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DAS BUCH

Samantha holte tief Luft, um das plötzliche nervöse Schmetterlingsflattern in ihrem Bauch zu beruhigen, und öffnete die Schlafzimmertür, die direkt in ein kleines Wohnzimmer mit angeschlossener Küche führte. Die Wohnung war unglaublich klein und nur spärlich möbliert, sodass sie ihn direkt entdeckte. Er saß an einem kleinen Esstisch mit vier Stühlen und war kaum zu übersehen. Nicht wegen seiner Größe – obwohl er groß und gut gebaut war –, sondern wegen seiner eindrucksvollen Erscheinung, die ihr unter die Haut ging. Er beobachtete sie vom anderen Ende des Zimmers aus mit grüblerischem Blick. Seine Haarfarbe war ein sattes Schokoladenbraun, seine Augen waren genauso dunkel und intensiv. Und überdies klug und scharfsinnig. Selbst aus der Ferne ließ sein kritischer Blick sie erschauern. Ihre Haut prickelte, und Hitze durchflutete ihren Körper, raubte ihr den Atem. Sie holte tief Luft, brauchte unbedingt Sauerstoff …

DIE AUTORINNEN

Carly Phillips, eine New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin, hat über 50 zeitgenössische, sexy Liebesromane geschrieben, mit heißen Männern, starken Frauen und den emotional fesselnden Geschichten, die ihre Leser erwarten und lieben. Sie lebt mit ihrem Mann und den zwei Töchtern im Staat New York.

Erika Wilde lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Oregon und erkundet, wenn sie nicht schreibt, den wunderschönen pazifischen Nordwesten.

CARLY PHILLIPS
ERIKA WILDE

SEXY
DIRTY

TOUCH

Roman

Aus dem Amerikanischen von
Ursula Pesch

WILHELM HEYNE VERLAG
MÜNCHEN

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Die Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel Dirty Sexy Saint.
Ausgabe 11/2017
Copyright © 2016 by Karen Drogin and Janelle Denison
Copyright © 2017 der deutschsprachigen Ausgabe by Wilhelm Heyne Verlag, München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH,
Neumarkter Str. 28, 81637 München
Redaktion: Hanne Hammer
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur GmbH, München
unter Verwendung von FinePic®, München
Umsetzung eBook: Greiner & Reichel, Köln
ISBN 978-3-641-20836-3
V002
www.heyne.de

KAPITEL 1

»Ich denke, es ist an der Zeit, dass Sie meiner Tochter einen Heiratsantrag machen, Harrison.«

Samantha Jamieson wollte gerade an die Arbeitszimmertür ihres Vaters klopfen, als Conrad Jamiesons nüchterne Aufforderung ihr Herz wild in ihrer Brust hämmern ließ. Sie war jetzt seit acht Monaten mit Harrison Blackwell III zusammen, hatte jedoch in letzter Zeit eher darüber nachgedacht, die Beziehung zu beenden, als ihn zu heiraten. Offensichtlich hatte ihr Vater andere Vorstellungen, und Samantha erstarrte und blieb wie angewurzelt stehen.

»Ich weiß, dass es vielleicht so aussieht, als wolle ich die Dinge überstürzen«, fuhr Conrad in seiner tiefen, gebieterischen Stimme fort, »doch Sie haben sich als Topführungskraft erwiesen, und es ist an der Zeit, Sie zum CEO zu befördern. Durch eine Heirat mit Samantha wäre dieses Ziel erreicht und sichergestellt, dass das Unternehmen in der Familie bleibt.«

»Conrad, ich fühle mich geehrt, dass Sie mich so einschätzen«, erwiderte Harrison auf die für ihn typische emotionslose Art. »Ich hatte in der Tat gehofft, dass meine Zeit mit Samantha genau dazu führen würde.«

Ekel stieg ihr die Kehle hoch, als ihr klar wurde, dass es bei Harrisons entschlossenem Werben allein um die Firma ging und darum, seine Stellung innerhalb des Unternehmens zu sichern. Es hatte nichts mit Zuneigung zu ihr zu tun. Sie war für beide Männer lediglich ein Handelsobjekt, weiter nichts. Und obwohl sie inzwischen über eine Trennung nachdachte, hatte sie sich ursprünglich aus aufrichtigen Gründen auf diese Beziehung eingelassen. Er offenbar nicht.

Das Unternehmen ihres Vaters, Jamieson Global, war eine große Hedgefonds- und Investmentgesellschaft, gegründet von Samanthas Großvater, der vor über zehn Jahren einem Herzinfarkt erlegen war. Danach hatte ihr Vater das Zepter übernommen, und da Samantha ein Einzelkind war und dem Familienunternehmen keinerlei Interesse entgegenbrachte, hatte Conrad offensichtlich beschlossen, für sie eine Ehe mit einem Mann zu arrangieren, der aus einer ebenso wohlhabenden und mächtigen Familie stammte wie sie.

Das Arrangement zwischen ihrem Vater und Harrison hätte Samantha nicht überraschen sollen. Ihr Leben lang war ihr nur allzu bewusst gewesen, dass ihre Eltern sie auf diese Rolle vorbereiteten – sie hatten sie nicht nur auf eine exklusive Mädchenschule geschickt, sondern auch dafür gesorgt, dass sie lernte, sich in der High Society zu bewegen. Und im Großen und Ganzen war sie der Inbegriff des braven Mädchens gewesen – sie hatte in den vergangenen 26 Jahren ihres Lebens folgsam die Wünsche ihrer Eltern respektiert und jene Seite ihrer Persönlichkeit unterdrückt, die dagegen rebellieren wollte, zu einer perfekten, devoten Ehefrau geformt zu werden. Doch jetzt bahnte sich diese Seite mit aller Macht den Weg an die Oberfläche.

Samantha lehnte sich gegen die Wand und unterdrückte ein gequältes Lachen, als ihr Vater und Harrison weiter über sie sprachen, als sei sie eine Ware und nicht eine Frau mit Gefühlen, Bedürfnissen und Träumen, die darüber hinausgingen, eine wohlerzogene, fügsame Ehefrau und Gastgeberin zu sein, die von ihrem erfolgreichen Ehemann lediglich als Aktivposten betrachtet wurde. Genau das war die Rolle, die ihre Mutter Cassandra für Samanthas Vater spielte – die der wunderschönen, pflichtbewussten Ehefrau, die ihren gehobenen Status und all die Vorteile genoss, die es mit sich brachte, eine reiche und bekannte Jamieson zu sein.

»Cassandra hat bereits einen Verlobungsring gekauft, von dem sie weiß, dass er Samanthas Geschmack und Stil entspricht, was Ihnen diese lästige Aufgabe erspart«, fuhr ihr Vater in geschäftsmäßigem Ton fort. »Sie brauchen meiner Tochter den Ring nur noch an den Finger zu stecken, und Cassandra wird mit den Hochzeitsvorbereitungen beginnen.«

Samantha würde nichts zu melden haben – weder in Bezug auf den Bräutigam noch auf den Ring noch auf ihre Zukunft. Die Annahme, dass sie automatisch Ja sagen würde, veranlasste sie, in das Arbeitszimmer hineinzugehen und die Kontrolle über ihr Leben zu übernehmen.

Ohne anzuklopfen, stieß sie die Tür auf und betrat den Raum. Ihr plötzliches, unerwartetes Auftauchen ließ beide Männer zusammenfahren.

Sie blieb neben dem Ledersessel stehen, in dem Harrison saß, und begegnete seinem argwöhnischen Blick. »Ich werde dich nicht heiraten, Harrison, mach dir also keine Mühe, mich zu fragen.«

»Samantha.« Ihr Vater stieß ihren Namen wie einen Tadel hervor, in diesem unwirschen Ton, der sie normalerweise zur Räson brachte.

Nicht jedoch jetzt. Sie ließ sich nicht einschüchtern, weigerte sich nachzugeben oder einzulenken. Erkannte in diesem Moment, dass sie vor einer lebenswichtigen Entscheidung stand – ihren Eltern zu gehorchen, wie sie es immer getan hatte, oder endlich ihr eigenes Leben zu leben.

Harrisons Lippen verzogen sich zu einer dünnen Linie. »Ich nehme an, du hast unsere Unterhaltung belauscht?«

Er hatte nicht einmal den Anstand, schuldbewusst dreinzuschauen, dass er sie dazu missbrauchen wollte, sich eine Beförderung bei Jamieson Global zu sichern. »Ich habe jedes Wort gehört. Ich bin kein Besitzgegenstand, den ihr benutzen könnt, um einen Handel abzuschließen.«

Keiner der Männer stritt ihre Behauptung ab, und ihre Frustration und Wut nahmen noch zu.

»Findest du nicht, dass du überreagierst?«, fragte Harrison in beschwichtigendem Ton, als er sich erhob und sie damit zwang, den Kopf in den Nacken zu legen und zu ihm aufzusehen.

Er war groß und schlank, und sie hasste es, wenn er seine Körpergröße nutzte, um seine Autorität ihr gegenüber geltend zu machen. In letzter Zeit war ihr aufgefallen, dass Harrison zu subtilen Einschüchterungstaktiken Zuflucht nahm, wenn er seinen Willen nicht bekam.

»Von Überreagieren kann wohl kaum die Rede sein.« Ihre Mutter hatte sie oft als widerspenstig bezeichnet, und Samantha zögerte jetzt nicht, diesem Urteil gerecht zu werden. »Ich liebe dich nicht und du liebst mich auch nicht.« In den acht Monaten, in denen sie zusammen waren, war das Wort Liebe nie gefallen. Ihrer Beziehung hatte es an Intimität, Leidenschaft und Respekt gemangelt – an alldem, was Menschen dazu brachte, sich zu verlieben –, und Samantha weigerte sich, so wie ihre Mutter ihr Leben um des Familienunternehmens willen in einer Ehe ohne Liebe zu fristen.

Harrison schob die Hände in die Hosentaschen. Ungeduld stand ihm ins Gesicht geschrieben. »Ich habe dich gern, Samantha. Das reicht mir.«

Sie schüttelte den Kopf, während ihr Vater dastand und kein einziges Wort von sich gab. Er würde seine Meinung nicht ändern und für das eintreten, was sie wollte. Bei alldem ging es ohnehin nicht wirklich um sie.

»Aber mir reicht das nicht. Ich will mehr als jemanden, der mich gerne hat. Ich verdiene etwas Besseres, und ich werde dich nicht heiraten. Niemals.«

Conrad stieß einen zutiefst genervten Seufzer aus. »Sei nicht so pathetisch, Samantha. Es ist beschlossene Sache. Du und Harrison, ihr werdet heiraten.«

Ihr drehte sich der Magen um angesichts seines Befehls, denn sie wusste, dass sie Harrisons Frau werden würde, wenn sie in diesem Haus blieb. »Eine Hochzeit ohne Braut wird schwierig werden«, sagte sie, drehte sich um und steuerte auf die Tür zu.

»Wo willst du hin?«, verlangte ihr Vater zu wissen.

Seine dröhnende Stimme ließ ihr Herz stets vor Angst rasen, und normalerweise gehorchte sie ihm dann. Doch sie zeigte keine Anzeichen von Angst, als sie stehen blieb und sich zu ihrem Vater umdrehte. »Ich weiß nicht, wohin ich gehe, und es ist mir auch egal. Ich verlasse dieses Haus und werde sobald nicht zurückkommen. Nicht bevor du nicht akzeptierst, dass ich keinen Mann heiraten werde, den ich nicht liebe.«

Mit durchtriebenem Gesichtsausdruck kniff Conrad die Augen zusammen. »Wenn du heute Abend dieses Haus verlässt, gehst du mit nichts weiter als den Kleidungsstücken, die du am Leib trägst.«

Ihr Vater bluffte nicht. Diese Drohung war ernst gemeint, denn Conrad Jamieson würde alles tun, um sicherzustellen, dass er diesen Kampf gewann. Was sehr wohl möglich war, wenn man bedachte, dass sie in jeder Hinsicht von ihren Eltern abhängig war – eine Taktik, die sie bewusst gewählt hatten, und Samantha wusste nun auch warum. Doch sie war mehr als eine Schachfigur im Unternehmen ihres Vaters, und wenn sie es hasste, wie schwach und verletzlich sie sich wegen ihrer Abhängigkeit fühlte, dann wurde es Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Dass sie, wie ihr Vater ihr angedroht hatte, nicht länger in den Genuss der Annehmlichkeiten kommen würde, die sie immer als selbstverständlich betrachtet hatte, war eine beängstigende Aussicht. Doch nicht so beängstigend wie die Vorstellung, sich ihrem Vater unterzuordnen, Harrison zu heiraten und sich den Rest ihres Lebens elend zu fühlen.

Ihre Entscheidung war gefallen, und sie verließ den Raum.

»Machen Sie sich keine Sorgen, sie wird bald wieder hier sein«, hörte sie ihren Vater Harrison versichern. »Ohne finanzielle Mittel wird sie nicht weit kommen.«

Tränen der Wut schnürten Samantha die Kehle zu. Sie schluckte sie herunter. Dass ihr Vater glaubte, sie könne nicht für sich selbst sorgen, versetzte ihr einen Stich ins Herz und verstärkte nur ihr Bedürfnis, ihm das Gegenteil zu beweisen.

Sie eilte in den Flur und wäre beinahe mit ihrer Mutter zusammengestoßen, die direkt vor dem Arbeitszimmer stand, so schön und alterslos, dank Botox und plastischer Chirurgie. Ihrem entsetzten Gesichtsausdruck nach zu urteilen hatte auch sie heute Abend gelauscht.

»Samantha, du kannst nicht gehen«, sagte Cassandra mit Verzweiflung in der Stimme. »Warum lassen wir uns nicht von Maggie eine Tasse Tee zubereiten und reden darüber.«

Samantha liebte Maggie – die reizende, liebenswürdige ältere Frau, die seit zwanzig Jahren als Haushälterin mit im Haus lebte. Sie hatte Samantha nachts in den Schlaf gewiegt, wenn ihre Mutter keine Lust dazu gehabt hatte, und ihre Tränen getrocknet, wenn irgendein Junge ihre Gefühle verletzt hatte.

Samantha schluckte schwer und hielt an ihrer Entscheidung fest. »Es gibt nichts zu besprechen, Mutter. Ich liebe dich, aber ich lasse mich nicht zum Tauschobjekt bei einem Geschäft machen, und ich werde keinen Mann heiraten, den ich nicht liebe.«

»Sei nicht albern, Samantha. Komm, wir setzen uns hin und reden. Du willst doch nicht wirklich all das hier hinter dir lassen.«

»Es muss im Leben mehr geben als das hier«, erwiderte Samantha mit einer ausgreifenden Handbewegung, die alles um sie herum umfasste – das prunkvolle, rund 3700 Quadratmeter große Anwesen, in dem sie wohnten, und den Reichtum und Überfluss, mit dem sie aufgewachsen war und der ihr von allem das Beste ermöglicht hatte.

»Dein Vater hat recht. Du wirst nicht weit kommen und schon bald erkennen, welch großen Fehler du gemacht hast«, sagte Cassandra in dem Versuch, sie umzustimmen.

Traurig lächelte sie ihre Mutter an. »Das ist ein Risiko, das ich eingehen muss.«

Sie eilte in die Eingangshalle, schnappte sich die Louis-Vuitton-Tasche, die sie vorhin auf dem Flurtisch gelassen hatte, und ging durch die massive Eingangstür hinaus. Die Autoschlüssel in der Hand bestieg sie den Maserati GranTurismo, den ihre Eltern ihr zu ihrem 25. Geburtstag geschenkt hatten. Aufgewühlt verließ sie das riesige Anwesen in River Forest und fuhr zum Stadtrand von Chicago.

Da sie wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis ihr Vater den Standort ihres Autos aufspürte, fuhr sie auf den Parkplatz eines rund um die Uhr geöffneten Lebensmittelladens. Sie parkte in einer Lücke in der vordersten Reihe, damit der diensthabende Wachmann ihr Auto ein paar Stunden lang im Auge behalten konnte. Denn sie war sich sicher, dass ihr Vater nicht lange brauchen würde, um ihren Maserati zu orten.

Sie hatte ein wenig Bargeld bei sich. Es ließ sich nicht absehen, wie lange sie noch ihre Kreditkarten nutzen konnte, bevor sie gesperrt wurden. Sie rief ein Taxiunternehmen an, stieg aus ihrem Auto, warf die Schlüssel und das Handy unter den Sitz – da ihr Vater auch das orten konnte – und verschloss die Tür manuell.

Kurz darauf traf das Taxi ein. Hinter dem Steuer saß eine freundliche junge Frau Anfang zwanzig, und Samantha verließ sich darauf, dass diese sie zu genau dem richtigen Ort bringen würde, an dem sie ihre erste Nacht in Freiheit feiern konnte. Einem Ort, an dem niemand sie kannte und niemand sie beurteilen oder von ihr erwarten würde, das brave Mädchen zu sein, das sie immer gewesen war.

»Ich heiße Angie.« Die junge Frau blickte mit einem freundlichen Lächeln über die Schulter zum Rücksitz. »Wo darf ich Sie heute Abend hinbringen?«

»Zu Ihrer Lieblingsbar in Chicago.«

Angie zog überrascht die Augenbrauen hoch, als sie Samanthas Designertasche und die teure Kleidung registrierte. »Sind Sie sich da sicher? Meine Lieblingsbar ist völlig anders als das Aviary.« Das Aviary war eine vornehme Lounge, in welche die Wohlhabenden gingen, um sich unter die Leute zu mischen und gesehen zu werden. »Die Bar, in der ich herumhänge, ist ein bisschen – na ja, unfein«, fuhr sie lachend fort.

Samantha grinste. »Das ist genau das, was ich mir vorgestellt habe.«