6636_Title.jpg

Ralph-Christian Amthor | Brigitta Goldberg | Peter Hansbauer | Benjamin Landes | Theresia Wintergerst (Hrsg.)

Unter Mitarbeit von Pia Theil, ISS Frankfurt a. M.

Kreft/Mielenz

Wörterbuch Soziale Arbeit

Aufgaben, Praxisfelder, Begriffe und Methoden der Sozialarbeit und Sozialpädagogik

9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage

11253.jpg

 

 

Impressum

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung

ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen,

Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische

Systeme.

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Buch ist erhältlich als:

ISBN 978-3-7799-3869-9 Print

ISBN 978-3-7799-4993-0 E-Book (PDF)

ISBN 978-3-7799-6636-4 E-Pub

 

9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2021

 

© 2021 Beltz Juventa

in der Verlagsgruppe Beltz • Weinheim Basel

Werderstraße 10, 69469 Weinheim

Alle Rechte vorbehalten

 

Herstellung: Ulrike Poppel

Satz: text plus form, Dresden

Druck und Bindung: Beltz Grafische Betriebe, Bad Langensalza

Printed in Germany

 

Weitere Informationen zu unseren Autoren und Titeln finden Sie unter: www.beltz.de

Gewidmet Dieter Kreft und Ingrid Mielenz

Hinweise für die Benutzerinnen und Benutzer

Mit den nachfolgenden Hinweisen möchten wir den Leserinnen und Lesern einige Empfehlungen zur Verwendung des Wörterbuchs Soziale Arbeit mit auf den Weg geben: Zunächst sei an dieser Stelle erwähnt, dass im Wörterbuch traditionell zwischen drei Arten von Beiträgen unterschieden wird:

Grundsatzbeiträge führen über mehrere Seiten in zentrale Themen der Sozialen Arbeit ein, bspw. die Stichwörter „Soziale Arbeit“, „Behindertenhilfe“, „Kinder- und Jugendhilfe“, „Allgemeiner Sozialdienst“ oder „Methoden der Sozialen Arbeit“.

Mittlere Beiträge erläutern Begriffe, die von großer Wichtigkeit für die Soziale Arbeit sind und sich einem Grundsatzbeitrag zuordnen lassen, bspw. „Gemeinwesenarbeit“ oder „Soziale Gruppenarbeit“ (übergeordneter Beitrag: „Methoden der Sozialen Arbeit“).

Kurzbeiträge erklären Begriffe mit engem Themenspektrum, die im Rahmen eines Grundsatzartikels oder mittleren Artikels nicht hinlänglich erläutern werden können, bspw. „Aktenführung“ oder „Arbeitsgemeinschaften“.

Des Weiteren möchten wir einige übergreifende Hinweise geben:

Abkürzungen: Innerhalb der einzelnen Beiträge sind die Hauptstichwörter in aller Regel mit dem ersten Buchstaben abgekürzt; ansonsten können verwendete Abkürzungen ggf. im Abkürzungsverzeichnis nachgeschlagen werden.

Kursiv gesetzte Begriffe in den einzelnen Beiträgen verweisen ausschließlich auf andere Stichwortbeiträge im Wörterbuch und wurden von den Herausgebern/innen im Rahmen der Endredaktion gesetzt. Hierbei gibt es zwei Vorgehensweisen: einmal das kursive Hervorheben einzelner Wörter im Text von Autoren/innen; zum anderen verweisen in Klammern gesetzte kursive Begriffe ebenfalls auf andere Stichwörter. Da die kursiven Hervorhebungen nicht von den Autoren/innen der Beiträge selbst vorgenommen wurden, sollten diese bei der Verwendung von wörtlichen Zitaten weggelassen werden.

Sachregister: Es ist ein schwieriger Prozess, auszuwählen, welche Beiträge unter welchen Titeln aufgenommen werden; nicht selten werden Inhalte auch mit anderen Bezeichnungen verbunden. Zudem sind viele Themenbereiche und fachliche Ausführungen, die nicht als eigenes Stichwort geführt werden, dennoch im Wörterbuch Soziale Arbeit enthalten, oft sogar mehrfach und an unterschiedlichen Stellen. Aufbauend auf dem alphabetischen Stichwortverzeichnis gibt deshalb das Sachregister am Ende des Wörterbuchs einen Überblick zu vielen weiteren wichtigen Bezeichnungen, Inhalten und Fachbegriffen; dabei verweisen nur „fett markierte“ Begriffe auf die Titel der einzelnen Stichwortbeiträge.

Gendergerechte Schreibweise: Alle Autoren/innen verwenden in ihren Beiträgen eine gendergerechte Schreibweise; das „Mitmeinen“ von Frauen in männlichen Bezeichnungen (generisches Maskulinum) wird seit langem in der Sozialen Arbeit als nicht mehr zeitgemäß angesehen. Die Vielfalt an unterschiedlichen Vorgehensweisen in der Praxis, Profession, Lehre und Wissenschaft findet sich indessen auch in den einzelnen Beiträgen des Wörterbuchs, was von den Herausgebern/innen als Abbildung der Diversität Sozialer Arbeit bewusst bejaht wird.

Vorwort zur 9. Auflage

Das Manuskript zum Wörterbuch Soziale Arbeit wird in einer Zeit der Krise abgeschlossen. Beginnend mit dem Ausbruch des Coronavirus in China und der nachfolgenden weltweiten Ausbreitung hat sich die gesamtgesellschaftliche Situation in Deutschland und Europa nachhaltig gewandelt, spürbar bis in den Alltag jeder bzw. jedes Einzelnen hinein. Vielfach arbeiten soziale Fachkräfte in systemrelevanten Arbeitsgebieten, zum Bespiel in stationären und ambulanten Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und den Einrichtungen für Menschen mit einer Behinderung oder einer psychischen Erkrankung sowie in der Alten- und Gesundheitshilfe, im Bereich Resozialisierung oder in den Angeboten für von Armut betroffenen Menschen, und stehen trotz Ansteckungsgefahr in direktem Kontakt zu den Klientinnen und Klienten. Dagegen ist der Alltag anderer in der Sozialen Arbeit Engagierter geprägt von Homeoffice und internetbasierter Kommunikation; auch an den Hochschulen sind Studierende mit umfassender Online-Lehre konfrontiert.

In dieser Situation werden viele Fragen aufgeworfen, unter anderem wie unter den veränderten Bedingungen das System sozialer Sicherheit und Sozialer Arbeit aufrechterhalten bleiben kann – und vor allem in Zukunft bleiben wird, denn die längerfristigen politischen und ökonomischen Auswirkungen auf die Adressatinnen und Adressaten sind in einem hohen Maße ungewiss. Aufgabe wird es einerseits sein, den gesellschaftlichen Umgang mit den Zielgruppen und die während der Corona-Krise erbrachte Soziale Arbeit zu reflektieren, andererseits möglichen nachfolgenden Einschränkungen und Beschneidungen im Netz sozialer Sicherung und in den Einrichtungen und sozialen Diensten entgegenzutreten.

So zeichnet sich in der Krise bereits jetzt ab, dass die Maxime der „Einmischung“ – als grundlegendes Prinzip von Ingrid Mielenz bereits Anfang der 1980er Jahre ausgerufen und von anderen, insbesondere von Hans Thiersch im Rahmen der Lebensweltorientierung, weiterverfolgt – eine völlig neue Aktualität und Brisanz erhält: Alle beteiligten Akteurinnen und Akteure, u.a. soziale Fachkräfte, Ehrenamtliche, Leitungskräfte, Studierende, Lehrende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis hin zu Vertreterinnen und Vertreter der Träger, Verbände und Netzwerke, sind aufgerufen, in aller Deutlichkeit für Adressatinnen und Adressaten der Sozialen Arbeit einzutreten und sich für deren Interessen und soziale Gerechtigkeit kritisch einzumischen. Auch die vorliegende neunte Auflage des Wörterbuchs Soziale Arbeit steht in dieser Tradition.

Zum Konzept des Wörterbuchs Soziale Arbeit

Mit dem Nachschlagwerk soll ein Beitrag dafür geleistet werden, dass ein sozial geprägtes, reformorientiertes Politikverständnis durch kompetentes Handeln wirksam wird. Das Wörterbuch ist traditionell ausbildungs- und praxisbezogen ausgerichtet: Zielgruppen sind Studierende, Lehrende und Forschende in den Bachelor- und Masterstudiengängen Soziale Arbeit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Universitäten und Dualen Hochschulen, weiterhin Studierende und Dozierende in der Ausbildung für soziale Berufe sowie alle Berufstätigen in der Sozialen Arbeit (in den unterschiedlichsten Funktionen und Positionen) und angrenzenden Feldern, beispielsweise in Verwaltung, Politik, Gesundheitswesen, Schule, Justiz oder Polizei.

Zielsetzung ist es, alle Bereiche und Felder zu berücksichtigen und dadurch eine „Gesamtsicht“ zur Sozialen Arbeit der Gegenwart zu ermöglichen. Dementsprechend bilden Begriffe aus der Sozialen Arbeit in Praxis, Profession, Lehre und Forschung die eigentliche Mitte des Wörterbuchs Soziale Arbeit. Bei der Auswahl der Stichwörter wird traditionell darauf geachtet, dass die Bereiche theoretische und historische Grundlagen, Rechtsgrundlagen, Zielgruppen, Praxisfelder, Methoden, Sozialadministration, Institutionen, Politik, Aus- und Weiterbildung gleichberechtigt berücksichtigt werden. Ergänzt wird diese Mitte durch Begriffe aus der Medizin, Psychologie, Soziologie, Philosophie, Theologie, Politik-, Rechts- und Verwaltungswissenschaft sowie Ökonomie, die als wichtige Bezugspunkte für den Alltag einer sich einmischenden Sozialen Arbeit unverzichtbar sind.

Erneut wird eine in sich abgerundete Auswahl von Stichwörtern vorgelegt, bei der jeder Begriff für sich, aber vor allem in der gebündelten Zusammenfassung mit Nachbarbegriffen zu einer qualifizierten Erstinformation führt, die zur vertiefenden Weiterarbeit befähigt: eine bewusst gewählte Position zwischen einem Handbuch mit seiner themenverkürzenden Breite und der nur knappen Information eines Lexikons. Die einzelnen Beiträge geben einen ersten Überblick zu einem bestimmten Thema, bilden den aktuellen Forschungsstand und neue Trends ab. Die Stichwörter beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum und integrieren, wo immer das möglich und sinnvoll erscheint, die europäische und internationale Perspektive.

Übersicht zu den inhaltlichen Neuerungen

Die Soziale Arbeit hat sich während der vergangenen Jahrzehnte gewandelt. Die einzelnen Auflagen des Wörterbuchs dokumentieren diesen kontinuierlichen Wandlungsprozess eindrücklich, und auch für die neunte Auflage gilt es, fachliche Änderungen festzuhalten: In vielen Beiträgen konnte die Soziale Arbeit als konzeptionelles Zentrum des Wörterbuchs weiter ausgebaut werden; dies betrifft zum Beispiel Stichwörter zum konkreten professionellen Handeln von Fachkräften und hierauf bezogene Methoden und Handlungskonzepte für die direkte Arbeit mit den Adressatinnen und Adressaten. Es finden sich neue oder aktualisierte Stichwortbeiträge zu gegenwärtigen Herausforderungen in den Einrichtungen, sozialen Diensten und Arbeitsfeldern sowie professionsbezogenen Fragestellungen, selbstverständlich auch zu Entwicklungen in der Lehre an Hochschulen und Universitäten und im gesamten Ausbildungssystem für soziale Berufe bis hin zum Wissenschaftsbereich. Obgleich der Fokus des Wörterbuchs auf Deutschland und dem deutschsprachigen Raum liegt, werden nun in vielen Beiträgen und im Anhang internationale Perspektiven integriert.

Was für den gesamten Bereich der Sozialen Arbeit zutrifft, gilt nicht minder für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, ein Handlungsfeld, in dem ungefähr die Hälfte aller Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen Sozialer Arbeit später eine berufliche Heimat findet. Im zurückliegenden Jahrzehnt ist dort vor allem die Phase der (frühen) Kindheit stärker in den Fokus gerückt, sowohl mit ihren Gefährdungen (Kinderschutz) als auch mit ihren besonderen Bedarfen (Frühe Hilfen). Gleichzeitig ist die Kinder- und Jugendhilfe von gesellschaftlichen Entwicklungen unmittelbar betroffen: Wenn sich beispielweise in Gesellschaft und Familien Macht zunehmend polyzentrisch verteilt und überkommene Hierarchien an Bedeutung verlieren, dann hat dies nicht nur Auswirkungen auf Handlungskonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe, die zunehmend partizipativ ausgestaltet werden (müssen), um junge Menschen angemessen auf ein Leben nach der Jugendhilfe vorzubereiten, sondern sie selbst gewinnt als Teil der sozialen Infrastruktur an Gewicht: Wenn das „male breadwinner“-Modell an Bedeutung verliert und Frauen zunehmend zu einem aktiven Teil der Erwerbsgesellschaft werden oder wenn die Belastungen der Produktion zunehmend in den Bereich der Reproduktion durchschlagen, dann müssen zwangsläufig die Kindertagesbetreuung und die Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe ausgebaut und verbessert werden, soll auf diese Entwicklungen reagiert werden. Mit seiner neunten Auflage versucht das Wörterbuch diese Veränderungen sowohl auf Seiten der Jugendhilfe als auch auf gesellschaftlicher Ebene erneut in den Blick zu nehmen.

Im Bereich der Ethik greift das Wörterbuch neuere Akzentuierungen in der Sozialen Arbeit auf. Es geht auf das zunehmende Selbstverständnis als menschenrechtsorientierte Profession ein und geht auch der berufsethischen und berufspolitischen Frage um das anwaltschaftliche Handeln nach. Autonomie als Fähigkeit, selbständig Entscheidungen über die eigene Lebensführung treffen zu können, wird in seiner handlungsleitenden Bedeutung untersucht. Normativ handlungsleitend ist die gesteigerte Sensibilisierung dafür, nicht-diskriminierend mit Verschiedenheit umgehen zu wollen und daher mit Diversität umgehen zu können. Die gestiegenen Herausforderungen, mit weltanschaulicher Vielfalt umzugehen, führen dabei zu Überlegungen über religionssensible Soziale Arbeit. Ethisches Denken soll insgesamt nicht reduktionistisch verstanden werden, deshalb befasst sich das Wörterbuch auch mit dem Thema der Emotionen und wie diese in den reflektierten Wahrnehmungsprozess und die Urteilsbildung einbezogen werden können. Soziale Arbeit wird auch in den Kontext des globalen Wertediskurses über Nachhaltigkeit gestellt. An dieser Stelle sei zudem darauf hingewiesen, dass das Ziel der Forschungsförderung durch die Entwicklung einer Forschungsethik für die Soziale Arbeit flankiert wird.

Zwei Metathemen der 2010er Jahre finden sich nun auch in veränderter und ausgebauter Gestalt im Wörterbuch wieder: Zum einen bilden der verstärkte Zuzug von Migrantinnen und Migranten, insbesondere Geflüchteten, und die gesellschaftliche Reaktion darauf sowohl auf der Handlungs- als auch auf der Ebene des zivilen und professionsethischen Engagements eine Anforderung an Fachkräfte. Hier geben nun mehrere Beiträge einen dezidierten Einblick in soziale Entwicklungen und Bezüge zur Sozialen Arbeit. Zum zweiten ist die digitale Transformation in vielen Arbeitsfeldern spürbar, zuletzt nochmal deutlich ausgeweitet durch die physischen Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie. Dies betrifft nicht nur alltägliche Vollzüge und gewohnte Handlungsansätze, sondern insbesondere auch die Lebenswelten vieler Adressatinnen und Adressaten. Es werden eine ganze Anzahl neuer Begriffe aufgeführt, anhand derer die vielfältigen Entwicklungen skizziert und strukturiert werden.

Die „Regelungswut“ der letzten Jahre hat sich unvermindert fortgesetzt, sodass sehr viele Beiträge zu den rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit umfassend überarbeitet und neue Beiträge aufgenommen wurden, mit denen wir auch bislang nicht berücksichtigte, aber für die Soziale Arbeit bedeutsame Rechtsgebiete aufgegriffen haben. In einigen neuen Beiträgen geben wir darüber hinaus einen Überblick über zusammenhängende Rechtsgebiete, die bislang unabhängig voneinander im Wörterbuch enthalten waren. Wesentliche Änderungen betrafen das Behindertenrecht (Bundesteilhabegesetz), das Migrationsrecht (mit etlichen Verschärfungen als Spätfolgen der „Flüchtlingswelle“ 2015/16) und das Datenschutzrecht (die seit 2018 geltende EU-Datenschutzgrundverordnung zog Anpassungen in sämtlichen Datenschutzregelungen anderer Gesetze nach sich). Kurz vor Erscheinen des Wörterbuchs gab es dann noch zwei lange erwartete und ersehnte Rechtsänderungen, die soweit möglich in die verschiedenen Beiträge eingearbeitet wurden: Das Vormundschafts- und Betreuungsrecht wurde umfassend reformiert und mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz ist u.a. die Zusammenführung der Eingliederungshilfe für alle Kinder und Jugendlichen ab 2028 beschlossen – auch wenn hier die Einzelheiten einem noch zu beschließenden weiteren Gesetz vorbehalten wurden. Es bleibt zu beobachten und sich einzumischen, wie die Ausgestaltung dieser „großen Lösung“ gelingt.

Danksagung

Auch in personeller Hinsicht sind deutliche Veränderungen für das Wörterbuch Soziale Arbeit erkennbar: So sind rund 40% aller Stichwortbeiträge von neuen Autorinnen und Autoren abgefasst; ein Erneuerungsprozess, der sich in der zehnten Auflage im großen Maßstab fortsetzen wird. An dieser Stelle sei allen beteiligten Autorinnen und Autoren, den vielen neuen, aber insbesondere auch denjenigen, die bereits länger mit dabei sind, aus ganzem Herzen gedankt. Der Erfolg des Wörterbuchs Soziale Arbeit ist seit Jahrzehnten eng mit den engagierten und im hohen Maße professionell abgefassten Beiträgen der beteiligten Verfasserinnen und Verfasser verbunden.

Dank gilt zudem dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt a.M. gegenüber auszusprechen, das örtliche und personelle Ressourcen zur Realisierung dieser Neuauflage bereitstellte; ausdrücklich hervorzuheben ist insbesondere die kompetente und engagierte Mitarbeit von Frau Theil vom ISS im Rahmen der Endredaktion. Bedanken möchten wir uns bei Herrn Engelhardt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Verlag Beltz Juventa sowie bei den Leserinnen und Lesern des Wörterbuchs Soziale Arbeit.

Schließen möchten wir dieses Vorwort mit einem Dank an Dieter Kreft und Ingrid Mielenz, die beide über viele Jahrzehnte hinweg bundesweit in der Kinder- und Jugendhilfe und Sozialen Arbeit in unterschiedlichen Funktionen und Positionen in hohem Maße engagiert waren. Wir möchten uns bedanken, im Namen aller beteiligten Autorinnen und Autoren, aber auch der Leserschaft. Und schließlich möchten wir „Danke“ sagen für das Vertrauen, dieses renommierte Nachschlagewerk als neue Herausgeber/innen weiterführen zu dürfen.

Frankfurt/M., im Mai 2021

Die Herausgeberinnen und Herausgeber

Abbildung%20Herausgerber.tif 

Von links nach rechts: Ralph-Christian Amthor, Brigitta Goldberg, Benjamin Landes, Ingrid Mielenz, Dieter Kreft, Theresia Wintergerst und Peter Hansbauer

Das Wörterbuch Soziale Arbeit: Von der 1. Auflage 1980 bis zur 8. Auflage 2017

Anmerkungen der bisherigen Herausgeber

Wie alles begann

1971/1973, als wir in der (West) Berliner Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport zu arbeiten begannen, waren wir beide Seiteneinsteiger in die Kinder- und Jugendhilfe/Soziale Arbeit. Seiteneinsteiger zu sein, hat gewiss Nachteile, aber auch viele Vorteile: Unsere Blicke auf das neue Fachfeld, hier vor allem die Sozialpädagogik mit ihrem Praxisfeld der Kinder- und Jugendhilfe, waren noch unverstellt, folgten nicht vorgegebenen Wegen.

So fiel uns bald auf, dass die Kinder- und Jugendhilfe/KJH Anfang der 1970er Jahre ein strukturell und inhaltlich noch wenig gestaltetes und ausgeformtes Arbeitsfeld war: Zwar gab es damals zum Recht der KJH, dem Gesetz für Jugendwohlfahrt/JWG, den Loseblatt-Kommentar von Karl-Wilhelm Jans und Günter Happe, konservativ, auf das geschriebene Recht ausgerichtet, Strukturen, Verfahren und Inhalte eher beschreibend, aber der völlig veraltete Print-Kommentar zum JWG von Gerhard Potrykus von 1953 erschien erst 1972 in 2. Auflage. Es war dann vor allem die Jugendhilferechtsreform, die ab 1973 zu neuen Blicken auf das „erstarrte Recht des JWG“ führte. Der 3. Jugendbericht von 1972 war mit seiner Forderung, die Jugendämter zu „Sozialpädagogischen Fachbehörden“ auszubauen, eines der ersten Zeitdokumente für die sich entwickelnde Fachlichkeit der KJH.

Auch eine klassische Einführung in die KJH gab es nicht, die dazu häufig genannte Einführung in die Sozialpädagogik von Klaus Mollenhauer von 1964 (mit vielen Folgeauflagen) war keine, sondern „ein Versuch“, sich der „Sache“ Sozialpädagogik als „Theorie der Jugendhilfe“ zu nähern.

Und es gab kein aktuelles Hand-/Wörterbuch zur Sozialarbeit/Sozialpädagogik.

Für uns damals Beispiele für professionelle Zeitverschiebungen, denn in anderen Arbeitsfeldern, etwa der Schule, war das alles bereits fast selbstverständlich Anfang der 1970er Jahre vorhanden. Und es fiel uns immer wieder auf, dass die Kolleginnen und Kollegen, die in der KJH und in anderen Feldern der Sozialen Arbeit arbeiteten, unsicher über die Gegenstände ihres Berufsfeldes waren. Wir mochten irgendwann nicht mehr die Frage hören: „Was ist denn eigentlich Soziale Arbeit?“. Wir meinten hingegen („unverstellter Blick“), es ließen sich doch die „Praxisfelder und die Einrichtungen beschreiben, in denen Sozialarbeiter und Sozialpädagogen tätig sind, bzw. (nach unserer Auffassung) tätig sein sollten“ (so dann im Vorwort der 1. Auflage 1980, S. 7).

Vor diesem Hintergrund haben wir beide seit der 3. Auflage 1988 stets einen Beitrag „Soziale Arbeit“ geschrieben, um darzustellen, was diesen Begriff kennzeichnet (so zuletzt in der 8. Auflage 2017): seine – nach unserer Auffassung noch nicht entschiedene – theoretische Verortung, seine Arbeitsfelder, die zentralen Ziele und die zentralen Begriffe, die „eigenen“ Konzepte, Methoden und Verfahren, seine Einordnung in das Steuerungssystem sozialstaatlichen Handelns und die notwendigen Abgrenzungen von anderen Sozialpolitiken (Versicherung, Versorgung). Wir haben damit den Begriff „Soziale Arbeit“ pragmatisch erfasst und sehr handlungsnah als eine qualifizierte Erstinformation gestaltet.

Damit begann der recht lange und durchaus mühevolle Weg zu „unserem“ Wörterbuch Soziale Arbeit. Aber in der ersten Hälfte der 1970er Jahre festigten wir zunächst unsere inhaltlichen Positionen „rund um die KJH und die Soziale Arbeit“ durch aktive Teilnahme und Mitgestaltung an den Diskussionen um ein neues Kinder- und Jugendhilferecht, durch die Mitgestaltung der später als vorbildlich gelobten Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung in Berlin (der KEP I erschien 1974), schließlich durch die Mitarbeit in verschiedenen Gremien des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe und in Fachausschüssen des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt.

So vorbereitet knüpften wir ab Mitte der 1970er Jahre erste Kontakte zum Beltz Verlag und fanden dort in Richard Grübling einen Lektor, der uns forderte und förderte, der Bücher liebte, seine Autorinnen und Autoren antrieb, sie bestärkte, der aber auch neue Projekte sorgfältig mit vorbereitete und stets begleitete.

Ein erster vorläufiger Stichwortkatalog von 1976 griff zu kurz, orientierte sich noch zu stark an der Sichtweise behördlicher Sozialarbeit. Erst in einer Sitzung im Jahre 1977 in unserer Berliner Wohnung (neben uns beiden Wolfgang Bäuerle, Richard Grübling, C. Wolfgang Müller und Lothar Schweim) wurde das „Projekt Wörterbuch“ endgültig vereinbart. Ingrid Mielenz erhielt den Auftrag, eine Vorstudie für ein geplantes „Wörterbuch der Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ zu erstellen, die sie im November 1977 abschloss: Auf den 51 maschinenschriftlichen Seiten ist bereits alles enthalten, was dann seit der 1. Auflage 1980 zum Kern aller von uns verantworteten Auflagen gehörte: Theoretische Grundlagen, Geschichte der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Rechtsgrundlagen, Zielgruppen, Praxisfelder, Methoden, Sozialadministration/Institutionen/Politik, Ausbildung/Weiterbildung. Aber eben auch Stichworte aus den wichtigen Nachbarbereichen: Arbeit, Bildung, Schule, Hochschule, Berufliche Bildung, Stadtentwicklung/Stadtplanung, Bauen und Wohnen u.v.a.m. – gewissermaßen die von Ingrid Mielenz 1981 vorgelegte Einmischungsstrategie vorwegnehmend: Von Abweichendes Verhalten bis zum Zeugnisverweigerungsrecht waren in dieser Vorstudie alle vorgesehenen Stichworte kurz beschrieben und in ihrer Verbindung mit anderen Stichworten betrachtet. Nur zur Erinnerung für jüngere Leserinnen und Leser: alles nur mit Zettelkästen, ohne Internet und ohne Google!

Die Vorstudie wurde schließlich Anfang 1978 mit dem sozialpädagogischen Fachbeirat des Beltz Verlages beraten: hochrangig besetzt, wir wissen aus dem Sitzungsprotokoll nur noch, dass sich Dankwart Danckwerts, Klaus Mollenhauer, C. Wolfgang Müller, Ingrid Kurz, Norbert Preußer, E. Jürgen Krauß, Konrad Leube und Dieter von Kietzell an der Diskussion beteiligt haben. Jedenfalls wurde die Vorstudie als angemessene Grundlage für das Wörterbuch „gebilligt“, wir erhielten viel Unterstützung bei der Übernahme von Beiträgen, aber auch Hinweise auf denkbare Autorinnen und Autoren – es konnte also beginnen: Die 1. Auflage erschien 1980 (Vorwort 8. Auflage, S. 12). Vielleicht auch ein Beispiel, wie sorgfältig das „Projekt Wörterbuch“ vom Beltz Verlag begleitet und unterstützt worden ist.

Warum aber der Titelwechsel zu „Wörterbuch Soziale Arbeit“? Weil 1977 von Arnold Schwendtke bei UTB (Quelle und Meyer) das (damals erste) Wörterbuch der Sozialarbeit und Sozialpädagogik herausgegeben wurde, unser ursprünglich geplanter Titel also dadurch „verbrannt“ war. Im Nachhinein sind wir allerdings Arnold Schwendtke dankbar dafür, weil ja der Wechsel von Sozialarbeit/Sozialpädagogik zu Soziale Arbeit genau dem Trend der Fachdiskussionen folgte.

Die besondere Position der Vorworte

Über alle von uns verantworteten acht Auflagen (1. Auflage 1980 bis 8. Auflage 2017 – nur die 2. Auflage 1983 war ein Nachdruck) haben wir in den Vorworten jeder Auflage immer sowohl unsere fachlichen Positionen kurz beschrieben als auch die politischen, rechtlichen, inhaltlichen Veränderungen rund um die Soziale Arbeit hervorgehoben, die wir neu zu berücksichtigen hatten. Diese Vorworte sind schließlich als Kurzfassungen der Entwicklungen der Sozialen Arbeit seit Ende der 1970er Jahre gelesen und gelegentlich gelobt worden.

Was waren über die Jahre die besonderen Merkmale der einzelnen Auflagen?

Die 1. Auflage 1980 war die Grundlegung des gesamten Projektes, die Texte bis zur 3. Auflage 1988 wurden noch sehr stark vom Grundwiderspruch zwischen Kapital und Arbeit als Erklärungsmuster für sozioökonomische Veränderungen und ihre Folgen für die Soziale Arbeit bestimmt.

Die 4. Auflage 1996 hatte zunächst die fachlichen Entwicklungen einzuarbeiten, die bereits 1990 von zwei großen Studien/Berichten für die Kinder- und Jugendhilfe markiert worden sind: der 8. Jugendbericht von 1990, in dessen Sachverständigengruppe Ingrid Mielenz Mitglied gewesen ist, und die zweibändige Studie von Dieter Kreft/Helmut Lukas u.a. zum Perspektivenwandel der Jugendhilfe, die ebenfalls 1990 vorgelegt wurde. Das darin beschriebene Konzept der lebensweltorientierten Jugendhilfe mit seinen Strukturmaximen/Handlungsprinzipien wie Prävention, Regionalisierung, Alltagsorientierung, Partizipation, Integration sowie die neuen Erklärungsmuster „Pluralisierung der Lebenslagen und Individualisierung der Lebensführungen“ bestimmten fortan über viele Jahre Theorie und Praxis der KJH – mit Auswirkungen in viele andere Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit.

Die deutsche Vereinigung bewirkte überdies seit 1990 grundlegende rechtliche, organisatorische, fachliche und sozioökonomische Veränderungen in beiden Teilen der neuen BRD, die zu berücksichtigen waren: vor allem das neue KJHG (SGB VIII), in Kraft getreten am 03.10.1990/01.01.1991, und das SGB XI (Soziale Pflegeversicherung), in Kraft seit 01.01.1995.

Erstmalig haben wir dann im Vorwort der 4. Auflage 1996 auf der Skala „Reform, Innovation, Standardsicherung“ den Verlust von fachlicher Entwicklungskraft erfasst und beklagt, dass zur Standardsicherung zunehmend auf Normen und Verfahren zurückgegriffen werde: Datenschutz, Planung, Sozialmanagement, Neue Steuerung, dezentrale Ressourcenverantwortung und Organisationsentwicklung. Die Ökonomisierung hatte seit den 1990er Jahren endgültig auch die Soziale Arbeit erreicht.

Im Vorwort der 5. Auflage 2005 spiegeln sich die Unsicherheiten der weiteren Entwicklungen sozialer Dienstleistungen sehr deutlich wider: Wohin wird der Dualismus „Fachlichkeit und Wirtschaftlichkeit“ führen? Was wird der massiv betriebene Umbau der traditionell bürokratisch-kameralistischen zur betriebswirtschaftlichen Steuerung – im Rahmen des Sozialmanagements mit neuen Verfahren und Instrumenten – bewirken? Wer obsiegt, ein aktivierender Sozialstaat oder die Privatisierung der Lebensrisiken? Der Ausgang dieses großen Linienstreites wurde von uns 2005 noch als ergebnisoffen bezeichnet.

In den Vorworten der 6. Auflage 2008 und der 7. Auflage 2013 wurden die fast alle Bereiche der Sozialen Arbeit umfassenden Gesetzgebungsaktivitäten (-produktionen) hervorgehoben, fast alles von der Wiege bis zur Bahre betreffend. Festgehalten werden musste aber gleichzeitig, dass es immer seltener um fachliche Entwicklungen in der Sozialen Arbeit ging, sondern regelmäßig um höchst differenzierte und zunehmend bürokratischere Regelungen der Sozialen Sicherung, vielfach verbunden mit Leistungsbeschränkungen für die Adressatinnen und Adressaten. Die Art und die Auswirkungen der Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe sind hierfür bis heute nachwirkende Beispiele.

Wir wiederholen – gewissermaßen die fachlichen Sorgen zusammenfassend – die im Vorwort der 7. Auflage 2013 schon aufgeführte Feststellung von Herbert Effinger, „die heutige Soziale Arbeit bewege sich auf ‚unsicherem Gelände‘: die demographische Entwicklung, die Ökonomisierung, verbunden mit Rationalisierung als Rationierung und dem Generalverdacht gegenüber Bedürftigen, Armut und Reichtum, Verunsicherung und Entsolidarisierung, …. die Entkoppelung von Erwerbsarbeit und sozialer Sicherung sowie ‚just in time‘ – neue Lebens- und Partnerschaftsmodelle ist (sind weiterhin) eine höchst aktuelle Beschreibung der relevanten Probleme für die nächsten Jahre (Jahrzehnte?)“.

Und wir beklagten auch, dass sich die Disziplin/Profession Soziale Arbeit inzwischen zunehmend „groß mit kleinen Themen“ beschäftigt: als ein Beispiel etwa die verloren gegangene ursprüngliche (Basis-)Kraft und Frauenpower des politischen Feminismus zugunsten von ziemlich von oben herab verordneten Gender-Mainstreaming-Projekten – bis hin zur Verstümmelung unserer Schriftsprache durch vermeintlich gendergerechte Schreibweisen.

Im Vorwort der 8. Auflage 2017 sprachen wir davon, dass sich in den wenigen Jahren seit 2013 die Welt so verändert hat, „dass auch wir immer wieder Mühe hatten, den Überblick über das dramatische Geschehen zu behalten: Armut, Kriege, weltweit 65 Millionen Flüchtlinge, von denen viele in Europa und Deutschland Schutz suchen“ (8. Auflage, S. 9) – und von den vielfältigen Folgen für die Soziale Arbeit. Im Übrigen mussten wir festhalten, dass die Dynamik des Rechts rund um die Soziale Arbeit ungebrochen, die „Regelungswut“ so stark geworden ist, dass zunehmend versucht werden muss, für die Leistungsberechtigten die Übersicht durch immer neue Beratungsorganisationen und Beratungsformen (z.B. Online-Beratungen) wiederherzustellen: Der Erfolg ist durchaus fraglich.

Ansonsten führte das Vorwort zur 8. Auflage 2017 zu gewissermaßen letzten Informationen an unsere Leserinnen und Leser auf („Lesende“ wollten wir immer noch nicht schreiben): Der Dank an die Autorinnen und Autoren, es waren in allen Auflagen seit 1980 etwa 400, die uns zum Teil über Jahrzehnte begleitet haben und ohne deren Arbeiten ein Buch wie dieses nicht möglich gewesen wäre. Und ganz zuletzt haben wir noch einmal aufgeführt, was eigentlich „überarbeitet, ergänzt, aktualisiert“ heißt – an aufzuwendender Herausgebersorgfalt. Inzwischen auch eine Art Nachlass für die neuen Herausgeber.

Das sind die Mitglieder der Bearbeitergruppe, die die 9. Auflage vorbereitet und inhaltlich gestaltet hat, zwei Frauen und drei Männer: Ralph-Christian Amthor, Brigitta Goldberg, Peter Hansbauer, Benjamin Landes und Theresia Wintergerst. Alle sind Diplom-Sozialarbeiter oder Diplom-Sozialpädagogen mit Berufserfahrung. Alle haben außerdem ein Zweitstudium abgeschlossen: Erziehungswissenschaftler, Juristin, Soziologe, Betriebswirt und Philosophin – eine ungewöhnliche fachliche Breite.

Wenn es eines Tages so weit ist, werden wir Ralph-Christian Amthor, der die Herausgeberaktivitäten der neuen Gruppe so umsichtig organisiert hat und der zudem sein ausgeprägtes historisches Interesse pflegt, zwei besondere Fachtexte übereignen: Das schon erwähnte einzige noch bei uns vorhandene Exemplar der Vorstudie von Ingrid Mielenz, eine Art „Geburtsurkunde“ des Wörterbuches Soziale Arbeit, und den gebundenen Originaltext der „Strategie der Einmischung“ von Ingrid Mielenz aus dem Jahre 1981, den sie mit einer knappen Einführung („Visionen am Küchentisch“) 1996 Dieter Kreft zum 60. Geburtstag geschenkt hat. Und wenn man bedenkt, dass 1987/1988 Ralph-Christian Amthor zwei Semester an der Georg-Simon-Ohm FH in Nürnberg Student in einem Seminar von Dieter Kreft gewesen ist, dann schließt sich hier schon ein Kreis.

Fast 40 Jahre haben wir das Wörterbuch Soziale Arbeit als Herausgeber verantwortet. Wir freuen uns sehr, nein, wir sind sehr froh darüber, dass „unser fachliches Lebenswerk“ nun von einer so kompetenten und fachlich ausgewiesenen Herausgebergruppe weitergeführt wird.

Nürnberg, im März 2021

Dieter Kreft und Ingrid Mielenz

Abkürzungsverzeichnis

a.A. || anderer Ansicht

a.a.O. || am angegebenen Ort

a.F. || alte Fassung

AB || Arbeitsbereich

aBL || alte Bundesländer

ABl. || Amtsblatt

ABM || Arbeitsbeschaffungsmaßnahme

Abs. || Absatz

AEUV || Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union

AFA || Allianz für Fortschritt und Aufbruch

AFET || Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe

AFG || Arbeitsförderungsgesetz, jetzt: SGB III – Arbeitsförderung

AG || Amtsgericht, Arbeitsgemeinschaft, Ausführungsgesetz/e

AGAG || Aktionsprogramm des Bundes gegen Aggression und Gewalt

AGG || Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

AGJ || Arbeitsgemeinschaft für Kinder-​Jugendhilfe

AK || Arbeitskreis

Akj || Arbeitskreis Jugendliteratur

AktG || Aktiengesetz

Alg I, Alg II || Arbeitslosengeld I und II

Alg II-V || Arbeitslosengeld II-Verordnung

Alt. || Alternative

amtl. || amtlich

Änd. || Änderung

ÄndG || Änderungsgesetz

Anh. || Anhang

AnkER-Zentren || Zentrum für Ankunft, Entscheidung, Rückführung

AO || Abgabenordnung

APuZ || Aus Politik und Zeitgeschehen, Beilage ‚Das Parlament‘

AQAS || Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen

ArchsozArb || Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit

Arge || Arbeitsgemeinschaft

Art. || Artikel

ASD || Allgemeiner Sozialdienst/Allgemeiner Sozialer Dienst

AsylbLG || Asylbewerberleistungsgesetz

AufenthG || Aufenthaltsgesetz

AuslG || Ausländergesetz

AV || Allgemeine Verwaltungsvorschriften

AVAVG || Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung

AVG || Angestelltenversicherungsgesetz

AVR || Arbeitsvertragsrichtlinien

AW/AWO || Arbeiterwohlfahrt

AWMF || Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

B.U.N.D. || Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland

b:e || Betrifft: erziehung

BA || Bundesanstalt für Arbeit/jetzt: Bundesagentur für Arbeit

BA || Bachelor

BAFIN || Bundesanstalt für Finanzdienst­leistungsaufsicht

BAföG || Bundesausbildungsförderungsgesetz

BAG || Bundesarbeitsgemeinschaft

BAGFW || Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege

BAGLJÄ || Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter

BAGSO || Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen

BAGW || Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe

BAMF || Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

bap || Bundesausschuss Politische Bildung e.V.

BArbG || Bundesarbeitsgericht

BAT || Bundes-Angestellten-Tarifvertrag

BauGB || Baugesetzbuch

BBauG || Bundesbaugesetz

BBiG || Berufsbildungsgesetz

BBJ e.V./BBJ-Consult AG Berlin || Verein zur Förderung der beruf­lichen und kulturellen Bildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

bbs || Berufsfachverband betriebliche Sozialarbeit

Bd./Bde. || Band/Bände

BDI || Bund Deutscher Industrie

BDSG || Bundesdatenschutzgesetz

BeamtVG || Beamtenversorgungsgesetz

BEEG || Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit

BerzGG || Bundeserziehungsgeldgesetz

BetrG || Betreuungsgericht

BetrVG || Betriebsverfassungsgesetz

BewH || Bewährungshilfe

BfA || Bundesversicherungsanstalt für Angestellte

BFD || Bundesfreiwilligendienst

BFH || Bundesfinanzhof

BFH/NV || Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofes

BfS || Bank für Sozialwirtschaft

BGA || Bundesgesundheitsamt

BGB || Bürgerliches Gesetzbuch

BGBl. || Bundesgesetzblatt

BGG || Behindertengleichstellungsgesetz (Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen)

BGH || Bundesgerichtshof

BHO || Bundeshaushaltsordnung

BhV || Beihilfenvorschrift

BiBB || Bundesinstitut für berufliche Bildung, Bonn

BiBhG || Bildungsbeihilfengesetz

BIP || Bruttoinlandsprodukt

BJK || Bundesjugendkuratorium

BKA || Bundeskriminalamt

BKfE/bke || Bundeskonferenz für Erziehungsberatung

BKGG || Bundeskindergeldgesetz

BKSchG || Bundeskinderschutzgesetz

BKZ || Berufskennziffern/Behördenkennzahlen

BL || Bundesländer

BldWP || Blätter der Wohlfahrtspflege

BLK || Bund-Länder-Kommission zur Bildungsplanung

BM || Bundesminister(ium)

BMAO/BMAS || Bundesminister(ium) für Arbeit und Soziales

BMBau || Bundesministerium für Raumordnung, Bauordnung und Städtewesen

BMBF || Bundesminister(ium) für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie

BMBW || Bundesminister(ium) für Bildung und Wissenschaft

BMELV || Bundesminister (ium) für Ernährung und Landwirtschaft

BMFSFJ || Bundesminister(ium) für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

BMFT || Bundesminister(ium) für Forschung und Technologie

BMFuS || Bundesminister(ium) für Familie und Senioren

BMG || Bundesminister(ium) für Gesundheit

BMI || Bundesminister(rium) des Inneren bzw. Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

BMJ(V) || Bundesminister(ium) für Justiz (und Verbraucherschutz)

BMJFFG || Bundesminister(ium) für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit (bis 1986 BMJFG)

BMP || Bundesminister(ium) für Post- und Fernmeldewesen

BMUB || Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor­sicherheit

BMVBS || Bundesminister (ium) für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

BMWi || Bundesministerium für Wirtschaft

BMZ || Bundesminister(ium) für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

BORA || Berufsordnung für Rechtsanwälte

bpa || Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

bpb || Bundeszentrale für politische Bildung

BPersVG || Bundespersonalvertretungsgesetz

BPjM || Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

BPjM-Aktuell || Amtliches Mitteilungsblatt der BPjM

BPthK || Bundespsychotherapeutenkammer

BR || Bundesrat/Betriebsrat

BRD || Bundesrepublik Deutschland

BReg || Bundesregierung

BRK || Behindertenrechtskonvention

BSeuchG || Bundesseuchengesetz

BSG || Bundessozialgericht

BSHG || Bundessozialhilfegesetz

bspw. || beispielsweise

BStBl. || Bundessteuerblatt

BT || Bundestag

BtBG || Betreuungsbehördengesetz

BT-Drs. || Bundestagsdrucksache

BtG || Betreuungsgesetz

BTHG || Bundesteilhabegesetz

BtOG || Betreuungsorganisationsgesetz

BtPrax || Betreuungsrechtliche Praxis (Zeitschrift)

BumF || Bundesvereinigung unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

BU-Rente || Berufsunfähigkeitsrente

BVA || Bundesverwaltungsamt

BVEB || Berufsverband für Verfahrensbeistände, Ergänzungspfleger und Berufsvormünder für Kinder und Jugendliche

BVerfG || Bundesverfassungsgericht

BVerfGE || Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts

BVerwG || Bundesverwaltungsgericht

BVerwGE || Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts

BVFG || Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz

BzgA || Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

bzw. || beziehungsweise

ca. || circa

CD || Compact Disc

CD ROM || Compact Disc – read only memory

CDU || Christlich Demokratische Union

CEDEFOP || Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung, Thessaloniki in Griechenland

CH || Schweiz

CSO || Civil Society Organization

CSU || Christlich Soziale Union

CV/CVD || Caritasverband Deutschland

d.h. || das heißt

DAF || Deutsche Arbeitsfront

DAG || Deutsche Angestelltengewerkschaft (jetzt unter ver.di)

DAWI || Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse

dbb || Beamtenbund und Tarifunion

DBH || Fachverband Deutsche Bewährungshilfe

DBJR || Deutscher Bundesjugendring

DBSH || Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit

DDR || Deutsche Demokratische Republik

DED || Deutscher Entwicklungsdienst

DeGEval || Deutsche Gesellschaft für Evaluation

ders. || derselbe

Destatis || Statistisches Bundesamt

DFB || Deutscher Fußballbund

DGB || Deutscher Gewerkschaftsbund

DGGG || Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie

DGPPN || Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde

DGSA || Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit

DG-SAS || Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention

DG-SPS || Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie

DGSv || Deutsche Gesellschaft für Supervision

DHS || Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen

Die LINKE || Partei die LINKE

dies. || dieselbe

DIfU || Deutsches Institut für Urbanistik

DIJuF || Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht

DIVSI || Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet

dj || deutsche jugend

DJI || Deutsches Jugendinstitut

DJO || Deutsche Jugend des Ostens

DKN || Deutsches Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit

DKP || Deutsche Kommunistische Partei

DL || Die Linke (Zusammenschluss aus Linkspartei, PDS und WASG)

DLRG || Deutsche Lebensrettungsgesellschaft

DLV || Deutscher Leichtathletikverband

DM || Deutsche Mark

doi || Digital object identifier

DOSB || Deutscher Olympischer Sportbund

DöV || Die öffentliche Verwaltung

DPG || Deutsche Postgewerkschaft (jetzt unter ver.di)

DPWV/DPW || Der Paritätische Wohlfahrtsverband, früher: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (jetzt PWV)

DRiZ || Deutsche Richterzeitung (Zeitschrift)

DRK || Deutsches Rotes Kreuz

Drs. || Drucksache

DRV || Deutsche Rentenversicherung

DSB || Deutscher Sportbund

DSG-EKD || Kirchengesetz über den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland

DStGB || Deutscher Städte- und Gemeindebund

DStT || Deutscher Städtetag

dt. || deutsch/deutsche/deutscher/deutsches

DtBT || Deutscher Bundestag

DV || Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Berlin

DVBl. || Deutsches Verwaltungsblatt

DVD || Digital Versatile Disc (digitale vielseitige Scheibe)

DVJJ || Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen

DVSG || Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen

DW || Diakonisches Werk

DZA || Deutsches Zentrum für Altersfragen

EAP || Employee Assistance Anthology

EASY || Erstverteilung der Asylbegehrenden (IT-Anwendung)

ebd. || ebenda

ECTS || European Credit Transfer System

EFRA || Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

EG || Ergänzungsgesetz, Europäische Gemeinschaft

EGBGB || Einführungsgesetz zum BGB

EGMR || Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

EGStGB || Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch

EGV || Vertrag über die Europäische Union und Vertrag zur Europäischen Gemeinschaft

EHAP || Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland

EheG || Ehegesetz

EheRG || Eherechtsreformgesetz

EinV || Einigungsvertrag

EKD || Evangelische Kirche in Deutschland

em. || emeritiert

EMRK || Europäische Menschenrechtskonvention

entspr. || entsprechend

ErbStG || Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz

ERP || European Recovery Program – Existenz-Gründungsprogramm der Ausgleichsbank

ESF || Europäischer Strukturfonds bzw. Europäische Sozialfonds

ESt || Einkommensteuer

EStDV || Einkommensteuer-Durchführungsverordnung

EStG || Einkommensteuergesetz

EStGB || Einführungsgesetz zum StGB

EStR || Einkommensteuer-Richtlinien

etc. || et cetera

EU || Europäische Union

EU-DSGVO || EU-Datenschutzgrundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679)

EuGH || Europäischer Gerichtshof

EUR || Euro

EU-Rente || Erwerbsunfähigkeitsrente

EU-SILC || European Union Statistics on Income and Living Conditions

EUV || Vertrag über die Europäische Union (EUV) und Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)

eV/e.V. || eingetragener Verein

EVS || Einkommens- und Verbrauchsstichprobe

evtl. || eventuell

EWG || Europäische Wirtschaftsgemeinschaft

EWSA || Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

f./ff. || folgende, für

FamFG || Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit

FamFR || Familienrecht und Familienverfahrensrecht (Zeitschrift)

FamG || Familiengericht

FamRZ || Zeitschrift für das gesamte Fami­lienrecht

FAO || Food and Agricultural Organization of the United Nations

FAZ || Frankfurter Allgemeine Zeitung

FB || Fachbereich

FDGB || Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (der DDR)

FDJ || Freie Deutsche Jugend

FDP || Freie Demokratische Partei

FDR || Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V.

FE || Fürsorgeerziehung

FEH || Freiwillige Erziehungshilfe

FEVS || Fürsorgerechtliche Entscheidungen der Verwaltungs- und Sozialgerichte

FGB || Familiengesetzbuch der DDR

FGG || Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit

FH/FHS || Fachhochschule(n)

FICE || Fédération Internationale des Communautés d’Enfants

FK || Frankfurter Kommentar

FÖJ || Freiwilliges ökologisches Jahr

FPÖ || Freiheitliche Partei Österreich

FPR || Zeitschrift Familie, Partnerschaft, Recht

FR || Frankfurter Rundschau

FreizügG/EU || Freizügigkeitsgesetz (Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern)

Frontex || Frontières extérieures = Euro­päischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen

FS || Fachschule/Festschrift

FSJ || Freiwilliges soziales Jahr

FSK || Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft

FU || Freie Universität

FuR || Familie und Recht

FuU || Fortbildung und Umschulung

G.I.B. || Landesberatungsgesellschaft NRW

GA || Gesundheitsausschuss

GAL || Gesetz über die Altershilfe für Landwirte

GbR || Gesellschaft bürgerlichen Rechts

GdWZ || inzwischen: Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends

gef. || gefasst

GenG || Genossenschaftsgesetz

GEW || Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft

GewO || Gewerbeordnung

GewSchG || Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen (Gewaltschutzgesetz)

GewStG || Gewerbesteuergesetz

GF || Geschäftsführer

GFK || Genfer Flüchtlingskonvention

GG || Grundgesetz

ggf. || gegebenenfalls

gGmbH || gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

GGVöD || Gemeinschaft von Gewerkschaften und Verbänden des öffentlichen Dienstes

GHS || Gesamthochschule

GIZ || Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GjS || Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften

GKG || Gerichtskostengesetz

GKV || Gesetzliche Krankenversicherung

GmbH || Gesellschaft mit beschränkter Haftung

GmbHG || Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung

GMBL || Gemeinsames Ministerialblatt

GRG || Gesundheitsreformgesetz

GrStG || Grundsteuergesetz

GRV || Gesetzliche Rentenversicherung

GSiG || Grundsicherungsgesetz

GTZ || Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit

GUS || Gemeinschaft Unabhängiger Staaten

GUV || Gesetzliche Unfallversicherung

GVG || Gerichtsverfassungsgesetz/Gesetz zur Vereinheitlichung des Gesundheitswesens

GWA || Gemeinwesenarbeit

GYA || German Youth Activities Progamm der US-Armee nach 1945

H. || Heft

h.M. || herrschende Meinung

Halbs. || Halbsatz

HAW || Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Hb VerwR || Handbuch zur Verwaltungsreform

HbL || Hilfen in besonderen Lebenslagen

HBV || Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherung (jetzt unter ver.di)

HHG || Häftlingsgesetz

HKStG || Heimkehrerstiftungsgesetz

HKÜ || Kindesrückführungen nach dem Haager Kindesentführungsübereinkommen

HLU || Hilfe zum Lebensunterhalt

HRG || Hochschulrahmengesetz

hrsg. || herausgegeben

Hrsg. || Herausgeber

HS || Hochschule

HW || Hilfswerk der EKD

HW./hw. || Heranwachsende/-r, heranwachsende/-r