ISBN: 978-3-96861-129-7
1. Auflage 2020
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Umschlaggestaltung: Annette Wagner
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Als Allererster möchte ich Jana Haas dafür danken, dass sie all das Wissen, welches ihr zugänglich ist, so frei und liebevoll in die Welt trägt und mich ermutigt hat, dieses Buch zu schreiben. Es enthält viel Wertvolles, das Jana mir vermittelt hat. Ich danke ihr von Herzen, dass ich es weitergeben darf.
Weiterhin danke ich Angela, Dani, Monique und Philip. Es ist schön, dass es euch gibt. Danke für euren Glauben an mich, eure Offenheit, das Vertrauen und unsere Freundschaft.
Ich danke auch Rita Bartl für die wertvolle Begleitung und Unterstützung bei den ersten Entstehungsschritten dieses Buches.
Ich danke allen Menschen, die mir auf unterschiedlichste Weise auf meinem Lebensweg begegnet sind und mir meine scheinbaren Grenzen und auch meine Möglichkeiten offenbart haben. Dabei danke ich ganz besonders meiner Familie. Ich habe so viel von euch lernen und wertvolle Erfahrungen mit euch teilen dürfen. Möge der Frieden stets mit uns sein.
Das Göttliche Licht durchdringt und beseelt alles. Das Licht durchdringt unseren Körper bis auf die Zellebene. Dies ist heute durch die Quantenphysik belegt. Es ist deshalb verständlich, dass für eine gute Lebensqualität, für gute Gesundheit, für Heilung und Heilsein eine gute „Durchlichtung“ des Körpers außerordentlich wichtig ist. Je stärker die geistige Anbindung eines Menschen ist, desto stärker wird der Mensch im Lichtfluss stehen.
Heilung bedeutet, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen, den Menschen erneut zu seinem spirituellen Gleichgewicht zu verhelfen. Wahre Heilung erfolgt immer auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene zugleich, und sie kann nur erfolgen, wenn der Betroffene selbst für diese Heilung bereit ist und daran arbeitet. Dies geschieht in erster Linie durch die konsequente Übernahme der Verantwortung und die Auflösung der wirklichen Krankheitsursachen. Diese erfolgt, wenn der Mensch sich in Liebe, Vertrauen und Zuversicht öffnet und in seinem Leben verändert, was ihn krank macht. Gesundheit verlangt nach der Kraft positiver Überzeugungen und Erwartungen.
Alle Blockaden werden gehalten von der Angst, der nachtragenden Wut und dem Verharren im Vergangenen. Gelöst werden sie in der Liebe, im Urvertrauen und im Loslassen vergangener Emotionen. Liebe ist freilassend und harmonisierend; Angst ist verkrampfend, festhaltend und blockierend.
Durchgemachte Krankheiten, schockierende Erlebnisse, Belastungen aus Umwelt und Umfeld und vieles mehr können Blockaden im Energie- und Lichtfluss bewirken und schließlich zu mangelnder Lebenslust und Krankheit führen. Ebenso blockieren akute sowie chronische Krankheiten den energetischen Fluss. So kann hinter jedem Schmerz der Schrei der Seele nach Dynamik und Göttlicher Verbundenheit stehen. Oftmals trägt der Körper aus, was die Seele nicht mehr ertragen kann.
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen hat alles im Universum eine Frequenz, einen Klang. Alle unsere Gedanken geben in ihrer Summe unserem Körper und unserem Schicksal eine Richtung vor, denn Gedanken haben ebenfalls eine Frequenz – und diese dominiert unser Sein. Sie entscheidet über Glück oder Unglück, Freude oder Depression, Gesundheit oder Krankheit und vieles mehr.
Um unser Schicksal zum Positiven und zur Heilung zu beeinflussen, müssen wir unsere Gedanken auf eine andere Frequenz einstimmen. Wir bestimmen unser Schicksal immer selbst und können unserem Leben eine große und großartige Wende geben, wenn unsere Gedanken eine lichtvollere Frequenz erzeugen. Dies geschieht durch Liebe, Dankbarkeit und Glauben, durch das unerschütterliche Vertrauen auf unsere Selbstheilungskräfte und die himmlische Hilfe, die dann einsetzen kann. So können alle Belastungen, wie auch immer sie geartet sein mögen, auch alle Formen von Krankheiten, einer Heilung zugeführt werden.
Unsere vorherrschenden Gefühlszustände haben Einfluss auf unsere Synapsen, die Verbindungen der Nervenzellen im Gehirn. Dies bedeutet, dass sich die Neurotransmitter und Hormone an unsere Gefühlswelt anpassen und sich darüber unser Körper mit dem innewohnenden Geist vereinigt. So können sich die Strukturen und Organe entsprechend verändern. Dies bedeutet, dass das Gehirn auf unsere Überzeugungen, Gedanken und Gefühle reagiert und die körperlichen Funktionen sich entsprechend verbessern. Wenn wir also ausgeglichen und dankbar sind, uns in Liebe und Göttlicher Verbundenheit befinden, Glück, Harmonie und Lebensfreude verspüren, dann wird dies zur Ausschüttung von Glücksbotenstoffen wie Endorphinen und Serotonin führen, und dies hat wiederum einen positiven Einfluss auf die körperliche Abwehr.
Durch bewussten, achtsamen Umgang mit unseren Gedanken, indem wir licht- und liebevoller denken, fühlen und wahrnehmen, werden wir zu neuen Überzeugungen gelangen und uns eine neue Realität erschaffen.
Dann kann über unser Gehirn, über die Veränderung der Botenstoffe, ein neuer Bauplan für unseren Körper entstehen, der sich nach unseren neuen Vorstellungen und Gefühlen ausrichtet. Wir selbst sind über unseren freien Willen die Schöpfer unserer Realität, unseres Glücks, unseres Erfolgs sowie unserer Gesundheit.
Heilsein drückt Ganzheit aus. Krankheit ist eine Trennung von unserem Göttlichen Selbst.
Ich freue mich über das vorliegende Buch von Simone Balmer. Es zeigt in nachvollziehbarer Weise dem Menschen Möglichkeiten auf, sein Leben lichtvoll in Harmonie und Heilsein zu gestalten, stets seinem Herzen und der Intuition zu vertrauen sowie offen für das Neue und somit für die Wunder des Lebens zu sein.
Jana Haas
Beim Schreiben dieses Buches hatte ich nie wirklich äußere Hürden zu überwinden. Es waren die inneren Hindernisse, die ich mir in den Weg zauberte aus Angst vor Leichtigkeit und Erfolg sowie aus Furcht, mich zu zeigen. Durch die inneren Werte, durch bewusste Selbstwahrnehmung, lichtvolle geistige Führung und liebevolles Dasein von Freunden lernte ich, diese Selbstsabotagen zu erkennen und anzupacken. So wurde das Schreiben dieses Buches zu einer kleinen und lehrreichen Herzensreise auf meiner Lebensstraße. Einmal mehr hat es mir aufgezeigt, dass wir viel mehr erreichen können, als wir uns zugestehen. Mit himmlischer Führung, mit einem Umfeld, dem wir vertrauen und in dem wir zur Ruhe kommen können, und mit dem mutigen Überschreiten innerer Grenzen, vermögen wir täglich über uns hinauszuwachsen.
Der Lebenssinn von uns allen ist die All-Liebe. Die inneren Werte, das Bewusstsein, die Sinnhaftigkeit und die alltäglichen Erfahrungen sind die Brücke dorthin. Das Leben aus dieser Haltung zu betrachten und zu meistern, bedeutet Spiritualität, nämlich authentisch gelebte innere Sicherheit und Weisheit, welche durch eigene Erkenntnisse und Erfahrungen reift. Darauf gründet sich unser einzigartiger Weg, als individuelle Erlebnisstraße auf der Basis unserer Vergangenheit, unserer Resonanz, unserer Gaben und Stärken, unseres Glaubens, unserer Ziele und unserer lichtvollen geistigen Führung. Ein offenes Herz folgt und verwirklicht stets auf seine Weise seine Grundbedürfnisse nach Erfüllung, Gesundheit, Freude, Verbundenheit, Liebe, Frieden, Selbsterkenntnis und Selbsterfahrung.
Möge dieses Buch Ihnen die Schlüssel in die Hand legen, um sich Ihrer Herzensbedürfnisse, Ihrer Ziele und der lichtvollen Schritte dorthin noch mehr bewusst zu sein. Ich hoffe, es unterstützt Sie auf Ihrem individuellen Lebensweg, in Ihrem Selbstvertrauen und in Ihrem Mut, zu neuen inneren und äußeren Horizonten aufzubrechen.
Den Herzensweg zu gehen, erfordert ein entschlossenes, mutiges, offenes und lebensbejahendes Herz. Das tragen wir alle in uns, und die Engel begleiten jeden Menschen. Lernen wir, unser Herz in Ruhe zu spüren und dem zu vertrauen, was es uns offenbart. Bringen wir Ordnung und Klarheit in unsere Gedanken und stärken sie, damit auch unsere Seele mit lichtvollen Impulsen und Informationen genährt wird. Schenken wir unserem Herzen Frieden durch Vergebung und Selbstannahme. Äußere Türen öffnen sich durch die innere Reife, durch liebevolle Absichten, den Glauben an einen lichtvollen Weg und durch vertrauensvolles, selbstbestimmtes Handeln.
Ich lade Sie ein, diesem Buch einfach nur zu lauschen. Ich erhebe nicht den Anspruch, das Leben verstanden zu haben und die großen philosophischen Lebensthemen in ihrer Vollständigkeit beschreiben zu können. Ich möchte einen neuen Blickwinkel schenken und bin inspiriert durch meine eigenen Erfahrungen, durch die Engel-Botschaften, die Stimme in meinem Herzen und die Fragen und Worte spiritueller Menschen. Prüfen Sie für sich, ob dieses Buch Sie liebevoll berührt, Ihnen Kraft, nachvollziehbare Erkenntnisse und Vertrauen schenkt, ob es Sie für neue Sichtweisen öffnet, Ihnen Fragen beantwortet und gleichzeitig neue offenbart.
Lassen Sie sich niemals, weder durch meine Worte noch durch die Weisheit anderer Menschen oder Geistwesen, aus der Selbstverantwortung heraus in ein Dogma treiben, wo Dinge nicht mehr hinterfragt werden dürfen. Trauen Sie sich zu, aus Ihrer Herzensweisheit heraus Ihre Lebensphilosophie zu finden, die Sie befreit, die Ihnen einen inneren Anker schenkt und Sie im Vertrauen und in der Hingabe zur Liebe das Leben meistern lässt. Bauen Sie auf Ihre eigenen Wurzeln und folgen Sie Ihren individuellen Pfaden, in Ihrem Tempo und in Ihrem Glauben an das Gute und Lichtvolle Ihres Weges.
Ich möchte Ihnen mit diesem Buch Mut machen, an sich und die Weisheit Ihres Herzens zu glauben. Ich möchte Ihnen neue Handlungsmöglichkeiten öffnen, um Ihr Leben tatkräftig und bewusst zu ergreifen, und wünsche Ihnen viel Freude und wertvolle Erkenntnisse beim Lesen.
Ich bin 1975 zur Welt gekommen und in Interlaken, in der Schweiz, eingebettet in herrliche Natur zwischen Seen und Bergen, aufgewachsen. Meine Mutter gehörte zur Glaubensgemeinschaft der „Zeugen Jehovas”, mein Vater war evangelisch-reformiert. Beide lebten mir viele wertvolle Tugenden wie Einfachheit, Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft und Naturverbundenheit vor. Ich trage viele schöne Kindheitserinnerungen in mir, auch wenn die Glaubensdifferenzen zwischen meinen Eltern meine Kindheit bisweilen überschatteten. Die Verbundenheit zwischen meiner Mutter und mir war von meinem ersten Herzschlag an immens. Mit meiner Treue zu ihr und ihrem Glauben entfernte ich mich immer weiter von meinem Vater – und desto schwieriger wurde unser Vater-Tochter-Verständnis füreinander. Auch die Beziehung zu meiner Schwester reflektierte wenig Harmonie.
Die religiöse Erziehung begann früh in meinem Leben. Während andere Kinder Märchen hörten, lernte ich die biblischen Geschichten kennen. Ich ging zusammen mit meiner Mutter in die Versammlungen der „Zeugen Jehovas”. In jungen Jahren selten, dann immer öfters, im Teenageralter zwei- bis dreimal wöchentlich. Ich missionierte nie. Ich lernte in frühester Kindheit, vieles in der Außenwelt und auch in mir zu verurteilen. Ich lernte Schuldgefühle gut kennen. Ich lernte, was gut und böse, was von Gott und vom Teufel zu sein schien. Dies führte zu einem ständigen inneren Kampf zwischen dem, was ich fühlte und tief in mir wusste, und dem, was ich gelernt hatte und was ich aus meiner Verbundenheit zu meiner Mutter zu leben suchte. Ich bemühte mich, Gott zu fühlen, Schuldgefühle zu erlösen beziehungsweise zu vermeiden und den Frieden im Herzen zu erleben.
Ich feierte weder Weihnachten noch Geburtstage, obwohl mein Vater den Weihnachtsbaum schmückte und mir am Geburtstag verstohlen ein Geschenk zusteckte. In der Schule märtyrerte ich mich durch die Adventszeit. Ich lernte die Rolle der Außenseiterin und entwickelte den Willen, diese auch zu ertragen, um mich für Gott aufzuopfern. Ich erschrak bei der Feststellung, dass ich den inneren Drang zu einer Märtyrerin verspürte. Ich verspürte die Sehnsucht, für etwas zu leiden bis in den erlösenden Tod hinein.
Für mich war das alles normal. In keiner Weise habe ich je damit gehadert. Das Erlebte hat mich gestärkt und war so genau richtig. Es unterstützte das frühe Erwachen meiner spirituellen Lebensfragen. Die Erfahrungen in meiner Ursprungsfamilie waren die Wegweiser, um Frieden mit meiner Vergangenheit zu schließen und um mich selbst zu finden.
Neben diesen Prägungen hatte ich meine ganz eigenen Charaktereigenschaften und Herzensweisheiten, die ich durch all die Erfahrungen hindurch stets bewahrte. Ich war immer eine ruhige, zurückhaltende Person. Menschliches Verhalten hinterfragte ich schnell und klar, natürlich nur dort, wo ich es mir erlauben durfte.
Ich hatte eine große und unversehrte Herzensverbindung zu den Engeln. Ich war mir ihrer Anwesenheit immer bewusst. Bei ihnen fühlte ich mich geborgen und verstanden. Sie waren meine Freunde und mein wirkliches Zuhause. Sie behüteten meine Seele in all den Jahren der menschlichen und religiösen Prägung. In Träumen wurde ich in frühester Kindheit von ihnen belehrt und an himmlisches Wissen herangeführt. Ich erlebte viele Astralreisen und geistige Schulungen. Diese Träume brannten sich tiefer in mein Bewusstsein, als es religiöse Programmierungen je bewirken konnten. Sie stärkten mich durch mein ganzes Leben hindurch und sind mir stets bewusst geblieben. Noch heute erinnern sie mich immer wieder an meine geistige Verbundenheit und an die innere Kraft, an meinen Herzensruf und meine wahren Lebensaufgaben.
Als Kind hatte ich bereits die Gabe, mich innerhalb von Sekunden mit dem Höheren in mir zu verbinden und solche Dinge einfach zu wissen. Auf eine innere Frage erhielt ich eine klare, einfache Antwort. Mit zunehmender religiöser Verstrickung schob ich diese Fähigkeit zur Seite und erlaubte mir das (Hinter-)Fragen nicht mehr. Es brauchte später großen Mut und Willenskraft, um das höhere Bewusstsein zu ergreifen und das Leben offen zu betrachten; denn es bedeutete, wieder meine natürliche Verantwortung für mein Tun und Lassen zu übernehmen.
Ich hatte eine Schulfreundin, mit der ich alles außer meinen Glauben teilte. Wir spielten oft stundenlang, und ich genoss das normale Leben an ihrer Seite. Es war erlösend, meine Bedürfnisse ausleben zu können, ohne brav und korrekt sein zu müssen. Noch heute ist sie ein wertvoller Mensch in meinem Leben.
Meine religiöse Befreiung begann im Alter von fünfzehn Jahren.
Wie jedes Jahr, kam der dreitägige Kongress der „Zeugen Jehovas” in Zürich. Ich begleitete meine Mutter. Drei ganze Tage Vorträge, Gebete und Gesang waren für mich eine Kraftprobe, denn ich wusste, wie schwierig für mich eine zweistündige Versammlung war, wie energielos, innerlich getrieben und seelisch zerrissen ich mich jeweils nach spätestens einer Stunde fühlte. An diesem Kongress hatte ich drei volle Tage zu überstehen. Ich kämpfte tapfer gegen mich selbst und den vermeintlichen Teufel.
So saß ich da neben meiner Mutter, die Bibel in der Hand. Das Stadion war gefüllt mit Menschen, die diesem Glauben folgten. Krampfhaft versuchte ich, mich zu beruhigen und meine Gedanken auf das Vorgetragene zu lenken. Da passierte es. Innerlich bis zum Rand mit Stress aufgeladen, durchfuhr mich ein Gedanke wie ein Blitz: „Was um Himmels willen mache ich hier?“ In der bis dahin tiefsten seelischen Zerrissenheit ereignete sich ein Moment des Erwachens. Ich erkannte und fühlte erschreckend deutlich, dass ich nicht hierher gehörte. Auf diese Bewusstwerdung hin folgten ein Schauermoment und ein Hauch von Folgerungen. Nämlich das Wissen: „Okay, wenn ich nicht hierher gehöre, dann muss ich aus diesem System heraus.“ Weiter wagte ich nicht zu denken. Ich schob meine kühne Erkenntnis zur Seite. Vergessen konnte ich sie nie mehr.
Als ich sechzehn Jahre alt war, erhielt mein Leben eine schicksalhafte Wende. Viele Ereignisse kamen zusammen. Die himmlische Führung war unübersehbar für mich. Ich spürte, dass etwas Großartiges geschah, das von himmlischer Hand gelenkt sein musste. Ich wurde zu einem Naturheilarzt geführt, der meinem energielosen Körper neues Leben schenkte, und begegnete auf wunderbare Weise einem Menschen, der mir neue Sichtweisen öffnete. Es war eine um einige Jahre ältere Frau, in deren Augen ich vom ersten Moment unserer Begegnung an eine uralte Verbundenheit spürte. Ich begegnete ihr oft, hörte ihr einfach nur zu und lernte von ihrer Lebensphilosophie. Durchdrungen von neuer Lebendigkeit, begann ich meinen inneren Kern zu spüren. Ich nahm mir bewusst vor, meine Lebensentscheidungen von nun an aus der Intuition und Herzensweisheit zu fällen. Ich spürte, dass es wichtig war, der inneren Stimme zu lauschen und ihr zu folgen.
Vom Schicksal gelenkt, zog ich im Alter von siebzehn Jahren aus meinem vertrauten Familiennest aus und wohnte schon bald in einer Wohngemeinschaft mit meiner „wiedergefundenen“ und liebgewonnenen Bekannten. Mit unglaublichem Wissensdurst und großer Neugierde stöberte ich in ihrem Bücherregal, wohl wissend, dass ich Verbotenes tat. Ich tauchte ein in spirituelles Gedankengut, in Engel-Botschaften und geistige Durchsagen. All dies war mir bisher verwehrt geblieben. So floss Tropfen um Tropfen neues Wissen durch meinen anerzogenen Gedankenfilter in mich hinein. Es dauerte nicht lange, und diese sanfte Geistesreinigung trug ihre Früchte. Ich fühlte so vieles, das ich las. Es berührte mich im Innersten und war so absolut logisch und nachvollziehbar, auch wenn es entgegen meiner religiösen Erziehung war. Natürlich war ich manchmal erzürnt über so viel Schwachsinn, der vom Teufel sein musste. Doch gleichzeitig war ich unglaublich fasziniert von diesem neuen Geisteshorizont und getrieben davon, mehr zu erfahren. So wurde mein innerer Konflikt immer präsenter und die Frage „Woran glaube ich wirklich?“ immer lauter.
Es ging nicht lange, und ich hörte auf, in die Religionsversammlungen zu gehen. Zu weit weg hatte sich dieser Glaube innerhalb von ein paar Monaten von mir entfernt. Es zeichnete sich immer deutlicher eine bewusste Entscheidung ab, die ich im Alter von achtzehn Jahren traf, als ich das Kapitel „Zeugen Jehovas” in meinem Lebensbuch abschloss.
Nach dieser Entscheidung begann ich, jeden meiner Gedanken achtsam zu beobachten. Sobald ich etwas aus dem alten Glaubensmuster dachte, ersetzte ich es mit einem neuen Gedanken. Ich dachte zum Beispiel: „Ich habe mich soeben vom Teufel in Versuchung führen lassen.“ Sofort korrigierte ich den Gedanken wie folgt: „Nein, das stimmt nicht. Das hat man mir nur eingeredet. Es gibt keinen strafenden, urteilenden Gott. Der Teufel ist in dieser Form von den Menschen erfunden. Nur Menschen denken in Sünde und Strafe.“ So pflügte ich mich durch meine Glaubensmuster und las viele seelisch-geistig nährende Durchsagen. Ich las einen Absatz oder ein Kapitel, dann legte ich das Buch zur Seite, um über das Gelesene nachzudenken. Erst als ich es einordnen und fühlen konnte, las ich weiter.
Diese Selbst-Neuprogrammierung war nach einem Monat abgeschlossen und wurde nie mehr ins Wanken gebracht. Ich dachte damals, dass nun mein Weg frei sein müsste. [Damals ahnte ich noch nicht, dass es nur der erste Schritt auf einer langen Lebensstraße und inneren Befreiungsreise sein würde.]
Erlöst von dieser einen prägenden Hülle, wandte ich mich meiner geistigen Verbundenheit und meinen großen Sinn- und Lebensfragen zu. Ich bewegte mich viel in der Natur und stärkte mich mit Ruhe und inspirierenden Gedanken. So begann ich bald, meine Persönlichkeit und meinen inneren Ruf zu spüren und verstand im Alter von zwanzig Jahren, dass ich bestimmte Gaben für dieses Leben in mir trug. Doch ich hatte Angst vor mir und meiner Kraft. Ich hatte Angst, ins Unsichtbare meiner Zukunft hinauszuschreiten. Ich hatte Angst vor dem Licht, der Liebe und der Selbsterkenntnis, auch wenn diese zum Greifen nahe waren.
Es kam dazu, dass ich eine Entscheidung aus dem Intellekt und dem Bedürfnis nach Sicherheit fällte. Ich begann ein Betriebswirtschaftsstudium und entschied mich damit aus Ungewissheit und mangels Vertrauen bewusst gegen meinen inneren Ruf. Es war ein Moment, in dem ich meinen von lichtvoller Hand vorbereiteten Schicksalspfad verließ und einen Umweg antrat. Die Konsequenzen, mich an dieser Wegkreuzung nicht für den Weg des Herzens zu entscheiden, waren schmerzhaft, wert- und sinnvoll, doch bestimmt nicht nötig gewesen.
Mit dem Betriebswirtschaftsstudium änderte sich vieles in meinem Leben. Ich katapultierte meine Energie in den Kopf, füllte diesen aufgrund meines ausgeprägten Perfektionismus und dem Drang, alles verstehen zu wollen, mit betriebswirtschaftlichem Wissen. Ich lernte viel, und es war nie genug. Ein altes Lebensmuster wiederholte sich. Ich setzte mich immens unter Druck. Um diesem Druck und selbst erschaffenen Lernzwang standzuhalten, wechselte ich auf Funktionsmodus. Ich begann, mein Herz zu verschließen, nicht mehr über Sinn und Unsinn meines Tuns nachzudenken, nicht mehr zu hinterfragen, nicht mehr zu beobachten, sondern nur noch zu funktionieren. Ich tat wieder das, was ich als Kind so gut gelernt hatte. Mein Märtyrertum wechselte von Religion zu Betriebswirtschaft. Nach dem Studium begann ich, im Controlling zu arbeiten, und ein Jahr später, im Alter von fünfundzwanzig Jahren, nahm ich eine Stelle als Leiterin im Finanz- und Rechnungswesen eines mittelgroßen Betriebes an. Nach außen schien alles perfekt. Ich war erfolgreich, jung, sportlich und dynamisch. Doch ich identifizierte mich mit der Rolle und vergaß meine Wurzeln. Meine innere Härte, mein Perfektionismus, meine Opferhaltung und mein mangelndes Vertrauen trieben mich unentwegt am Limit meiner körperlichen und seelischen Kräfte an.
Es vergingen Jahre. Ich hatte den Zugang zur Leichtigkeit, Lebensfreude und Selbstliebe verloren. Ich vergaß das wirkliche Leben. Nur wenn ich eine Auszeit hatte, in den Ferien oder während einer Grippe, tauchten alte Gefühle und Erinnerungen auf. In den Ferien las ich Texte in spirituellen Büchern und genoss die Ruhe und Kraft, die zwischen den Zeilen zu mir strömte. Doch zwei Wochen waren nie ausreichend, um genügend Klarheit, Selbstwahrnehmung und Willenskraft für eine Veränderung zu sammeln und das Eis zu durchbrechen.
Ich war unterdessen achtundzwanzig Jahre alt und in der Hochform meiner inneren und äußeren Härte angelangt, zudem nagten die angespannten Gefühle gegenüber meiner Mutter an meinem Seelenfrieden. Um dem inneren Labyrinth zu entkommen, traf ich eine Entscheidung. Ich begann, mit therapeutischer Hilfe an meiner Vergangenheit zu arbeiten. Ich ordnete meine Lebensmuster und übernahm Verantwortung für mein Leben. Immer mehr schälte ich mein echtes Wesen heraus und lernte meine Leichtigkeit und Lebensfreude kennen. Ich nahm meine Bedürfnisse und meine Herzensstimme wieder wahr.
Immer mehr mir selbst bewusst, entfaltete ich die Kraft und das Vertrauen für einen neuen großen Schritt. Ich wagte den Sprung ins kalte Wasser, kündigte meine Stelle und buchte einen Flug nach Costa Rica. Ohne es zu wissen, hatte ich mir damit ein Ticket für die Reise zurück zu mir selbst gekauft.
Im Januar 2009 begann meine fast viermonatige Entdeckungsreise durch Costa Rica. Sie wurde zu einer der heilsamsten Erfahrungen meines bisherigen Lebens, zu einer Liebeserklärung an die Natur und Tierwelt, zu einer Bewusstwerdung und Selbstoffenbarung. Es war eine Reise mitten ins lichtvolle Reich meines Herzens.
Die Reise lehrte mich Achtsamkeit: Sei es in den staubigen Straßen der Städte, sei es auf einsamen Urwaldpfaden oder beim Beobachten der Tiere in ihrem natürlichen Element. Ich fand meine innere Ruhe und tiefe Stille durch die unzähligen Spaziergänge in den Bergen, in den Nebel- und Regenwäldern, in kleinen Buchten und an einsamen Sandstränden. Ich öffnete meine Intuition, denn keine Ablenkungen und kein festgefahrener Tagesablauf, welche die Lebendigkeit des Lebens in ihrem Räderwerk zermalmten, waren mehr da. Die geliebten Nebelwälder wurden zu meiner zweiten Heimat. Sie verbrannten uralte Energien der Schwere und reinigten meinen Geist von vielen unnötigen Gedanken. Ich begann, mein Herz zu spüren, und lernte, ihm zu vertrauen. Geist und Seele versöhnten sich und sprachen wieder mit einer Stimme. Ich fühlte meine Lebendigkeit und Klarheit mit jedem Atemzug. In den Nebelwäldern und in all der Freude und Leichtigkeit erinnerte ich mich an das tiefe Wissen, das im Alter von zwanzig Jahren in mir zu erwachen begonnen hatte. Mitten in dieser heilsamen und kraftvollen Natur von Costa Rica fing ich an, meinen inneren Ruf zu spüren.
Zurück in der Schweiz und gestärkt durch all die Erfahrungen, folgte ich meiner Intuition und den lichtvollen Zeichen, die mir den Weg wiesen. Ich begann wenige Monate nach meiner Rückkehr die Ausbildung zur cosmogetischen Heilerin bei Jana Haas. Es war nicht so, dass ich eine Heilerausbildung von Anfang geplant hatte. Nein, ich begann den Lehrgang aus reinem Vertrauen in meine innere Führung und aus großem Erkenntnis- und Wissensdurst. Und genauso, wie ich meiner Intuition vertraute, war ich auch äußerst vorsichtig. Nicht nachvollziehbare Lehren hatte ich zur Genüge in meiner Vergangenheit erlebt. Doch Jana, in ihrer Natürlichkeit und Klarheit, zeigte mir eine Welt fern von Dogma und Scheinheiligkeit. Ich lernte schnell die geistige Sprache. Das innere Hellsehen fiel mir leicht. Ich erfasste mehr und mehr energetische und geistige Zusammenhänge und verstand das Leben und mich mit all meinen Ängsten, Sehnsüchten und Bedürfnissen immer deutlicher. Durch das neu gewonnene Verständnis fand ich den Mut, mich auf meine Gaben und meinen inneren Ruf einzulassen und meiner geistigen Führung und Intuition zu folgen. Ich spürte, wohin ich wollte. Doch ich konnte den genauen Weg weder erkennen noch planen. Ich sah nur, dass die Engel bei mir waren und mir die Richtung wiesen. Also traute ich mir die nächsten Schritte zu.
So wurde das Jahr 2009 zu einem Meilenstein in meiner schicksalhaften Wende. Ich leitete noch in der Adventszeit desselben Jahres zwei öffentliche Meditationen. Im folgenden Jahr nahm ich eine Teilzeitstelle zur finanziellen Überbrückung an und baute daneben in Ruhe meine Selbstständigkeit auf.
Durch die bewusste Selbstzuwendung und die tägliche Meditation erwachte mein Zugang zum Überbewusstsein. Ich nutzte mein Hellwissen und Hellfühlen wieder wie vor dem Ausflug in die Welt der Betriebswirtschaft. Ich bat die Engel täglich um Führung und um Segen für meinen Lebensweg – beruflich und privat. Vertrauen, das erkannte ich früh, war die Basis auf meinem Weg zurück zu meinen Wurzeln. Wenn ich meinem Herzen folgen wollte, so hatte ich Vertrauen in meine Stärken, in die innere Führung, in die Mitmenschen und ins Leben zu entwickeln. Wie einfach das doch klingt und wie groß die Lebensphilosophie ist, die dahintersteckt und täglich erkannt und umgesetzt werden will.
Auf diesem Weg begegneten mir viele innere „Ungeheuer“, die mir meine Lebensmuster, meine Ängste und all das vergangene und noch nicht erlöste Leid offenbarten. Ich hatte mich vielen Schatten und zweifelnden, selbstsabotierenden Gedanken zu stellen. Ich litt unter lähmenden Ängsten, nicht geliebt zu werden, wenn ich lebte, wer ich war. Und ich hatte abgrundtiefe Versagensängste. Einmal mehr durfte ich alte Prägungen und Gedankenraster aufarbeiten. Ich besann mich dabei stets auf die Kraft der Liebe und auf meine himmlische Verbundenheit. Ich lernte, Frieden mit meiner Vergangenheit zu schließen, und begann, meine Gottverbundenheit authentisch und von Herzen anzunehmen. Ich erinnerte mich in Momenten des Zweifelns und Selbstsabotierens immer wieder an meinen inneren Ruf, an die himmlische Güte und Liebe und an das Licht, das in uns allen lebt, uns nährt und trägt. Ich wusste, es lohnt sich, immer und immer wieder aufzustehen und weiterzugehen. Nichts und niemand war es wert, dass ich mich, meine Herzensbedürfnisse und meine Berufung verneinte.
Im Februar 2010 lag mein Vater im Sterben. Ich besuchte ihn am letzten Tag seines Erdenlebens. Er hatte trotz Morphium starke Schmerzen und konnte nicht mehr sprechen. Ich saß am Bett und bat um himmlischen Segen für ihn. Ich sprach von Herz zu Herz mit meinem Vater, um ihm das Licht und seine Engel zu zeigen und um ihm Vertrauen für seinen Weg zu schenken. Ich sprach Gebete und legte meine Hände auf seinen eingefallenen Körper. Ich fühlte den Lichtfluss durch mein Scheitel-Chakra und über den Brustraum in die Arme und aus den Handflächen in ihn hineinströmen. Nach kurzer Zeit wurde er ruhiger und schlief ein. Ich war tief berührt an diesem Abend und weinte. Ich beweinte nicht meinen Verlust, sondern weil ich die so tief im Herzen verborgenen liebevollen Gefühle zu meinem Vater endlich spüren durfte.
In der folgenden Nacht versammelte sich meine Familie bei meinem Vater, um während seiner letzten Atemzüge da zu sein. Der Raum war erfüllt von verschiedensten Gedanken, Gefühlen und Gebeten. Dann passierte etwas unglaublich Schönes. Ich sah Engel vom Himmel herab zu meinem Vater schweben. Sie strahlten in einem wunderschönen grünen Licht, und aus der Brust meines Vaters heraus glitt eine goldene Kugel den Engeln entgegen. In wenigen Sekunden spielte sich dieses Geschehen vor meinen physischen Augen ab. Ich spürte ruhig und liebevoll in mich hinein und betrachtete die Dinge vor mir mit meinem offenen Herzen. Ich hörte Klänge und erlebte eine von den Engeln ausgehende Liebe, die sich nicht in Worte fassen lässt. Es war, als wenn eine himmlische Mutter ihre Arme in reinster Liebe öffnete und ein Erdenkind in diese Umarmung in unendlicher Hingabe hineinsinken ließe. Ich war tief berührt von der Gnade, dies sehen zu dürfen, während mein Vater, von unseren Gebeten begleitet, verstarb.
Noch in derselben Nacht träumte ich von ihm. Mein Vater war im Traum in Panik. Er hatte keine Beine und schaute mich hilfesuchend an. Am nächsten Tag zündete ich eine Teelichtkerze an und sprach in Gedanken zu ihm. Ich versuchte, ihm Ruhe und Vertrauen zu vermitteln und zeigte ihm den Weg ins Licht. Ich schloss ihn in meine täglichen Gebete ein und bat um Segen für seinen himmlischen Weg.
Ich begleitete ihn rund ein Jahr lang auf seinem Weg ins Licht. Ich spürte stets in mich hinein, wo er in seinem Entwicklungs- und Lösungsprozess stand, und vermittelte ihm Mut und Vertrauen, immer einen neuen Schritt zu wagen. Dann träumte ich eines Nachts von ihm. Er tanzte ausgelassen und mit kräftigen Beinen mit mir. Ich verstand seine wunderbare Botschaft. Es ging ihm gut, er war in Gottes Liebe angelangt.
Während dieser Zeit beendete ich meine Ausbildung zur cosmogetischen Heilerin. Ich hatte bereits meine Klienten, gab regelmäßig Meditationen sowie Engel-Botschaften und bot Kurse an.
Meiner Berufung folgend und immer gefestigter im Inneren und Äußeren, tat ich am 1. Januar 2012 den Schritt in die vollständige Selbstständigkeit.
Was so einfach klingt, war konsequentes Erkennen veralteter Glaubensmuster und Opfergedanken und das Verankern und Umsetzen einer neuen, authentischen Lebensphilosophie. Ich lernte, Leichtigkeit, Glück, Erfüllung und Liebe anzunehmen und das Alte durch mutiges Verhalten und vertrauensvolle Hingabe in Frieden umzuwandeln. Momente der Meditation, der inneren Stille, Ruhe und Klarheit gehören seither in meinen Alltag und stärken meine Intuition und Herzensoffenheit.
Ich habe für mich viele Antworten gefunden, wie ich meinem Herzen folgen kann. Das heißt nicht, dass seither alles rund läuft, die Probleme sich in Luft auflösen und ich keine Fragen zum Leben mehr habe. Weit gefehlt. Doch ich habe verstanden und verstehe von Tag zu Tag immer mehr, was es bedeutet, zu vertrauen, meine Intuition und mein Wissen einzusetzen, die geistige Anbindung zu nutzen und das Ziel und den Weg in diesem Leben für mich umzusetzen. Ich verstehe es nicht nur mit meinem Kopf, sondern immer tiefer in meinem Herzen. Ich habe endlich Frieden geschlossen mit meiner Vergangenheit. Ich erlebe die Gelassenheit und das Glücklichsein in der Gegenwart und freue mich auf die Zukunft. Es wird immer leichter, Herausforderungen anzupacken, und ich empfinde Leichtigkeit und Freude dabei. Ich tue viel dafür, meinen Weg zu verwirklichen, weil ich weiß, es lohnt sich und ich bin es mir wert. Ein wenig Gepäck im Rucksack, ist kein Grund, um stehen zu bleiben.
Mein erster Kurs „Gehe deinen Herzensweg“ kam unter herrlichen Fügungen zustande und war mit Erfolg gesegnet. Mein Bedürfnis, darüber ein Buch zu schreiben, entwickelte sich mit jedem weiteren Kurs und mit jedem neuen Lebensschritt in einen unüberhörbaren inneren Herzensruf.
Mit Anfang zwanzig spürte und sah ich, dass ich einmal ein Buch schreiben würde. Nun ist dieses Schicksal erfüllt.