Über das Buch
Nachdem ein wertvolles Gemälde gestohlen wurde, taucht in Valleby plötzlich ein berühmter Meisterdetektiv auf. Der Stardetektiv löst den Fall und wird immer beliebter. Die Einzigen, die seinem Charme widerstehen, sind Lasse und Maja. Sind sie nur eifersüchtig? Oder stimmt wirklich etwas nicht mit dem neuen Detektiv in Valleby?
Band 32 der erfolgreichen Detektivreihe!





Die Geschichten spielen in einer kleinen
schwedischen Stadt namens Valleby,
in der fast jeder jeden kennt und wo
mitten im Ort die Kirche steht.
Die Hauptpersonen Lasse und Maja
gehen in die gleiche Klasse und
betreiben gemeinsam ein Detektivbüro.





Personen
Gefahr gebannt!
Heute, morgen und am Samstag!
Kalte Füße!
Ein wunderbarer Mensch!
Ein wichtiger Hinweis
Weil ich im Rollstuhl sitze
Ein Schnürsenkel löst den Knoten
Verflixt und Doppelnaht!
Ist es etwa verboten, einen Rollstuhl zu besitzen?
Vielleicht hat Dino eine Vase umgeschmissen
Das ist Betrug!
Über die Autoren

Kommt so schnell ihr könnt!«
Maja beendet das Telefongespräch.
»Wer war das?«, fragt Lasse.
»Der Polizeiinspektor«, antwortet Maja. »In Muhammeds Laden ist eben gerade der Alarm losgegangen!«
Lasse und Maja ziehen ihre dicken Wollpullover und die Fahrradhelme an. Dann sausen sie im Turbotempo auf ihren Rädern zu Muhammed Karats Juweliergeschäft.
Es ist ein früher Abend Anfang Herbst, die Blätter werden langsam gelb. Als sie in die Kirchstraße abbiegen, hören sie schon den Alarm.

Sie stellen die Räder ab und sehen eine Ansammlung Schaulustiger auf dem Bürgersteig.
Maja schaut auf die Kirchenuhr, die vierzehn Minuten nach sechs anzeigt.
»Ach, wie furchtbar«, jammert der Pastor, der durch den offenen Spalt der Kirchentür lugt.

Lasse und Maja schieben sich durch die Menschentraube.
»Hallo, ihr beiden«, begrüßt der Polizeiinspektor sie. »Gut, dass ihr so schnell kommen konntet.«
»Was ist passiert?«, fragt Lasse.
»Gerade eben ist der Alarm angesprungen«, erklärt der Polizeiinspektor grimmig. »Und jetzt warten wir auf Muhammed.«
Lasse und Maja schauen zu Muhammed Karats Juwelierladen.
»Sieht nicht aus, als wäre die Tür aufgebrochen worden«, sagt Maja.
»Und die Fenster sind auch geschlossen«, stellt Lasse fest.
Der Polizeiinspektor nickt.
»Ich habe auch schon die Rückseite kontrolliert«, sagt er.
»Das könnte bedeuten …«, fängt Maja an.
»… dass der Einbrecher noch im Laden ist«, bringt Lasse den Satz zu Ende.
Da sehen sie Muhammed Karat die Kirchstraße entlangeilen.

Mit aufgerissenen Augen schließt er die Tür auf und schiebt vorsichtig einen Arm durch den Spalt.
Der Alarm verstummt. Muhammed zieht den Arm zurück.
»Das hat ja ganz schön gedauert«, sagt Ivy Roos. »Karl-Filip mag solche schrillen Töne gar nicht.«
Der Polizeiinspektor rückt seine Mütze zurecht und schaut entschieden zur Ladentür. Und dann geht er hinein!
Auf der Kirchstraße wird es ganz still.
»Wie mutig von ihm«, flüstert Ronny Hazelwood. »Das würde ich mich nie trauen.«
Ivy tätschelt ihren Hund, den sie auf den Arm genommen hat.
»Oje, ist das aufregend«, sagt sie zu ihrem Hund. »Gut, dass ich dich hab.«
Karl-Filip leckt seinem Frauchen durchs Gesicht.
Da scheppert es laut im Juwelierladen. Die Leute auf der Straße schnappen erschrocken nach Luft.

»Jetzt kämpfen sie bestimmt«, flüstert Frau Blom, die Kassiererin vom Rio-Kino.