ausbrechen – nicht nur aufbrechen
Die letzten Monate hatten es in sich: Austrittszahlen schnellen in die Höhe, in allen Kirchen – und jedes Mal Klagen und Seufzen, Trauer und Schuldzuweisung – und natürlich auch fruchtlose Polemik. Doch tragen all diese Diskussionen nur dazu bei, das bestehende System immer weiter zu zementieren. Nichts verändert sich.
Es braucht einen radikalen Ausbruch und nicht nur einen Aufbruch, meint Christian Hennecke. Er möchte raus aus diesem lähmenden Gefüge und fordert einen neuen Stil des Handelns. Die Impulse in diesem Buch eröffnen überraschend neue Sichtweisen und bringen all diejenigen, die an die Botschaft des Christentums glauben, zurück in ein gemeinsames Gespräch.
Dr. Christian Hennecke, geboren 1961, ist seit 2015 Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim. Acht Jahre lang war er für die Priesterausbildung seines Bistums verantwortlich. Hennecke ist Autor zahlreicher Bücher.
Christian Hennecke
Raus
in eine
neue
Freiheit!
Die
Überwindung
der klerikalen
Kirche
Kösel
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Redaktion: Vera Baschlakow, Berlin
Satz und E-Book Produktion: Satzwerk Huber, Germering
ISBN 978-3-641-27989-9
V001
www.koesel.de
Inhalt
Ein emotionales Vorwort – Ich will hier raus!
Corona als Bewusstseinsbeschleuniger
»Nichts Neues unter der Sonne«: In Pfadabhängigkeiten
Jenseits der Strukturen – Die neue Freiheit des Evangeliums
Konvertiten – charismatisch und konservativ
Evangelium und Werdeprozesse des Glaubens
Verschlossene Türen
Kirche im flüssigen Werden – zur subversiven Freiheitspointe kirchlicher Waldspaziergänge
Abschied nehmen
Werden aus dem Ursprung
Mehr ist besser? – Die Befreiung von der Diktatur des Zählens und ihre Konsequenzen
Die vier Generationen
Ein Angebots- und Dienstleistungsverständnis
Ohne Jugend keine Zukunft?
Biblischer Zwischenruf: die Katastrophe des Zählens
Dienste jenseits klerikaler Ableitungen – ein anderer Zugang zu den Diensten im Gottesvolk
Wieder mal in Afrika
Dienste teilen
Dienste im Gottesvolk neu denken
Aus den gewohnten Denkmustern ausbrechen: die Dienste neu gestalten
Raus aus den blockierenden Sackgassen – Auf dem Weg zu einer neuen Freiheit zum ordinierten Amt
Lokale Kirchenentwicklung: Kirche ohne Priester?
Warum mit der Weihe keine Leitungskompetenz verliehen wird
Seelsorge versus Management oder: Von falschen Alternativen
Priesterinnen 2.0
Auf neuen Wegen
Machtstellungen
Glauben und Spiritualität
Seminare als Orte der Priesterausbildung?
Impulse einer tiefgreifenden Erneuerung
Eine erste anglikanische Revolution
Die Kirche und ihr Personal – auf dem Weg in neue Freiheiten
Der klerikale Code
Eine doppelte Krise
Ein gegen-klerikales Muster
Bilder der Zukunft
Wagemutig weiterdenken: Die Zukunft des sakramentalen Dienstes
Grunderfahrung des Sakramentalen
Eine südafrikanische Vision
Wozu wir (in Zukunft) Priester brauchen?
Noch einmal auf den Punkt gebracht: Leitung in der sakramentalen Perspektive
Relationale Sendungsverhältnisse
Neue Wege wagen
Ökumene im Zukunftsbeschleuniger – Von der Freiheit der postkonfessionellen Katholiken und Katholikinnen
Postkonfessionelle Orientierung
Praktische Herausforderungen für die Theologie
Die Basics des Evangeliums neu entdecken – Eine Relecture christlicher Moral jenseits der politischen und theologischen Kampfgräben
Synodalität in nuce
Ein erster Versuch …
»Amoris Laetitia« – Die Weggestalt des Christwerdens
Segnen dürfen?
Eine Weggestalt zwischen Basics und Zukunftsorientierung
Jenseits der selbstgesetzten Schranken – Aufbruch zu einer neuen liturgischen Freiheit
Die Pandemie-Offenbarung
Wege in die Freiheit bahnen und die Frage nach der eucharistischen Tradition
Sich dem Geheimnis annähern – Schritt für Schritt in die Freiheit
Ein hoffnungsfrohes Schlusswort: Von Bonhoeffer und Delp und den Anglikanern
»Beten und Tun des Gerechten«
Dank
Literatur zum Weiterlesen
Ein emotionales Vorwort – Ich will hier raus!
Ein Kirchengefüge löst sich vor unseren Augen auf. Die letzten Jahre haben und hatten es in sich: Immer wieder neue Skandale lassen ohnehin hohe Austrittszahlen in die Höhe schnellen. Das berechtigte Klagen und Seufzen, die emotionale Trauer, die wachsende Aggressivität und Wut, die ungeheure Hilflosigkeit und auch die Ratlosigkeit machen deutlich, wie unlösbar diese Situation ist und wird.
In dieser tiefen Krise gibt es wieder jene Propheten des Untergangs, der kommenden Apokalypse. Wir hören immer wieder endzeitliche Mahnungen, dass jetzt die letzte Gelegenheit gekommen ist, die Kirche endlich besser zu organisieren und so zu gestalten, dass sie attraktiv, relevant, faszinierend, zeit- und milieusensibel wird. Sonst stirbt die Kirche.
Das glaube ich nicht. Und ich kann diese apokalyptische Prosa nicht mehr hören. Ich ertrage es einfach nicht mehr. Und ich will auch nicht mehr so gerne mitdiskutieren. Weil es sich jedes Mal, jedes Jahr, zu jeder Gelegenheit, wiederholt, im Kreis dreht und alle Medien füllt.
Ich will hier raus!
Und mich wundert nicht wenig, wie merkwürdig verfangen in Gefügen gewachsener Bilder sich diese Diskussionen abspielen – dieselben Schuldigen, dieselben Forderungen, dieselben Blöden. Merkt das denn keiner?
Denn es geht einfach um mehr. Es geht um einen echten Wandel, eine Wandlung, eine Transformation. Wir stecken mitten drin in einem notwendenden Sterbeprozess und einem notwendigen Neubeginn: Neues wird geboren – nicht geplant, nicht gewollt, erlitten und ersehnt. Der Tod eines Gefüges – und das Hervorgebracht-Werden, das Wachsen, das Ins-Leben-Kommen einer neuen Gegenwartsgestalt des Evangeliums.
Aber tendenziell beschäftigt man sich in den Diskussionen in ratloser Aggressivität und mutloser Polemik mit dem Zerbrechen des bisherigen Gefüges und den wenig aussichtsreichen Versuchen der Veränderung. Die Passung des Gesamtgefüges stimmt jedoch nicht mehr. Es geht nicht um einzelne Facetten, sondern um das Ganze: Wundpflaster sind kein Aufbruch.
Ich will da raus! Raus aus diesem lähmenden Gefüge. Raus in eine neue Freiheit. Und deswegen gilt: Ich will ausbrechen – nicht nur aufbrechen.
Corona als Bewusstseinsbeschleuniger
Die letzten Monate, ja mehr als ein Jahr, hatten es in sich: Die Coronakrise ist offenbarend. Und was sich hier zeigt, ist mehr als nur eine Krisenaufnahme: Die Klage über das Schweigen der Kirche und die Frage nach ihrer Systemrelevanz ist verräterisch. Soll eine Kirche in dieses Gesellschaftssystem eingebunden sein und damit unverzichtbar werden? Für wen? Was ist genau gemeint? Ist wieder nur gemeint, dass die alten Stellungen modernisiert werden und die Institution sich über ihre Bischöfe meldet, mahnt, drängt (was sie im Übrigen getan hat)? Fällt denn nicht auf, dass in allen diesen Kontexten ein klerikal-machtvolles und institutionelles Bild zementiert werden soll? Selbst von denen, die das gar nicht zugeben würden?
Und umgekehrt wird seit dem Lockdown auch sehr deutlich, dass eine klerikale Kirche nicht ungebrochen weiterbestehen wird. Von einem weitgehenden Kontrollverlust ist hier oft die Rede gewesen. So wie es beschrieben werden könnte, wäre das negativ konnotiert. Geht es nicht im Gegenteil um eine Freilegung ungeheurer christlicher Kreativität und Freiheit? So wie im Netz vielfältige Gottesdienste mit hoher Partizipation und Gleichwürdigkeit gestaltet wurden, so entstanden – oft unsichtbar – viele Netzwerke der Nachbarschaft und Initiativen der Nächstenliebe, in selbstverantworteter Kooperation und selbstverständlicher Ökumene.
Entsteht hier nicht eine neue Perspektive des Kircheseins? Wird hier nicht über-sichtbar, was mit dem mündig werdenden Volk Gottes gemeint ist? Wieso dann die besorgte Rede vom Kontrollverlust?
Zeigt sich in den Folgen der Pandemie, ersehnt und notwendend erzwungen, nicht das Ende eines Gefüges und der Anfang von Neuem?
Was soll also das trotzige Weiter-so? Das Weiter-so der Diskussionen, die doch vor allem eine schon lange nicht mehr relevante Vergangenheit immer wieder traumatisch umkreisen. Ich kann es gut verstehen, wenn viele sich gegen eine frauendiskriminierende Kirche wenden und wenn viele neue Amtsmodelle fordern. Und unbedingt nötig ist es, den sexuellen Missbrauch transparent aufzuarbeiten und den Machtmissbrauch anzuklagen, aber schon die MHG-Studie* macht deutlich, dass das gewachsene kirchliche System als Ganzes versagt hat. Eine Revolution steht an, die dann aber keinen unberührt lassen wird. Panta rhei!
Die Diskussionen, die ich verfolgen muss, sind jedoch nicht radikal genug. Die Gefügetreue und die geprägten Bilder und Antibilder sind zu routiniert. Kein Wunder, dass der Beifall groß ist. Was alle eint, ist eine Bilder- und Konzeptwelt längst und endgültig vergangener Zeiten.
Ich will aus diesen Sprachspielen und immer selben Filmen heraus. Sie nehmen gefangen in alte Bilder. Sie passen nicht mehr und müssen auch nicht passen. Entspricht dies nicht genau dem Anliegen einer lokalen Kirchenentwicklung, die doch nichts anderes ins Licht rücken möchte als das Werden einer selbstbewussten Bewegung von Christinnen und Christen, die aus der Kraft des Evangeliums die Zukunft überall dort gestalten, wo der Geist sie hinruft?
Ein synodaler Weg?
Die letzten Monate hatten und haben es in sich. Der synodale Weg hat begonnen und ist doch durch die Coronakrise ins Stocken geraten. Aber auch hier finde ich ähnliche Mechanismen. Auf der einen Seite scheint es so, als ginge es nur darum, dass endlich einige Bischöfe verstehen, was die wirklich wichtigen Themen der Kirche sind. Polarisierungen bleiben und vertiefen sich – auf der anderen Seite stehen jene, die schon ein Schisma der deutschen Kirche von Rom vorhersagen. Und es scheinen eine Reihe von Konflikten konstitutiv unlösbar, zumal gerne argumentativ und emotional hochgerüstet wird: Es sei die letzte Chance der Kirche. Und in der Tat: Ich gebe dieser Kirchenkonstellation keine große Chance. Es wäre gut, wenn wir nicht weiter an einem immer weniger prägenden Modell der Kirche reformierend herumbasteln. Es wäre gut zu erkennen, dass es nicht nur um einen liberalen oder konservativen Aufbruch geht (die Kategorien sind ohnehin hinfällig), sondern um eine Transformation, die endlich und schmerzhaft eine wirkmächtige Kirchengestalt zum Ende bringt und dem Evangelium eine neue Chance gibt.
»Nichts Neues unter der Sonne«: In Pfadabhängigkeiten
Ein Ausbruch, nicht einfach eine Reform. Darum geht es. Es geht um ein Jenseits der klerikalen Machtdiskussionen, die doch selbst kein bisschen weiter gehen, als diese Macht zu demokratisieren und dann Macht eben auf andere aufzuteilen. Das ist für mich abstoßend: Wir bleiben im selben Gefüge des Oben-Unten und haben es jetzt gegendert. Das soll es schon sein?
Hier habe ich ein neues Wort gelernt. Wir sind alle auf Pfaden unterwegs und denken auf diesen Pfaden weiter. Auch Reformen der Kirche – gewollte, gewünschte oder zu vermeidende – reflektieren häufig – und hoffentlich unbewusst – die Denk- und Kulturgefüge der Wirklichkeit, die es zu verändern gilt. Hier spricht man von Pfadabhängigkeiten. Der Begriff ist wissenschaftlich vorgeprägt. Ohne die Diskussion hier führen zu wollen und zu können, geht es aber ganz einfach darum, dass auch Veränderungsprozesse letztlich im Gefüge stecken bleiben, aus dem sie stammen. Man könnte sagen: Entwicklungsprozesse übersteigen oft nicht den Rahmen des Gefüges, aus dem sie stammen. Echte Innovation geschieht so nicht – es bleibt alles beim neuen Alten.
Über Pfadabhängigkeiten diskutierte schon Kohelet. Hier gibt es eben nichts Neues unter der Sonne. Und in der Tat fällt mir bei den aufgeregten Veränderungsdiskussionen auf, dass die hintergründige Kirchenarchitektur bei Befürwortern und leidenschaftlichen Akteuren des Wandels immer noch ein bisheriges Kirchenbild fördert oder bekämpft. Das sind Pfadabhängigkeiten. Es ist spannend, hierbei zu beobachten, dass dies den Diskutierenden oft gar nicht bewusst ist.
Beispiele gibt es viele, gerade in jüngster Zeit. Man denke an die Priesterausbildung. Es ist seit Jahrzehnten klar, dass die Zahl der Seminare zu hoch ist. Seit 2006 verfolge ich die Diskussion um die Zukunft der Seminare, die Größe der Ausbildungskommunitäten, die Länge der Praktika, die geistliche Ausbildung. Und wenn in diesem Jahr neu vorgeschlagen wird, alle Seminaristen in drei Seminaren deutschlandweit auszubilden, und die pawlowschen Reflexe der betroffenen Bischöfe und Fakultäten sich sofort zeigen, dann sind dennoch entscheidende Fragen nicht beantwortet: Ist die derzeitige Gestalt der Ausbildung überhaupt geeignet, um Priester für das 21. Jahrhundert auszubilden? Welche Art akademisch präsenter Theologie braucht es in Deutschland? Welcher Art von Amtsträgern bedarf es? Pfadabhängigkeiten verhindern hier ein neues Denken, eine neue Praxis, die auf diese Fragen antworten könnte.
Und ja, auf dieses neue Denken habe ich Lust, aber nicht auf das Bepflastern von Defiziten und Selbstwahrnehmungen, die sich gegen Veränderungen immunisieren, und dies mit einem ungebrochenen Selbstbewusstsein.
Die Heftigkeit der Reaktionen, die Überemotionalisierung der Diskussionen machen nur eines deutlich: Viele spüren, dass es ernst geworden ist. Sie spüren, dass sie etwas verlieren könnten. Ob wir über Räte und ihre Zukunft diskutieren, über kirchliche Berufsgruppen, Priesterseminare, priesterliche Leitungsfragen, Frauenordination, über Sakramente und ihre Feier, über die Eucharistie und andere Liturgien, über die Systemrelevanz der Kirche, Austrittszahlen und ihre Bedeutung – alles gerät in Bewegung, aber leider werden in diesen heftigen Diskussionen auch die Pfadabhängigkeiten umso sichtbarer.
Das ist kein Wunder, aber es ist unfruchtbar. Am Ende kommen wir nicht weiter. Denn wir stehen vor einem tiefen Transformationsgeschehen, und das verlangt einen Ausbruch aus den gewohnten Frontstellungen, aus den argumentativen Schützengräben.
Und genau hier liegt mein Interesse: Wie können wir denn wirklich neue Pfade beschreiten? Könnte es nicht sein, dass die Zeit, in der wir die Gnade haben zu leben, neu freilegt, worum es im Ursprung des Evangeliums geht? Und wie das Feuer des Ursprungs und der Tradition neu gelebt und so auch bedacht werden kann? Und auch umgekehrt.
Kann es nicht sein, dass etwas neu ins Leben kommt? Ich erinnere mich an einen spektakulären Vortrag von Paul Zulehner. Die Erneuerung der Kirche formulierte er im Blick auf den kinderlosen Abraham und seine alte Frau Sara: »Tötet die Alte nicht, sie kann noch fruchtbar werden …« Und sie wurde es.
Aber es liegt auf der Hand: In dieser gnadenhaften und doch verheißungsvollen Fruchtbarkeit geht es um das Alte und das Neue, das Sterben und Geborenwerden – und nicht um eine Verjüngungskur.
Könnten wir also nicht aufhören, ständig über die Unfruchtbarkeit zu diskutieren, sondern vielmehr das Sterben aushalten und die neue Geburt wahrnehmen, die sich gerade ereignet?
Hildesheim, im April 2021
* Die MHG-Studie war ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Thema Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, das in den Jahren 2014 bis 2018 von einem Forschungsverbund aus Experten mehrerer universitärer Institute durchgeführt wurde.