1 Hine (1998), S. 133.
2 „Für Mallarmé (und für uns) ist es die Sprache, die spricht, nicht der Autor.“ Siehe: Barthes (2000), S. 185-197.
3 Barthes (2005), S. 57-63.
4 Barthes (2005), S. 62f.
5 Mallarmé (1995), S. 299.
6 Valéry (1987), S. 297.
7 Reuß (2013).
8 Diese radikale Verweigerung moderner Lese- und Buchproduktionstechnologie blendet natürlich den großen Vorteil des Digitalisierungsprozesses aus, die schnellere Verfügbarkeit von Quellen, Diskursen, und Wissen beispielsweise im universitären Forschungsbereich.
9 Trier (1992), S. 80.
10 Mallarmé (1995), S. 221-265.
11 Rancière (2012), S. 77.
12 Foer (2010).
13 Danielewski (2006).
14 So spricht beispielsweise der zeitgenössische Künstler Jürgen Partenheimer von einigen seiner abstrakten Skulpturen als Raumzeichnungen und verstärkt damit die bewusste, inszenatorische Bezugnahme der Objekte aufeinander innerhalb der Ausstellungsfläche. Siehe: Pinakotheken München (2013).
15 Olbrich (1993), S. 633.
16 Albrecht (1977), S. 10.
17 Hegel (1970), S. 283f.
18 Manca (2012), S. 7-8.
19 Dürre (2007), S. 6.
20 Giacometti (2006), S. 120.
21 Albrecht (1977), S. 74f.
22 Albrecht (1977), S. 74
23 Moszynska (2013), S. 7.
24 Schmalenbach (1961), Vorwort.
25 Vgl. Manca (2012), S. 13.
26 Wolf (2007), S. 17.
27 Moszynska (2013), S. 7f.
28 Bardt (2006).
29 Glasmeier (1994), S. 11.
30 Thurmann-Jajes (2001), S. 11.
31 Strauß & Rauch (2006).
32 Brach (2011).
33 Foer (2002).
34 Prose (2002).
35 Mullan (2010).
36 Miller (2002).
37 Mejias (2003).
38 Sonnenschein (2003).
39 Winkels (2003).
40 Foer (2005).
41 Damit wird ein Buch oder Buchteil beschrieben, welches durch einen sogenannten Stroboskopeffekt – die schnelle Abfolge einer einzelnen Seite – die Illusion einer Bewegung des auf den Einzelseiten jeweils ausgeführten Motivs ermöglicht.
42 Foer (2009).
43 Visual Editions – Sonderseite des Verlages zu Tree of Codes.
44 Die Kurzgeschichtensammlung von Bruno Schulz ist zuerst 1934 auf Polnisch unter dem Titel Sklepy cynamonowe erschienen.
45 Foer (2009), S. 138.
46 Grossmann (2009), S. 161.
47 Grossmann (2009), S. 158.
48 Goldfarb (2011).
49 Biller (2013).
50 Daume (2009), S. 192.
51 Schulz (2009), S. 105.
52 Schulz (2009), S. 112.
53 Schulz (2009), S. 152.
54 Foer (2010), S. 138f.
55 Vgl. Dan (2012).
56 Baudrillard (2005).
57 Baudrillard (2005).
58 Foer (2010), S. 8.
59 Foer (2010), S. 104.
60 Perec (1969). 1986 unter dem Titel Anton Voyls Fortgang ins Deutsche übertragen von Eugen Hemlé.
61 Iser (1970), S. 7.
62 Iser (1994).
63 Heller (2010).
64 Müller (2012), S. 344.
65 Foer (2010).
66 Kachka (2010).
67 Danielewski (2000). unter dem Titel Das Haus ins Deutsche übertragen von Christa Schuenke, Stuttgart 2007.
68 So wurde beispielsweise 2012 unter der Leitung von Sascha Pohlmann an der LMU München eine internationale Konferenz zu Mark Danielewski abgehalten.
69 Cottrell (2006).
70 Danielewski (2006). Ins Deutsche übertragen von Gerhard Falkner und Nora Matocza, Stuttgart 2012. Der Untertitel des Werkes führt dabei ein wenig in die Irre, denn „chronologisch angeordnet“ bezieht sich zwar auf die Daten der Innenspalten, bedeutet aber nicht, dass der Text nur in eine Richtung zu lesen wäre oder einen klar definierten Anfang hätte.
71 Ich beschränke mich im Folgenden ganz bewusst auf einige Hauptaspekte des formellen Konstrukts von OR. Dass hier nicht alle einzelnen Besonderheiten analysiert werden, liegt an der schieren Massen jener kleinen Details, die Danielewski verwendet, um zu zeigen, wie verworren und in sich kreisend das Konzept des Buches beziehungsweise die Liebe der beiden Protagonisten ist.
72 Eine Leseart, die auch der Verlag vorschlägt.
73 Diese formale Gestaltung lässt auch an ein Möbiusband denken, das in sich gedreht und ebenfalls wie der Kreis weder Anfang noch Ende aufweist.
74 Teilweise wird in Rezensionen und Kritiken hier auch von Haupt- und Nebenkolumnen gesprochen. Im Folgenden verwende ich der Einfachheit wegen den Begriff Spalten.
75 Es ist anzumerken, dass die Fokussierung auf die Zahl Acht wiederum dem 360-Grad-Prinzip entspricht, da die Acht als Teilmenge von 360 auf 45 Grad und damit auf die vier Spalten pro Seite referiert.
76 Diese einzeln hervorgehobenen Buchstaben finden sich dementsprechend immer nach acht Seiten, ausgehend von Seite 1, 9, 17, 25 usw.
77 Bray (2012), S. 183.
78 Danielewski (2012), S. 25, Hailey. Die / bezeichnen in dieser Zitatangabe die Stellen, an denen im Originaltext in Zeilenumbruch gesetzt ist.
79 Danielewski (2012), S. 25, Sam.
80 Danielewski (2012), S. 1, Hailey.
81 Falkner (2012), S. 173.
82 Danielewski (2012), S. 15, Sam.
83 Danielewski (2012), S. 102, Sam.
84 Danielewski (2012), S. 203, Sam.
85 Danielewski (2012), S. 15, Hailey.
86 Danielewski (2012), S. 102, Hailey.
87 Danielewski (2012), S. 230, Hailey.
88 Danielewski (2012), S. 1, Sam und Hailey.
89 Falkner (2012), S. 173.
90 Siehe beispielsweise Hailey, S. 1 : „Allmächtige sechzehn Jahre alt und freiiiiii!“
91 Ein Begriff, den Felicitas Hoppe in Bezug auf Only Revolutions verwendet haben soll. Siehe: Falkner (2012).
92 Violand-Hobi (1995), S. 33.
93 Perrier (1997).
Impressum
Copyright: © 2015 Constantin Lieb
Verlag: epubli GmbH, Berlin
www.epubli.de
ISBN 978-3-7375-2702-6
Satz: Freie Universität Berlin, Center für digitale Systeme & Peter Dietze
Weitere Informationen: www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/agwlit
Wir danken allen, die an der Vorbereitung der Publikationen mitgearbeitet haben, und dem Verlag Epubli für seine Kooperationsbereitschaft.
Prof. Dr. Jutta Müller-Tamm
(Institut für Deutsche und Niederländische Philologie
der Freien Universität Berlin)
Prof. Dr. Georg Witte
(Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin)
Ausgehend von der Überlegung, literarische Werke nicht nur mit dem gängigen Vokabular der Literaturwissenschaft zu analysieren, sondern auch in Bezug zur Bildenden Kunst zu setzen, wird in dieser Arbeit der Begriff des „skulpturalen Textes“ eingeführt und auf zwei Werke der erzählenden Literatur angewandt, die sich sowohl in Inhalt als auch in Form deutlich von anderen belletristischen Publikationen der Gegenwart unterscheiden. Jonathan Safran Foers Tree of Codes und Mark Z. Danielewskis Only Revolutions stehen abseits gängiger Zuordnungen. Das eine besteht aus einem zerschnittenen Fremd-Text und ist somit ein Text in einem Text, ohne dass ein einziges Wort vom Autor selbst geschrieben wurde. Das andere erhebt sein poetisches Motiv der Bewegung zum eigenen formalen Aspekt und vervollständigt sich erst im Prozess des Lesens und ununterbrochenen Buch-Drehens. Ein Buch der Lücken und ein Buch der Bewegung als Beispiele literarischer Texte, die sich mäandernd zwischen Erzählung und Bildender Kunst bewegen.
Nach einer Einführung, die den Körper des Buches als eigenes Subjekt einer Kommunikationsrelation beschreibt, geht es zunächst darum, einen Überblick zu verschaffen, welche Begriffe aus dem Kosmos der Bildenden Kunst für die Etablierung eines „skulpturalen Textes“ als Kategorie für die Literaturwissenschaft relevant sind und wie sich gleichsam der Begriff der Skulptur im Lauf des 20. Jahrhunderts stetig erweitert hat. Im vergleichenden Teil der Arbeit wird zunächst Foers Tree of Codes und anschließend Danielewskis Only Revolutions inhaltlich und formal analysiert, in Bezug zu den eingangs erläuterten Begriffen der Bildenden Kunst gesetzt und jeweils erörtert, inwiefern diese beiden Publikationen als „skulpturale Texte“ angesehen werden können.
Sofern nicht anders angegeben, wurden ausschließlich eigene Fotos verwendet.
Zeilenumbrüche bei Un Coup de dés / Ein Würfelwurf
Wolkenmarmorpapier und Typographie bei Indigo
Claes Oldenburg im Museum Ludwig
Anthony McCall im Hamburger Bahnhof
Analphabetisches Monument
Scharfes Buch
Die erste Seite bei Tree of Codes
Leser-Interaktion bei Tree of Codes
Lücken bei Tree of Codes
Scan-Ästhetik, Spalten und Typographie in Das Haus
Spaltenaufteilung bei Only Revolutions
Typographie bei Only Revolutions
Innenspalten bei Only Revolutions
Farbliche Markierung bei Only Revolutions
ToC Tree of Codes
OR Only Revolutions
Tree of CodesOnly Revolutions