
Foto: Horst Galuschka
Dr. phil. Eva Weissweiler, geboren 1951, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Islamwissenschaft. Sie veröffentlichte u.a. die Bücher Clara Schumann (1990), Tussy Marx. Das Drama der Vatertochter (2002), Die Freuds. Biographie einer Familie (2005), Wilhelm Busch. Der lachende Pessimist (2007), Otto Klemperer (2009), Friedelind Wagner (2013), Luise Straus-Ernst (2016) und zuletzt Lady Liberty: Das Leben der jüngsten Marx-Tochter Eleanor (2018). Eva Weissweiler lebt als freie Schriftstellerin und Rundfunkautorin in Köln.
Akte »Dora Sophie Morser« (HO 405/36550) in den British National Archives, Kew. Den Zugang zu dieser Akte verdanke ich Mona und Kim Benjamin, London.
Frederick James Marquis Earl of Woolton.
Dora Sophie Morser an Henry Louis Mencken, Brief vom 10.12.1942, New York Public Library, Henry Louis Mencken Papers. Original Englisch. Im Folgenden abgekürzt als: Mencken/NYPL.
Zit. nach Michael Seyfert: Deutsche Exilliteratur in britischer Internierung. Ein unbekanntes Kapitel der Kulturgeschichte des Zweiten Weltkriegs, Berlin 1983, S. 22 und 28.
Dora Sophie Morser an Egon Wissing, Brief vom 4.2.1941, Mencken/NYPL.
Dora Sophie Morser an Henry Louis Mencken, Brief vom 12.10.1940, ebd.
Henry Louis Mencken an Dora Sophie Morser, Brief vom 31.1.1942, ebd.
Dora Sophie Morser an Egon Wissing, Brief vom 4.2.1941, ebd.
Gershom Scholem an Dora Sophie Morser, Brief vom 26.5.1941, Israelische Nationalbibliothek Jerusalem im Folgenden abgekürzt als: INBJ.
Dora Sophie Morser an Gershom Scholem, Brief vom 15.7.1941, ebd.
Wiener Neue Freie Presse, 1.1.1890.
Laut Geburtsurkunde von Dora Sophie Kellner, Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
Ebd.
Anna Kellner: Leon Kellner, sein Leben und Werk, Wien 1936, S. 23. Im Folgenden abgekürzt als: Anna/Leon Kellner.
Heute Berdytschiw, Ukraine.
Paula Arnold: Meine Großmutter Klara, in: Hakidmah, 11.6.1949.
Klara Weiß an Anna Kellner, o.D., zit. nach A.K. (= Anna Kellner): Unsere Mutter, in: Menorah III, 1925, Illustrierte Monatsschrift für die jüdische Familie, S. 166; im Folgenden abgekürzt als A.K., Unsere Mutter, Menorah.
A.K., Unsere Mutter, Menorah III, 1925, S. 93.
Ebd.
Leo Rafaels (= Leon Kellner): Der erste Schultag, in: Menorah VII, 1929, S. 399ff.
Leon Kellner: Jüdische Weihestunden, eine Sammlung ausgewählter Aufsätze, hrsg. vom jüdisch-nationalen akademischen Verein Emunah, Czernowitz 1914, S. 18.
Dora Sophie Kellner: Bräute auf Bestellung. Heiraten auf gut Glück. New York, im August. In: Vossische Zeitung, 31.8.1930, erste Beilage, Sonntag (Morgen).
Paula Arnold: Im Bannkreis Herzls. Eine zionistische Jugend in Wien. Typoskript im Theodor-Kramer-Archiv, Wien. Im Folgenden abgekürzt als: Arnold/Jugend.
Ebd.
»Leib« und »Leon« bedeuten dasselbe, nämlich »Löwe«.
Anna/Leon Kellner, S. 15.
Ebd., S. 16.
A.K., Unsere Mutter, Menorah III, 1925, S. 93.
Anna/Leon Kellner, S. 18.
Nach freundlicher Auskunft von Herrn Maciej Wzorek, Museum der Geschichte der Polnischen Juden in Warschau.
Universitätsarchiv Wien, PH RA 305; Prom. Prot. M 34, Bd. 2/84.
A.K., Unsere Mutter, Menorah IV, 1926, S. 66f.
Anna/Leon Kellner, S. 53.
Altes Testament, Buch der Richter, 5, 2–3.
Arnold/Jugend.
Das Vaterland, 16.9.1885.
Arnold/Jugend.
Heute Opava, Tschechien.
Zu Troppau s. Paul Buhl: Troppau, die ehemalige Landeshauptstadt Österreichisch-Schlesiens, München 1979.
Nach freundlicher Auskunft von Beata Sosnová, Staatsarchiv Opava/Troppau; s. auch »Wohnungsanzeiger der Landeshauptstadt Troppau sammt Colonie Karlsau nach dem Stande vom 1. Jänner 1894«.
Arnold/Jugend.
Klara Weiß an Rosa Schanzer, o.D., zit. nach A.K., Menorah IV,1926, S. 658.
Anna/Leon Kellner, S. 57.
Vgl. Jahres-Bericht der Staats-Oberrealschule in Troppau für das Schuljahr 1893–94, Troppau 1894.
Es gab in Troppau zwar ein Böhmisches Gymnasium, aber keine böhmische Oberrealschule.
Anna/Leon Kellner, S. 57.
Leon Kellner: Fromme Reklame, in: Neues Wiener Tagblatt, 5.5.1888.
Vgl. dazu Günter Gödde: Mathilde Freud. Die älteste Tochter Sigmund Freuds in Briefen und Selbstzeugnissen, Gießen 2003, S. 17.
Leon Kellner: Englische Emanzipations-Novellen, in: Neue Freie Presse, 5.6.1895.
Leon Kellner: Ibsen in London, ebd., 10.8.1893.
Kellner schreibt hier den Namen von Eleanor Marx-Aveling falsch. Zudem ist die Schilderung ihrer Position unzutreffend. Sie hat nie gegen Ehe und Mutterschaft polemisiert, sondern sich vor allem für die Rechte der Frau am Arbeitsplatz eingesetzt, besonders in ihrer Funktion als Führerin von Frauen-Gewerkschaften. Kellner lässt auch unerwähnt, dass sie sich engagiert um die jüdischen Heim- und Lohnarbeiter im Londoner East End (Männer wie Frauen) kümmerte, da sie das Elend der Juden mildern wollte, die ihr Vater in seinen Schriften so wenig beachtet hatte.
A.K.: Unsere Mutter, Menorah IV, 1926, S. 60f.
Leon Kellner: Meine Schüler, Wien 1930, S. 138.
Der Hinweis erscheint nur bei Arnold/Jugend, nicht bei Anna/Leon Kellner.
A.K.: Unsere Mutter, Menorah V, 1927, S. 272.
Zit. nach Brigitte Hamann: Hitlers Wien, Lehrjahre eines Diktators, Wien 1996, S. 404f.
Anna/Leon Kellner, S. 57.
Arnold/Jugend.
Theodor Herzl: Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage, Berlin/Wien 1896.
Ebd., S. 21.
Zit. nach Anna/Leon Kellner, S. 57.
Arnold/Jugend. Damit hatte sie, so brutal es auch klingt, nicht ganz Unrecht. Alle drei Kinder wurden psychisch schwer krank. Pauline starb 1930 an den Folgen einer Morphiumsucht, ihr Bruder Hans beging Selbstmord, Trude war manisch-depressiv und wurde aus einer Heilanstalt nach Theresienstadt deportiert, wo man sie 1942 ermordete. S. dazu Andrea Livnat: Herzls letzter Wille, in: www.hagalil.com, 17.9.2006.
Anna/Leon Kellner, S. 66f.
Ebd., S. 65.
Leonard Merrick: Eine persönliche Ansicht, übersetzt von Anna Kellner, Stuttgart/Engelhorn 1898.
Leon Kellner: Ein Jahr in England, Stuttgart 1900, S. 171.
Ebd., S. 214.
Ebd.
Leon Kellner: Die Rache der Besiegten, in: Neues Wiener Tagblatt, 12.4.1900.
Ebd.
Leo Rafaels: Londoner Eindrücke, in: Die Welt, Zentralorgan der zionistischen Bewegung, Jg. 1, 1897, H. 13.
Leo Rafaels: Der Pufferstaat, in: Die Welt, Jg. 2, 1898, H. 2.
Vgl. Die Neuzeit, 19.5.1899.
Diese Halle wurde »jüdische Toynbee-Halle« genannt. Im Stadtteil Brigittenau lebten besonders viele jüdische Arbeiterinnen und Arbeiter. Über die Gründung zahlreiche Berichte in der Wiener Presse seit 1900.
Arnold/Jugend.
Leo Rafaels: Kol Nidre, in: Die Welt, Zentralorgan der zionistischen Bewegung, Jg. 3, 1899, H. 36.
Zit. nach Dora Sophie Kellner: Das Mädchen von Lagosta, in: Innsbrucker Nachrichten, 9.4.1932.
Leon Kellner: Theodor Herzls Lehrjahre, Wien 1920, S. 159. Im Folgenden abgekürzt als Kellner/Herzls Lehrjahre.
Arnold/Jugend.
Ebd.
Marsha L. Rozenblit: Die Juden Wiens 1867–1914. Assimilation und Identität. Wien/Köln/Graz 1989, S. 171.
Kellner/Herzls Lehrjahre, S. 5.
Eugenie Schwarzwald an den Kultusminister, Brief vom 31.3.1904, zit. nach Hans Deichmann (Hrsg.): Leben mit provisorischer Genehmigung, Leben Werk und Exil von Dr. Eugenie Schwarzwald (1872–1940), Berlin/Wien/Mülheim a.d. Ruhr 1988, S. 57.
Zit. nach Deborah Holmes: Langeweile ist Gift. Das Leben der Eugenie Schwarzwald, Salzburg 2012, S. 103. Im Folgenden abgekürzt als Holmes/Schwarzwald.
Stellungnahme des Kuratoriums der Pestalozzi-Stiftung, 1896. Zit. nach Brigitte Spreitzer (Hrsg.): Anna Freud – Gedichte, Prosa, Übersetzungen. Wien/Köln/Weimar 2014, S. 19.
Arnold/Jugend.
Jahresbericht des Mädchen-Lyzeums am Kohlmarkt, Wien 1903, S. 62.
Arnold/Jugend.
A.K.: Unsere Mutter, in: Menorah 1925/26.
Arnold/Jugend.
Zit. nach: Europa Erlesen – Czernowitz, hrsg. von Peter Rychlo, Klagenfurt 2004, S. 71. Im Folgenden abgekürzt als Rychlo/Czernowitz.
Anna/Leon Kellner, S. 71
Vgl. Neue Freie Presse, 29.3.1904. Das Haus stand damals als Kapitalanlage zum Verkauf und wurde per Kleinanzeige angeboten. Der Besitzer war Julius Löw. Vgl. dazu auch Neue Freie Presse, 25.12.1904.
Dora Sophie: Ehrenjungfrauen zum Anbeißen, in: BZ am Mittag, 22.6.1929. Sie schildert hier keine Wiener, sondern eine Londoner Straßenszene.
Czernowitzer Tagblatt, 30.3.1904.
Dora Sophie Kellner: Das Mädchen von Lagosta, in: Innsbrucker Nachrichten, 30.1.1932.
Dora Sophie Kellner. ebd., 16.4.1932.
Czernowitzer Tagblatt, 9.3.1905.
Bukowinaer Volkszeitung, 6.10.1907.
Czernowitzer Allgemeine Zeitung, 29.12.1905.
Vgl. Franka Kühn: Dr. Eduard Reiss. Der erste jüdische Bürgermeister von Czernowitz, 1905–1907, Konstanz 2004.
Dora Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 4.12.1918, UB Gießen.
Czernowitzer Tagblatt, 7.5.1905.
Dora Sophie Kellner: Das Mädchen von Lagosta, in: Innsbrucker Nachrichten, 13.2.1932.
Persönliche Mitteilung von Dina Draper, London.
Czernowitzer Tagblatt, 1.5.1905.
Rychlo/Czernowitz, S. 152.
Czernowitzer allgemeine Zeitung, 28.5.1907.
Bukowinaer Post, 16.5.1907.
Anna/Leon Kellner, S. 29.
Ebd., S. 79.
Rede des Abgeordneten Prof. Dr. Kellner zur Begründung des Antrags auf Änderung der Landtagswahlordnung (13.1.1913), in: Der Jüdische Volksrat 106, 24.1.1913, S. 1f.
Arnold/Jugend.
Der Bautechniker, 4.12.1908.
Neues Wiener Tagblatt, 1.7.1909.
Zit. nach Bruno Kreisky: Gedanken eines Österreichers, in: Der Spiegel, 1.2.1989.
Jahresbericht des Mädchen-Lyzeums am Kohlmarkt, Wien 1907, S. 80.
Jahresbericht des Mädchen-Lyzeums am Kohlmarkt, Wien 1907, S. 83.
Jahresbericht des Mädchen-Lyzeums am Kohlmarkt, Wien 1908, S. 76.
Jahresbericht des Mädchen-Lyzeums am Kohlmarkt, Wien 1909, S. 43.
Ebd., 1960, S. 47.
Jahresbericht Akademisches Gymnasium Wien, 1910, S. 47.
Holmes/Schwarzwald, S. 146.
Ebd.
Sigmund Freud: Zur Ätiologie der Hysterie, zit. nach: Studienausgabe Bd. I, hrsg. von Alexander Mitscherlich, Angela Richards, James Strachey, Frankfurt/M. 1982, Bd. I, S. 446.
Sigmund Freud: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, ebd., Bd. V, S. 81 und S. 96f.
William Stern: Psychologie der frühen Kindheit bis zum sechsten Lebensjahre. Mit Benutzung ungedruckter Tagebücher von Clara Stern Leipzig 1914, S. 23.
Otto Soyka, in: Die Fackel, 26.10.1905.
Holmes/Schwarzwald, S. 132.
Peter Hammerschlag: Porträt einer Jugendbildnerin, in: Ders.: Der Mond schlug grad halb acht. Grotesk-Gedichte, Wien 1972, S. 151.
Dora Sophie Kellner an Walter Benjamin, Brief vom 11.7.1938, WBA Berlin.
Zit. nach Holmes/Schwarzwald, S. 27.
Jahresbericht des Mädchen-Lyzeums am Kohlmarkt, Wien 1908, S. 99.
Zit. nach Alison Rose: Die ›Neue jüdische Familie‹. Frauen, Geschlecht und Nation im zionistischen Denken, in: Deutsch-Jüdische Geschichte als Geschlechtergeschichte, Studien zum 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. von Kirsten Heinsohn und Stefanie Schüler-Springorum, Göttingen 2006, S. 189.
Robert W. Rosner: Chemie in Österreich, 1740–1914, Lehre – Forschung – Industrie. Wien, Köln, Weimar 2004, S. 235.
Deutsches Volksblatt, 29.3.1911.
Hans Puttnies, Gary Smith: Benjaminiana, Gießen 1991, S. 136. Im Folgenden abgekürzt als Puttnies/Smith, Benjaminiana.
Vgl. Puttnies/Smith: Benjaminiana, S. 135 und 137.
Theodor Reiks Dissertation »Flaubert und seine ›Versuchung des heiligen Antonius‹, ein Beitrag zur Künstlerpsychologie«, Minden 1912, entstand während der gemeinsam mit Dora verbrachten Studienjahre. Er analysiert darin nicht nur die Figur des Antonius in der Darstellung von Flaubert, sondern auch Flaubert selbst aufgrund seiner Briefe, Tagebücher und Schriften. Dabei beruft er sich immer wieder auf die Theorien des »kühnen und originellen« Psychologen Sigmund Freud, besonders auf dessen Sexualtheorie.
Zit. nach Käthe Leichter: Leben und Werk, hrsg. von Herbert Steiner, Wien 1973, S. 332.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 4.5.1914, INBJ.
Zit. nach Holmes/Schwarzwald, S. 144.
A.K.: Unsere Mutter, Menorah III, 1925, S. 94.
Leon Kellner: Meine Schüler, S. 141.
A.K.: Unsere Mutter, Menorah III, 1925, S. 94.
Anna/Leon Kellner, S. 25.
Vgl. S. 164.
A.K.: Unsere Mutter, Menorah III,1925, S. 166.
Arnold/Jugend.
Todesanzeige/Internetquelle.
Bukowinaer Post, 7.7.1912.
Die folgenden biographischen Angaben stützen sich auf ein Interview, das der Psychoanalytiker und Freud-Experte Kurt Eissler 1952 mit Max Pollak führte: »Remarks on Max Pollak«, Sigmund Freud Papers: Interviews and Recollections 1914–1998, Library of Congress, Washington.
Für den Einblick ins Matrikenbuch der israelitischen Kultusgemeinde von Bielitz danke ich Frau Urszula Jablonska, Köln, die mit den Kontakt zum Staatsarchiv Katowice herstellte.
Innsbrucker Nachrichten, 6.2.1932.
Akte Dora Sophie Morser in den National Archives Kew (England), HO 405/36550.
Ebd.
Leon Kellner: Geschichte der nordamerikanischen Literatur, Berlin/Leipzig 1913.
Leon Kellner: Jüdische Weihestunden. Eine Sammlung ausgewählter Aufsätze, Czernowitz 1914, S. 14: »Wisst ihr, wie mir zumute war? Wie dem leichtsinnigen Sohne, der nach langer Abwesenheit heimkehrt und im Hause seines Vaters Fremde findet, die sich als die regelmäßigen Erben gebärden. Der Gott unserer Väter, der starke, gute Gott, der uns durch Wüsten und Meere geführt, der treue Hirte, der uns vor den Zähnen der Wölfe in den zweitausend Jahren unserer Zerstreuung bewahrt hat, wir haben ihn verschmäht und verlassen – die anderen aber, die Fremden, rühmen und preisen ihn als ihren Gott mit unseren Psalmen!«
Ebd., S. 56.
Vgl. S. 48.
Heimkehr. Essays jüdischer Denker. Hrsg. vom jüd. nat. akad. Verein Emunah, Czernowitz 1912, S. VII (Vorwort von Leon Kellner).
Leon Kellner: Geschichte der nordamerikanischen Literatur, Berlin/Leipzig 1913, S. 34. Leo Rafaels: Der erste Schultag, in: Menorah VII, 1929, S. 399. Dieser Text wurde unter Pseudonym nach seinem Tod durch seine Frau Anna veröffentlicht.
Wilhelm Jerusalem: Der Kulturwert des Judentums, in: Der Jude, 2 (1917–1918), S. 485.
Ebd., S. 484.
Gershom Scholem: Walter Benjamin – die Geschichte einer Freundschaft, Frankfurt/M. 1975, S. 40. Im Folgenden abgekürzt als Scholem/Freundschaft.
Aus der Anzeige eines heutigen Berliner Immobilienmaklers.
Todesanzeige/Quelle: Internet.
H.W. Belmore (= Herbert Blumenthal): Some Recollections of Walter Benjamin, in: German Life and Letters, 28 (2. Januar 1975), S. 122f.
Der Anfang – Zeitschrift der Jugend, hrsg. von Georges Barbizon und Siegfried Bernfeld, Berlin, 1. Jahr, September 1913, H. 5, S. 158.
Der Anfang, Juli 1914, S. 1.
Walter Benjamin (= »Ardor«) in: Der Anfang, Mai 1913, S. 9.
»Eine Studentin« in: Der Anfang, Januar 1914, S. 262.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 4.5.1914, INBJ.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 5.5.1914, ebd.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 6.5.1914, Gesammelte Briefe Bd. 1, S. 216 (Im Folgenden abgekürzt als GB.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 5.5.1914, INBJ.
Wieland Herzfelde, geb. 1896, der zu dieser Zeit in Berlin war und Anschluss an den Sprechsaal suchte. Das unveröffentlichte Tagebuch befindet sich im Herzfelde-Archiv der AdK Berlin. S. dort Einträge unter dem 16.6.1914.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 5.5.1914, INBJ.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 4.5.1914, ebd.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 5.5.1914, ebd.
Ebd.
Walter Benjamin: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert, GS Bd. IV, 1, S. 283. Im Folgenden wird, wenn nicht anders angegeben, die Suhrkamp-Taschenbuch-Ausgabe, hrsg. von Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser, benutzt, da die kritische Neuausgabe noch nicht vollständig ist.
Leon Kellner: Jüdische Weihestunden: Eine Sammlung ausgewählter Aufsätze, Czernowitz 1914, S. 18.
Scholem/Freundschaft, S. 15.
Hilde Benjamin: Georg Benjamin, Leipzig 1982, S. 25. Im Folgenden abgekürzt als: Hilde/Georg Benjamin.
Mehr zu Emil Benjamin, seiner Biographie und seinen Geschäften bei Momme Brodersen: Kapitalist, Spekulant und Rentier, ein Porträt Emil Benjamins, in: Juni, Magazin für Literatur und Politik, Bielefeld 2016, S. 8ff. Im Folgenden abgekürzt als Brodersen/Emil Benjamin.
Zu dieser etwas überpointierten Darstellung neigt Antonia Grunenberg in: Götterdämmerung, Aufstieg und Fall der deutschen Intelligenz 1900–1940. Walter Benjamin und seine Zeit, Freiburg/Basel/Wien 2018, S. 35ff. Im Folgenden abgekürzt als Grunenberg/Götterdämmerung.
Walter Benjamin: Berliner Chronik, GS VI, S. 473ff.
Gustav Wyneken: Eros, Lauenburg 1924, S. 48; ders.: Schule und Jugendkultur, Jena 1919, S. 14f.
Helene Schadow an das Schulministerium in Meiningen, Brief vom 2.6.1909, zit. nach Peter Dudek: Fetisch Jugend – Walter Benjamin und Siegfried Bernfeld. Jugendprotest am Vorabend des Ersten Weltkrieges, Bad Heilbrunn 2002, S. 32.
Thijs Maasen: Pädagogischer Eros. Gustav Wyneken und die Freie Schulgemeinde Wickersdorf, Berlin 1995, S. 11.
Das Landgericht Rudolstadt verurteilte ihn am 30.8.1921, weil er zwei Jungen zu homosexuellem Verkehr genötigt haben sollte. Er wurde 1923 im Rahmen einer Amnestie entlassen, 1931 aber erneut verurteilt.
Holmes/Schwarzwald, S. 144
Gustav Wyneken: Schule und Jugendkultur, S. 44.
Franz Sachs: Von deutschen Jüdinnen, in: Der Jude, eine Monatsschrift, 1. Jg. (1916/17), S. 662ff.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 6.5.1914, GB I, S. 218.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal, Brief vom 4.5.1914, INBJ.
August Halm: Harmonielehre, Leipzig 1900.
Walter Benjamin: Das dämonische Berlin, Radiosendung vom 25.2.1930, GS VIII, 1, 86ff. S. dazu auch Sabine Schiller-Lerg: Walter Benjamin und der Rundfunk, München 1984, S. 129.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 10.5.1914, GB I, S. 221.
Käthe Kollwitz: Die Tagebücher 1908–1943, hrsg. von Jutta Bohnke-Kollwitz, München 2018, S. 146. Im Folgenden abgekürzt als: Kollwitz/Tagebücher.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 15.5.1914, GB I, S. 226.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 17.7.1914, GB I, S. 245.
Grete Radt: Umschau (Berlin), in: Der Anfang, März 1914, S. 356.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 6.5.1914, GB I, S. 219.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 30.7.1913, GB I, S. 155.
Walter Benjamin: Metaphysik der Jugend, GS II, 1, S. 95.
Margarete Cohn-Radt: Berliner Pflegekinder. Untersuchung über die Gründe des Pflegestellenwechsels in vier Berliner Bezirken, Berlin 1932.
Die folgenden Ausführungen stützen sich auf unveröffentlichte Tagebuchaufzeichnungen von Wieland Herzfelde, die er im Juni 1914 niederschrieb. Das Manuskript befindet sich im Herzfelde-Archiv der ADK Berlin, dem ich für die Erlaubnis zur Einsichtnahme herzlich danke.
Wieland Herzfelde, Tagebuch, ebd.
Kollwitz/Tagebücher, Juni 1914, S. 146.
Rudolf Bernauer: Theater meines Lebens, Berlin 1955, S. 304f.
Anna/Leon Kellner, S. 85.
Leon Kellner: Offener Brief an John W. Robertson, in: Neues Wiener Tagblatt, 11.1.1909.
Dr. Max Rosenfeld (Drohobycz) in: Heimkehr. Essays jüdischer Denker, Czernowitz 1912, S. 30.
Czernowitzer Tagblatt, 26.8.1914.
Walter Benjamin,GS VI, S. 481.
Vgl. Momme Brodersen: Spinne im eigenen Netz. Walter Benjamin, Leben und Werk, Bühl-Moos 1990. S. 80. Im Folgenden abgekürzt als: Brodersen/Spinne.
Hilde/Georg Benjamin, S. 32.
Vossische Zeitung, 10.8.1914.
Walter Benjamin, GS VI, S. 477.
Nach freundlicher Mitteilung von Daniela Müller, Berlin, die die Akten der Freien Studentenschaft im Archiv der Humboldt-Universität konsultiert hat.
Gustav Wyneken: Der Krieg und die Jugend, München 1915, S. 12f.
Walter Benjamin an Gustav Wyneken, Brief vom 9.3.1915, GB I, S. 263f.
Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studierenden der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin, WS 1914/15, S. 6.
Vgl. dazu Gerit von Leitner: Der Fall Clara Immerwahr. Leben für eine humane Wissenschaft, München 1993.
Zum Giftgaseinsatz im Ersten Weltkrieg vgl. Dieter Martinetz: Der Gaskrieg 1914–18 – Entwicklung, Herstellung und Einsatz chemischer Kampfstoffe, Bonn 1996.
Dora Sophie Kellner: Das Mädchen von Lagosta, Innsbrucker Nachrichten, 23.1.1932. Der Roman wird hier teilweise nach dem Grazer Tagblatt, teilweise nach den Innsbrucker Nachrichten zitiert, da die Digitalisate bei ÖNB/Anno in beiden Fällen noch nicht ganz vollständig sind. Von der Urfassung in der »Südwestdeutschen Rundfunkzeitung« (1930) gibt es kein Digitalisat.
In beiden Blättern erschien der Roman unter dem Titel »Das Mädchen von Lagosta«.
Dsb (= Dora Sophie Benjamin): Die Waffen von morgen, in: Vossische Zeitung, 29.6.1925.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal und Carla Seligson, Brief vom 29.6.1915, INBJ.
Leon Kellner an C.D. Morley, Offener Brief, Neues Wiener Tagblatt, 11.1.1916.
Zit. nach Brigitte Hamann: Der Erste Weltkrieg, Wahrheit und Lüge in Bildern und Texten, München/Zürich 2004, S. 180f.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief von Ende 1916, GB I, S. 348.
Dora Pollak an Herbert Blumenthal und Carla Seligson, Brief vom 29.6.1915, INBJ.
H.W. Belmore (= Herbert Blumenthal) an Gershom Scholem, Brief vom 21.1.1951, zit. nach Puttnies/Smith, Benjaminiana, S. 116f.
Ernst Bloch an Karola Bloch, Brief vom 5.11.1930, zit. nach: Ernst Bloch: Das Abenteuer der Treue. Briefe an Karola 1928–1949, Frankfurt/M. 2005, S. 63.
Charakterisierung durch Jan-Robert Bloch, Sohn von Ernst und Karola Bloch, in einem Interview mit der Autorin.
Momme Brodersen: Klassenbild mit Walter Benjamin. Eine Spurensuche, München 1912, S. 70. Im Folgenden abgekürzt als: Brodersen/Klassenbild.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief nach dem 6.4.1915, GB I, S. 265f.
GS II, 1, S. 75ff.
Zwei Gedichte von Hölderlin, GS II, 1, S. 105f.
Der Regenbogen, GS VII, 1, 19f.
Gershom Scholem: Tagebücher nebst Aufsätzen und Entwürfen, 1. Halbband 1913–1917, unter Mitarbeit von Herbert Kopp-Oberstebrink, hrsg. von Karlfried Gründer und Friedrich Niewöhner, Frankfurt/M. 1995, S. 132. Im Folgenden abgekürzt als: Scholem/TB 1913–1917.
Scholem/Freundschaft, S. 23.
Scholem/TB 1913–1917, S. 61.
Ebd., S. 451.
Zit. nach Annelies Laschitza: Im Lebensrausch. Trotz alledem. Rosa Luxemburg, Berlin 1996, S. 437.
Rosa Luxemburg: Zur Einführung, in: Die Internationale. Eine Monatsschrift für Praxis und Theorie des Marxismus, hrsg. von Rosa Luxemburg und Franz Mehring, Berlin 1915, S. 1f. Im Folgenden abgekürzt als Luxemburg,/Internationale.
Ebd., S. 4 und 9.
Für diese und die folgenden Angaben danke ich Dr. Christoph Bachmann vom Bayerischen Staatsarchiv München.
Zit. nach Puttnies/Smith, Benjaminiana, S. 57.
Zu Seeshaupt vgl.: Das Künstlerdorf – von Spitzweg bis Campendonk, Gemeinde Seeshaupt 2013.
1875–1944.
Anna Kellners ältere Schwester Rosa Weiß war 1880 in arrangierter Ehe mit dem Dortmunder Buchhändler und Verleger Sali Schanzer verheiratet worden, dessen Familie aus Bielitz stammte. Sie war zu ihm nach Dortmund gezogen, nach seinem frühen Krebstod aber wieder zu ihrer Familie zurückgekommen, zusammen mit ihren Kindern Else und Max, mit denen sie zeitweilig im Haushalt der Kellners in Troppau lebte.
Starnberger Land- und Seebote, 4.1.1914.
Ebd., 2.8.1915.
Ebd., 2./3.10. 1915.
Scholem/Freundschaft, S. 27.
Walter Benjamin an Fritz Radt, Brief und Gedicht vom 13.12.1915, GB I, S. 305f.
Walter Benjamin an Fritz Radt, Brief vom 9.3.1916, GB I, S. 316f.
Walter Benjamin an Fritz Radt, Brief vom 26.4.1916, GB I, S. 320.
Gershom Scholem: Walter Benjamin und sein Engel, Frankfurt/M. 1992, S. 93.
Nach freundlicher Mitteilung von Daniela Müller, Berlin, die Stefan Radt (inzwischen verstorben) interviewt hat.
Puttnies/Smith, Benjaminiana, S. 141. Das Original des Briefes befindet sich im Scholem-Nachlass in Jerusalem und wurde mir leider nicht zugänglich gemacht, da angeblich Urheberrechte verletzt werden könnten.
Puttnies/Smith, Benjaminiana, S. 141.
Vgl. S. 82.
Anna/Leon Kellner, S. 85.
Wiener Neue Freie Presse, 19.6.1916.
Ebd.
Hilde/Georg Benjamin, S. 35ff.
Suizid am 10.7.1916. S. dazu auch Brodersen/Spinne, S. 25.
Scholem/Freundschaft, S. 80f.
Starnberger Land- und Seebote, 24.7.1916.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 20.7.1916, GB I, S. 328f.
Dora Pollak an Fritz Radt, Brief vom 23.7.1916, INBJ.
GS II, 1, S. 126f.; GS II, 1, S. 129f.; GS II, 1, S. 132f.; GS II, 1, S. 133f.; GS II, 1, S. 140f.; GS II, 2, S. 601; GS II, 2, S. 202.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief von Anfang August 1916, GB I, S. 311.
Scholem/Freundschaft, S. 47.
Ebd., S. 39f.
Ebd., S. 39.
Ernst Mach: Erkenntnis und Irrtum – Skizzen zur Psychologie der Forschung, Wien 1905.
Tagebuch Scholem, zit. nach Puttnies/Smith, Benjaminiana, S. 57.
Scholem, TB 1913–1917, S. 384.
Tagebuch Scholem, zit. nach Puttnies/Smith, Benjaminiana, S. 63.
Walter Benjamin an Ludwig Strauß, Briefe vom 11.9.1912, 10.10.1912, 21.11.1912, 7.1.1913, GB I, S. 61ff.
Gershom Scholem: Von Berlin nach Jerusalem, Frankfurt/M. 1994, S. 16f.
Tagebuch Scholem, zit. nach Puttnies/Smith, Benjaminiana, S. 61.
Scholem/TB 1913–1917, S. 172.
Scholem/Freundschaft, S. 45.
In einem Brief vom 2.5.1938 (Benjamin-Archiv, ADK Berlin) schreibt Benjamin an Dora: »Einen Heimatschein besitze ich nicht.«
Leon Kellner: Eine Woche in Berlin, in: Neues Wiener Tagblatt vom 1.10.1916.
Falsche Schreibweise der Straße im Original.
Protokoll betreffend Uebergabe des Scheidebriefs, Geschäftszahl NC III 467/16, K. k. Bezirksgericht Innere Stadt Abtheilung III am 11/10/16. Original im Stadt- und Landesarchiv Wien.
Scholem/TB 1913–1917, S. 464.
Scholem/Freundschaft, S. 49.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 12.1.1917, GB I, S. 352.
Freiheit (Wien), 23.12.1916.
Kollwitz/Tagebücher, 1.2.1917.
Scholem/Freundschaft, S. 50.
Nach freundlicher Mitteilung des Archivs der Humboldt-Universität Berlin.
Matrikenbuch der israelitischen Kultusgemeinde in Bielitz, Eintragung vom 19.2.1917. Nach freundlicher Mitteilung des Staatsarchives Katowice.
Im Juli 1929 schrieb Dora an Gershom und Escha Scholem: »Als ich heiratete, wollten meine Eltern es nicht zugeben, bevor seine Eltern einen Kontrakt unterschrieben, der mich für den Fall einer Scheidung aus seinem Verschulden oder seines Ablebens sicher stellte.« (INBJ, Nachlass Scholem).
Für den Einblick in den Ehevertrag danke ich Dina (Mickie)Draper, London, der Enkelin von Dora und Walter Benjamin.
Heiratsanzeige in der Jüdischen Volksstimme, 10.4.1909.
Sigmund Adler: Die Besoldung der Professoren an den österreichischen Universitäten und den ihnen gleichgestellten Hochschulen, in: Archiv für Rechts- und Wirtschaftsphilosophie Vol. 11, No. 1 (1917/18), S. 39 und 49.
Nach freundlicher Auskunft des Centrum Judaicum in Berlin ließen sich keinerlei Angaben dazu finden.
Scholem/Freundschaft, S. 52.
Paul Scheerbart, 1863–1915, auch unter den Pseudonymen »Kuno« oder »Bruno Küfer« bekannt, war ein Verfasser phantastischer und satirischer Literatur, Gründer des Verlags Deutscher Phantasten. Der »Asteroiden-Roman« Lesabéndio war 1913 mit Zeichnungen von Alfred Kubin erschienen. Sowohl dieser Roman als auch seine Aufsätze über Glas-Architektur übten großen Einfluss auf Walter und Dora Benjamin aus. Er starb am 15.10.1915 an einem Gehirnschlag, aber von Walter Mehring wurde die Meinung vertreten, er habe aus Protest gegen den Krieg jede Nahrungsaufnahme verweigert. Seitdem genoss er einen Kultstatus bei vielen Intellektuellen.
Wiener Medizinische Wochenschrift, 1913, S. 430.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 23.5.1917, GB I, S. 358.
Carl Thiemann: Erinnerungen eines Dachauer Malers, Dachau, o.J., S. 18.
GS II, S.S. 602f.
GS II, S. 604.
GS II, 3, S. 1414.
Zit. nach Johann Jakob Grund: Philosophische Heimatkunde. Walter Benjamin in Dachau, in: Widerspruch, 2011, Nr. 54, Münchener Zeitschrift für Philosophie, S. 114.
Gershom Scholem an Aharon Heller, Brief vom 5.7.1917, zit. nach Gershom Scholem: Briefe, Bd. I, 1914–1947, hrsg. von Itta Shedletzky, München 1994, S. 69. Im Folgenden abgekürzt als Scholem/Briefe I.
Wilhelm Caro.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 10.7.1917, GB I, S. 368.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 15.7.1917, zit. nach Scholem/Freundschaft, S. 58.
Walter Benjamin an Herbert Blumenthal, Brief vom 27.7.1910, GB I, S. 12.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 18.18.1917, GB I, S. 377.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 31.7.1917, zit. nach Scholem/Freundschaft, S. 59.
Schweizerische Hotel-Revue, 28.12.1918.
Stefan Zweig: Bei den Sorglosen, Neue Freie Presse, 26.2.1918.
Dora Sophie: An die Dame im Gebirge, in: Die Dame, Zweites November-Heft, 1927, S. 28ff.
Ferruccio Busoni an Gerda Busoni, Brief vom 6.9.1917, zit. nach: Ferruccio Busoni: Briefe an seine Frau, hrsg. von Friedrich Schnapp, Zürich/Leipzig 1935, S. 323.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 10.9.1917, GB I, S. 387.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 10.9.1917, GB I, S. 386.
Scholem/Freundschaft, S. 100.
Sigmund Freud: Der Moses des Michelangelo, Studienausgabe, Bd. X, S. 172.
Dora Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 4.12.1918, Universitätsbibliothek Gießen.
Vgl. S. 76.
Scholem/Freundschaft, S. 57.
Zit. nach Manfred Rauchensteiner: Die Gaswerfer von Flitsch, in: Die Presse, 20.10.2007.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 17.6.1918, GB I, S. 464. Max Pollak verweigerte die Herausgabe der Möbel, weil Dora sich ihrerseits weigerte, die Lagermiete zu bezahlen.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 12.11.1917, INBJ.
Ebd.
Vgl. dazu Hochschulgeschichte Berns 1528–1984. Zur 150-Jahr-Feier der Universität Bern, Bern 1984, S. 498.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 3.12.1917, GB I, S. 398.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief von Ende 1917, GB I, S. 415f.
Stuttgart 1914.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 31.7.1918, GB I, S. 468. Diese Bemerkung bezieht sich allerdings nicht auf Charlotte Pingoud, sondern auf Luise Zurlinden und ihr Buch über »Gedanken Platons in der deutschen Romantik«, Leipzig 1910.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Mai 1918, GB I, S. 455.
Vgl. Walter Benjamin: Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik, hrsg. von Uwe Steiner = Werke und Nachlaß, Kritische Gesamtausgabe, hrsg. von Christoph Gödde und Henri Lonitz, Bd. 3, Frankfurt/M. 2008, S. 165.
Hendrik Sparnaay: Neue Schriften zur Romantik, in: Neophilologus 9 (1924), 94–110.
W.J. (= Wilhelm Jerusalem), in: Neue Freue Presse, 21.8.1921.
Jena 1893.
Der schlimme Tommy und andere englische Volksmärchen, autorisierte Übersetzung von Anna Kellner, Wien 1922.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 22.10.1917, GB I, S. 395.
Im Verlag Egon Fleischel, Berlin.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 31.1.1918, GB I, S. 423: »Ein höchst bedeutender Roman, den ich meiner Frau zum Geburtstag schenkte«.
Die folgenden Zitate sind der Züricher Ausgabe (Charles-Louis Philippe: Marie Donadieu) von 1942 entnommen.
Ebd., S. 20.
Ebd., S. 58.
Ebd., S. 158.
Ebd., S. 186.
Ebd., S. 23.
Ebd., S. 58.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 31.1.1918, INBJ.
Ist dies eine Anspielung darauf, dass Walter Benjamin mit vollem Namen »Walter Bendix Schoenflies Benjamin« hieß?
Dora Sophie: Zaubern. Eine Skizze, in: Die Dame, H. 5, 1927, S. 61ff.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 23.2.1918, GB I, S. 434.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 30.3.1918, GB I, S. 441.
Dora Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 2.3.1918, Universitätsbibliothek Gießen, Teilnachlass Walter Benjamin.
Hans Guggisberg, zit. nach: Zur Schweizerwoche 1918, S. 78f.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 17.4.1918, GB I, S. 449.
Gershom Scholem an Werner Kraft, Brief vom 13.4.1918, Scholem/Briefe I, S. 155.
Scholem/Freundschaft, S. 69f.
Stefan Benjamin (i.e. Dora Benjamin) an Gershom Scholem, Brief vom 20.6.1918, INBJ.
A.K.: Unsere Mutter, Menorah IV, 1926, S. 719.
Scholem/Freundschaft, S. 89f.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 15.5.1918, GB I, S. 455.
Vgl. Der Bund, 15.5.1918.
Scholem/Freundschaft, S. 74.
Die Weißen Blätter, Juli/September 1918, S. 59.
Beliebte Ausdrucksweise Doras, zit. nach Peter Zudeick: Der Hintern des Teufels – Ernst Bloch – Leben und Werk, Baden-Baden 1985, S. 102.
Stefan Benjamin (i.e. Dora Benjamin) an Gershom Scholem, Brief vom 8.9.1918, INBJ.
Stefan Benjamin (i.e. Dora Benjamin) an Gershom Scholem, Brief vom 25.7.1918, INBJ.
Scholem/Freundschaft, S. 72.
Ebd., S. 73.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 24.8.1918, GB I, S. 473.
Stefan Benjamin (i.e. Dora Benjamin) an Gershom Scholem, Brief vom 8.9.1918, INBJ.
Dora Sophie Kellner: Die alte Frau des jungen Mannes, in: Die Dame, Zweites Januar-Heft1929, S. 49f.
S. dazu Emmy Ball-Hennings: Ruf und Echo. Mein Leben mit Hugo Ball, Einsiedeln 1953, S. 132.
Scholem/Freundschaft, S. 98f.
Ebd., S. 99.
Walter Benjamin: Berliner Chronik, GS Bd. VI, S. 511.
Dora Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 17.10.1918, Universitätsbibliothek Gießen, Teilnachlass Walter Benjamin.
Vossische Zeitung Nr. 575, 9.11.1918.
Vgl. Bärbel Reetz: Das Paradies war für uns. Emmy Ball-Hennings und Hugo Ball, Berlin 2015, S. 227. Im Folgenden abgekürzt als Reetz/Paradies.
Betty Scholem an Gershom Scholem, Brief vom 11.12.1918, in: Betty Scholem – Gershom Scholem: Mutter und Sohn im Briefwechsel 1917–1946, hrsg. von Itta Shedletzky in Verbindung mit Thomas Sparr, München 1989, S. 28.
Gershom Scholem an Escha Burchhardt, Brief vom 23.11.1918, Scholem/Briefe I, S. 185.
Walter Benjamin: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert, GS IV, 1, S. 283.
Scholem/Freundschaft, S. 106.
Annemarie Hennings: Gefängnis, Berlin, Frankfurt/M., Wien 1985, S. 23.
Ebd., S. 111.
Alle Zitate nach Hugo Ball: Zur Kritik der deutschen Intelligenz, Bern 1919.
Hugo Ball an August Hofmann, Brief vom 7.10.1916, zit. nach Emmy Ball-Hennings: Hugo Ball. Sein Leben in Briefen und Gedichten. Mit einem Vorwort von Hermann Hesse, Frankfurt/M. 1991, S. 31.
Bärbel Reetz: Emmy Hennings – Leben im Vielleicht, Frankfurt/M. 2001, S. 184.
Reetz/Paradies, S. 162f.
Ebd., S. 223.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 24.7.1919, GB II, S. 34f.
Ebd.
Ernst Bloch: Geist der Utopie, München/Leipzig 1918, S. 9.
Hugo Ball an Emmy Hennings, Brief vom 9.11.1917, zit. nach Emmy Ball-Hennings: Hugo Ball. Sein Leben in Briefen und Gedichten, S. 52.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 19.9.1919, GB II, S. 46f.
Grunenberg/Götterdämmerung, S. 122.
Karola Bloch an Siegfried Unseld, Brief vom 9.11.1966, zit. nach: Irene Scherer/Welf Schröter (Hrsg.): Etwas, das in die Phantasie greift. Briefe von Karola Bloch an Siegfried Unseld und Jürgen Teller, Mössingen-Talheim 2015, S. 89.
Freie Zeitung, 16.11.1918.
Ernst Bloch an Wilhelm Muehlon: Brief vom 2.11.1918, zit. nach: Ernst Bloch: Briefe 1903–1975, Bd. I, Frankfurt/M. 1985, S. 235f.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 31.7.1918, GB I, S. 467.
Chinesische Märchen, gesammelt und aus dem Chinesischen übertragen von Richard Wilhelm, Köln 1985, S. 50ff.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 14.5.1919, GB II, S. 26.
Scholem/Freundschaft, S. 107.
Ebd., S. 72.
Ebd., S. 100.
Benjamin begann um diese Zeit, sich gelegentlich Aufzeichnungen über die Redensarten seines Sohnes zu machen. Diese sind veröffentlicht in: Walter Benjamins Archive, Bilder, Texte und Zeichen, hrsg. vom Walter-Benjamin-Archiv, bearbeitet von Ursula Marx, Gudrun Schwarz, Michael Schwarz und Erdmut Wizisla, Frankfurt/M. 2006, S. 76ff. Im Folgenden abgekürzt als: Benjamins Archive.
Walter Benjamin an Ernst Schoen, Brief vom 24.7.1919, GB II, S. 33.
Benjamins Archive, S. 83.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 4.8.1919, GB II, S. 40.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 20.8.1919, GB II, S. 42.
Ebd.
Vgl. S. 104f.
Vgl. Kamila Staudigl-Ciechowicz: Zwischen Wien und Czernowitz – österreichische Universitäten um 1918, in: Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs 2014, S. 232f.
Vgl. Ramon Pils: Disziplinierung eines Faches. Zur Englischen Philologie in Wien im frühen 20. Jahrhundert, in: Karl Anton Fröschl/Gerd B. Müller/Thomas Olechowski/Brigitta Schmidt-Lauber (Hg.) Reflexive Innensichten aus der Universität. Disziplinengeschichten zwischen Wissenschaft,Gesellschaft und Politik, Wien 2015, S. 544ff. – Ich danke Herrn Ramon Pils, Universität Wien, für den Hinweis auf diesen Aufsatz und weitere hilfreiche Informationen über Leon Kellner.
Felix Salten: Leon Kellner zum 60. Geburtstag, in: Neue Freie Presse, 17.4.1919.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 15.9.1919, INBJ.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 15.9.1919, GB II, S. 44.
Samuel Ami Weiß, 1858–1896, geboren in Hruschau, Österreichisch-Schlesien. Er studierte Anglistik und vergleichende Sprachwissenschaft in Wien, promovierte zum Dr. phil., wurde Redakteur in Mährisch-Ostrau, später Realschullehrer in Wien. Er starb an den Folgen einer schweren Influenza. Der einzige Sohn, Fritz, war kurz vor ihm an einer Kinderkrankheit gestorben. Henriette Weiß gab 1899 Gedichte ihres Mannes bei der Concordia-Verlagsgesellschaft Berlin heraus.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 16.11.1919, GB II, S. 50.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 16.12.1919, INBJ.
Ebd.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 5.12.1919, GB II, S. 63.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 26.3.1920, GB II, S. 80.
Ebd.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 13.4.1920, GB II, S. 83.
Walter Benjamin, GS VI, S. 497. Zu Geschichte und Interieur des Hauses Delbrückstr. 23 vgl. auch Brodersen/Emil Benjamin, S. 27ff.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 23.7.1920, GB II, S. 93.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 29.12.1920, GB II, S. 120.
Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis, zit. nach der Ausgabe Berlin 1946, S. 24.
Ebd., S. 59.
Zu den Hintergründen des Mordes s. Klaus Gietinger: Eine Leiche im Landwehrkanal. Die Ermordung Rosa Luxemburgs, Hamburg 2018.
Zum Leben und Werk Dora Benjamins vgl. Eva Schöck-Quinteros: Dora Benjamin: »… denn ich hoffe nach dem Krieg in Amerika arbeiten zu können«. Stationen einer vertriebenen Wissenschaftlerin, 1901–1946, in: Bonjour. Geschichte. Bremer online Journal Geschichte 4 (2014). Im Folgenden abgekürzt als: Schöck-Quinteros: Dora Benjamin.
Walter Benjamin: Berliner Kindheit um 1900, GS IV, 1, S. 302.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 23, 7, 1920, GB II, S. 93.
Dr. Edward Bing (United Telegraph) an Artur Holitscher, Brief vom 31.8.1920, DLA Marbach.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 17.4.1920, INBJ.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 17.4.1920, GB II, S. 84.
Ebd.
Erich Gutkind an Gershom Scholem, PS zum Brief vom Walter Benjamin an Gershom Scholem, 26.5.1920, GB II, S. 90.
Ich danke Frau Daniela Müller, Berlin, die das Haus persönlich besichtigt und fotografiert hat.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 23.7.1920, GB I, S. 92.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 26.5.1920, GB II, S. 87.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 6.7.1920, INBJ.
Arthur Holitscher: Amerika heute und morgen, Berlin 1919, S. 48.
Arthur Holitscher: Drei Monate in Sowjet-Russland, Berlin 1921.
Walter Benjamin: Arthur Holitscher, Es geschah in Moskau, Roman, GS III, S. 166.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 23.7.1920, GB II, S. 92.
Paul Klee: Tagebücher 1898–1918, hrsg. und kommentiert von Felix Klee, Köln 1957, S. 337f.
Für Unterstützung bei der Interpretation dieses Bildes danke ich den Malerinnen Monika Künzel (Riegelsberg bei Saarbrücken) und Maf Räderscheidt (Schleiden).
Für die Angaben zur Provenienz und Geschichte des Bildes danke ich dem Paul-Klee-Zentrum, Bern.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 26.5.1920, GB II, S. 89.
Dora Sophie Kellner: Das Mädchen von Lagosta, Innsbrucker Nachrichten, 30.4.1932.
Vgl. S. 160.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 4.11.1920, GB II, S. 104.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 15.2.1921, INBJ.
Zur Biographie von Ernst Schoen vgl. Sabine Schiller-Lerg: Ernst Schoen (1894–1960) – Ein Freund überlebt. Erste biographische Einblicke in seinen Nachlass, in: Global Benjamin, Bd. 2, hrsg. von Klaus Garber, München 1999, S. 982ff. Im Folgenden abgekürzt als Schiller-Lerg: Ein Freund überlebt. Ich danke Sabine Schiller-Lerg für zahlreiche Informationen zu Ernst Schoen und Einblicke in seinen unveröffentlichten Nachlass.
Zit. nach Schiller-Lerg: Ein Freund überlebt, S. 988.
Walter Benjamin: Über die Ehe, GS VI, S. 68f.
Scholem/Freundschaft, S. 122.
Leipzig 1914.
Benjamins Archive, S. 91.
Howard Eiland und Michael W. Jennings: Walter Benjamin, A Critical Life, Cambridge/London 2014, S. 243ff.
Jesaias Press: Palästina und Südsyrien. Reisehandbuch. Im Auftrag der Palestine Express Comp. verfasst. Jerusalem, Wien, Berlin 1921. Im Folgenden abgekürzt als Jesaias Press: Palästina.
Edmund Burkard: »Überwindung von Armut durch Bildung«. Die Geschichte des Schulwerks des Hilfvereins der Deutschen Juden (1901–1938), Siegen 2016, S. 95.
Jesaias Press: Palästina, S. 72.
Ebd., S. 73.
Ebd., S. 3.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 13.5.1921, INBJ.
Daniela Müller, Berlin, hat in ihrer Masterarbeit »Jugendliche Erotik, widerständige Liebeskonzeptionen in der Jugendzeitschrift Der Anfang und im Kreis um Walter Benjamin« (Berlin 2014) die Beziehung zwischen Jula Cohn und Ernst Schoen ausführlich beschrieben und viele ihrer Briefe erstmals zitiert. Im Folgenden abgekürzt als: Daniela Müller: Jugendliche Erotik.
Ihr Vater, Wilhelm Cohn, starb 1903, ihre Mutter 1908 (mit erst 46) an Lungentuberkulose.
Zit. nach Daniela Müller: Jugendliche Erotik, S. 63.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 26.5. 192, GB II, S. 155.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 30.4.1921, INBJ.
Ebd.
Schöck-Quinteros: Dora Benjamin.
Gertrud Kolmar: Es fallen Schüsse in den Bergen, aus der Sammlung »Gedichte um 1920, Früher Zyklus II«, Quelle: Internet.
Vgl. Bernd-Peter Lange: Georg Benjamin, ein bürgerlicher Revolutionär im roten Wedding, Berlin 2019. Im Folgenden abgekürzt als: Lange/Georg Benjamin.
Claudia Rappold: Charlotte Wolff, Ärztin, Psychotherapeutin, Wissenschaftlerin und Schriftstellerin, Berlin 2005, S. 28. S. dazu auch Charlotte Wolff: Augenblicke verändern uns mehr als die Zeit. Eine Autobiographie, Frankfurt/M. 1986, S. 84. Letzteres im Folgenden abgekürzt als: Wolff/Augenblicke.
Wolff/Augenblicke, S. 83.
Ebd., S. 86.
Ebd., S. 86ff.
Charlotte Wolff: Innenwelt und Außenwelt. Autobiographie eines Bewusstseins, München 1971, S. 206. Im Folgenden abgeküzt als: Wolff/Innenwelt.
Wolff/Augenblicke, S. 85.
Wolff/Innenwelt, S. 206.
Wolff/Augenblicke, S. 83.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 24.3.1922, INBJ.
Wolff/Augenblicke, S. 83.
Wolff/Innenwelt, S. 205.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 1.12.1929, INBJ. In diesem Brief führt Dora Benjamin aus, dass Charlotte Wolff im Scheidungsprozess eine höchst unrühmliche Rolle spielte: »Jetzt nennt Walter Lotte Wolff als Zeugin u.a. dafür, dass ich mich ihr gegenüber einer erotischen Technik gegen ältere Herren gerühmt habe. Um mir nicht zu schaden (sic!), will er in diesem Zusammenhang die Namen von Herausgebern von Zeitschriften, Verlagsdirektoren etc. nicht nennen. Diese selbe Lotte Wolff hat die letzten drei Jahre ihres Studiums von dem Gelde bestritten, das der Vater einer holländisch-wienerischen Freundin von mir ihr auf meine Bitten gab.« Vgl. dazu auch S. 275.
Wolff/Augenblicke, S. 84.
Ebd., S. 87.
Ebd., S. 86.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 30.4.1921, INBJ.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 28.5.1921, INBJ.
Scholem/Freundschaft, S. 126.
Gershom Scholem: Walter Benjamin und sein Engel, Frankfurt/M. 1983, S. 46.
Wolff/Augenblicke, S. 83.
Stefan Benjamin an Theodor W. Adorno, Brief vom 21.10.1961, ADK Berlin, WBA.
Walter Benjamin: Über den Begriff der Geschichte, These IX, GS II, 1, S. 697f.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 2.12.1921, INBJ.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 15.8.1921, INBJ.
Walter Benjamin an Richard Weißbach, Brief vom September 1921, GB II, S. 193.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 4.10.1921, GB II, S. 195.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 15.8.1921, INBJ.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 2.12.1921, INBJ.
Zit. Schiller-Lerg: Ein Freund überlebt, S. 989.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 21.1.1922, INBJ.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 24.3.1922, INBJ.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 21.1.1922, INBJ.
GS I, 1, 162f.
Walter Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 27.11.1921, GB II, S. 210.
Zum Verhältnis von Benjamin, Friedrich Gundolf und Jula Cohn vgl. auch: Benjamins Wahlverwandtschaften. Zur Kritik einer programmatischen Interpretation, hrsg. von Helmut Hühn, Jan Urbich und Uwe Steiner, Berlin 2015.
Benjamins Archive, S. 93.
Ebd., S. 94.
Scheidungsurteil vom 27.3.1930, 6. Zivilkammer des Landgerichts III in Berlin, AZ 6. R 1503/29. Kopie im Werkbund-Archiv, Berlin.
Walter Benjamin an Richard Weißbach, Brief vom 3.5.1922, GB II, S. 248.
John Cleland: Fanny Hill oder Geschichte eines Freudenmädchens, Berlin 2016, 1. Brief.
Walter Benjamin an Richard Weißbach, Brief vom 3.5.1922, GB II, S. 248.
Wolff/Augenblicke, S. 94f.
Walter Benjamin an Florens Christian Rang, Brief vom November 1921, GB II, S. 281.
Benjamins Archive, S. 105.
Dora Benjamin an Gershom Scholem, Brief vom 27.1.1923, INBJ.
Benjamins Archive, S. 106.
Zit. nach »Chronik 1923«, Dortmund 1987, S. 147.
Walter Benjamin an Richard Weißbach, Brief vom 23.1.1923, GB II, S. 307.
Quelle: http://www.judentum-projekt.de/persoenlichkeiten/geschichte/rathenau/index.html