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Jeder Mensch auf diesem Planeten ist einzigartig und verfügt über ganz besondere, erstaunliche Fähigkeiten – davon ist Radleigh Valentine absolut überzeugt. Was aber hindert uns nur daran, das Glück zu finden und unsere Träume zu verwirklichen?

Irgendwann entdeckte Radleigh, dass das Leben pure Magie sein kann, wenn man dessen grundlegende Prinzipien versteht: Plötzlich stellten sich wundervolle Veränderungen bei ihm ein. Er erkannte, dass nicht nur die Welt von Magie erfüllt ist, sondern auch er selbst. Und dann war er frei …

Hier zeigt Radleigh Valentine, was er in all den Jahren vom Universum, den Engeln und aus eigenen Erfahrungen gelernt hat. Anhand des Bildes der zauberhaften inneren Dschinnie – der magischen Wunschfee –, die unsere Träume Wirklichkeit werden lässt, führt er uns zu unseren tiefsten Sehnsüchten und Träumen und zeigt, wie wir sie umsetzen können. Damit auch unser Leben voller Wunder ist!

»Ein vergnügliches, einladendes und ganz besonderes Buch. Einfach erfrischend!«

Colette Baron-Reid, Bestsellerautorin von The Map

Radleigh Valentine

Vorhang auf für dein

wundervolles

Leben

Eine magische Reise zu deiner wahren Bestimmung

Aus dem Englischen übersetzt

von Diane von Weltzien

Die Originalausgabe erschien 2017 unter dem Titel »How To Be Your Own Genie« bei Hay House Inc. USA.

Die in diesem Buch vorgestellten Informationen und Empfehlungen sind nach bestem Wissen und Gewissen geprüft. Dennoch übernehmen der Autor und der Verlag keinerlei Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch der hier beschriebenen Anwendungen ergeben. Bitte nehmen Sie im Zweifelsfall bzw. bei ernsthaften Beschwerden immer professionelle Diagnose und Therapie durch ärztliche oder naturheilkundliche Hilfe in Anspruch.

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Erste Auflage 2018

Copyright © 2017 by Radleigh Valentine

Originally published in 2017 by Hay House Inc. USA

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe 2018 by Ansata Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, Neumarkter Straße 28, 81673 München

Alle Rechte sind vorbehalten. Printed in Germany.

Redaktion: Ulrike Strerath-Bolz

Umschlaggestaltung: Guter Punkt unter Verwendung eines Motivs von Lidiebug / thinkstock

Satz und E-Book Produktion: Satzwerk Huber, Germering

ISBN 978-3-641-23220-7
V001

www.Integral-Lotos-Ansata.de

www.facebook.com/Integral.Lotos.Ansata

Für Sammie

Inhalt

Statt einer Einleitung – Das Leben ist Magie!

1. Die Dschinnie in dir

2. Heraus aus der Wunderlampe!

3. Welche Wünsche gestattest du dir?

4. Magie bewirken

5. Deine magischen Helfer

6. Alltagsmagie

7. Lebensmagie

8. Diese nervigen anderen Dschinnies

9. Dschinnie-Liebe

10. Wenn es mit der Magie scheinbar nicht klappt

11. Dschinnie-Freude

Die Magie in dir

Dank

Über den Autor

Statt einer Einleitung

Das Leben ist Magie!

Du bist wunderbar.

So ist es, du kannst mich beim Wort nehmen. Ich sagte: Du bist wunderbar. Erstaunlich. Entzückend. Na gut, vielleicht auch ein bisschen verschroben, aber nur im besten Sinne. Du bist witzig, aber zugleich nachdenklich. Auf brillante Weise einzigartig. Anders ausgedrückt: Du bist ein Wunder. Und ich vergöttere dich.

Wie lange ist es her, dass jemand so etwas zu dir gesagt hat? Im Idealfall war es heute Morgen beim Aufstehen! Das hätten deine ersten Worte an dich beim ersten Blick in den Spiegel sein sollen.

Doch mir ist klar, dass es schwierig sein kann, sich als etwas Besonderes zu fühlen. Schließlich leben gemäß der letzten mir bekannten Zählung 7,5 Milliarden Menschen auf unserem Planeten. Und es kann einem leicht so vorkommen, als seien sie alle auf Facebook, Instagram, Twitter oder Snapchat – oder auch auf all diesen Plattformen zugleich. Unablässig werden wir von den atemberaubenden Leistungen all der Bewohner des Planeten in Kenntnis gesetzt. Inzwischen ziehst du deine Kinder groß, versuchst zugleich irgendwie deinen Job zu behalten und deinen Körper gesund zu erhalten. Dein Terminkalender ist so voll, dass du Mühe hast, eine eigene atemberaubende Leistung einzufügen.

So könnte es dir vorkommen, aus deiner Perspektive jedenfalls.

Aber vergiss bitte nicht, dass wirklich jeder Mensch auf dem Planeten einzigartig und besonders und erstaunlich ist. Zwar stimmst du dieser Behauptung sicherlich auf einer bestimmten Ebene zu, aber ich weiß auch, dass dieser Zustimmung das Flüstern einer inneren Stimme folgt, die da behauptet: Ja, natürlich. Nur du nicht. Alle sind einzigartig, nur du nicht.

Ich kenne diese innere Stimme. Ihr Name ist »das Ego«. Auch ich war das Opfer seiner Fesseln, mit denen es einen hindert, das Glück zu finden. In meinem Leben gab es Zeiten, in denen war ich restlos davon überzeugt, keiner meiner Träume ließe sich jemals verwirklichen.

Doch dann passierte etwas.

Ich entdeckte, dass das Leben Magie ist!

Die Veränderung stellte sich nicht über Nacht ein. Nach und nach erkannte ich, dass nicht nur die Welt von Magie erfüllt ist, sondern auch meine Person.

Und dann war ich frei.

Von Geburt an »anders«

Ich war von Geburt an »anders« als andere. Schon wenn ich diesen Satz niederschreibe, muss ich lachen, weil er eine lächerliche Untertreibung ist. Ja, als meine wunderbare Mutter in die himmlische Glückseligkeit eintrat, lauteten ihre letzten an mich gerichteten Worte: »Dich als meinen Sohn zu haben war … anders.« Für manch einen wäre eine solche Mitteilung sicher schockierend, doch meine Schwester und ich fanden sie urkomisch, einfach weil sie absolut zweifelsfrei zutreffend war!

Doch als Kind war dieses Anderssein nicht besonders lustig. Und auch in den nachfolgenden ungefähr dreißig Jahren meines Lebens konnte ich dem Anderssein nur wenig abgewinnen. Um die Wahrheit zu sagen: Wenn ich autobiografische Einzelheiten in diesem Buch hätte vermeiden können, nichts wäre mir lieber gewesen. Doch die besten Lektoren der Welt haben mir erklärt, dass es nicht ausreicht, euch Lesern einfach nur zu sagen, dass das Leben magisch ist, ich muss es euch zeigen! Und damit wird mein eigenes Leben zu meinem »Beweisstück A«!

Mir ist hundertprozentig klar, welchen Sinn mein Leben hat – unter anderem den, euch zu zeigen, dass das Leben tatsächlich Magie ist! Dass ihr magisch seid. Und dass ihr, indem ihr den Vorstellungen dieses Buches folgt, euer Leben ebenso verwandeln könnt wie ich das meine.

Auf welche Weise ich anders war? Nun, meine erste übersinnliche Erfahrung machte ich im Alter von fünf Jahren. Ich wachte mitten in der Nacht auf, blickte aus dem Schlafzimmerfenster und sah, wie mein bester Freund starb. Falls du dich fragst, was daran so merkwürdig ist: Nun, es war unmöglich, das Zuhause meines Freundes durch mein Schlafzimmerfenster zu sehen. Ich alarmierte meine Eltern, und sie handelten sofort. Unglücklicherweise verfuhr sich der Krankenwagen, und mein Freund musste trotzdem sterben.

Danach weigerte ich mich wochenlang, mein Schlafzimmer auch nur zu betreten. Schließlich nahm mich meine Mom bei der Hand und führte mich in unser oberes Stockwerk. Dann setzten wir uns auf mein Bett, und sie erklärte mir, dass ich eine besondere Begabung hätte, die mich nicht ängstigen solle und die ich niemals in Zweifel ziehen dürfe. Zwar war meine erste Begegnung mit dem Übersinnlichen traumatisch, aber ich hatte zum Glück eine sehr verständnisvolle Mutter, die mir durch meine Verwirrung half.

Eine weitere Besonderheit ist meine teils indianische Herkunft seitens meiner Mutter und meines Vaters: Zwei meiner Urgroßmütter waren Cherokee-Indianer. Ich vertrete die Auffassung, dass wir grundsätzlich unter dem Einfluss unserer Vorfahren stehen, auch wenn wir uns seiner Wirkung nicht immer bewusst sind. Der Klang von Stammesmusik beeinflusst mich zutiefst, auch wenn ich sie nur im Vorbeigehen etwa im Flughafen höre.

Und drittens? Meine erste Liebesbotschaft mit dem Wortlaut »Ich liebe dich … liebst du mich auch?« schrieb ich im Alter von sechs Jahren und richtete sie an einen Jungen – praktisch outete ich mich damit bereits in der ersten Klasse. Leider lebte ich in einem Teil der Vereinigten Staaten, in dem sich dieses Ereignis ungünstig auf meinen Freundeskreis auswirkte, anders gesagt, ich hatte bis zur Highschool praktisch keine Freunde und zog mich in eine Fantasie- und Science-Fiction-Welt zurück. Und meine Collegezeit beendete ich »aus Versehen« mit einem Abschluss als Buchhalter.

Alles zusammengenommen war ich also ein medial veranlagter, teils indianerstämmiger, schwuler, nerdiger amtlich zugelassener Buchhalter.

Wie bitte? Bekommt man diese Schlagworte überhaupt alle unter einen Hut?

Es scheint so.

Und um mein Leben noch komplizierter zu machen, neigte mein zumeist abwesender Vater, wenn er doch einmal anwesend war, zu emotionalem Missbrauch und wurde manchmal gewalttätig. Man kann sich gut vorstellen, dass ich es vorzog, wenn er abwesend war.

Doch erwähnte ich ja bereits, dass ich als Kind die wunderbarste Mutter und eine wunderbare Schwester hatte. Meine entferntere Verwandtschaft lebte leider ziemlich weit entfernt, und so bestand meine Kindheit im Wesentlichen aus meiner Mom und meiner Schwester, einem beunruhigend großen Berg Legosteinen und ein paar ziemlich coolen Hunden.

Außerdem verfügte ich über eine einzigartige übersinnliche Begabung, mit der mich Gott gesegnet hatte, und über einen Furcht einflößenden Schutzengel namens Joshua.

Der genesende amtlich zugelassene Buchhalter

Nachdem ich die Highschool überstanden hatte, tauschte ich meinen Heimatort so schnell wie möglich gegen ein sehr schönes College ein. Dass ich mich auch dort nicht einfügen konnte, liefert nur einen weiteren Beweis dafür, dass das Universum einen verdrehten Sinn für Humor hat.

Wie die meisten Anfänger im College hatte auch ich nicht die geringste Ahnung, was ich mit meinem Leben anfangen wollte. Ich belegte Musik und Tanz als Hauptfächer, wechselte dann zu Psychologie und schließlich zu Betriebswirtschaft. Als mir schließlich ein Licht aufging, war mein Betriebswirtschaftsstudium schon so weit fortgeschritten, dass ich nicht mehr rauskam. Ich beendete meine Ausbildung also mit diesem »versehentlich« gewählten Abschluss als Buchhalter. Wer mich kannte, war schockiert. Am meisten ich selbst.

Ich bezeichne mich gerne als »genesenden amtlich zugelassenen Buchhalter«, aber das ist nur witzig gemeint (meistens). Das Leben als Buchhalter war gar nicht so schlecht. Ob ich glücklich oder unglücklich war, hing einzig davon ab, mit wem ich zusammenarbeitete. Wenn ich meine Altersgenossen und Mitarbeiter mochte, dann war alles in Ordnung. Wenn nicht, dann ging es mir dreckig.

Kein Zweifel: Mit mir hatte diese Arbeit nichts zu tun. Doch damals hatte ich keinerlei Vorstellung davon, wer ich überhaupt war. Das änderte sich, als ich Anfang dreißig war und sich in mir der Wunsch entwickelte, meine übersinnliche Begabung näher zu erforschen. Die organisierten Religionen erschienen mir nicht vertrauenswürdig; dennoch erfüllte mich ein tiefes Bedürfnis, meine Spiritualität irgendwie zum Ausdruck zu bringen. Für mich bedeutete das, ins Reich der Engel einzutauchen.

Rückblickend erscheint mir meine Neigung zu Engeln nur natürlich. Auch wenn ich es damals noch nicht wusste, hatte mein Schutzengel Joshua seit meinem fünften Lebensjahr seine »Auftritte« in meinem Leben gehabt. Inzwischen weiß ich, dass es Josh war, der mich in jener furchtbaren Nacht weckte, als mein Freund diese Erde verließ. Außerdem war Joshuas Gegenwart insbesondere im Alter um die zwanzig Jahre spürbar, als ich mit meiner Identität zu kämpfen hatte. Damals wusste ich bereits, dass es Engel gibt, aber ich hatte Joshua noch nicht kennengelernt. Ich wusste weder mit meinem Herzen noch mit meinem Verstand, dass es Schutzengel gab, die sich eigens um mich kümmern.

Mit zwanzig verliebte ich mich zum ersten Mal. Diese neunmonatige Romanze zeigte eine starke Wirkung auf mich. Als sie zu Ende ging, war ich am Boden zerstört; ich war mir sicher, den Rest meines Lebens allein bleiben zu müssen. Während ich mir die Augen ausweinte, hörte ich plötzlich eine Stimme, von der ich später wusste, dass es die Joshuas war: »Du wirst nicht alleine sein.« Ein Gefühl tiefen Friedens erfasste mich, und ich stand in dem Wissen auf, dass alles gut würde.

Nachdem mein erster »netter« Buchhalterjob zu Ende ging, landete ich in einer wirklich miesen Anstellung. Heute glaube ich, das war der erste Versuch des Himmels, mich von der Vorstellung zu befreien, dass ich den Rest meines Lebens als Buchhalter arbeiten müsse. Ich konnte den miesen Job durch einen weiteren, eher netten ersetzen, doch auch der ging schließlich zu Ende und führte zu einer dritten, noch mieseren Anstellung.

Immerhin bildete ich mich in dieser Zeit spirituell weiter. Ich trainierte meine übersinnlichen Muskeln, indem ich göttliche Führung von oben zuließ und intuitive Deutungen für Freunde und Verwandte vornahm. Und ich fand heraus, dass ich darin richtig gut war. Ich entdeckte die Tarotkarten für mich und war fasziniert. Meine spirituelle Ausbildung, die vor dreißig Jahren begann, setzt sich bis zum heutigen Tag fort. Außerdem erkannte ich, dass es mich zutiefst beglückte, anderen mit meiner übersinnlichen Begabung weiterzuhelfen. Ich fühlte mich wie Harry Potter, der entdeckt, dass Magie real ist.

Dann entdeckte ich den Verlag Hay House und verliebte mich in seine Bücher und Autoren. Ich belegte Kurse bei ihren Lehrern und erkannte irgendwann, dass es mein Herzenswunsch war, selbst einer der Autoren von Hay House zu sein.

Ich wollte ein spiritueller Lehrer und Autor sein … aber nach wie vor war ich ein amtlich zugelassener Buchhalter.

Was denn? Das ist doch kein Problem! Das sollte ja wohl eine eher leichte Veränderung sein, oder?

Tja,weißt du was? Das war es tatsächlich.

Mein spiritueller Weg trat in mir in Form des Bewusstseins zutage, dass uns alle Ereignisse letztlich irgendwohin führen. Lassen wir uns auf die göttliche Führung ein, dann ist dieses Irgendwo ein beglückender Ort. Gestatten wir es jedoch Angst und Besorgnis, unsere Schritte zu lenken, dann ist das Irgendwo meist nicht so großartig.

Ich erkannte, dass der Himmel mein Glück will. Gott schubste mich immer hin zur Freude, auch wenn sich das meistens nicht gleich so anfühlte. Ich hatte die Magie in mir entdeckt – und ihre Verknüpfung mit dem Göttlichen. Ich wusste, dass ich über die notwendige Magie verfügte, um meine Träume zu verwirklichen.

Und bei dir ist es nicht anders!

Eine Einladung an dich

Dein Leben soll voll von erfüllten Wünschen und verwirklichten Träumen sein. Denn du trägst die Magie in dir, genau das geschehen zu lassen.

Und das heißt: Du kannst dir selbst dein eigener dienstbarer guter Geist sein! Deine eigene bezaubernde »Dschinnie« – so werde ich diesen Geist von jetzt an nennen.

Ich will dich auf eine magische Reise mitnehmen. Ich will dir alles beibringen, was ich bis heute über die Manifestation des Glücks herausgefunden habe, über den Beruf deiner Träume und die wahre Liebe. Ich will dich mit der Dschinnie in deinem Inneren bekannt machen und dir zeigen, wie du deine Magie einsetzen kannst, um das Leben zu führen, das du dir schon immer ersehnt hast.

Mein Name ist Radleigh Valentine, und ich führe ein magisches Leben. Ich lade dich dazu ein, dasselbe zu tun.