
6. Januar
Du hast mich reich beschenkt
Herr, mein Leben besteht aus einer riesigen Palette von Geschenken, die du mir gemacht hast. Ich danke dir heute besonders für das Geschenk der Kreativität und der Fantasie. Danke, dass du mich daran erinnerst, den Sehnsüchten, die ich in meinem Inneren spüre, Raum zur Verwirklichung zu geben. Du hast mir so viele Möglichkeiten gezeigt, wie ich die Gaben einsetzen kann, die du in mich hineingelegt hast. Lehre mich, mit offenen Augen durch diese Welt zu gehen und zu erkennen, dass du immer und überall an meiner Seite bist. Lehre mich auch, aufmerksam darauf zu achten, wie du in den Menschen in meinem Umfeld am Werk bist.
Danke aber auch dafür, dass du mir währenddessen ebenfalls Augenblicke der Stille schenkst, damit ich mich zurückziehen und dir Raum geben kann, zu mir zu sprechen.
Wenn also ihr, die ihr doch böse seid, das nötige Verständnis habt, um euren Kindern gute Dinge zu geben, wie viel mehr wird dann der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten.
Lukas 11,13 (NGÜ)
3. April
Du lässt mich nie im Stich
Du wirst mich nicht im Stich lassen – niemals! Danke, dass du liebevoll deine Arme um mich legst und mich vor den Dingen beschützt, die mir das Leben schwermachen würden. Danke für die umfassende Fürsorge, die ich genießen darf, gerade jetzt, während ich dir diese Worte sage. Danke, Jesus, deine Liebe umgibt mich wie ein wärmender Mantel, der alles Böse von mir fernhält. Ich darf den Mut haben, mich von Dingen zu lösen, die mir Stress bereiten und Sorge machen, und mich von der Illusion verabschieden, dass mir die Zerstreuungen, die diese Gesellschaft zu bieten hat, dauerhaftes Glück schenken. Ich lasse heute alles los, was mich von dir trennt, Herr, damit deine wunderbare Weisheit und Wahrheit mich leiten können.
Deine Herrschaft hat kein Ende, von einer Generation zur nächsten bleibt sie bestehen. Auf das Wort
des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut,
das tut er aus Liebe.
Psalm 145,1 (Hfa)
4. April
Du gibst meinem Leben Sinn
Danke, dass du meinem Leben einen neuen Sinn gegeben hast, Jesus. Du hast mir einen Platz in deinem Reich gegeben, und ich bin fest entschlossen, ihn anzunehmen und dir von ganzem Herzen nachzufolgen. Ich will nicht länger zwischen meinem alten Menschen und dem neuen Menschen hin- und herschwanken – ich will mich bewusst von deinem Wort formen lassen. Mach mich dir ähnlicher!
Danke, dass du mir neue Maßstäbe gibst, an denen ich mich orientieren kann, und dass du mir deinen Heiligen Geist geschenkt hast, der immer bei mir ist und mir die Kraft schenkt, so zu leben, dass es dir Freude macht. Ich will nicht länger so leben wie früher, als ich nur mit mir selbst beschäftigt war und um meine eigenen Bedürfnisse gekreist bin. Deine Gegenwart ist für mich realer geworden als alle materiellen Dinge, die mich umgeben. Ich will mein Leben gerade hier und jetzt lieben, wertschätzen und genießen.
Gott möchte uns annehmen, und das nur aufgrund des Vertrauens, das wir auf Jesus Christus setzen. Wir alle werden, ohne dass wir es verdient hätten, allein durch die liebevolle Zuwendung Gottes gerecht gesprochen. Römer 3,22 (WD)
5. April
Ich habe einen guten Tausch gemacht
Danke, Herr, dass du mir deine Kraft schenkst und mich dabei unterstützt, meine Schwächen in den Griff zu bekommen. Danke, dass du mir hilfst, die Waffenrüstung anzulegen, von der Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus berichtet. Probleme und Schwierigkeiten können mir auf Dauer nichts anhaben, wenn ich deine Waffenrüstung trage! Du bist alles, was ich brauche, um ein glückliches und besonnenes Leben zu führen und anderen mit Liebe und Zuneigung zu begegnen. Ich will heute bewusst auf die unendlichen Reichtümer und Segensgeschenke achten, die du mir geben willst. Nur du schenkst mir Glück, das von Dauer ist. Danke, Jesus, darüber bin ich so froh!
Herr, glücklich ist das Volk, das dich mit Jubelrufen feiert! Deine Nähe macht ihr Leben hell.
Psalm 89,15 (Hfa)
6. April
Du gibst mir ewigen Lohn
Herr, es gibt keinen größeren Lohn in diesem Leben als das Wissen, dass ich so lebe, wie es deinem liebevollen Willen für mich entspricht. Ich will mir bewusst machen, dass es mir bei allem, was ich tue, zuerst um deine Anerkennung gehen sollte und nicht um die Anerkennung meiner Familie, meiner Freunde oder anderer Christen. Ich will, dass du mit mir zufrieden bist. Die Menschen schätzen mich für das, was ich tue – aber du schätzt mich für das, was ich bin. Danke, dass du liebevoll über mich wachst. Du gibst mir viel mehr als das, worum ich bitte: Du gibst mir ewigen Lohn. Ich bin so glücklich darüber, dass ich dein Kind sein darf. Und weil du mich annimmst, kann ich mich selbst annehmen. Ich liebe dich.
Denn in Christus hat er uns schon vor der Erschaffung der Welt erwählt mit dem Ziel, dass wir ein geheiligtes und untadeliges Leben führen, ein Leben in seiner Gegenwart und erfüllt von seiner Liebe.
Epheser 1,4 (NGÜ)
7. April
Ich bringe dir meinen Schmerz
Wenn ich verletzt, beraubt oder betrogen wurde und so tue, als würde mir das nichts ausmachen, ist das, als würde ich barfuß auf Eis stehen und so tun, als hätte ich keine kalten Füße. Lass nicht zu, dass ich auf diesem „Eis“ stehen bleibe, bis mir die Zehen abfrieren! Wenn ich versuche, meine Verbitterung, meinen Schmerz oder meine Wut mit einem Schulterzucken abzutun, dann schneidet mein Kummer mir auf Dauer nur ins Herz und bringt mich aus dem Gleichgewicht. Jesus, hilf mir bitte, den Sturm in meinem Inneren zu stillen. Streiche den heilenden Balsam deines Heiligen Geistes auf meine seelischen Wunden. Du bist für mich da und willst mir deine Liebe schenken und ich brauche sie so sehr! Ich brauche einfach die Zusicherung, dass dieser Schmerz vorübergehen wird. Danke, dass du mich durch diese schwere Zeit hindurchtragen wirst.
Aber der Herr ist treu und er wird uns und euch Kraft geben und vor dem Bösen bewahren.
2. Thessalonicher 3,3 (WD)
8. April
Ich will demütig sein,
aber nicht ängstlich
Bitte hilf mir, Herr, Demut nicht mit Ängstlichkeit zu verwechseln. Mein wahres Ich ist nicht ängstlich, denn dein Heiliger Geist, der in mir lebt, ist kühn. Deshalb haben Ängstlichkeit, Scheu und Furcht keine Macht mehr über mich. Der Glaube an dich schenkt mir Kraft und schützt mich auch vor vielem. Wahrer Glaube muss bereit sein, aus dem eigenen Wohlfühlbereich auszubrechen und mutig zu sein. Wahrer Glaube schenkt neue Hoffnung. Hilf mir, dass mein Glaube nicht schwach wird. Hilf mir, nicht ängstlich zu sein, wenn ich die Hand ausstrecke, um anderen zu helfen. Hilf mir, auf liebevolle Weise mutig zu sein, ohne die anderen herumzuschubsen oder mir einzubilden, dass ich allein wüsste, was gut und richtig ist. Ich möchte ein Mensch sein, der mutig und liebevoll vorlebt, wie gütig und mitfühlend du bist.
An dem Tag, als ich zu dir rief, hast du mich erhört; du hast mir Mut verliehen und meiner Seele Kraft gegeben. Psalm 138,3 (NGÜ)
9. April
Du beschenkst mich
Jesus, ich danke dir dafür, dass du mir mit so viel Nachsicht und Mitgefühl begegnest. Jedes Mal, wenn ich zu dir komme, spüre ich, dass du deine Hand nach mir ausstreckst und mir mehr gibst als das, worum ich gebeten habe. Du überschüttest mich mit grenzenlosen Segnungen. Du bist ein Gott, der gern gibt, und dafür bin ich dir so dankbar. Ich will heute bewusst meine Hände öffnen, um noch mehr Segensgeschenke zu empfangen, die du für mich bereithältst, damit ich ein Segen für andere sein kann. Ich weiß, dass du gern gibst, wenn wir dich um etwas bitten, und ich will dir die Ehre geben für jedes Geschenk, das ich von dir bekomme. Herr, zeige mir, wie ich mich weiterhin mutig und gleichzeitig demütig und dankbar nach deinen Geschenken ausstrecken kann.
Wir bitten unseren Gott, der euch zum Glauben
gerufen hat, dass er euch hilft, ein Leben zu führen, das dieses Rufes würdig ist, und dass er in seiner Macht alles Gute, das ihr vorhabt, zustande kommen lässt
und alles, was ihr auf der Grundlage des Glaubens tut, zur Vollendung bringt.
2. Thessalonicher 1,11 (NGÜ)
10. April
Du schenkst mir einen neuen Anfang
Herr, ich spüre, dass etwas Gutes geschehen wird! Ich bin wie eine Knospe, die kurz davor ist aufzublühen! Ich bin bereit, mich neu mit der Kraft deines Heiligen Geistes erfüllen zu lassen. Danke für deine Weisheit und Freude, die dann in meinem Innersten hervorsprudeln, so wie der Frühling mit seiner explodierenden Lebenskraft den langen, kalten Winter ablöst. Dein Licht erleuchtet meinen Weg, und ich bin mit neuem Mut erfüllt, weil ich weiß, dass ich kurz vor einem wunderbaren neuen Anfang stehe!
Als sie wieder einmal zusammen waren, schärfte er ihnen ein, Jerusalem nicht zu verlassen: „Wartet auf den, den der Vater euch versprochen hat. Ich habe euch sein Kommen ja schon früher immer wieder angekündigt. Johannes hat nur mit Wasser getauft; ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft. Und das schon in wenigen Tagen. […] Viel wichtiger ist es, dass ihr durch den Heiligen Geist mit einer Kraft ausgerüstet werdet, die euch in die Lage versetzen wird, als meine Zeugen aufzutreten – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samaria bis an die Enden der Welt.“
Apostelgeschichte 1,4–5.8 (WD)
11. April
Ich will deinen Segen weitergeben
Danke, Jesus, dass du mich zu einem Kanal machst, durch den dein Segen von mir zu anderen Menschen fließen kann. Ich weiß, dass es für das, was du durch mich tun kannst, keine Grenzen gibt, darum will ich mich ganz bewusst für deine unendlichen Möglichkeiten öffnen. Ich will keinen Augenblick daran zweifeln, dass du durch mich und mein Leben unglaublich viel bewirken kannst. Du überschüttest mich mit deiner Gnade und gibst mir alles, was ich brauche, um jeden deiner Aufträge zu erfüllen. Mir fehlt nichts! Du gibst mir wunderbare Gaben und Talente, damit ich den Aufgaben, die du mir anvertrauen willst, gewachsen bin. Danke, Jesus! Wenn du mich führst, kann mich nichts daran hindern, all das zu tun und zu sein, wozu du mich berufen hast.
Wir sind […] seine ureigenste Schöpfung,
ins Leben gerufen durch Jesus Christus, damit wir in dieser Welt all die guten Dinge tun können,
die Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.
Epheser 2,10 (WD)
12. April
Ich möchte so viel lernen
Danke, Jesus, dass du mich so erschaffen hast, dass ich gern Neues lerne. Danke, dass du mich lehrst, was es bedeutet, ein Leben mit dem Heiligen Geist zu führen. Danke, dass du aus deiner göttlichen Quelle übernatürliche geistliche Weisheit für mich sprudeln lässt. Dein himmlisches „Klassenzimmer“, in dem ich immer wieder Neues über dich lernen darf, ist mir wichtiger als all die Zeugnisse und Diplome, die ich von meinen irdischen Lehrern erhalte. Die ganze Ewigkeit wird nicht ausreichen, mich all das zu lehren, was ich über dich lernen und an dir lieben kann. Und deine himmlische „Abschlussfeier“ ist ein Fest, das niemals enden wird.
Ganz besonders bitten wir Gott darum, dass er euch die Gabe schenkt, seinen Willen mit aller Weisheit und Einsicht zu erkennen. Nur dann könnt ihr so leben, wie es Jesus gefällt. Er wird durch euch immer mehr Gutes bewirken können; euer Leben wird fruchtbar werden und letztlich werdet ihr Gott dabei immer besser kennenlernen.
Kolosser 1,9–10 (WD)
7. Januar
Du schenkst mir Sicherheit
Danke, Herr, dass du mich beschützt. Du bist meine Zuflucht und schenkst mir Sicherheit. Ich bin im Schatten deiner Flügel geborgen, wo mir nichts Böses zustoßen kann. Wenn mir der Stress und die Hektik meines Alltags über den Kopf wachsen, hüllst du mich in deine Liebe ein und erfüllst mich mit deinem Frieden, damit ich wieder klar sehen kann. Wenn meine Sorgen mir die Luft abschnüren, hauchst du mir neues Leben ein, damit ich wieder atmen kann. Und wenn Not und Panik in meinen Ohren dröhnen, lädst du mich in die Stille deiner Gegenwart ein, wo es keinen Stress, keine Sorgen, keine Not und keine Furcht gibt. Du überschüttest mich so oft mit deinen Segensgeschenken, Herr!
Heute möchte ich dich bewusst ehren und dir dafür danken, dass ich unter deinem Schutz und in deinem Schatten lebe – denn du, allmächtiger Gott, bist meine wahre Heimat.
Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, darf bleiben im Schatten des Allmächtigen. Darum sage ich zum Herrn: „Du bist meine Zuflucht und meine sichere Festung, du bist mein Gott, auf den ich vertraue.“
Psalm 91,1–2 (NGÜ)
13. April
Du hältst alles in deiner Hand
Danke, Jesus, dass du alles in deiner Hand hältst. Du hast die Welt erschaffen. Du hast die Sterne ans Himmelszelt gehängt. Und als ich dir mein Leben anvertraut habe, hast du mich zu einem neuen Menschen gemacht. Ich freue mich über die Person, die in mir Gestalt annimmt, weil du durch deinen Heiligen Geist in mir lebst. Ich bin so glücklich, dass du mich einlädst, an deinem Reich mitzubauen. Heute will ich in dem Bewusstsein leben, dass du ganz bestimmte Aufgaben für mich hast – große und kleine. Dafür bin ich dir zutiefst dankbar.
Ich danke dir mit meinem Lied und
verkünde deine Wundertaten.
Psalm 26,7 (GN)
14. April
Ich freue mich über
neue Herausforderungen
Ich will dir vertrauen, wenn ich heute mit neuen Herausforderungen konfrontiert werde. Denn ich weiß: Wenn ich dir vertraue, kann ich jeder Herausforderung furchtlos entgegentreten. Du wirst mich auf deine einzigartige, unnachahmliche Art hindurchführen. Und du machst nie Fehler! Ich danke dir dafür, dass du mich von meiner Angst befreist und mir in solchen Situationen den richtigen Weg zeigst. Du willst durch deinen Heiligen Geist meinen Glauben stärken. Er kann Rückschläge in Erfolge verwandeln, meine Konflikte mit anderen klären und dafür sorgen, dass ich geistlichen Angriffen gewachsen bin. Du bist allmächtig, allwissend und stets bereit, einzugreifen, damit alles, mit dem ich konfrontiert werde, letzten Endes zum Guten führt. Jesus, ich will dich um das bitten, was für dein Reich das Beste ist, denn das wird auch für mich immer das Beste sein. Hilf mir, die Herausforderungen meines Lebens mutig anzunehmen. Du hältst jederzeit Antworten und Lösungen für mich bereit. Danke, Jesus!
Euch lässt Gott die Geheimnisse seines himmlischen Reiches verstehen, den anderen sind sie verborgen. Matthäus 13,11 (Hfa)
15. April
Danke für deine überfließende Gnade
Jesus, ich danke dir dafür, dass du mir Gnade im Überfluss schenkst und mich mit zahllosen Segensgeschenken überschüttest. Danke, dass du mein Leben durch Gaben bereicherst. Du hast mir Talente gegeben, die ich einsetzen und fördern kann, damit auch andere dadurch gesegnet werden. Ich bin nicht von äußeren Umständen oder Trends abhängig, und auch die Wirtschaftslage hat keinen Einfluss auf das, was ich für dich tue. Ich bin nur von dir allein abhängig, meinem göttlichen Freund und „Arbeitgeber“. Du füllst mein Leben bis zum Rand mit deiner Kraft und mit Freude und sorgst so dafür, dass ich anderen Menschen helfen kann. Deine Segensgeschenke haben mich in geistlicher Hinsicht reich gemacht, und sie haben auch keine ungesunden Nebenwirkungen. Ich bin so glücklich darüber!
Der Segen des Herrn allein macht den Menschen reich, durch eigene Sorge kann er nichts hinzufügen.
Sprüche 10,22 (NL)
16. April
Du bist alles, was ich brauche
Herr, ich will mich von den Problemen, mit denen ich heute konfrontiert werde, nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich will alle Ängste und Sorgen, die mir meine Ruhe rauben könnten, an dich abgeben. Du bist mein himmlischer Lehrer. Ich habe die Gemeinschaft mit dir gesucht und mich deiner Führung anvertraut, und du hast mir geholfen, ins Leben zurückzufinden. Danke, dass du mich von meiner Schuld befreit hast. Danke, dass du mich an deiner Weisheit teilhaben lässt und mir noch so vieles zeigen wirst, was mir bisher verborgen war. Danke, dass du mir neue Türen öffnen willst, weil ich dein Kind bin. In dieser Welt wird es immer Probleme und Schwierigkeiten geben, aber du wirst mich sicher durch alle Stürme hindurchnavigieren, denn du bist alles, was ich brauche.
Der Herr wird dich behüten vor jedem Unheil, er bewahrt dein Leben. Der Herr behütet dich, wenn du gehst und wenn du kommst – jetzt und für alle Zeit. Psalm 121,7–8 (NGÜ)
17. April
In deinem Licht kann ich leben
Danke, dass dein Licht in mir scheint und auch die dunklen Ecken meiner Seele hell macht. Danke, dass du einen Platz für mich vorbereitet hast, an dem ich in aller Ewigkeit bei dir leben werde. Danke, dass du mir die Scham und die Unsicherheit genommen hast. Danke, dass du mich von meiner Schuld befreit und die schweren Lasten von meinen Schultern genommen hast. Danke, dass du mir zeigst, welchen Weg ich gehen soll, damit ich nicht länger orientierungslos durchs Leben tappe. Danke, dass du immer zu mir stehst und mir mit Nachsicht begegnest.
Durch dich bin ich ein neuer Mensch, der große Dinge tun kann, weil du mich mit deiner Kraft und Weisheit erfüllst.
Gott hat uns in seiner Güte und Allmacht alles geschenkt, was wir zum Leben mit ihm brauchen. Er ließ uns erkennen, wer uns da berufen hat: er selbst in seiner Herrlichkeit und Kraft. Er ist es auch, der uns die kostbaren und großartigen Verheißungen geschenkt hat, durch die wir einmal an seinem göttlichen Wesen teilhaben dürfen. Daher haben wir uns entschieden von allem abgewandt, was in einer Welt voller Lebensgier nur ins Verderben führt. 2. Petrus 1,3–4 (WD)
18. April
Du bist mein Retter
Danke, Jesus, dass du mein Retter bist. Danke, dass du alle meine Bedürfnisse kennst. Selbst wenn ich mich von dir zurückziehe und den Weg aus den Augen verliere, bist du zur Stelle und lässt mich nicht im Stich. Danke, dass du mich auch dann nicht aufgibst und dich nicht von mir abwendest, wenn ich mich von Sorgen herunterziehen lasse und in Selbstmitleid bade. Wenn ich anfange, mich in negative Gefühle hineinzusteigern, holst du mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Du weißt schon, was mich bewegt, bevor ich mich überhaupt mit meinen Anliegen an dich wende. Danke, dass du versprochen hast, mir wunderbare Dinge zu zeigen.
Vielleicht seid ihr stolz darauf, dass ihr euch für mich entschieden habt. Aber erinnert euch daran, dass ich es war, der euch ausgewählt hat. Ihr selbst habt diesen Weg nicht begonnen. Ich bin es, der euch in diese Welt gestellt hat, damit euer Leben fruchtbar wird und all das, was ihr unter der Herrschaft Gottes tun werdet, euch nicht mehr genommen werden kann. Als Menschen, die Frucht bringen, könnt ihr den Vater um alles bitten, indem ihr euch auf mich beruft, und er wird es euch geben. Johannes 15,16 (WD)
19. April
Du hältst mich in deiner Hand
Herr, meine Zukunft liegt in deiner Hand. Du hast mir versprochen, dass du mir wunderbare Dinge zeigen willst, von denen ich noch nie gehört habe. Du willst mich mit deinen Segensgeschenken überschütten und hast versprochen, dass du mich hörst, wenn ich mit meinen Anliegen zu dir komme, und dass du meine Bitten auf deine Weise erfüllen wirst. Ich vertraue auch darauf, dass ich nicht endlos in der Warteschleife stecken bleibe, weil du etwas Neues in mir tust und mich von meiner Ungeduld und meinen egoistischen Gewohnheiten befreist. Ich will mich heute besonders intensiv mit deinem Wort beschäftigen und mit all den Zusagen, die du mir zu diesem Thema machst!
Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid! Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch erwiesen wird, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint.
1. Petrus 1,13 (NGÜ)
20. April
Mein Glaube ist der Schlüssel
Danke, Jesus, dass du mir zeigst: Mein Glaube ist der Schlüssel, der Segensgeschenke freisetzt. Ich will vertrauensvoll an dir festhalten und dir die Ehre für all den Segen geben, mit dem du mich Tag für Tag überschüttest. Lehre mich, ihn dankbar in Empfang zu nehmen. Du machst mir unter anderem deshalb Segensgeschenke und schenkst Gebetserhörungen, damit mein Glauben lebendig bleibt.
Du bist aber auch mein göttlicher Arzt. Ich danke dir dafür, dass du mich seelisch und körperlich heilen willst – manchmal sofort, manchmal erst später, wenn ich einmal bei dir bin. Ich weiß, dass du auch deine Hand über mich hältst. Hilf mir, an meinem Glauben festzuhalten und ihn zu vertiefen, damit ich zum Segen für meine Mitmenschen werden kann! Aber vor allem sehne ich mich danach, dir mit meinem Glauben Freude zu bereiten und dich zu ehren.
Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen, alles in mir soll seinen heiligen Namen preisen!
Psalm 103,1 (Hfa)
21. April
Ich bin so reich beschenkt
Jesus, ich preise dich und danke dir für alles, was du mir geschenkt hast. Ich freue mich so sehr und bin dankbar und glücklich über all das, was du für mich bist und tust. Ich danke dir für die Menschen, die du in mein Leben gestellt hast. Ich genieße auch jeden Sonnenaufgang und jeden Sonnenuntergang, die den Himmel mit wunderbaren Farben bedecken. Ich liebe die Aufgaben, die du mir täglich gibst, und dass ich anderen Menschen von dir erzählen darf.
Herr, ich danke dir dafür, dass ich die Gegenwart genießen darf und meine Hoffnungen auf ein erfülltes Leben nicht auf eine weit entfernte Zukunft richten muss. Wenn ich all meine Segensgeschenke zählen müsste, würde meine Lebenszeit nicht ausreichen, um die Liste zu vervollständigen. Ich werde die ganze Ewigkeit brauchen, um sie aufzuzählen! Danke für das Leben, das ich jetzt führen darf – nicht, weil ich alles habe, was ich brauche, sondern weil es mein Leben ist! Ich preise dich und danke dir von ganzem Herzen!
Sie sollen den Herrn preisen für seine Gnade und für seine Wunder, die er uns Menschen erleben lässt!
Psalm 107,8 (Hfa)
22. April
Ich hebe den Blick
Herr, heute will ich tief durchatmen und meinen Rücken straffen, wenn er krumm ist, und den Kopf heben, wenn mein Blick gesenkt ist. Ich will meine Hände weit öffnen und meine Füße aus ihrem Tiefschlaf wecken. Ich werde aufstehen und mir deine Worte zu eigen machen, statt noch mehr Zeit zu verschwenden! Ich werde nicht noch mehr Sonnenaufgänge verpassen, weil mich die Sorgen auffressen. Meine Probleme müssen im hellen Licht deines Wortes wie Insekten zerstieben. Danke, dass du mich einlädst, meine Gedanken von deinen heilsamen Worten erneuern zu lassen. Du schenkst mir die Veränderung, nach der ich mich sehne. Halleluja!
Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn erstrahlt über dir.
Jesaja 60,1 (NL)
8. Januar
Danke für deine Freundschaft
Danke, himmlischer Vater, für das wunderbare Vorrecht, dass ich dich durch das, was Jesus für mich getan hat, persönlich kennenlernen durfte. Danke, dass du die Arme ausgebreitet und mich eingeladen hast, in deine Gegenwart zu kommen und so mit dir zu reden, wie ein Kind mit seinem Vater redet. Danke für die große Ehre, dass du mir zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Privataudienz gewährst!
Tag für Tag trete ich mit dankbarem Herzen über deine Türschwelle. Manchmal stehe ich so voller Ehrfurcht vor dir, dass es mir schier den Atem raubt. Das Wissen, dass der Sohn Gottes ganz nah bei mir ist, und der Gedanke daran, dass du mich niemals verlassen oder im Stich lassen wirst – das übersteigt einfach mein Vorstellungsvermögen. Ich kann angesichts dieses unglaublichen Geschenkes nur eines tun: dir immer wieder danken. Danke, Vater!
Geht durch die Tempeltore ein mit Dank,
betretet die Vorhöfe mit Lobgesang!
Preist ihn und rühmt seinen Namen!
Psalm 100,4 (Hfa)
23. April
Du weißt, was mich bewegt
Danke, Jesus, dass du weißt, was mich bewegt. Danke, dass du meine Gebete erhörst, wenn ich dich um etwas bitte. Danke, dass du mich tröstest, wenn ich traurig bin. Ich weiß, du wirst mich nie im Stich lassen! Danke auch dafür, dass du dich um die Menschen kümmerst, die mir am Herzen liegen. Ich weiß, dass du das tun wirst, denn du liebst sie mehr, als ich sie je lieben könnte. Du bist in ihrem Leben auf eine Weise am Werk, die ich nicht begreifen kann. Hilf mir, eine Ahnung davon zu bekommen, was du alles tun kannst und willst, und für sie das in Anspruch zu nehmen, was du in deinem Wort versprochen hast. Danke, dass meine Familie dir ebenfalls wichtig ist und dass du mir hilfst, meinen Angehörigen mit Liebe und Nachsicht zu begegnen und auf dich und deine Zusagen zu vertrauen.
Noch bevor sie rufen, werde ich ihnen antworten. Während sie mir noch ihre Bitten vortragen,
will ich sie schon erhören!
Jesaja 65,24 (NL)
24. April
Ich werfe meine Ängste über Bord
Jesus, ich will heute alle meine Ängste ablegen. Ich will mir nicht länger Sorgen darüber machen, ob ich gut genug, jung genug, alt genug oder in anderer Hinsicht genug bin. Ich weiß, dass ich genug bin. Was und wie ich in diesem Moment bin, ist vollkommen ausreichend, um das zu tun, wozu du mich berufen hast. Ich will die Aufgaben, die du mir anvertraut hast, nicht länger vor mir herschieben, indem ich mir solche „Ich bin nicht genug“-Gedanken mache. Du bist alles, was ich brauche. Was du mir zur Verfügung stellst, ist mehr als genug. Darum will ich meine Aufgaben mutig angehen und zu einem Segen für meine Mitmenschen werden!
Ich bin fest davon überzeugt, dass es in den kommenden Prozessen keinen Moment geben wird, an dem ich mich schämen müsste, sondern dass Jesus durch mich und das, was mit mir geschieht, groß gemacht wird, sei es durch mein Leben, sei es durch meinen Tod.
Philipper 1,20 (WD)
25. April
Mein Körper gehört dir
Jesus, heute will ich meine Gesundheit bewusst in deine Hände legen. Ich will das tun, wozu Paulus die Gemeinde in Rom aufforderte: Ich will mich dir mit meinem ganzen Leben zur Verfügung stellen und mich dir als ein lebendiges Opfer darbringen. Ich will mich auch nicht den Maßstäben dieser Welt anpassen. Ich weiß: Weil ich zu dir gehöre, hast du mein Denken erneuert, und deshalb will ich auch meine Gefühle deiner liebevollen Herrschaft anvertrauen. Mein Körper ist dein Tempel, und ich genieße gewissermaßen das besondere Vorrecht, ihn als Mieterin zu bewohnen. Deshalb will ich mich gut um seine Bedürfnisse kümmern und dafür sorgen, dass er rein und gesund bleibt.
Euer Leib ist der Tempel des Heiligen Geistes.
Ihn habt ihr von Gott erhalten, darum gehört er nicht mehr euch selbst, und ihr könnt auch mit ihm nicht machen, was ihr wollt.
1. Korinther 6,19 (WD)
26. April
Du stillst den Sturm
Jesus, ich danke dir dafür, dass du mir hilfst, ruhig zu bleiben, wenn die Stürme des Lebens um mich herum toben. Ich rufe mir dazu immer wieder in Erinnerung, dass du derjenige bist, der den Sturm schon einmal gestillt hat. Du bist mein göttlicher Sturmbezwinger!
Ich will heute als dein geliebtes Kind zu dir kommen und mich vertrauensvoll in deine Arme schmiegen. Dort bin ich ganz sicher, das hast du mir versprochen. Und hier werde ich auch bleiben, Jesus, ganz nah an deinem Herzen. Der Sturm wird sich irgendwann wieder legen, so wie alle Stürme dies tun, während ich ruhig und sicher in deiner Obhut auf sein Ende warte. Ein Sprichwort sagt: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“, aber das ist nicht wahr. Du hilfst denjenigen, die erkennen, dass sie sich selbst nicht helfen können. Wie dankbar bin ich dir dafür!
Du hast doch alles genau gesehen! Du achtest doch darauf, ob jemand Not leidet oder Kummer hat, und nimmst das Schicksal dieser Menschen in deine Hände! Die Armen und die Verwaisten dürfen dir ihre Anliegen anvertrauen, denn du bist ihr Helfer.
Psalm 10,14 (NGÜ)
27. April
Du schenkst mir Mut und Kraft
Danke, Jesus, dass du mich mit Mut erfüllst und mir durch besondere Segensgeschenke Kraft schenkst. Das schrille Gezeter der Sorgen versucht immer wieder, den Klang deiner Stimme zu übertönen, aber ich entscheide mich heute dafür, darauf zu achten, wie du die Dinge siehst – und nicht, wie die Menschen es sehen, die dich nicht kennen. Wenn ich mir Sorgen mache, sind Furcht und eine gewisse innere Unruhe nicht weit. Sie dröhnen in meinem Kopf und meinen Gedanken; die Ängste gellen mir in den Ohren und machen mich taub für deine leise Stimme.
Ich will mir heute noch einmal neu bewusst machen, dass du mich in die Freiheit geführt hast, als ich dir mein Leben anvertraut habe. Ich werfe die alten Sorgen über Bord und entscheide mich für das Licht deiner Wahrheit und Weisheit. Gestalte mich so um, dass ich dir immer ähnlicher werde.
Passt euch in eurem Denken und Verhalten nicht einer Welt an, die Gott nicht kennt. Lasst euer Leben durch den Geist Gottes so umgestalten, dass ihr nicht nur alles mit anderen Augen seht, sondern auch erspüren könnt, was Gott mit euch in dieser oder jener Situation vorhat. Römer 12,2 (WD)
28. April
Du bist der Gott, der mich heilt
Jesus, ich danke dir dafür, dass du mich nicht nur von körperlichen Gebrechen heilst, sondern auch von ungesunden Einstellungen und Ideen. Du heilst mich von verletzten Gefühlen und destruktiven Gedanken. Und genau diese Art der Heilung brauche ich heute, denn Sorgen und Probleme schwirren mir durch den Kopf. Auch Angst, Streit, Eifersucht oder Wut haben im Leben einer Königstochter eigentlich nichts zu suchen. Stattdessen sollte ich Heilung, Frieden, Freude und Leben im Überfluss erleben.
Wenn du mich so veränderst, fühle ich mich erfrischt und gestärkt. Ich kann innerlich zur Ruhe kommen, weil ich spüre, dass du mich liebst und annimmst. Bei dir finde ich alles, was ein Mensch sich nur wünschen kann. Ich genieße deine wunderbare Gegenwart und komme in dem Frieden zur Ruhe, den nur du schenken kannst. Wenn ich bei dir bin, bin ich heil.
Mein Sohn, achte auf das, was ich dir sage. Höre meinen Worten gut zu. Vergiss sie nicht, sondern bewahre sie tief in deinem Herzen, denn sie schenken jedem, der ihren Sinn versteht, Leben und Gesundheit.
Sprüche 4,20–22 (NL)
29. April
Du gibst mir Halt
Herr, du hast mich gelehrt, dass ich die Dinge, die fest in mir verankert sind, nicht verlieren kann. Ich vertraue dir wirklich, und doch fühle ich mich immer wieder unsicher, wenn ich den Eindruck habe, dass mir eine Veränderung bevorsteht. Wenn mein Bedürfnis nach Sicherheit infrage gestellt wird, bekomme ich Angst, das gebe ich zu.
Ich danke dir dafür, dass du mir immer wieder zeigst, was Bestand hat und sich nie ändern wird: Dein Heiliger Geist, der in mir lebt, wird sich nicht aus dem Staub machen oder verändern. Auch du veränderst dich nie. Ich danke dir dafür, dass du mir mit so viel Mitgefühl und Verständnis begegnest und mir keine Vorwürfe machst, weil ich hin und wieder unsicher bin. Danke, dass du immer bei mir bist und mir hilfst, meine Ängste und Sorgen zu überwinden. Danke, dass du mich daran erinnerst, dass du derjenige bist, der mir wirklich Sicherheit gibt, und dass Veränderung auch ein Abenteuer sein kann. Weil ich mit dir unterwegs bin, wird es auch ein ganz tolles Abenteuer werden! Deshalb will ich meinen Blick fest auf das richten, was bleibt und mir nicht genommen werden kann.
Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält
und dir allein vertraut. Jesaja 26,3 (Hfa)
30. April
Ich will für dich leuchten
Heute will ich eine Entscheidung treffen, Herr: Ich will den schweren Mantel des Winters endgültig ablegen, den ich mir über meine Seele gezogen habe. Ich will aufwachen und gewissermaßen anfangen, mein Leben neu zu beginnen. Es ist Zeit, endlich im Frühling anzukommen, die Ärmel hochzukrempeln und Neues zu säen. Ich will Großes für dich tun – dadurch, dass ich innerlich wach bin und danach frage, welche Pläne und Ziele du für mein Leben hast. Ich will nicht länger tatenlos sein – es ist an der Zeit, aktiv zu werden!
Aber nicht nur das: Es ist an der Zeit, aufzustehen und ein strahlendes Licht zu sein! Jesus, ich danke dir dafür, dass du mir ein inneres Leuchten schenkst, damit ich ein Licht in dieser trüben, dunklen Welt sein kann, in der immer noch Winter herrscht. Ich darf leben – durch dich und das, was du für mich getan hast!
Ihr seid hier, um Licht zu sein, um die Farben Gottes in dieser Welt hervorzubringen. Was Gott in eurem Leben getan hat, sollte von allen Menschen so erkannt werden können, wie man schon von ferne eine Stadt wahrnimmt, die auf einem Hügel liegt.
Matthäus 5,14 (WD)
Mai
Danke, Jesus, dass du der Regisseur im Schauspiel meines Lebens bist und jeden einzelnen Akt mit wunderbaren Geschichten erfüllst.
1. Mai
Ich bin eine Königstochter
In diesem Monat will ich jeden Gedanken an Versagen aus meinem Kopf streichen. Ich werde nicht zulassen, dass falsche Schwäche mir die Kraft raubt. Selbst wenn ich einmal versagen sollte, kannst du daraus noch etwas Gutes machen. Danke, Jesus, du willst mich innerlich heil machen und mir Integrität und Orientierung schenken. Du hilfst mir, neue Ziele zu setzen, und erfüllst mich mit Freude. Du hast mich in deine Familie aufgenommen und deshalb darf ich alle Privilegien eines Königskindes genießen. Ich möchte mit gutem Gewissen deine Segensgeschenke genießen und deine Gute Nachricht unerschrocken an andere weitergeben. Ich danke dir, Jesus, von ganzem Herzen.
Doch er verwandelt […] dürres Land in eine Oase und lässt mitten in der Steppe Quellen aufbrechen. Hungernde Menschen siedeln sich dort an und gründen Städte, um darin zu wohnen.
Psalm 107,35 (Hfa)
9. Januar
Du schenkst mir eine neue Sicht der
Dinge
Danke, Jesus, dass du mir eine neue Perspektive schenkst und mich lehrst, Menschen, Ereignisse und Dinge mit deinen Augen zu sehen. Ich möchte mir deine „heilige Salbe“ auf die Augen reiben, damit mein verschwommener Blick klar wird. Ich möchte mein Leben durch die Brille des Himmels betrachten. Ich möchte erkennen, welche Aufgabe ich in deinem göttlichen Plan habe. Ich möchte sehen, was du siehst. Ich möchte aufhören, mit den Zähnen zu knirschen und nervös in der Gegend herumzurennen. Ich möchte nachts wieder ruhig und friedlich schlafen. Ich möchte erkennen, wie du mich führen willst. Ich möchte mich an deinem Wort laben und deine Freundlichkeit schmecken. Entzünde mein Herz heute neu mit dem Feuer deines Heiligen Geistes.
Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz.
Hesekiel 36,26 (Hfa)
2. Mai
Ich schwinge mich in die Lüfte
wie ein Adler
Du hast mir versprochen, wenn ich meine Hoffnung auf dich setze, dann bekomme ich neue Kraft und werde mich wie ein Adler in die Lüfte schwingen. Aber ohne dich, Jesus, bin ich bloß wie ein Hühnchen, das in der Erde scharrt. Deshalb will ich mir heute noch einmal bewusst machen, dass ich mein Vertrauen auf dich setze und dass dein Wort die letztgültige Wahrheit ist, an der ich mich orientieren will. Ich will deine Gute Nachricht mutig an andere weitergeben und den Stimmen, die mich zurückhalten wollen und mir einzureden versuchen, dass ich bloß ein hilfloses, verletztes Vögelchen bin, keinen Glauben schenken. Du bist mächtiger als alle diese Stimmen.
Denkt an den Regen und den Schnee! Sie fallen vom Himmel und bleiben nicht ohne Wirkung: Sie tränken die Erde und machen sie fruchtbar; alles sprießt und wächst. So bekommt der Bauer wieder Samen für die nächste Aussaat, und er hat genügend Brot zu essen. Genauso ist mein Wort: Es bleibt nicht ohne Wirkung, sondern erreicht, was ich will, und führt das aus, was ich ihm aufgetragen habe.
Jesaja 55,10–11 (Hfa)
3. Mai
Du hast mich großzügig beschenkt
Ich werde mich nicht mit Dingen zufriedengeben, die mich nicht wirklich glücklich machen, denn du willst mir unendliche Reichtümer schenken. Und da du mich großzügig beschenkst, will ich deine Gaben ebenso großzügig weitergeben. Ich will heute wie der Bauer sein, der seine Saatkörner in den feuchten, fruchtbaren Boden streut und damit rechnet, dass sie sprießen, wachsen und sich vermehren. Ich will in die Zukunft investieren und meine Gaben in das Leben anderer Menschen „hineinsäen“, die darauf angewiesen sind. Ich habe keine Angst, dadurch etwas zu verlieren oder selbst zu kurz zu kommen. Weil ich mein Vertrauen auf dich gesetzt habe, stehen mir deine unendlichen Reichtümer zur Verfügung – wie groß meine Freigebigkeit ist, hängt nicht von meinem Bankkonto ab, sondern von dir! Und wenn ich mich bei dem, was ich tue und gebe, von deinem Heiligen Geist leiten lasse, wirst du mich reichlich segnen und mir das, was ich aussäe, vielfältig zurückerstatten.
Aber das gute Erdreich, das steht für all die Menschen, die das Wort Gottes hören, es tief in sich aufnehmen und eine Ernte hervorbringen, die ihre kühnsten Träume übertrifft. Markus 4,20 (WD)
4. Mai
Du gibst mir alles, was ich brauche
Danke, Jesus, dass du mein Bild von mir selbst liebevoll korrigierst. Ich bin nicht schwach und unfähig. Du gibst mir alles, was ich brauche, um deine Absichten für mein Leben zu erfüllen und die Gaben einzusetzen, die du mir geschenkt hast, damit ich anderen helfen kann. Du gibst mir auch die Kraft und die Weisheit, große Dinge zu tun.
Du kennst alle meine Bedürfnisse und meine Verantwortlichkeiten. Du kennst meine Fähigkeiten und meine körperlichen Grenzen. Du gibst jedem deiner Kinder genau die Gaben, die es braucht. Wenn ich nicht genug Kraft oder Mut habe, um weiterzumachen, bist du sofort zur Stelle, um mir auf die Beine zu helfen und mich zu stärken. Doch egal, was ich tue: Du stehst im Mittelpunkt jedes Dienstes! Deshalb kann ich innerlich zur Ruhe kommen und muss keine Angst haben, nicht gut genug zu sein. Ich bin so froh darüber, Herr. Mein Herz platzt regelrecht vor Dankbarkeit.
Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt gerade in deiner Schwachheit zur Vollendung.
2. Korinther 12,9 (WD)
5. Mai
Verändere mich