Das wahre Wunder besteht darin, auf der Erde zu gehen
Achtsames Gehen
Wenn wir etwas tief berühren, berühren wir alles
Intersein
Wir sind alle voneinander abhängig und bedingen einander
Das Eine enthält alles
Nicht-Selbst
Der Glocke lauschen
Bei Rot anhalten
Glocken der Achtsamkeit
In unsere Einsiedelei zurückkehren
Unsere Einsiedelei ist in uns
Das Telefon
Uns selbst zuhören
Glück und Leid bedingen einander
Sorgen lindern
Lassen Sie sich nicht täuschen
Anhaftung erkennen und transformieren
Unserem inneren Kind zuhören
Anderen zuhören
Mit Aufmerksamkeit zuhören
Innere Knoten lösen
Versöhnung per Telefon
Versöhnung findet innen statt
Die vier Mantras
Die Einsicht in Nicht-Selbst
Zwei Hände eines Körpers
Morgendlicher Spaziergang
Einen Altar errichten
Jede Sekunde ist ein Juwel
Unsere Verbindung mit der Erde
Die Sonne, mein Herz
Glück ist keine individuelle Angelegenheit
Verstehe ich dich gut genug?
Die Weisheit der Nicht-Unterscheidung
Essen in Achtsamkeit
Tee trinken
Beten
Wahre Verbindung
Kollektive Praxis
Sich verwurzeln
Für sich selbst und füreinander praktizieren
Eine Praxisgemeinschaft
Gemeinschaft ist überall
Der heutige Tag
Kollektive Intelligenz
Ein Orchester ohne Dirigent
Jeder braucht eine Sangha
Teemeditation
Frieden in sich selbst, Frieden in der Welt
Tägliche Achtsamkeit ist die Grundlage des Wandels
Olivenbäume
Wahre Gemeinschaft
Globale Gemeinschaft
Wiederherstellung des Gleichgewichts
Frische Kräuter
Eine globale Ethik
Echte Veränderung schaffen
Die Erde vom Weltraum aus gesehen
Kollektives Erwachen
Einsichten teilen
Übungen, die uns verbinden
Zum Körper heimkehren
Geführte Meditation
Gehmeditation
Das verwundete Kind heilen
Liebes-Meditation
Bewusstes Atmen, eine friedvolle Zuflucht
Bücher zum Weiterlesen
Praxiszentren
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Über Thich Nhat Hanh
Thich Nhat Hanh, 1926 in Vietnam geboren, genießt als Meditationslehrer, Zen-Meister, Dichter und Vertreter eines engagierten Buddhismus weltweit hohes Ansehen. Seit über siebzig Jahren lehrt er Achtsamkeit und inspirierte Millionen von Menschen durch seine Präsenz. Sein unermüdliches Eintreten für Frieden und soziale Gerechtigkeit hat ihn weit über buddhistische Kreise hinaus bekannt gemacht. Er ist der spirituelle Leiter der Gemeinschaft Intersein und Gründer des berühmten Zentrums Plum Village in Frankreich und des Europäischen Instituts für Angewandten Buddhismus in Waldbröl (NRW).
www.eiab.eu
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Impressum
Die amerikanische Originalausgabe erschien 2020 unter dem Titel "How to connect" bei Parallax Press, Berkeley, California.
Covergestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Originalcover: Debbie Berne
Coverabbildung: Jason DeAntonis
ISBN 978-3-426-46135-8
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Einfach miteinander
Wie wir uns mit uns selbst, mit anderen und der Natur verbinden können
Wir sind hier, um aus der Täuschung zu erwachen, wir seien von anderen getrennt.
Achtsamkeit ist ein heilsamer Balsam, der unserem Gefühl der Entfremdung ein Ende setzen kann. Sie ist ein urteilsfreies Gewahrsein dessen, was in uns und um uns herum geschieht.
Wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit darauf richten, uns wirklich mit dem zu verbinden, was wir tun – ob wir nun gehen, atmen, uns die Zähne putzen oder eine Mahlzeit essen –, dann bringt uns das in die Gegenwart zurück. Wir sind im Hier und Jetzt präsent. Dies ist die Grundlage des Glücks.
Wenn ich achtsam bin, erlebe ich alles intensiver, den ersten Schluck Tee am Morgen, meine ersten Schritte draußen. Ich bin hier, da für das Leben. Und das Leben ist da für mich.
Üben wir uns in achtsamem Atmen und achtsamem Gehen, verbinden wir uns mit den Wundern unseres Körpers, den Wundern der Erde und mit dem ganzen Kosmos.
Die Energie der Achtsamkeit
Die Energie der Achtsamkeit vermag uns die nötige Stabilität zu geben, damit wir unsere schwierigen Emotionen erkennen und umarmen können und nicht von ihnen überwältigt werden. Dann können wir auch mit den Wundern des Lebens um uns herum und mit der Großzügigkeit von Mutter Erde in Berührung kommen. So werden wir die vielen Bedingungen für unser Glück erkennen, die bereits existieren.
Des Atems gewahr sein
In unserem Alltag vergessen wir oft, dass Geist und Körper miteinander verbunden sind. Unser Körper ist hier, doch unser Geist ganz woanders. Wir verlieren uns leicht in unserer Arbeit, unseren Plänen, unseren Ängsten, unseren Träumen. Wir leben mehr und mehr in unserem Geist und entfremden uns immer weiter von der natürlichen Welt. Unser Atem ist die Brücke, die unseren Körper und unseren Geist verbindet. Wenn wir zu unserem Atem zurückkehren und ihm den ganzen Weg vom Anfang bis zum Ende mit unserem Gewahrsein folgen, bringen wir Körper und Geist wieder zusammen und erinnern uns an das Wunder des gegenwärtigen Augenblicks. Das Gewahrsein unseres Ein- und Ausatmens beruhigt uns und bringt Frieden in unseren Körper zurück.