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herausgegeben durch das Literaturpodium, Dorante Edition
Berlin 2021, www.literaturpodium.de
ISBN: 9783753494081
Foto auf der Vorderseite: Giulia Patruno
Alle Nachdrucke sowie Verwertung in Film, Funk und Fernsehen und auf jeder Art von Bild-, Wort-, und Tonträgern sind honorar- und genehmigungspflichtig. Alle Rechte vorbehalten. Das Urheberrecht liegt bei den Autorinnen und Autoren.
Druck, Vertrieb und Verlag: BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt
Ich blicke in den Himmel,
Wolken auf Reisen, die ihre Formen verändern,
ab und an die Sonne verspeisen
um sie dann wieder durch zu lassen,
unsere Körper bedeckt
von den warmen Strahlen.
Dann werde ich etwas mutiger
wenn ich daran denke,
dass Dinge
sich immer neu erfinden.
Zweitausendneunzehn
bin ich mit der Welt verbunden.
Wenn sich nichts geändert hätte
wäre ich heute mineralisch.
Aber ich werfe mich lieber
in die Arme des Windes,
mach ein Segel mit den Händen
und fühle alle Sinne.
Will leuchten wie ein Stern,
das Leben genießen, neue Dinge erlernen.
Bereicherungen fühlen.
Werde niemals müde, hab das Leben gern.
Will alles aufsaugen,
alles was ich nicht kenn‘.
Will alle Signale empfangen
als wäre ich eine Antenne
auf dem Dach eines Hauses.
Sehen wie die Sender
in meinem Zimmer gelangen,
dabei die Programme auf Glück einstellen.
Die Ewigkeit ist
nur ein Wimpernschlag,
kann den Sommer riechen,
das Meer hören aus einer Muschel.
Deine liebenden Hände sehen
wenn sie durch meine Haare wuscheln.
Ich möchte mich sonnen in deinen Augen,
so glänzend wie Seide.
Ein Beben im Herzen?
Kann ich mir erlauben.
In meiner Umlaufbahn
drehst du schon deine Kreise.
Und heut Nacht
sieht diese Stadt wunderschön aus
zwischen all den Lichtern
und den Statuen aus Stein.
Streichle nochmal meine Haut,
heute Nacht will ich deine sein.
Auf den Mauern sehe ich dein Gesicht geschrieben
zwischen Blättern und Wiesen
werden wir uns lieben.
Zwischen all den Geschichten dieser großen Stadt,
zwischen all den Stolperfallen
läuft wieder alles glatt.
Im Regen und im Gewitter,
mein Herz bleibt in Flammen.
Fülle mein Gesicht mit deinen Küssen
denn nur mit dir zusammen
mag ich an nichts anderes denken,
außer daran, dass wir uns Leben schenken.
Einen Platz hab ich gefunden,
wie damals
als ich sechs Jahre alt war,
Sonntags Eiscreme aß,
einen alten Film schaute
und im Bett saß.
Wusste noch nicht, dass ich
dich eines Tages verlass‘.
Es tut mir leid, Heimat,
dass ich dich nun verrat‘
und was wir jemals hatten
einfach aufgab.
Vergib mir, dass ich
mit deinem Herzen gespielt hab.
Sei dir gewiss, dass es weh tat
als ich nachgab.
Wenn ich könnte,
würde ich zurück
zu dir,
oh Heimat.
Wie damals in der Nacht
durch die Straßen
als ich dachte, du hättest
nicht diese Macht.
Als wir nicht
darüber redeten,
wo wir sein werden
in zehn Jahren.
Geträumt hatte
von deiner Bühne
doch du wolltest es
nicht gestatten.
Keinen Schaden
anrichten wollte damals,
keinen Schaden.
In mir werde ich dich
immer tragen.
Wenn ich bloß könnte,
zu dir wie damals,
Heimat.
Du beendest meine schwarzen Jahre,
beendest die Nächte
in denen ich nicht schlafe.
Ich schalte die künstlichen Lichter aus,
schau mir lieber die Sterne an
und geh mit dir raus.
Denn das sind alles Versuche,
dir zu sagen, dass ich dich liebe.
Auf der Suche
nach Wörtern und Taten
keine anderen Definitionen,
keine richtigen Adjektive.
Wenn jedes Mal
ein erstes Mal ist,
ich mich Sorge weil du wichtig bist,
dann braucht es kein „für immer“
geschweige Ordnung
in alle Zimmern.
Es ist die Summe der Mängel
die wir tolerieren.
Keine Erwartungen,
kein Manövrieren.
Nur Gewissheit, meine Liebe ist anders.
Meine Liebe ist keine Selbstaufgabe.
Medien wollen mir erzählen
was ich ändern soll
in meinem Leben.
Doch ich möchte,
dass du dich darauf verlässt,
diese Hände halten dich fest.
Es ist die Reinheit deiner Absicht
in diesen unmenschlichen Zeiten.
Sich zu erkennen
zwischen all den Menschen,
Zähne zusammenbeißen
und dabei lächeln.
Denn alles was zählt ist, dass uns nichts fehlt.
Wir haben ja uns!
Auch die grauen Tage
bekommen bei dir Farbe.
Deshalb kann ich sagen, meine Liebe ist anders.
Braucht keine Antworten, keine offenen Fragen.
Darfst also gern bei mir bleiben und mir vertrauen,
bin besonders, unterscheide mich von allen.
Keine Schublade oder schlechte Romane,
meine Liebe ist anders, sie ist süß wie Schokolade.
Ich würde dich gern‘ begleiten
wenn du deine Träume verwirklichst,
dich anschauen wenn du beginnst
zu strahlen wie Sternenlicht.
Ich würde dich gern‘ stützen,
solltest du straucheln
und dich halten
solltest du fallen.
Du darfst mir vertrauen
mit geschlossenen
oder offenen Augen
auf mich bauen.
Ich lass dich nicht fallen.
Höchstens in meine Arme.
Werde dich beschützen
wie die Schweizer Garde.
Weil ich dich liebe mit jedem Herzschlag,
an dich denke und denke
Versammlung von Minuten,
Tag für Tag.
Weil du es verdient hast,
dass man dich so liebt
mit allen Ecken und Kanten.
Wo du bist, ob es dir gut geht?,
sind meine Gedanken.
Dich lieben und lieben, alles an dir,
vor allem deine Fehler.
Das Feld würde ich für dich räumen
begegne ich deinen Gegnern.
Vielleicht füreinander bestimmt,
so unrealistisch es auch klingt,
ich Träumer, du offenes Meer,
goldenes Glück, mein Herz für dich glimmt.
Da habe ich mir den Staub
von der Seele geklopft
und mich mit dem Kopf zuerst
aus dem Fenster gehängt,
einen halben Winter lang
bis meine Seele
eine einzige Falte
von dir geworfen hat.
Nun tust du mir leid
denn plötzlich bist du es,
der es nicht gut geht,
nicht mehr, jetzt, alleine.
Wie vor langer Zeit ich
im »wir« gelitten habe,
schmerzt dich nun das »du«.
Und ich habe mich
wieder gefunden.
Ein bisschen ramponiert
vielleicht nach all der Zeit.
Danach habe ich mir
einen neuen Park gesucht.
Jetzt geht es mir gut.
Hast mich gefunden
dort an der Ecke
mit geschlossenen Fäusten,
mit den Schultern gegen die Wand,
deine Gefühle waren die scheusten.
Damals stand ich in der Schlange
mit dem Desillusionierten.
Doch du hast nicht gezögert,
kein Weichen,
gehörst wohl zu den „Unbeirrten“.
Hast mich eingesammelt
wie eine streunende Katze,
mich zu dir gebracht
ohne Gedanken,
ob ich dich kratze.
Und so stehst du nun hier
mit geschlossenen Augen
bereit mich zu verteidigen,
bereit für alles und ich
werde es dir erlauben.
Manchmal bist du zerbrechlich,
besitzt aber hauptsächlich
die Kraft einer Boeing 737,
nimmst das Steuer in die Hand
um dich in Sicherheit zu wiegen.
Und dann fliegst du
den Himmel weit hoch,
träumst über den Wolken
von Kunst und Abenteuern
die Mut machen und auch Angst.
Veränderst meine Tage
ohne dich selbst zu ändern.
Wirst zum Grund aller Gründe,
Substanz meiner Träume.
Für dich jeder meiner Atemzüge.
Und an manchen Tagen
magst du dich nicht,
bist nicht immer von dir begeistert
und wunderst dich,
dass du für mich ein Wunder bleibst.
Denn die Kräfte der Natur
sind in dir vereint.
Mal bist du ein Stein,
mal eine Pflanze, die blüht,
mal ein Hurrikan, der mich umhaut.
Mal der Horizont, der mich begrüßt.
der mich begrüßt
wenn ich mich entferne.
Selbst Müdigkeit
gestaltest du gerne
in ein unermessliches
Vergnügen.
Du bist es geworden,
der wichtige Grund
alle Gründe zu ergründen.
Jeder Schritt, jeder Ausdruck, jede Geste.
Wenn du fehlst, ich an deine Augen denk,
color „celeste“, smaragdgrünblaugrau
sind deine Farben.
Sie sind so tief wie der Marianengraben
Es gefällt mir stehen zu bleiben um an dich zu denken.
Habe das Bedürfnis dir mein Herz zu schenken,
wie in einer anderen Hemisphäre
bei deinem bloßem Anblick.
Nicht nötig zu erklären, kannst lesen wie ich bin.
Doch mit Mittelmäßigkeit gibst du dich nicht zufrieden.
Nimmst dir gerne Zeit, alles andere wär übertrieben.
Willst lieber weiter weit, halbe Sachen nicht dein Ding.
Immer hast du einen Plan.
Bist selbstbestimmt entschieden.
Ich habe soviel Respekt vor jeder deiner neuen Ideen.
Würde sie nicht ändern sondern lieber sehen
oder mit dir gehen.
Denn es scheint täglich die Sonne, es gibt keinen Regen
seitdem du da bist in meinem Leben.
Und wenn doch dann bist du mein Schirm
entweder beruhigst du oder bietest mir die Stirn.
Und wenn du wieder schonungslos ehrlich bist
mir ein patsch gibst und ich denke Autsch, Mist
dann komme ich nur zu einem einzigem Ergebnis;
Dass ich einfach Lust hab‘
nach allem was du machst,
nach allem was du bist.
Sogar glücklich bin wenn du mich
beim Schach abziehst.
Und wenn ich genauer drüber nachdenke,
das schöne an dir ist, dass du nicht einmal merkst
wie besonders du bist.
Was für eine schöne Geschichte wir beide schon haben,
möchte sie am liebsten als Bestseller Roman austragen.
Vielleicht bin ich auf Bewährung,
vielleicht musst du manches hinterfragen.
Ich schätze jedoch
wir können uns beide gut ertragen.
Aber macht nichts.
Ich steh einfach vor dir,
lass lieber meine Augen sprechen
mit Zuversicht in meinem Herzen
steht’s geschrieben,
sogar in meinen Handflächen.
Du hübscher Gegenpol,
lauf daneben in deinem Revier.
Fühl mich ziemlich wohl
zusammen mit dir
als „wir“.
Ich stimme mich ein
auf Veränderung.
Auf mich achtend,
sich wappnend.
Emotionsfrei,
Emotionsgeladen.
Bereit,
um nie bereit zu sein.
Auf die Reinheit der Ehrlichkeit
die mich empfängt,
ihre Arme breit
wie ein offenes Tor.
Oder beschleunigend
wie ein Katapult
aus mechanischer Energie,
ich, als das Geschoss.
Ich richte mich ein
auf die Erhabenheit
mit ihren Tücken,
die Auswirkungen deines Namens.
Für meine Revolution
mach ich mich zurecht.
Jedes Gesetz,
jedem Anfang.
Auf die Grandiosität des Scheiterns,
auf jeder Vorgabe, die du änderst,
der Unterschrift auf meiner Haut
bin ich bereit.
Dafür las ich Millionen voller Wörter
in all den Büchern, die enthüllten.
Lauschte Strophen,
wer weiß welcher Lieder.