
Stefan A. Haser
Band 1:Von Gedanken jener Tage
Band 2: Im Gepäck das nächste Ende
2., überarbeitete Auflage
Veröffentlicht bei Books on Demand
Copyright © 2012 by Stefan A. Haser
„Von Gedanken jener Tage“
Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
Umschlagsfoto: „Crater Lake West“, Copyright © 2011 by Greg Martin
www.artofgregmartin.com
Satz: Copyright © 2011 by Stefan A. Haser
Layout: Copyright © 2011 by Stefan A. Haser
ISBN 978-3-8482-7398-0
Printed in Germany
www.bod.de
Die Worte hier solln niemals enden,
solang die Zeit sich vorwärts windet
und sich in meinen tiefen Lungen ein weitrer Atemzug befindet …
Stefan A. Haser, am 9. Oktober 2009
Das liebe Leben
Wegweiser zum Glück
Im Morgengrauen
Ode an das Schicksal
Sehnsucht
Lauf!
Warum lachst du nicht?
Nur wenn ich träume
Allein
Ein wenig Gewohnheit
Ohne dich
Der Wächter
Das Engelchen
Dann und wann
Frei
(M)ein Glück
Licht im Schatten
Wenn übermorgen Weltkrieg wär
Was wir lieben
Das Herz in weiter Ferne
Nachtgedanken
Sinn des Seins
Im Wind
Spiel im Verborgenen
Das Ende
Vorbei
Verpasste Gelegenheiten
Dem Apostroph
Zeit für Wunder
Dezemberabend
Täglich Erlösung
Vollkommener Frieden
Der Träumer
Im Regen
Die Artillerie
Geschenk des Himmels
Neues Erwachen
In dieser denkwürdigen Stunden
unWEGsamkeiten
Im Wandel der Zeiten
In seinem Namen
Ohne Einhalt
Die Entfernung, die uns trennt
An die Welt
Von güldenen Gedanken
Im Schnee
Dein Schatz
Der Apfelbaum
An alle die
Das erste Ende
Es war im Juni 2006, als meine Begeisterung für Lyrik in einem ersten selbst verfassten Gedicht ihren plötzlichen Anfang fand. In den darauf folgenden vier Jahren seit damals wuchs die Zahl meiner eigenen Werke stetig an – für mich Anlass genug, die ersten 50 zu einer Sammlung zusammenzufassen. Der vorliegende Band „Von Gedanken jener Tage“ bezeichnet diesen vorläufigen Höhepunkt meines Wirkens.
Wie die Jahreszeiten und Stimmungen sich während der vielen vergangenen Tage abwechselten, so spiegeln sich diese in den jeweiligen Gedichten wider:
Trauer und Einsamkeit nebst Freude und Hoffnung. Kalte und düstre Stimmung an der Seite erwartungsvollen Leuchtens. Einigen Themen begegnet man aus diesem Grund immer wieder: melancholischen Träumereien, der Liebe, dem Krieg und dem Heldenmut, um nur einige wenige zu nennen.
Träumereien, die einen tiefer verborgenen Sinn hinterfragen, versuchen der unbefriedigenden Realität der Gegenwart zu entfliehen.
Die Liebe – mal ist sie offensichtlich, mal tief verborgen und nicht leicht zu erkennen. Doch stets nicht leicht zu verstehen.
Den Krieg als schweren Schicksalsschlag; doch nebenbei der Denkanstoß ins Unerwartete. Und oft damit verbunden bereits verloren geglaubter Heldenmut, der Hoffnungen wiedererweckt und Außergewöhnliches versucht.
Die chronologisch nummerierten Gedichte auf den folgenden Seiten sind der Anfang einer Reihe, deren Ende hoffentlich noch lange nicht in Sicht ist …
Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern und Entdecken.
Ihr Stefan A. Haser
ie Liebe wie das grüne Gras
ist oft so frisch und stark.
Sie fühlt, trägt, lässt uns hoffen,
sie fährt durch Bein und Mark.
Ein jeder, der die Liebe hat,
darf sie verschwenden nicht.
Er soll sie hüten sicher,
als wär’s sein Augenlicht.
Und sei die Liebe doch einmal
gegang’n aus deinem Herzen.
Der helle, warme Sonnenschein
hilft lindern manche Schmerzen.
Der Morgentau in diesem Licht
hat die besondre Gabe.
Er zeigt mir, was ich eigentlich
welch schönes Dasein habe.
21. Juni 2006
ei niemals weder zu stolz deine Schwächen zuzugeben
noch deine Fehler einzugestehen.
Wenn du etwas von ganzem Herzen willst:
Verschiebe es nicht auf morgen,
weil es dann vielleicht schon nicht mehr da sein könnte.
Und wenn du jemanden wirklich liebst,
dann lass es sie heute wissen
und jeden Tag aufs Neue wieder,
für den Fall, dass es kein Morgen mehr gibt.
8. September 2007
ier liegt ein süßlich-fauliger Geruch in der Luft,
wie reife Früchte in einem Garten der Fruchtbarkeit,
umgeben von der neblig-düsteren Landschaft im
Morgengrauen des neuen Tages.
Die Sonne schickt sich an, den Nebel zu durchbrechen,
schafft es aber noch nicht.
Der Garten, ganz in Morgentau gehüllt,
schläft noch in der friedlichen Stille der gerade vergangenen Nacht.
Die Düfte jedoch, sowie schon manches Getier, sind bereits erwacht
und tasten sich langsam ihren Weg durch die
Blätter und Ranken der zahlreichen Gewächse;
sie suchen sich ihre Bleibe für die nächsten Stunden.
Für Tilman
13. November 2007
h Liebste mir, du hübsches Ding,
was ich so fühl, wenn ich hier sing,
ist Trauer, Freud und Leid zugleich,
mein Herz wird schwer, die Knie sind weich.
Ich möcht dich halten bei der Hand,
doch bisher trennt uns eine Wand,
die meine Lieb verwehren tut.
Bald schwindet auch mein letzter Mut.
Doch will ich nicht zu früh verzagen,
innerlich tu ich mich fragen:
Werd ich in einer bald’gen Stunden
sagen „Du hast zu mir gefunden“?
28. Mai 2008
ie ich an dich denke – du bist nicht hier –
und so im Grübeln mich verlier,
schau ich in die Leere und sehe nur dich.
Da bist nur du, so innerlich.
Wie ich mir erträume, ich wäre bei dir
und du in meinem Arm bei mir,