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NIEDERRHEIN

wie Sie ihn noch nicht kennen

Handverlesen von
Roland Busch und Jürgen Mohr-Schumann

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Inhalt

imageVorwort

Grafschaft Moers

01Grubenlampe mit Aussicht

02Das schwarze Schaf vom Niederrhein

03Ein Hauch von Sanssouci

04Auge in Auge mit der Schwarzen Mamba

05Jazz zum Fühlen

06Pfannkuchen oder Flöns?

07Der Duft der Zigarren

08Die Prinzessin und der Bubenkönig

09Unterwegs auf dem Energiepfad

10Die Kohlegrube hinterm Schrank

11Die Miss und der Kräuterlikör

12Die Kunst des Humors

13Wo der Himmel zur Hölle werden kann

Wesel und Umgebung

14Die Königin des Niederrheins

15Brot, Rübenkraut und darauf eine Scheibe Käse

16Wo die Seeadler ihre Jungen aufziehen

17Tausende Camper und Julius, der Esel von Wesel

18Heute brau ich mein eigenes Bier

19Von Vetera aus ging’s in die Varus-Schlacht

20Zur Teezeremonie auf den Obsthof

21Eine App für Xanten

22Warum der Esel von Wesel nicht im Rathaus sitzt

23Echter Strandurlaub direkt vor der Haustür

24Kirchliche Immunität

25Schweiz ohne Eidgenossen

26Das Denkmal des müden Kriegers

27Wenn Alpakas bei der Hochzeit Spalier stehen

28Mit dem Papa auf dem Trecker

29Unterwegs auf dem Leinpfad

30Mit festem Schuhwerk die Moorlandschaft erleben

31Was Harry Potter von Siegfried gelernt hat

Klever Land

32Schon die Römer liebten diese Aussicht

33Mit Fernglas und Kamera auf Gänse-Safari

34Emmerich – Lakritz, Kaffee und nackte Füße

35Auf den Spuren der Vorfahren

36Auf Tour mit der Grenzland-Draisine

37Rees: Der Rhein ist für Radfahrer kein Hindernis

38Die Siedler aus der Kurpfalz

39Eine Hansestadt mit 800 Einwohnern

40Johann Moritz hat Kleve seinen Stempel aufgedückt

41Wie die Atom-Pleite der Windmühle half

42Kettenkarussell im Kernkraftwerk

43Kriegsgräber im Reichswald. Ein dunkles Kapitel

44Die skurrile Welt des Heinz Bömler

45Ein Schloss, Fett, Filz und ein Mann namens Beuys

Gelderland

46Spargel schlemmen in Walbeck

47Irrland – wo man Stulle und Grillfleisch mitbringen darf

48Flugplatz mit Royal-Air-Force-Museum

49Wenn exotische Essensdüfte durch die Marienstadt wallen

50Auf den Spuren der Schmuggler

51Kaffee vom himmlischen Röster in Kevelaer

52Heiße Luft über Kevelaer

53Freundliche Alltagsmenschen

54Wo die Meisterklasse auf Amateure trifft

55Dry Aged Beef – der besondere Fleischgenuss

56Schloss Hertefeld – das etwas andere Hotel

57Parookaville ruft – und Zehntausende kommen

Kreis Viersen

58Paddeltour zwischen Rhein und Maas

59Heide, Moor und Wanderschuhe

60Die Welt im Kleinformat

61Ein Menü für Josefine

62Achtung, fliegende Menschen!

63Patschels räuberische Streifzüge

64Shoppen im Flair der Altstadt

65Kurioses aus dem Knast

66Rock mal anders: Friede, Freude, Rührei

67Die Mühle mit dem Union Jack

68Der kleine Grenzverkehr

69Theater unter Sternen

70Zu Gast in Klein-Jerusalem

71Der Ritt um die Narrenmühle

72Ein Akt der Nächstenliebe

73Tortenstücke mit Schattenwurf

74Entschleunigung mit zwei PS

75Heiße Disco auf dem Eis

76Kultur für alle: Was soll das sein?

77Samstags gibt es Eintopf

78Zu Gast bei den Baum-Riesen

Mönchengladbach

79Mit dem Segway rund ums Stadion

80Wichtig ist, dass das Bier schmeckt

81Ein raffiniertes System von Treppen

82Der Schatz von Prinzessin Brunhilde

83Die Kasematten von Schloss Rheydt

84Gourmetküche in der Militärkirche

Krefeld

85Großes Kino im Stadtwald

86Graf Bismarck macht Dampf

87Bauhaus in seiner schönsten Form

88Nachtsafari im Regenwaldhaus

89Die Gunst des Burgfräuleins

90Mit der Seifenkiste auf dem Highway to Hell

91Eine Mühle mit Autobahnanschluss

Nachbarschaft

92Beim Kibbeling kommen Urlaubsgefühle auf

93Bei Currywurst und Köpi an Schimanski denken

94Auf den Spuren Napoleons

95Hier drehen alle am Rad

96Wenn in Neuss die Fackeln zieh’n …

97Zwischen Trampelpfad und Rembrandt

98Picknick mit Rolls Royce

99So werden Sie Niederrhein-Experte

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imageImpressum

Vorwort

»Es muss nicht immer Kaviar sein«, hat einst Johannes Mario Simmel geschrieben. Diese Erkenntnis gilt nicht nur für kulinarische Entdeckungen, sondern ganz sicher auch für Reiseerfahrungen. Denn es braucht keine Flüge um den halben Erdball, um wirklich spannende, ereignisreiche Dinge zu erleben. Hier stimmt es wirklich: Das Gute liegt so nah. Man muss nur genau hinsehen, dann bietet der Niederrhein eine grenzenlose Vielfalt mit Deutschlands größtem Strom, der imposanten Natur und seinen Menschen, die gleichzeitig innere Ruhe und viel Kraft ausstrahlen.

Wir haben uns für Sie auf den Weg gemacht, diese Region tief im Westen Deutschlands neu zu erkunden. Abseits der üblichen Touristenpfade haben wir bei unserer Expedition geheimnisvolle Orte entdeckt, hinter die Kulissen bekannter Ziele geblickt, in Kochtöpfe geschaut und uns auf ganz besondere Wanderungen und Radtouren begeben. Das Ergebnis liegt vor Ihnen. 99x Niederrhein – so, wie ihn selbst die Einheimischen noch nicht kennen. Überraschend anders.

Niederrhein ist ein Gefühl. Entdecken Sie mit uns das Land zwischen Rhein und Maas neu. Wir nehmen Sie mit auf eine nicht alltägliche Reise zu Menschen und ihren Marotten, entführen Sie an Orte, die Sie am Niederrhein niemals vermutet hätten, und machen Sie vertraut mit Ritualen und Traditionen, Zeremonien und Grenzverkehr, Raritäten und Banalitäten. Lernen Sie den Niederrhein neu kennen. Treten Sie ein in einen Erlebnispark zwischen Kunst und Religion, mit kulinarischen Entdeckungen und Tipps für spannendes Freizeitvergnügen. Wir liefern Ihnen mit diesem Buch quasi die Eintrittskarte für 99x Niederrhein, wie Sie ihn einmal erleben sollten.

Viel Spaß, Genuss und Anregung bei der Lektüre!
Roland Busch und Jürgen Mohr-Schumann

01

Grubenlampe mit Aussicht

Im Nordwesten von Moers erhebt sich die Halde Rheinpreußen, auf deren »Gipfel« eine riesige Grubenlampe steht: das Geleucht. Aus einer Höhe von 100 Metern über Umgebungsniveau bietet sich nach Osten ein atemberaubender Blick über den Rhein ins Ruhrgebiet, nach Süden und Norden auf den Niederrhein.

Autofahrer, die den Rhein auf der A 42 nach Kamp-Lintfort überqueren, sehen schon von Weitem die auffällige Landmarke. Die »größte Grubenlampe der Welt« nennen die Moerser ihr Geleucht. Für uns ist die Halde mit ihrem rund 28 Meter hohen, begehbaren roten Turm das »Tor zum Niederrhein«.

Die Aussicht ist einzigartig: Im Vordergrund liegen der von Wald gesäumte Duisburger Stadtteil Baerl und der Waldsee. Links ist das Kraftwerk in Walsum mit seinem weißen Kühlturm zu sehen. Über die Autobahnbrücke geht der Blick auf das ThyssenKrupp-Gelände, rechts schließt sich der Duisburger Hafen an. Abends tauchen die Grubenlampe und ihr riesiges Ausleuchtungsfeld die Halde in rubinrotes Licht.

Um diesen Ausblick zu genießen, muss der Besucher einen kleinen Fußmarsch auf sich nehmen. Vom Parkplatz auf halber Höhe der Halde sind es noch rund 850 Meter über einen leicht ansteigenden Fußweg bis zur Spitze. Die Strecke ist nicht asphaltiert, für Rollstuhlfahrer kaum geeignet. Mountainbiker und Wanderer kommen dagegen auf ihre Kosten und schnuppern niederrheinische Höhenluft.

1963 begann die Aufschüttung der Halde mit nicht verwertbarem Gestein aus der Schachtanlage Rheinpreußen V/IX. 1990 machte die Zeche endgültig dicht. Für die Halde war es wie eine zweite Geburt: Um die Jahrtausendwende entwarf der renommierte Künstler Otto Piene den »Lichtturm für Moers«.

Im September 2007 wurde das »Geleucht« eingeweiht – als Sinnbild für »Kohle, die Wärme und Energie durch Feuer schafft, und die Grubenarbeit mit ihren besonderen Bedingungen und Gefahren«.

Halde Rheinpreußen · An 365 Tagen im Jahr begehbar · April bis Oktober bei Dunkelheit bis 23 Uhr und in den Wintermonaten bis 21 Uhr beleuchtet · Gutenbergstraße · 47443 Moers

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Die riesige Grubenlampe auf der Halde Rheinpreußen.

02

Das schwarze Schaf vom Niederrhein

Er bezeichnete sich selbst als »Das schwarze Schaf vom Niederrhein«: Hanns Dieter Hüsch. Er war der Niederrheiner schlechthin, als Kabarettist alten Schlages so etwas wie das schlechte Gewissen der Nation. In seiner Heimatstadt Moers kann man bei einer Tour auf den Spuren von Hanns Dieter Hüsch wandeln.

»Die Schönheit des Niederrheins geht tiefer. Der Niederrhein will lange angeguckt werden, und dann beginnt die große Liebe«, hat Hanns Dieter Hüsch einmal gesagt, und dann hat er noch hinzugefügt: »Wer Phantasie studieren möchte, der sollte ein paar Semester an den Niederrhein kommen.« Wenn er so voller Liebe über den Niederrhein sprach, war seine gallige Unzufriedenheit mit der jungen Bundesrepublik im Nachkriegsdeutschland wie verflogen.

Hüsch wurde schon kurz nach dem Krieg Kabarettist, weil Medizin gar nichts war und Opernregisseur zu theoretisch. Etwa 70 Programme hat er geschrieben, zahlreiche Bücher verfasst, als Liedermacher Schallplatten aufgenommen: Eine Orgel wurde sein Kennzeichen. Er war im Fernsehen und vor allem auf der Bühne präsent und engagierte sich auf Evangelischen Kirchentagen.

1925 war Hanns Dieter Hüsch in Moers geboren worden, in kleinbürgerlichen Verhältnissen. Mit den sogenannten »kleinen Leuten« war er vertraut. Ein Leben lang beobachtete er die Weltansichten des Niederrheiners und setzte sich mit ihnen kopfschüttelnd auseinander – auch, als er in Köln oder Mainz lebte. Hüsch starb 2005 im Alter von 80 Jahren. Seine Heimatstadt ernannte ihn zum Ehrenbürger.

In Moers nimmt der Rezitator Jörg Zimmer Gäste mit auf eine Hüsch-Tour: Es geht zu Hüschs Geburtshaus, zur Hüsch-Stele im Herzen der Altstadt und zu seiner Begräbnisstätte. Und dabei taucht Rezitator Zimmer auch ein in die literarische Welt des bekennenden Niederrheiners, der mit seiner Poesie für große Kleinkunst stand. »Du kommst auch drin vor«, lautet der Titel eines Hüsch-Buches.

Auf den Spuren von Hanns Dieter Hüsch · Führung mit Jörg Zimmer Hanns-Dieter-Hüsch-Platz · 47441 Moers · Tel. 02841/88 22 60 · www.moers-stadtportal.de

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Der Hanns-Dieter-Hüsch-Platz in der Innenstadt von Moers ist ein beliebter Treffpunkt.

03

Ein Hauch von Sanssouci

Die Straße der Zisterzienser: Das Schild an der alten Klostermauer ist unaufdringlich und hat keinesfalls etwas mit Verkehrsführung zu tun. Es macht nur unmissverständlich deutlich, wer dieses gewaltige Ensemble aus Kloster und Terrassengärten in Kamp geschaffen hat: die Mönche des Ordens der Zisterzienser.

Die Zähmung der Natur: Symmetrie, akkurat geschnittene Hecken, Wasserspiele, Merkmale eines Barockgartens. Gepaart mit einer überbordenden Blumenpracht. Da kann man als Besucher nur überwältigt sein. Und so kommen die Gäste aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, wenn sie erst, vorbei an der Abteikirche und durch den Laubengang hindurch, freien Blick auf die Terrassengärten haben. Ihr erster Gedanke: Sanssouci am Niederrhein. Über die »Schöne Treppe« schließt sich der Barockgarten an, den Mittelpunkt bildet eine Brunnenanlage mit Wasserfontänen.

Die ehemalige Abtei Kloster Kamp wurde im Jahr 1123 von den Zisterziensern gegründet. Ab 1740 wurde der Terrassengarten angelegt. Übrigens: Etwa zeitgleich (1744) wurde mit dem Bau von Schloss Sanssouci in Potsdam begonnen. Wegen gewisser baulicher Ähnlichkeiten ranken sich eine Reihe von Legenden um die Entstehung. So heißt es, dass Preußenkönig Friedrich II. auf einer Reise am Kloster Kamp vorbeigekommen sei und die Terrassengärten als Anregung für den Bau von Sanssouci mitgenommen habe. Nun ja …

Nach der Säkularisierung 1802 verwilderten die Gärten, bis die Stadt Kamp-Lintfort sie ab 1986 wieder herrichten ließ.

Von 1954 bis 2002 lebten Karmeliter auf dem Kamper Berg. Nach ihrem Weggang ist mit dem kulturellen Zentrum neues Leben eingezogen: Ausstellungen, Musik, Lesungen. Viele Besucher nutzen Einkehrtage, um im ehemaligen Kloster zu sich selbst zu finden. Andere nehmen die Gelegenheit wahr, sich zu vermählen: Im Rokokosaal des Kloster Kamp kann man standesamtlich heiraten.

Terrassengärten Kloster Kamp · Der Garten ist frei zugänglich, geöffnet tgl. von 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit · Abteiplatz 13 · 47475 Kamp-Lintfort · Tel. 02842/92 75 40 www.kloster-kamp.de

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Wie mit dem Lineal gezogen: die Gärten von Kloster Kamp.

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Blick über die Gartenterrassen auf das Kloster.

04

Auge in Auge mit der Schwarzen Mamba

Der Terrazoo in Rheinberg bringt Erwachsene und Kinder in Kontakt mit den Lebewesen, deren Nähe wir sonst nicht unbedingt suchen: Schlangen, Krokodile, Alligatoren, Warane und Spinnen. Wer sich immer schon mal an seinem Geburtstag von einer Schlange umarmen lassen wollte – nichts ist unmöglich.

»Warten Sie noch einen Moment, wir füttern gerade die Schwarze Mamba.« Die sei neu und noch ein wenig zurückhaltend, sagt der Tierpfleger. Nun ja, eine dicke Glasscheibe verhindert, dass sich das scheue Tier und die Besucher zu nahe kommen. Ist auch besser so, denn mit einem einzigen Biss kann sie bis zu 400 Milligramm Gift in die Wunde injizieren – bereits 15 Milligramm können bei einem Erwachsenen innerhalb von 20 Minuten zum Tod führen.

Nicht alle Tiere im Terrazoo von Rheinberg sind so gefährlich wie die Schwarze Mamba. Das kleine, derzeit giftgrüne Jemenchamäleon zum Beispiel hat sich für den Fotografen in Positur geworfen. Lehnt sich wie ein Mensch lässig an einen Ast und blickt keck in die Kamera: »Heuschrecken bevorzugt!«

Anders sieht das schon wieder bei den Waranen aus. »Wenn die dich mit ihrem Schwanz treffen, ist das wie ein Peitschenhieb«, meint ein Mitarbeiter des Zoos und streichelt eine der riesigen Echsen. Der Superstar unter den Tieren in Rheinberg ist allerdings eine Mississippi-Alligatorin: ein Albino. Weltweit gibt es nur etwa 60 davon, in Deutschland ist diese seltene Panzerechse nur im Terrazoo zu bewundern.

Eine typische Führung zum Thema Schlangen oder Spinnen dauert etwa zwei Stunden und umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Sie ist auf jeden Fall lohnenswert, aber vor allem Kinder kommen auf ihre Kosten: Angeboten werden spezielle Abendführungen, Kindergeburtstage und ein Programm für Kindergarten- und Schulgruppen. Vor einem Besuch sollte man sich allerdings im Internet informieren, denn oft ist eine Voranmeldung erforderlich.

Terrazoo · Die-So 10–18 Uhr · Melkweg 7 · 47495 Rheinberg · Tel. 02843/90 16 85 www.terrazoo.de

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Warane im Terrazoo: Ein Schlag mit ihrem Schwanz ist wie ein Peitschenhieb.

05

Jazz zum Fühlen

Dudelsack-Musik beim Jazzfestival? In Moers ist das überhaupt nicht ungewöhnlich. Jeweils an vier Tagen über Pfingsten wird die Stadt zum Dorado der Jazzfans, die dem Mainstream entfliehen und Überraschendes hören wollen. Erwan Keravec mit seinem bretonischen Dudelsack ist nur ein Beispiel dafür. Die Combos und Solisten, die beim Moers Festival auftreten, wollen provozieren, experimentieren, die Grenzen ihres Instruments austesten. Sie präsentieren einen Jazz, den man sich nicht unbedingt auf dem Sofa aus den Boxen der Stereoanlage anhören möchte. Diese Musik muss man live erleben, fühlen. Immer an Pfingsten, in Moers.

Festivaldorf · Filder Straße 140, 47447 Moers · www.moers-festival.de Videos vom Festival in der arte-Mediathek unter www.arte.tv/de

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Erwan Keravec, bretonischer Dudelsackspieler, beim Moers Festival.

06

Pfannkuchen oder Flöns?

Rast im Bauerncafé.