek bei Hamburg 1961.

Vgl. Martin Raether: Der «acte gratuit». Revolte und Literatur, Heidelberg 1980.

A.Camus: Christliche Metaphysik und Neoplatonismus, a.a.O., S. 24.

Vgl. Alain Costes: Albert Camus ou la parole manquante, Paris 1973.

Vgl. Tayeb Baguerra: Le dit et le non-dit, Alger 1989.

Vgl. Peter V. Zima: Indifferenz und verdinglichte Kausalität. Albert Camus’ «L’Etranger». In: Germanisch-Romanische Monatsschrift 2 (1980). S. 169–190.

Vgl. Herbert R. Lottmann: Camus, Hamburg 1986, S. 210.

Vgl. J.-P.Sartre: «Der Fremde» von Camus. In: J.-P.Sartre: Der Mensch und die Dinge, Reinbek bei Hamburg 1978, S. 75–90.

Ebd., S. 85.

A.Camus: Licht und Schatten. In: Kleine Prosa, Reinbek bei Hamburg 1961, S. 33–76. Vgl. zu diesem Zusammenhang auch Albert Camus: Der glückliche Tod, Reinbek bei Hamburg 1983; A. Camus: Der erste Mensch, Reinbek bei Hamburg 1995. Zum Leben Camus’ vgl. auch Annemarie Pieper: Albert Camus, München 1984; Herbert R. Lottmann: Camus, Hamburg 1986; Brigitte Sändig: Albert Camus, Reinbek bei Hamburg 1995.

A.Camus: Sommer in Algier. In: Zwischen Ja und Nein, Leipzig/Weimar 1992, S. 83.

Jean-Baptiste Clamence, der falsche Prophet in der Wüste

Albert Camus: Der Fall, Reinbek bei Hamburg 1968, S. 121.

Albert Camus: Hochzeit des Lichts. In: Literarische Essays, Hamburg 1973, S. 80.

A.Camus: Der Fall, a.a.O., S. 9. Vgl. auch A. Camus: Tagebücher 1935–1951, a.a.O., Eintragung vom 4.3.1950.

Jean-Baptiste Clamence, der falsche Prophet in der Wüste

Ebd., S. 87.