Begegnungen im Lichtreich

Über den bleibenden Kontakt mit jenen, die bereits in eine lichtere Welt vorausgegangen sind

Hans Stolp / Margarete van den Brink


ISBN: 978-3-96861-170-9
1. eBook Auflage 2020
© Copyright 2019 Aquamarin Verlag GmbH

Aus dem Holländischen übersetzt von M. J. Fiedler
© Ankh Hermes 2000
Originaltitel: Omgaan met Gestorvenen
Umschlaggestaltung: Annette Wagner
unter Verwendung von Steg ins Abendlicht
© Gerhard Wanzenböck #18770062 / Fotolia.com
Aquamarin Verlag GmbH, Voglherd 1, 85567 Grafing, www.aquamarin-verlag.de

Alle Rechte vorbehalten

Inhalt

Vorwort

Was geschieht mit einem geliebten Menschen, der stirbt? Mehr und mehr Menschen fühlen im Herzen mit einer zunehmenden Gewissheit, dass der Tod nicht das Ende ist. Aber wenn der Tod kein Ende ist, wie geht es dann jenseits des Todes weiter?

Es ist diese uralte Frage – mit der jeder konfrontiert wird, der einen geliebten Menschen dem Tod überlassen muss –, die uns zum Schreiben dieses Buches veranlasste. Denn es gibt offensichtlich eine Antwort auf diese Frage! Eine Antwort, die nicht allein von den östlichen Religionen gegeben wird, sondern die auch im Christentum überliefert wurde. Allerdings musste diese Antwort jahrhundertelang im Geheimen weitergegeben werden, und deshalb wurde sie vergessen. Aber dennoch gibt es diese Antwort!

In diesem Buch wollen wir erneut auf die Überzeugungen jenes verborgenen Christentums über das Leben nach dem Tod aufmerksam machen. Dabei wird deutlich werden, dass jene Antworten überraschende Parallelen mit den Antworten aufweisen, welche die östliche Tradition auf diese Frage gibt.

Es ist gewiss kein einfaches Buch geworden. Das kann es auch nicht sein, denn der Einblick in das Leben jenseits des Todes ist eng mit anderen Anschauungen verbunden, die im ursprünglichen Christentum noch bekannt waren, die in den späteren Jahrhunderten des Christentums jedoch verloren gegangen sind. Jene alten Überzeugungen belegen, was geschieht, wenn ein Mensch stirbt und wie anschließend dessen Weg durch die geistigen Welten verläuft.

Wir, die beiden Autoren, haben mit sehr viel Freude an diesem Buch gearbeitet. Spürend, dass wir damit nicht nur ein eigenes inneres Verlangen verwirklichten, sondern auch stillen Stimmen aus der geistigen Welt Gehör schenkten. Denn gerade aus jener Welt kommt der Aufruf, unsere Angst vor dem Tod abzulegen und uns innerlich wieder vertraut zu machen mit den alten Geheimnissen des Todes – und damit auch mit den Geheimnissen des Lebens selbst. Denn wer die Angst vor dem Tod ablegt, legt damit auch die Angst vor seinem Leben ab und kann unbefangen das Leben hier und jetzt auf sich zukommen lassen. Darum verändern die Anschauungen dieses Buches nicht allein die übliche Auffassung über den Tod, sondern auch die Einstellung hinsichtlich des Lebens selbst.

Viele, die einen geliebten Menschen an den Tod verloren haben, leben innerlich weiter mit ihm: sie reden mit ihr oder ihm, zünden beim Foto eine Kerze an und feiern ihren oder seinen Sterbetag und Geburtstag; denn gefühlsmäßig bleibt das Band der Liebe bestehen, auch wenn der andere gestorben ist. Und so schenken wir alle, oft intuitiv und spontan, jener alten Erkenntnis Gehör, dass wahre Liebe ewig ist und niemals aufhört. Doch wir halten oft nicht inne und bedenken, dass auch unsere Lieben im Jenseits auf uns bezogen bleiben und uns mit Liebe umgeben. Sie bleiben dort, in der geistigen Welt, für alles empfänglich, was aus unserem Herzen zu ihnen strömt.

Wir bleiben also miteinander verbunden, wenn der eine auch hier auf Erden und der andere dort, in der geistigen Welt, lebt. Deshalb wollen wir in diesem Buch auch deutlich machen, wie man in dieser neuen Situation miteinander umgehen könnte, was wir einerseits auf Erden für unsere Lieben in der geistigen Welt tun dürfen, und was andererseits unsere Lieben in der geistigen Welt für uns für eine Bedeutung haben. Wir dürfen also lernen, auf eine neue, aber gewiss ebenso intensive Art und Weise wie früher miteinander umzugehen!

Lassen Sie uns, ehe Sie mit dem Lesen des Buches selbst beginnen, mit einem Wunsch schließen: Wir würden uns freuen, wenn Sie den Inhalt dieses Buches nicht bloß mit Ihrem Kopf begriffen, sondern dass durch das Lesen dieses Buches jenes alte Wissen Ihres eigenen Herzens wieder zurück zu Ihnen käme. So könnten Sie ganz konkret erfahren, wie Sie auch in dieser neuen Situation mit Liebe, Wärme und wissender Weisheit mit Ihren Lieben im Jenseits verbunden bleiben.

 

Margarete van den Brink / Hans Stolp

1 Die Tragik des traditionellen Christentums

Gibt es ein Leben nach dem Tode?

»Ich hoffe es«, sagen manche, oder: »Ich weiß es nicht, ich werde schon sehen.« Andere erwidern: »Nach dem Tod ist alles zu Ende«, oder: »Niemand weiß, ob es wohl ein Leben nach dem Tode gibt, und wir werden es auch niemals erfahren. Es ist schließlich noch nie jemand zurückgekehrt …«

Die Verwirrung über die Frage, ob es ein Fortbestehen nach dem Tode gibt, ist groß. Wir wissen es nicht.

Eigentlich könnten wir besser sagen: Wir wissen es nicht mehr. Denn in früheren Zeiten war das anders. Im Mittelalter und im Altertum war es für jeden Menschen selbstverständlicher Glaube, dass man nach dem Tod weiterlebte. Jeder erfuhr es und wusste es von innen heraus mit großer Sicherheit. Die heiligen Bücher sprachen darüber und die geistlichen Führer wiesen immer wieder darauf hin. Es kam in den Menschen nicht einmal die Frage auf, ob es ein Leben nach dem Tod gab.

In unserer Zeit nimmt der Zweifel über das Leben nach dem Tod immer mehr zu. Es ist selbst so, dass Menschen, für die das Leben nach dem Tod vor zwanzig, dreißig Jahren noch selbstverständlich war, heute sagen, dass sie es nicht mehr wissen. An und für sich ist das merkwürdig. Nicht allein weil es zum ersten Mal in der Geschichte geschieht, dass dieser Zweifel so allgemein wird, sondern auch, weil so viel über das Leben nach dem Tod bekannt ist. Was ist eigentlich los?

Alle großen Religionen und geistlichen Strömungen gehen von einem Fortbestehen nach dem Tode aus. In alten Dokumenten, wie der Brihadaranyaka Upanishad, dem Ägyptischen Totenbuch und dem Tibetischen Totenbuch, findet man lebhafte Beschreibungen über den Weg, den der Gestorbene im Jenseits geht. Auch die Bibel spricht darüber, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament. Innerhalb des Christentums ist das Fortbestehen daher immer ein anerkanntes Faktum gewesen.

Die Auffassungen über das Leben nach dem Tode wurden und werden innerhalb des westlichen Christentums vor allem von den protestantischen und römisch-katholischen Kirchen bestimmt. Das war jahrhundertelang der Fall. Doch der Prozess der Säkularisierung, der die Gesellschaft beeinflusst, trifft in unserer Zeit auch die Kirchen. Die Folge davon ist, dass die gängigen religiösen Überzeugungen zur Diskussion stehen und hier und dort verschwinden.

Die geistliche Macht in Rom reagiert darauf, indem sie die traditionellen Glaubenswerte der römisch-katholischen Kirche mit Zähnen und Klauen verteidigt. Die protestantischen Kirchen fallen mehr und mehr in zwei verschiedene Kategorien auseinander. Auf der einen Seite sehen wir Kirchen, die an den traditionellen Glaubensauffassungen festhalten, während auf der anderen Seite Kirchen entstehen, die sich davon mehr oder weniger loslösen und die vor allem die gesellschaftlichen Fragen nachdrücklich hervorheben, aber auf die alten religiösen Fragen immer undeutlicher und schattenhafter reagieren.

Welche Konsequenzen hat diese Entwicklung für den Glauben an das Weiterleben nach dem Tode? Was ist, kurz gesagt, die traditionell-protestantische Auffassung über das Leben nach dem Tod? Und was die römisch-katholische?

Die traditionell-protestantischen Kirchen gehen davon aus, dass es nach dem Tode zwei Möglichkeiten gibt. Du kommst in den Himmel oder in die Hölle. Du kommst in den Himmel, wenn du während deines Lebens übereinstimmend mit den Geboten Gottes und der Bibel gelebt hast. Hast du das nicht getan oder hast du dich, ohne deine Sünden zu bereuen, so schlecht benommen, dass Rettung unmöglich ist, dann kommst du in die Hölle.

Der römische Katholizismus hat eine vergleichbare Auffassung. Wenn du dich übereinstimmend mit den kirchlichen Vorschriften verhalten hast, kommst du in den Himmel. Bist du schlecht gewesen, nicht zur Einsicht gekommen und hast du nicht mit Hilfe der Kirche für deine Sünden Buße getan, so kommst du in die Hölle. Der Unterschied zwischen der römischen und der protestantischen Auffassung liegt vor allem in dem, was der Gestorbene direkt nach dem Tode mitmacht. Die römisch-katholische Lehre sagt, dass derjenige, der stirbt, direkt nach seinem Tod zunächst durch einen Läuterungsprozess, durch das so genannte Fegefeuer, geht, ehe er oder sie in den Himmel kommt. Das Fegefeuer wird als eine Art Zwischenzustand zwischen der Erde und dem Himmel gesehen; wo der Verstorbene für alles, was sie oder er während des Lebens falsch gemacht oder unterlassen hat, Buße tun muss. Erst wenn der Gestorbene durch ein verzehrendes Feuer von allen Sünden rein gewaschen ist, kann dieser in den Himmel eingehen.

Diese Zwischenphase durchleben alle gestorbenen Gläubigen, außer denjenigen, die heilig sind. Heilige sind Menschen, die schon während ihres irdischen Lebens einen Zustand der Vollkommenheit erreicht haben. Da sie auf Erden schon »rein« geworden sind, brauchen sie nicht mehr durchs Fegefeuer. Sie werden nach ihrem Tod direkt in den Himmel aufgenommen.

Ein wichtiges Merkmal der römisch-katholischen Kirche ist es, dass sie ihren Gläubigen schon während des Lebens auf Erden die Möglichkeit gewährt, »Ablässe« zu verdienen, die den Aufenthalt im Fegefeuer verkürzen. Der Ablass ist eine kirchliche Anordnung, die den Menschen nach Bußübungen und besonderen religiösen Handlungen einen Teil der Zeit im Fegefeuer erlässt. So beschloss zum Beispiel Papst Johannes Paul II. durch eine päpstliche Bulle, dass, anlässlich des Heiligen Jahres 2000, durch Taten der Nächstenliebe, Fasten und Pilgerreisen nach Rom oder ins Heilige Land, extra Ablässe verdient werden konnten.

Sowohl innerhalb der traditionell-protestantischen Kirche als auch in der römisch-katholischen Kirche wird das Leben im Himmel als ein Leben in einer Sphäre der Ruhe und des Friedens und des ewigen Lobgesanges um Gottes Thron gesehen.

Innerhalb der römisch-katholischen Kirche bedeutet dies auch mehrstimmigen Gesang mit Engelchören, die aus verschiedenen Regionen in der Himmelswelt stammen. Die Hölle wird in dieser Kirche ebenso abschreckend dargestellt wie in der traditionell-protestantischen, als ein Zustand des brennenden Schmerzes, der Qual und der Gottverlassenheit. Dabei ist das Leben des Menschen nach dem Tode im Himmel oder in der Hölle für beide Strömungen ewig. Das heißt – für immer und ohne Ende.

Während innerhalb unserer Gesellschaft auf der einen Seite der Zweifel über das Leben nach dem Tode wächst, nimmt – merkwürdigerweise – auf der anderen Seite das Interesse für alles, was mit Tod, Sterben und dem Leben nach dem Tode zu tun hat, von Tag zu Tag zu. Vorträge und Arbeitskreise, die das Leben nach dem Tode zum Thema haben, ziehen Hunderte von Menschen an, die darüber hören wollen. Außerdem erscheint auf diesem Gebiet ein Buch nach dem anderen. Auch die Fragen, die die Menschen haben, werden eindringlicher und spezifischer. Oft sind diese die Folge von außergewöhnlichen persönlichen Erlebnissen, wie zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen oder eine Nah-Tod-Erfahrung. Es ist so, als ob die Menschen spürten, dass über ein Thema wie das Leben nach dem Tode noch lange nicht alles gesagt sei und mehr darüber wissen wollen. Aber an wen soll man sich mit seinen Fragen wenden?

Von jeher gingen Menschen mit Fragen auf diesem Gebiet zu einem Pastor oder einem Pfarrer. Das ist auch jetzt noch der Fall. Aber was geschieht, wenn man das tut? Die Erfahrung zeigt, dass die Antwort abhängig ist von der Frage, auf welcher Seite der Pastor oder der Pfarrer steht. Der eine wird in seiner Antwort die traditionell kirchliche Auffassung wiedergeben, während der andere, der sich davon losgelöst hat, etwas sagen wird wie: »Die Kirche hat immer dies und das gesagt, aber daran glauben wir so nicht mehr.« Oder: »Gibt es ein Leben nach dem Tod? Möglich, ich weiß es nicht.« Antworten, welche die Verwirrung bei dem fragenden Menschen noch größer machen. Auffallend ist, dass viele Antworten von römisch-katholischen oder protestantischen Pastoren wiedergeben, was der Tod nicht ist, und nicht, was der Tod wohl ist. Für manche ist übrigens selbst die ganze Existenz Gottes eine offene Frage geworden.

Vor einiger Zeit stand in der Tageszeitung »Trouw« ein Interview mit Pastor Carel ter Linden aus Den Haag.

Das Interview fand anlässlich der Herausgabe seines Buches Een land waar je de weg niet kent1 statt. Es handelt über den Umgang mit Menschen, die infolge des Todes eines geliebten Menschen trauern. Das Material für dieses Buch sammelte Ter Linden in den fünfzehn Jahren, da er Trauergesellschaften begleitete. Als er die letzte Hand an sein Buch legte, stellte sich heraus, dass seine eigene Frau unheilbar krank war. Sie starb ein Jahr später.

Auf die Frage des Journalisten, wie er selbst das Leben nach dem Tode sehe, antwortete Ter Linden:

»Das ist die schwierigste Frage, die Sie mir stellen können. Wir können höchstens auf irgendetwas hoffen, etwas vermuten, auf irgendetwas vertrauen. Ich hoffe, dass ich Gott »sehen« werde. Letztendlich. Dass mir etwas von dem Geheimnis dieser Welt und dieses Lebens enthüllt wird. Ich würde so gerne einmal hinter die Kulissen blicken. Gleichzeitig sagt mein Verstand, dass es unmöglich ist. Früher glaubte der Mensch, dass er eine unsterbliche Seele hatte, die sich vom sterblichen Körper löste und zu Gott ging. Das ist für viele Gläubige kein annehmbarer Gedanke mehr. Unsere Seele lebt dank der Tatsache, dass unser Gehirn lebt, doch wenn dieses stirbt, stirbt auch die Seele.

Dennoch hoffe ich, beinahe wider besseres Wissen, dass mein Glauben, wenn es auch nur für einen Augenblick wäre, in Schauen übergehen möge.

Aber vielleicht bedeutet Fortleben bei Gott nicht so sehr, »ihn zu erschauen«, als vielmehr »Fortzuleben in Menschen«. Was in Gottes Geist gesagt oder getan worden ist, geht nicht verloren, sondern bleibt als ein kleines Glied in Gottes Geschichte bewahrt.2

Diese Worte lassen erkennen, dass hier ein Mensch das Wort hat, in dessen Herz ein tiefes Verlangen nach Gott lebt und der hofft, dass er nach dem Tode die Wahrheit in Bezug auf die Existenz Gottes kennen lernen wird. Gleichzeitig sagt ihm sein Intellekt, dass jenes Verlangen unmöglich und irreal ist. Die Wissenschaft hat schließlich nachgewiesen, dass das, was wir im kirchlichen Sinne immer die Seele genannt haben, nur dank der Tatsache lebt, dass wir ein Gehirn haben. Sterben wir, so stirbt auch unser Körper, und folglich auch unser Gehirn und unsere Seele. Mit anderen Worten: Dann bleibt nichts mehr von uns übrig.

In Ter Linden wird das ganze geistige Ringen des Menschen in unserer Zeit sichtbar; jener Mensch, der tief nach dem Kontakt mit Gott verlangt, der innerlich auch fühlt und weiß, dass es Ihn gibt, doch dessen Verstand jenes Gefühl immer wieder entkräftet und dabei so viel Zweifel zu säen weiß, dass nichts mehr übrig bleibt.

Ter Linden ist aber nicht nur ein Autor, er ist auch Pfarrer der reformierten Kirche. In dieser Funktion hat er die Aufgabe, Menschen auf ihrem religiösen Weg zu Gott und auf dem Sterbebett in den Tod zu begleiten. In seinem Falle sind es nicht nur gewöhnliche Menschen, sondern, weil er in der Klosterkirche in Den Haag den Gottesdienst geleitet hat, auch Mitglieder der königlichen Familie.

Seine Worte machen deutlich, dass er, und damit auch seine Kirche, die wichtigsten Antworten auf die Fragen des Daseins nicht mehr zu geben vermag. Es wird von den traditionellen Glaubensauffassungen Abstand genommen, doch es wird nichts dafür an deren Platz gestellt. Die Folge sind Gottesdienste, in denen Worte gebraucht werden, die keinen Inhalt mehr haben, und wo Leere herrscht. Es ist denn auch nicht verwunderlich, dass Menschen in großer Anzahl ihre Kirchenmitgliedschaft aufkündigen und aus dem kirchlichen Leben austreten. Viele können die Leere nicht länger ertragen und gehen anderswo auf Suche. Das gilt vor allem für diejenigen, die selbst tiefgehende religiöse Erlebnisse hatten. Erlebnisse wie außerkörperliche oder Nah-Tod-Erfahrungen, Reisen in die geistige- oder Himmelswelt, Begegnungen mit Verstorbenen und dergleichen. Erfahrungen, für die innerhalb der traditionellen Kirchen noch immer kein Platz ist. Als Menschen dieser Zeit wollen wir die Fragen und Geschehnisse jedoch verstehen, um ihnen einen Platz geben zu können, sowohl in unserem eigenen Leben als auch in einem größeren Zusammenhang. Die Sehnsucht nach wahren Antworten ist groß. Aber wo kann man sie finden?