Bund mit einem Dämon
Nur ein kleiner Liebesbiss: Wenn das Monster aus der Dunkelheit kommt … verschlingt es dich manchmal auf genau die Art, die du liebst.
Peter lebt seit fast zwei Jahrzehnten unter Vampiren, seitdem seine eigenen Eltern bei einem Brand getötet wurden, und er denkt, dass er recht gut über Paranormale informiert ist. Bei einem Zwischenstopp in einem Diner, um eine Tasse Kaffee zu trinken, fühlt er sich vom steten Blick eines großen Italieners angemacht. Als er im Diner das stille Örtchen aufsucht, erwartet er kein Stelldichein, doch genau das geschieht … und er erfährt auch, dass er nicht so viel über Paranormale weiß, wie er glaubt. Sein neuer Liebhaber, Balthazar, ist ein Dämon, der bald seinen eintausendsten Geburtstag feiert. Er kidnappt Peter und beansprucht ihn als seine Amina, seine Seele, eine Belohnung der Götter, weil er seine Arbeit seit tausend Jahren gut erledigt. Nur besteht Balthazars Aufgabe darin, die Seelen der Lebenden auszusaugen und sie dem Tod abzuliefern. Peter muss über das Stigma, mit einem seelenlosen Dämon verbunden zu sein, hinwegkommen. Aber kann Balthazar ihn, als jemand seine Helfer losschickt, die fest entschlossen sind, sie auseinanderzuhalten – ganz zu schweigen von Peters Vampirfreunden – lange genug beschützen, um ihre Bindung zu besiegeln?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.
Ein liebevolles Biss-chen ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.
Länge: rund 30.000 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Bund mit einem Dämon
Ein liebevolles Biss-chen 5
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Sharing a Demon’s Bond“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.
Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.
Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Für Unterbrechungen.
„Es tut mir so leid, Sir“, sagte die Frau hinter der Theke. „Die Torte ist noch nicht fertig.“
Peter Connelly las ihr Namensschild, laut dem sie Janine hieß. Nach seiner Meinung klang die Frau überhaupt nicht, als würde es ihr leidtun. War dies der normale Service in dem Laden? Wenn ja, würde er nie wieder eine Torte hier kaufen.
Peter lebte seit seinem sechsten Lebensjahr bei einem Vampirzirkel. Er hatte verdammt früh herausgefunden, dass er schwul war. Trotzdem war es Peter nicht gelungen, einen der Vampire zu überzeugen, mit ihm ins Bett zu gehen, bis er neunzehn war. Er hatte es nie bereut, Toni Bastille seine Jungfräulichkeit zu schenken. Im Laufe der Jahre hatte er jedoch aufgrund ihrer offenen Beziehung auch die Aufmerksamkeiten vieler anderer Männer genossen.
Sein Vampirzirkel akzeptierte gleichgeschlechtliche Beziehungen. Doch nach der Art und Weise zu schließen, wie diese Frau ihren Blick kritisch auf Peter richtete, tat sie es offensichtlich nicht. Es war nicht so, als könnte jemand mit einem Minimum von Wahrnehmung die Tatsache übersehen, dass Peter homosexuell war. Er liebte es, enge Jeans zu tragen, die seinen Knackarsch zeigten, und figurbetonte Hemden, die seine schwer erarbeiteten Six-Pack-Bauchmuskeln erkennen ließen. Oh, und das bisschen Make-up, das er gerne trug, war auch ein deutliches Zeichen.
„Wie lange glauben Sie, dauert es, bis sie fertig ist?“, fragte Peter und bemühte sich, sein Lächeln freundlich und seinen Ton ruhig zu halten.
Auch wenn Patrick, der Chefkoch des Vampirzirkels, für Constances Geburtstagsfeier eine Barbie-Torte hätte kreieren können, hatte das Geburtstagskind auf die Barbie-Torte im Schaufenster dieser Bäckerei bestanden. Peter hatte Isabelle, Constances Mutter, gesagt, dass er sie bestellen und abholen würde. Dieser Person hinter der Theke zufolge wurde sein Kuchen derzeit immer noch dekoriert, weil auf dem Bestellschein stand, dass er ihn um 12 Uhr abholen wollte, nicht um 10 Uhr morgens.
Wie auch immer.
„Es sollte nur dreißig Minuten dauern, wenn es Ihnen nichts ausmacht, zu warten“, sagte Janine zu ihm. Sie verzog die Lippen und fügte hinzu: „Es gibt eine Drogerie an der Ecke. Vielleicht könnten Sie hingehen und etwas von dem Make-up dort ausprobieren.“
Peter kniff die Augen zusammen, entschied sich aber für Zurückhaltung. Schließlich wollte er nicht, dass sie auf seine Torte spuckte. Anstatt auf ihren Seitenhieb zu antworten, überprüfte er die Uhrzeit auf seinem Handy und sagte dann höflich: „Es gibt ein Diner auf der anderen Straßenseite. Ich werde dort eine Tasse Kaffee trinken gehen, während ich warte. Wir sehen uns in dreißig Minuten.“
Nachdem er sich von der Theke abgewendet hatte, öffnete Peter gerade die Tür, als er die Frau hinter der Theke Schwuchtel murmeln hörte. Er ging weiter und machte sich eine gedankliche Notiz, online eine schlechte Bewertung abzugeben. Vielleicht würde er sogar nach Janines Chef fragen, nachdem er den Kuchen abgeholt hatte.
Peter lächelte bei diesen Gedanken und ließ seine Hüften ein wenig mehr schwingen, als er aus dem Laden schlenderte und die Straße hinunter zum Zebrastreifen an der Ecke ging. Er schob die Hände in die Jackentaschen, während er auf Grün wartete. Den Kopf zurückgeneigt, genoss er die Sonne auf seinem Gesicht.
Vielleicht sollte ich mich eine Stunde an den Pool legen, wenn ich nach Hause komme.
Nun hatte er etwas, auf das er sich freuen konnte, und Peters Stimmung wurde besser. Er trat in das Diner und sah sich um. Es wirkte auf den ersten Blick sauber, mit den traditionellen Sitznischen an den Fenstern und Tischen im mittleren Bereich. Die Empfangsdame stand hinter einem kleine Tresen zu seiner unmittelbaren Linken.
„Guten Morgen“, grüßte sie munter. „Wie geht es Ihnen an diesem schönen Tag?“
Peter lächelte sie an. „Besser jetzt“, antwortete er ehrlich, denn er mochte ihre Energie. „Wie ist der Kaffee hier?“
„Ausgezeichnet“, sagte die Empfangsdame. „Möchten Sie eine Nische oder einen Tisch?“
„Ein Platz hier am Fenster wäre fantastisch“, sagte Peter und winkte zu den nahe gelegenen Sitznischen auf der rechten Seite. „Ist das okay?“
Er wollte wirklich gern die Sonne genießen können, während er wartete. Falls er die Bäckerei auch sehen könnte, würde er sich nur noch besser fühlen. Das war wahrscheinlich ein bisschen irrational, da er in dem Laden nichts sehen konnte, aber es änderte nichts an seinen Gefühlen.
„Sicher“, sagte Lindsay, laut dem Namensschild auf ihrer Schürze. Sie führte ihn zur zweiten Nische rechts von der Tür. „Ist dieser Platz recht?“
„Großartig“, bestätigte Peter und ließ sich auf die Sitzbank gleiten.
Lindsay legte eine Karte vor ihn und fragte: „Möchten Sie normalen oder entkoffeinierten Kaffee?“
„Normalen.“
„Bin gleich wieder da“, sagte Lindsay, drehte sich um und ging mit einem fröhlichen Schwung in ihrem Schritt davon.
Peter beobachtete sie einige Sekunden und fand sich belustigt. Er blickte sich um und lächelte, als er feststellte, dass seine schlechte Laune verflogen war. Wenn der Kaffee und das Essen in diesem Diner so gut waren wie die gutgelaunte Empfangsdame, würde Peter zurückkehren.
Als er seinen Blick wieder durch den Innenraum des Diners schweifen ließ, stellte Peter fest, dass seine Aufmerksamkeit von einem großen, dunkelhaarigen Mann gefesselt wurde, der an einem Tisch im hinteren Bereich saß. Es waren nicht seine wie gemeißelten Gesichtszüge, die gebräunte Haut, die breiten Schultern oder das zottelige, mehr als schulterlange Haar, das Peters Aufmerksamkeit erregte. Stattdessen bemerkte er, dass seine tiefdunklen Augen seine Aufmerksamkeit fesselten. Augen, die aus dieser Entfernung schwarz aussahen.
Außerdem starrte der Mann Peter direkt an.
Peter spürte, wie sein Puls schneller wurde und senkte seinen Blick auf die Tischplatte. Er griff nach dem umgedrehten Kaffeebecher auf dem Tisch und drehte ihn herum, um ihn für die Rückkehr der Empfangsdame vorzubereiten. Obwohl er unbedingt wieder zu dem Mann aufschauen wollte, zwang er sich stattdessen, auf die Speisekarte zu starren … nicht, dass er sie tatsächlich las.
Peters Herz hämmerte in seiner Brust. Sein Blut raste durch seine Adern. Er fühlte sogar ein paar Schweißperlen an seinen Schläfen.
„Bitte schön.“
Nachdem er geradeso ein überraschtes Zusammenzucken bei Lindsays Rückkehr zurückgehalten hatte, zwang Peter sich zu einem Lächeln, als er zu ihr aufschaute. Er schluckte schwer und versuchte, Feuchtigkeit in seinen zu trockenen Hals zu bekommen. Nickend schaffte er es zu murmeln: „Danke.“
Lindsay füllte seine Tasse und sagte dann: „Kale wird heute Ihr Kellner sein. Er sollte in einer Minute bei Ihnen sein.“
„Danke“, sagte Peter erneut.
Sobald Lindsay gegangen war, konnte Peter nicht anders, als einen Blick auf den großen Mann in der Ecke zu werfen. Der schwarzäugige Blick des Fremden traf wieder Peters. Sein Körper wurde heiß, aber nicht, weil er beim Gucken ertappt worden war. Stattdessen schoss Erregung durch seinen Körper.
Pete hatte im Laufe der Jahre eine Reihe von Liebhabern genossen. Während einige von ihnen Menschen gewesen waren, waren die meisten Paranormale gewesen. Er freute sich immer auf den Biss eines Vampirs, weil der so viel Lust bereitete. Selbst sein regelmäßiger Liebhaber, der Vampir Toni Bastille, ließ seinen Körper nicht so hitzig reagieren wie der konzentrierte Blick des Fremden es tat.
Was war nur los mit diesem Fremden?
Peter ließ sich ein paar Sekunden Zeit, um ihn einfach anzustarren, und bewunderte die tiefgebräunte Haut des Mannes. Seine Schultern waren so breit und die Hände, die die Kaffeetasse hielten, so groß, dass Peter seine Größe auf weit über eins achtzig schätzte. Mit seiner gebräunten Haut, den Gesichtszügen und dem dunklen Haar fragte er sich, ob der Mann italienischer Abstammung war.
In jedem Fall ist er verdammt heiß.
Peter spürte, wie sich sein Schwanz in seiner Jeans verdickte. Er nahm einen Schluck von seinem Kaffee, den er mit einer Hand hielt, … als Deckung. Mit der anderen Hand griff er nach unten und rückte seinen schnell hart werdenden Schwanz zurecht.
Verdammt nochmal.
Wann hatte er das letzte Mal nur wegen des intensiven Blicks eines sexy Mannes einen Ständer bekommen? Dieser Typ war nicht schüchtern. Das gefiel Peter. Vielleicht könnte er seine Telefonnummer bekommen oder so. Er fragte sich, wie er das in die Wege leiten sollte.
Ist sein Schwanz proportional zu seinem Körper?
Schließlich fiel ihm der Geschmack des schwarzen Kaffees auf. Schwarz war das Problem. Peter riss den Blick von dem Italiener los und verzog das Gesicht, als er schluckte. Er griff nach zwei Päckchen Zucker, riss beide gleichzeitig auf und gab sie in sein Getränk. Er benutzte einen Löffel und rührte schnell. Er legte die jetzt leeren Päckchen weg und nahm einen weiteren Schluck.
So viel besser.
Als Peter sich wieder auf den Fremden am anderen Tisch konzentrierte, bemerkte er, wie der sich in seinem Stuhl zurückgelehnt hatte. Er schien es sich bequem gemacht zu haben. Nun ruhte seine Aufmerksamkeit auf seiner Kaffeetasse, und seine Brauen waren gefurcht.
Vielleicht war sie leer?
Peter starrte auf die zusammengezogenen Brauen und die gemeißelten Gesichtszüge des Mannes und bemerkte, dass sein Blick nach unten glitt, um sich auf seine kräftigen Finger zu konzentrieren. Wieder schoss sein Puls in die Höhe. Er fühlte tatsächlich eine Perle Vorsperma aus seinem harten Schaft quellen.
Peter zwang sich, tief durchzuatmen und ließ die Luft langsam raus. Da er entschied, dass er eine Minute zum Nachdenken brauchte, machte er sich Gedanken, wie er von dem Mann wegkommen könnte, der die Lust durch seine Adern pulsieren ließ. Das Schild für die Toiletten erregte seine Aufmerksamkeit.
Nachdem er seinen Kaffee abgestellt hatte, rutschte Peter von der Sitzbank. Er ging so normal wie möglich durch den Raum. Schweiß tropfte ihm über den Nacken, als er sich dem Objekt seiner Besessenheit näherte.
Er konnte nicht anders, als einen Blick auf den Fremden zu werfen. Zu Peters Verlegenheit schaute der Mann gerade auf und begegnete seinem Blick. Die Hitze in seinen schwarzen Augen verursachte ein Zucken in Peters Schwanz. Er fühlte noch mehr Vorsperma aus der Spitze seines Schwanzes quellen und betete, dass es nicht schon zu einem nassen Fleck durchgesickert war.
Peter riss seinen Blick von dem sexy Mann los. Nachdem er es an ihm vorbei geschafft hatte, ging er den Flur entlang zur Toilette. Er entdeckte die passende Tür, lehnte seine Schulter dagegen und drückte.
Peter fand sich in einer kleinen Toilette mit einer Kabine und einem Urinal wieder und ging auf das einzelne Waschbecken zu. Er drehte das Wasser an und hielt die Hände unter den Strahl. Nachdem er sein Gesicht bespritzt hatte, stützte er seine Hände auf beide Seiten des Beckens und ließ seinen Kopf darüber hängen, damit das Wasser von seinem Gesicht tropfen konnte.
Was, wenn er ein Paranormaler ist?
Peter könnte sich in den Hintern treten, weil er nicht schon früher darauf gekommen war. Natürlich, der Mann musste etwas anderes als ein Mensch sein. Vielleicht war er ein Bärenwandler … so einen hatte er schon einmal getroffen.
Kontra Belikov war ein Grizzlywandler, der an der Weihnachtsfeier von Meister Adalric teilgenommen hatte. Er war auch groß und heiß gewesen. Doch während Kontra verpaart und eindeutig vergeben gewesen war, schien der Typ, der draußen im Diner saß, das nicht zu sein … nicht bei den intensiven, konzentrierten Blicken, die er ihm zuwarf.
Peter hoffte jedenfalls, dass er damit Recht hatte. Das würde die Sache so viel einfacher machen. Wandler vögelten genauso gern wie Vampire. Vielleicht könnte er sich später am Abend mit ihm verabreden, nachdem er den Kuchen zu Hause vorbeigebracht hatte.
Der Kuchen!
Verdammt.
Peter richtete sich auf und schnappte sich ein Papiertuch. Er wischte sich die Hände und dann das Gesicht ab, drehte sich dann und sah sich nach dem Mülleimer um.
Sein Mund klappte auf. Gerade so innerhalb des Raumes, ihn still beobachtend, stand der sexy Fremde. Peter erstarrte, seine Hände umklammerten das Papiertuch.
Als er dem dunklen Blick des Mannes begegnete, konnte Peter nicht umhin, die Art und Weise zu bemerken, seine Augen zu glitzern oder gar zu wirbeln schienen. Der breite Mund des Mannes verzog sich langsam zu einem Lächeln. Er stolzierte vorwärts.
„W …“ Peter wich ein paar Schritte zurück und stieß mit dem Rücken gegen die Wand. „Was bist du?“
AminaAmina“,
Peter keuchte, als er die Größe von Balthazars Hand auf sich fühlte. Er griff nach dem Revers des Trenchcoats des Mannes – des Dämons – und hielt sich daran fest, als Balthazar ihn hochhob und an die Wand drückte. Er bemerkte, dass er das Papiertuch fallen gelassen hatte, interessierte sich aber nicht dafür, wo oder wann. Instinktiv schlang er seine Beine um die kräftigen Hüften des anderen Mannes. Als sein Schwanz gegen die geschwollene Härte des eingepferchten Schafts des anderen Mannes drückte, zitterte und stöhnte er. Sein Schwanz vergoss einen weiteren Tropfen Vorsperma.
„Oh“, zischte Peter. „Oh, Scheiße.“ Er spürte, wie seine Eier in seinem Sack rollten. „I-ist eine Amina so etwas wie der Geliebte eines Vampirs?“, stieß er hervor und rang mit dem ungewohnten Wort. Peter keuchte schwer und versuchte, sich davon abzuhalten zu kommen.
„Ähnlich, aber anders“, brummte Balthazar. „Lass mich dich haben, Peter. Biete dich mir an.“
Peter bemerkte, dass er sich bewegte. Sein harter Schaft stieß und rieb sich bei jedem Schritt gegen den seines zukünftigen Liebhabers. Sekunden später befand er sich in der winzigen Toilettenkabine, an die Rückseite der jetzt geschlossenen Tür gedrückt, und Balthazars gewaltiger Körper füllte den größten Teil des Raums aus.
„Ja“, murmelte Peter. Jetzt, wo sie allein waren und die Kabine ein gewisses Maß an Abgeschiedenheit bot, verpufften alle seine Hemmungen. Er wollte diesen Mann, und dem Ausdruck primitiver Lust in Balthazars Augen nach und der steinharten Erektion, die er in der Hose des Mannes gefangen fühlte, wusste Peter, dass es nicht lange dauern würde. „Nimm mich, Bal“, drängte er. „Fülle mich mit deinem Samen. Ich möchte dich fühlen.“